Die Proll-Prinzessin aus der Westsiedlung hatte mal wieder zugeschlagen

Der Rubikon wurde überschritten…
Gestern fand ich mehrere verschiedene Merkzettel wieder, auf denen sich ältere Adressen ebenso Notizen über Anrufe anlässlich meines längst vergangenen Geburtstages befanden, die nun endlich abgearbeitet werden müssen. Nebenher lief das Geplapper der letzten Wochen, welches sich die elektronische Kommunikationsprostituierte gemerkt hatte.
Beim Lauschen jenes spillerigen Stimmchens, es erinnert mich entfernt an Frau Elster (Wobei ich diesem imaginären Federvieh gerade sehr viel Unrecht angedeihen lasse. – Mein Weib drückte es anders aus, wenn unsere digitale Empfangsprothese bereits angesprungen war: „Ich höre es am Dialekt, deine Quasseltante aus Sangerhausen ist in der Leitung, die Frau, welche immer ohne Punkt und Komma plappert.), fiel mir zum wiederholten Male etwas ein. Es wanken massenhaft Leute durch die Weltgeschichte, welche gar nicht bemerken, wie sie als Volksdrogen-Junkies, mit Hilfe ihrer dauerhaften Alloholsucht dafür sorgen, dass die Laufmaschen an ihren Synapsen unweigerlich zunehmen…
Zumal ich ihren geliebten Schmusi vor über einem Jahr, am Sachsen-Anhalt-Tag, gebeten hatte, mich fernmündlich endlich in Ruhe zulassen. An dem ersten Abend erlebte ich etwas phänomenales, wurde endlich auch mal Zeuge, wie es möglich ist, dass man sich stundenlang an einem Glas mit diesem braunen amerikanischen Sirupgetränk festhält und sich anschließend irgendwann volltrunken erdet. Aber hinterher im Dorf verbreitete, jemand hätte KO-Tropfen hinzugegeben. Was ich nicht lustig fand, denn in dem Zusammenhang fiel auch mein Name.
Lange Zeit kam mir mein bisweilen anhängiges Gemüt eines Fleischerhundes zugute, denn beiden war nie klarzumachen, dass man mit THC vernebelten restlichen Hirnwindungen oder sehr wenig Blut im Alkohol, nach der Geisterstunde nicht ewig versuchen sollte, irgendwelchen Leuten die Ohren abzukauen. Zumal sie dieses unsägliche Hobby auch während der Monate weiter frönten, wo Schwiegermutter sehr krank darniederlag. In solchen Momenten braucht man zu nachtschlafenden Stunden solche Telefonbimmelei unbedingt!
Anfangs verbuchte ich ja deren mitternächtlichen Telefontrieb noch unter Ulk, verbunden mit viel Nachsicht. Wurden sie doch scheinbar, wegen ihrer entscheidenden Sozialisation im Mansfelder Land, von viel Nachholbedarf gepeinigt. Da zu Ostzeiten die meisten dortigen Eingeborenen private Telefonverbindungen oftmals nur vom Hörensagen kannten…
Hier folgt noch eine Toncollage, verbunden mit der Hoffnung, jemand bringt sie ihnen nahe.

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