Tom Petty geht nicht mehr einkaufen u.a.

Was meldete die NZZ? Der bekannte amerikanische Sänger soll einen Herzstillstand erlitten haben.
Wenn die Pumpe ihren Geist aufgegeben hat, dann ist doch wohl klar, dass ein Mensch wohl oder übel in einen anderen Aggregatzustand wechselt.
Allerdings sind 66 Jahre kein Alter, in dem man zwangsläufig den Löffel abgeben muss.
Andreas Schmidt hatte es bekanntlich noch eiliger, als er sich vor wenigen Tagen vom Acker machte.
Schade um beide Jungs.
Sämtliche Götter*INNEN UNSERES Universums sind halt gnadenlos, ihre Toto-Partien werden immer ein Rätsel bleiben. Gedankengänge in jene Richtung, setzen allerdings einen gewissen Glaubenstrend und die zwangsläufig damit gekoppelten, von irgendwelchen Himmelskomikern gottgegeben Marschrichtungszahlen voraus. Solche tiefschürfenden Überlegungen waren mir bisher fremd. Deshalb mäanderte ich bisher ganz gut durch mitunter täglich anfallenden Unbill, den hauptsächlich selbstherrliche Führungseliten*INNEN der Krone aller Schöpfungen, zwanghaft in vielfältigster Form arrangieren.
NZZ drückt es unter Rubrik: Was heute wichtig ist, folgendermaßen aus: Die Polizei rätselt über das Motiv des Attentäters von Las Vegas…
Schon mal registriert, dass Allerweltseksperten, einschließlich Politiker, mit tiefer Hingabe immer wieder sofort Betroffenheit heucheln und anschließend wird über Motive gerätselt! Spätere Erklärungsversuche von Verhaltensmuster solcher pathologischen Täter sind ewig identisch, dass es sich dabei aber um Ausgeburten einer kranken Gesellschaft handelt, wird auch von den quotengeilen Medien anschließend sofort lustvoll kaschiert.
Attentäter Stephen Paddock scheint ja kein christlicher Eiferer zu sein, der einen Kreuzzug für strengere christliche Werte startete. Denn da hätte er mit Bestimmtheit ein zeitgemäßeres Musikevent der anderen Art ausgesucht, auf der vielleicht jene weibliche Protagonistin, wegen des verkaufsfördernden Werbegags, zusätzlich mit den freigelegten Bindegewebswucherungen ihrer imposanten Milchdrüsen kokettierte.
Nein, der Mann nahm sich das Country-Festival „Route 91 Harvest“ vor, welches erst zum vierten Mal stattfand. Eine mehrtägige Mucke, deren Interpreten und ihre musikalische Darstellung amerikanischer nicht sein können und ein Faible dafür, in allen sozialen Schichten zu finden ist. Ebenso haben sehr viel internationale Popgrößen irgendwann auch irgendetwas in diesem Genre zum Besten gegeben, z.B. Rolling Stones, Tina Turner (Sometimes It’s hard To Be A Woman)
(Mensch, hatte David Becker ein Glück! Ich gratuliere ihm im Voraus schon zum Pulitzer Preis! BILD für Intellektuelle kann mit seiner Hilfe auch die neuste Auflage steigern, auch Gratulation!)
Welche Menge unbändigen Hass auf sein Heimatland musste der Typ in sich gespeichert haben.
Dabei handelt es sich einmal mehr nur um den Beginn einer barbarischen Serie, deren Ende nicht abzusehen ist, ebenso die Unendlichkeit ihrer Effektivität, bei kommenden Massenmorden auf ähnlicher Basis. Wobei solche Nachahmungstäter ihr Betätigungsfeld in allen Ecken UNSERER ERDENSCHEIBE finden werden…
Bin sehr froh darüber, dass mir Großvater den gravierenden Unterschied zwischen Hass und Verachtung klarmachte. Hass frisst einen dich nämlich ganz langsam auf, bis du im schlimmsten Fall aber ohne Gnade und Barmherzigkeit durchdrehst und es dir schließlich sogar egal ist, auf welche Art und Weise dein letzter Befreiungsschlag zustande kommt und wie du dabei auch draufgehst.
Verachtung hingegen, kann man in seiner Umgebung zu jeder Tages- und Nachtzeit herauslassen, sie muss aber in den entsprechenden Fällen prompt erfolgen! Jenes Spielchen kultiviere ich bereits seit meiner ausgehenden Kindheit und bin damit gut gefahren. Letztlich bleibt noch die billige Option, verachtungswürdige Flachzangen für ewig abzuhaken, allerdings mit entsprechender vorheriger Ansage, wie ich sie in den letzten Jahren schon vielen Leuten angedeihen ließ…
Bin während der Woche im Mansfelder Land mit vielen dortigen Eingeborenen ins Gespräch gekommen und habe ihnen zugehört. Männchen, Weibchen, sehr junge und alte Leute, adrett oder recht runtergekommene Figuren darunter. Mann, gärt da zeitweise ein Hass gegen Gott, die Welt, gegen Regierenden aller Farbschattierungen in den Ländern und Europa. Entstanden in jahrelangen Erfahrungen, wo sie schleichend immer mehr draufzahlten und schon lange keine vernünftigen Perspektiven erkennen können. Wobei jeder sehr schnell feststellen kann, dass die Selbstherrlichkeiten kleiner Provinzpotentaten längst Ausmaße angenommen haben, mit der jene kleinen Flachzangen, die Angehörigen der oberen Regierungsriegen schon lange übereifrig kopieren.
Mittlerweile kamen bereits zwei Generation mit Zonensozialisation in den zweifelhaften Genuss, hautnah zu erleben, wie machthungrige Westpolitiker, in Einheit mit ihren Helfershelfer aus dem Osten, die von ihnen provozierte Goldgräberstimmung der ersten Wendejahre, lediglich für ihre Zwecke ausnutzten und ein Ende jener Mentalität ist nicht abzusehen.
Da hilft der statistische Wohlstand in den immer noch geteilten bundesgermanischen Gefilden nicht die Bohne. Auch mit den anstehenden Zwecknotwahrheiten, zur Etablierung einer höchst fragilen Jamaikakoalition, wird in keinster Weise der innerdeutschen Zerrissenheit Paroli geboten! Aufgekommen sind in diesem Zusammenhang lediglich gegenseitigen Schuldzuweisungen am desaströsen Zustand der Republik, von Europa ganz zu schweigen!
Letztlich wird selbige Machtgeilheit der vier schachernden Parteien nur wieder Zucker für die rechte Seite sein. Wenn ich in dem Zusammenhang, von einem letztlich faulen Kompromiss spreche, den Beschiss an den mündigen Wahleseln noch ins Spiel bringe, kommt mir auch noch ein gewisser Grad vorherig eingeplanter Charakterlosigkeit der Parteifunktionäre hoch. Der olle Jeheimrat Jöthe drückte folgendermaßen aus: Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist; weiß ich, womit du dich beschäftigst, so weiß ich, was aus dir werden kann.
Weiß nicht warum, aber mich erinnert ebendiese angedachten Partnerwahl verdammt an Ostberliner Volkskammerzeiten.
Fußnote:
Weil sämtliche Segnungen, egal in welchem Zusammenhang, irgendeinmal über den großen Teich hierher schwappten, muss man über kurz oder lang, auch diesseits mit einem ähnlichen Massaker rechnen…

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