Polizei übergibt Kiezladen „Friedel 54“ an Gerichtsvollzieher u.a*.

Der unstillbare Hang leitender Bürokraten aus den Reihen hellroter Volks­vertreter zum Kapital, ist irgendwie schon legendär. Hinzu kommt, dass man oftmals die Be­träge der rbb-Abendschau sowieso in die Tonne treten kann, ebenso das gesamte ak­tuelle Geschreibsel der dazugehörigen Heimatseite.
Der seit Jahren vorherrschenden Gefäl­ligkeitsjournalismus geht nicht nur mir total auf den Sack. Alles immer nett (ist der kleine Bruder von Scheiße) verpackt, dafür aber politisch korrekt bis zum Abkotzen!
Wenn ich Catrin Böhme schon bemerke, kommt es immer über mich, dass sie be­stimmt in einer der früheren Haushaltssendungen wesentlich besser aufgehoben wäre, Preislage des vergangenen Maggi-Kochstudios. War mir klar, dass die Moderatorin auf keinen Fall bei dem gehaltlosen Gesülze der hellroten Bezirksdorfschulzin, noch nicht mal ansatzweise nachhakte. Die vier Minuten und 59 Sekunden des abgehandelte Themas liefen noch dazu schlecht recherchiert durchs Kabel, denn mindestens eine Seite der verbalisierenden Auguren muss doch gelogen haben! Wobei ich mit meinem Feindbild nicht hausieren gehen möchte. Außerdem nehme ich Franziska Giffey nicht ab, dass es keine Verhandlungsspielräume auf Bezirksebene gegeben hätte, dies würde allerdings einen entsprechenden Standpunkt voraussetzen, weit ab vom latent vorhandenen Liebäugeln mit Spekulanten.
Ein Ende der bereits lange eingerissenen desolaten Qualität vieler Beiträge ist nicht abzusehen, im Gegenteil! Der schon etwas ältere Neuling, Arndt Breitfeld, toppt die ganze Angelegenheit auch noch. Bin deshalb schon dabei, mich von dieser unsäglichen Berichterstattung abzuseilen, hinzu kommt auch ein wachsendes Desinteresse an Ergüssen der Printmedien…
Was mir im Zusammenhang jener Räumung noch einfällt, abgesehen vom Stuss des Genossen Innensenators, der da lobend meinte: Die Polizisten seien angemessen und besonnen mit der aktuellen Situation vor Ort umgegangen (Weshalb wurden da überhaupt Gänsefüßchen benutzt?). Geisel verteidigte den Einsatz: In unserem Rechtsstaat gelten für alle die gleichen Regeln. (Richtig, obwohl viele, ganz viel gleicher sind!) Einen Extraweg für einige wenige, die glauben, sie könnten die Spielregeln des Zusammenlebens einseitig bestimmen, darf es nicht geben.damit sind allerdings niemals die Spekulanten gemeint!
Der Soze muss natürlich die Bullerei über den grünen Klee loben, schließlich wurden sie üblicherweise von ihm verdonnert, mal wieder die heißen Kartoffeln aus dem Feuer zu holen, als Folge jener kontinuierlich wankelmütigen Anordnungen der weichgespülten Art, die dann den Plebsen auch noch als erfolgreich politisches Handeln untergejubelt werden muss.
Hier folgt noch ein Sprung zu den Sex- und Alkoholeskapaden in Hamburg, denen sich recht hedonistische Berliner G20-Polizisten in ihrer Freizeit hingaben und dafür nachhause mussten, warum überhaupt? Mal nicht die ewige Knüppelei, wie oft erlebt – sondern ganz menschliche Züge deren Gesamtheit sogar ich nachvollziehen kann!
Was bedeutet eigentlich das große „G“ vor der 20 – etwa Gülle?!?

