Tatort: „Stau“ u. a. aus dem flimmernden Verblödungsflachmöbel

20 Uhr MESZ begann mein heutiger Abend vor dem Fratzenradio.
Üblicherweise durfte sich dort Herr Hofer schaffen.
Finde den Typen abscheulich.
Er wirkt für mich permanent wie eine Krämerseele, die hinter einem Schnäppchentisch hockt und trübsinnig in 15 Minuten, sämtliche Preise seiner multinationalen Sonderangebote mit ahnungsloser Mine, trotzdem wichtigtuerisch, empfiehlt.
Wobei man in den bedeutsam angekündigten Meldungen, Nebensächlichkeiten kontinuierlich aufgebläht offeriert, mal reißerisch darstellt, mal als Betroffenheitsorgien anpreist. Letztendlich erinnert dann alles auch noch an nostalgische Frontberichterstattungen auf einem sehr flachen populistischen Level. Aber tiefgründigere Ergänzungen soll man sich anschließend auf der entsprechenden App zusammenkratzen.
Wollte noch die ersten 10 Minuten vom Tatort einziehen. Blieb aber hocken und ward schließlich recht angetan von den Handlungssträngen, auch wenn sie offenkundig kein Klischee übersehen hatten.
Allerdings erinnerte mich die Machart mehr an ein Theaterstück.
Letztendlich werden aber die Krrritiker den Krimi garantiert total zerpflücken und nichts Positives an ihm finden wollen.
Zumindest wurde der Streifen ohne längere Augenpflege durchgestanden und dies will etwas heißen!
Beschloss dann die Glotze laufen zulassen, während ich meinen Hamster melken ging.
Wat war denn det?
Der chlorophyllmarxistische GröMaZ (Größte Moralist aller Zeiten) und das rollende Finanzscheffchen durften sich ihren Selbstdarstellungen hingeben, frei nach Georg Schramm
Auf dem Weg zur Terrasse wurde der Bildschirm gedreht, um mir eine Zigarettenlänge den gesendeten Stuss einzuziehen. Wie lange benötigt man für solch das Rauchen eines Glimmers? Vielleicht zehn Minuten, das reichte dann aber auch. Die beiden Musterländler herzten und gurrten dort herum, lediglich mal unterbrochen von den hingebungsvoll idiotischen Ovationen des anwesenden Klatschviehs.
Es sah so aus, als ob der machthungrige Bonusmeilen-Cem mit seinem schwarzen Gegenspieler sofort einen auf Volkskammer machen wollte…
Beide schienen einen billigen Wahlkampf für die AfD zu veranstalten.
In dem Zusammenhang fehlt nur noch ein fetter Klops gegen Erdoğan, den sich Mister 100%, Blase Gabriel gemeinsam mit Mutti unbedarft leisten und der Osmane öffnet daraufhin den Flüchtlingen seine Grenztore.
Dann wird die Alterndnaive für Deutschland – „Mit ruhig festem Schritt“ – sogar an der SPD vorbeimarschieren und Cemmi wäre für immer weg vom Fenster…

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