Martin Schulz: „Die Leute finden mich peinlich“

Leute, Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung, nix da! Doch nicht bei dem Knaben! Wer will, kann selbigen populistischen Dünnschiss auch saufen.
Wahlkampf-Enthüllungen in der Springerpresse
Scheinbar beginnt sich das Blatt aus der Berliner Kochstraße auf den abgeschmierten Möchtegernkanzler einzuschießen.
Eigentlich hat er ja keine korrekte Bauchlandung hingelegt. Dafür war Mister 100% ja noch nicht mal hoch genug aufgestiegen, um meilenweit vor seinem größenwahnsinnigen Ziel, so richtig auf seiner, von verbalen Bedeutungslosigkeiten zerfranste große Klappe, aufzuschlagen.
Sehr lustig präsentierte man gestern Abend einen Hausmeister und sein Politikverständnis, dafür wurde der alternde Junggenosse sogar ins Studio zitiert.
Der gelernte Schlosser hat sich wegen der Erfahrung der Arbeitslosigkeit und dem Zustand „seiner“ Schule im März entschlossen, in die SPD einzutreten.
Wie und wo ich seine laue Begründung einordnen soll, ist mir immer noch schleierhaft. Ehrlich gesagt, es interessiert mich auch nicht wirklich. Die paar Sätze des schwatzhaften Genossen brachten genauso wenig Erleuchtung.
Wer kann schon in den Kopf eines extremen Mitläufers reinschauen? Zumal er während des entscheidenden Treffens auch noch zum Mittäter der Schulz´schen 100 und mehr Prozent wurde…
Was die BZ gerade anschiebt, finde ich sehr gefährlich!
Bei Sankt Martin könnte doch jeder wissen, was wir an ihm haben. Seine Neverending Show gibt doch nun wirklich etwas her und dies bereits seit Jahren. Bei seinen lautstarken Auftritten vermittelt der Mann nämlich den Eindruck, dass er ein 3-Pfund-Brot quer fressen kann und dies kommt sogar irgendwie an, zumindest bei einer traumtänzerischen Minderheit. Könnte dazu augenblicklich eine recht unbekannte Erkenntnis hinzufügen, die da lautet: Wessen Geist nicht blitzt, dessen Stimme donnert!
Chulz… find´ ich gut!
Immer daran denken, hinter ihm hackt bereits eine trappelde Schlange von Möchtegernaufsteigern*INNEN sehr unruhig an ihren Startlöchern. Zähle mal einige auf! Vornweg Nahles, Kraft, Malu so-wie-noch, Schwesig, Budde, irgendwann Quotenmännchen Oppermann…
Sie und weitere basteln doch bereits an konstruktiven Maßnahme, wie sich eine neuerliche Gro-Ko basteln ließe – ohne Gesichtsverlust!?!
Wobei der Zug längst abgefahren ist. Auch wenn nun fast 100% auf die Idee kämen und Genossen Martin endlich nach Würselen abschieben würden, ihm ein Schrebergärtchen schenkten, damit er dort Weinbranntbohnen anbauen könnte…
Momentan hängt es sicherlich davon ab, wer für den Akt in die Rolle vom neuerlichen Brutus schlüpft.
Fakt ist nebenher, egal was die Genossen*INNEN in der nächsten Zeit auch anstellen, sie werden alle in den Annalen als die Totengräber jener permanent kompromissgeilen Volkspartei eingehen.
Als ich, vor 12 Tagen, in meine kalte Heimat aufbrach, kam am letzten Abend noch die Mutmaßung, zur 24-September-Farce errichten die Ostler wieder ihre Mauer und den Zaun.
Neun Tage wurde dann auf die Glotze verzichtet, lediglich an jenem Sonntag hörte ich abends den Spruch von Mutti: …die Wählerinnen und Wähler haben uns den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt…
Viel später kam mir kurz der Gedanke, da hatte sich dieses Politkamelion bereits von einer dunkelroten Ost-Zecke in eine schwarze West-Demokratin verwandelt, da fehlt eigentlich nur noch die Koalition mit den Braunen im blauen Schafspelz.
Rückblickend kann es doch für den Verein möglich sein auch solch Bündnis einzugehen. Schließlich hatte der Vorläufer jener heutigen Christen-Union, sich bereits 1933, als Steigbügelhalter für Adolf den Gütigen hergegeben.
Über eine Woche nahmen meine Lauscher, in der immerwährenden Hochburg Bundesdeutscher Arbeitslosigkeit, mehr Meinungen auf, als dass ich mich großartig zur Situation äußerte. Jemand aus der ganz alten Riege vieler dortiger Bekannten ließ schließlich ab: Alter, was wir jetzt veranstaltet haben, ist lediglich Schuss vor den Bug! Kommt es wieder zu einer Gro-Ko oder die Pfeifen probieren es mit Jamaika, dann wählen wir das nächste mal die NPD!
Hatte mir den Morgen die FAZ geholt und kurz überflogen, nebenher Nachrichten gehört, da waren bereits alle mit gegenseitigen Schuldzuweisungen beschäftigt…
Nix mit, nächstes mal die NPD wählen! Keiner der politischen Kleingärtnerverbände wird mit sich ins Gericht gehen, weil jeder die Schuld ewig bei den anderen Vereinen sucht, deshalb werden alle in den nächsten Jahren wieder nur Symptombekämpfung betreiben und lediglich die NPD verbieten!
Sehe nach dem letzten Sonntag alles im positiven Licht, in blakender europäischer Helligkeit!
Was den Katalanen einen Domingo Sangriento bescherte, erledigten die eingeborenen Neufünfländler mit einem demokratischen Unabhängigkeitsreferendum, ihr Wahlergebnis zeugt davon.
Gefühlt votierte sie für eine Trennung von den bundesgermanisch-europäischen Machenschaften!
Warum wohl?

PS.
Und am morgigen Volkstrauertag ist wiedermal eine trunkenen deutsch/deutschen Swingerparty angesagt, mit unsäglichem Ringelpietz und Anfassen, wobei alles ein weiteres Mal zu Sternstunden der Verbalwixer*INNEN ausarten wird, trotzdem weltweit alle Menschen*INNEN eingeladen sind…

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