Ein mehr als merkwürdigen Bericht wurde dazu von jdl/sms. verzapft. Voll im üblichen Trend der Hamburger BILD-Zeitung für linkslastige pseudo-intellektuelle IKEA-Spießer und Buddy-Bärenfreunde…
Der, die Schreiberlinge*Innen  sollten ihren Job an den Nagel hängen und vielleicht eine Anstandsschule für verklemmte Zeitgenossen eröffnen!
Wie dem SPIEGEL aus Polizeikreisen bestätigt wurde, sollen Beamte im Camp öffentlich Geschlechtsverkehr gehabt haben. Gott nochmal, was ist denn dabei, wenn sich Menschenkinder finden, deren Körper nach gemeinsamer Entsaftung dürstete? Den eventuell eingetretene anturnenden Effekt sollte man dabei nicht unterschätzen. Ich weiß wovon ich rede, war vor sehr langer Zeit auch mal Bereitschaftsbulle! Riss damals allerdings nur meine drei Semester Wehrpflicht runter. In gruppendynamischer Abfolge sind mir ähnliche Episode noch präsent, allerdings in wesentlich geringeren Ausmaßen! Dabei fällt mir ein, was es zu vorgerückter Stunde für eine Gaudi war, wenn im Hallenser PK, Wodka-Erna unter dem Tisch entlang kroch und für einen doppelten Klaren, dummgeilen Interessenten den angestauten Drüsendruck wegschnatterte…
Außerdem habe es Partylärm und Sachbeschädigungen gegeben. Wow!
Beamte sollen an einen Zaun uriniert haben. Die Nasen! Hätten sie ihre Tonfas am Mann gehabt, dann hätten sie an denen unbemerkt sitzend runter pinkeln können, wie bayrische Bauern an ihren Krückstöcken in den Biergärten.
Nach Informationen des SPIEGEL hatten Polizisten aus Nordrhein-Westfalen auf das Fehlverhalten ihrer Kollegen aufmerksam gemacht. Die waren bestimmt nur sauer, weil sie von den Berliner Kollegen nicht zum Saufen eingeladen wurden…
In der internen Kommunikation von Beamten, die dem SPIEGEL vorliegt, heißt es, die aus Hamburg verbannten Bereitschaftspolizisten sollten in Berlin angeblich mit einer Willkommensparty ihrer Kollegen empfangen werden. Warum eigentlich nicht? Aber dann mit dem ganzen Programm, der Sauferei, Vögelei und was man im Suff noch so alles anstellt.
Bilder der Unterkunft wiederum zeigen eine feiernde Menge zwischen Wohncontainern, einzelne Beamte recken grölend ihre Arme in die Luft. Wie kann man auch grölend die Arme in die Luft recken? Dies verstehe wer will!
Auch scheinen die Berliner Polizisten mehrere Wasserpfeifen in die Unterkunft mitgebracht zu haben. Dies wäre allerdings eine große Sauerei! Wenn sie dabei die EU-Richtlinien des Brandschutzes nicht eingehalten hätten, auf Feuerlöscher, Branddecken und Löschsand in Eimern verzichteten.
Fotos, die offenbar am Morgen nach der Feier entstanden sind, dokumentieren die Intensität der Party: Stühle wurden zu Haufen aufgetürmt, Flaschen, Dosen und Müll liegen zwischen den Unterkünften. Nach einer richtigen Sauforgie bin ich noch nie auf die Idee gekommen, Stühle zu stapeln. Natürlich sieht es danach ewig aus, wie in einem Hunnencamp!
Es sei, die Fete wurde von einem Muttersöhnchen ausgerichtet, dann erledigte sich natürlich der Rest von selber.
Jedoch war dann aber auch nichts mit Freiluftbumsen und Zaunpisserei – eben alles nur eine ganz todlangweilige Fete!

2 Gedanken zu „Polizei übergibt Kiezladen „Friedel 54“ an Gerichtsvollzieher u.a*.

  1. Volker

    Super! Habe lange nicht mehr so gelacht. Freue mich immer wieder auf deine Artikel

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