Frankreichs Präsident Macron hat in seiner ersten Rede vor dem Bundestag die deutsch-französische Freundschaft beschworen.

Wie soll man jenen Satz überhaupt verstehen?
Dieses, mit Scheuklappen behaftete gallischen Hähnchen, der so langsam zum traumtänzerischen Kapaun mutiert, will demnächst scheinbar öfters klugschwätzerisch parlieren, oder?
Momentan sollte Emmanuel Jean-Michel Frédéric doch lieber beginnen und erst mal vor der eigenen Haustür zukehren! Wird er wohl zwangsläufig tun müssen, wenn er nicht allzu viele Gongs an seine Mütze bekommen will.
Sehr lustig finde ich ja seinen untauglichen Versuch, krampfhaft in den Spuren von de Gaulle zu lustwandeln. Dies haben schon ganz andere Politahnen vor ihm probiert und sind letztlich alle gescheiter, obwohl bei denen in Ansätzen sogar bestimmte Visionen erkennbar waren. Zumal sich alle liegend in einem Fußabdruck des Generals ihren unerfüllbaren Träumen hätten hingeben können.
Hinzu kommt der witzige Umstand, dass gewisse Teile der französischen Führungseliten permanent dem pathologischen Irrglauben aufsitzen, ihr Volk sei in nostalgischer Kolonialtradition immer noch die GRANDE NATION!?
Allerdings muss Mitteleuropa dem korsischen Massenmörder sehr dankbar sein, dass im Rahmen seiner Episode, schließlich die Reste des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation zu Grabe getragen wurden. Außerdem werden auch nach über 200 Jahren viele bürokratische Eigenheiten, die ihren Ursprung in der napoleonischen Besatzungszeit haben, in allen möglichen Lebenslagen noch angewandt…
Ebenso hat sich das Deutsche Reich, nach dem Krieg 1870/71, auf Kosten französischer Reparationszahlungen vollständig sanieren können. Was allerdings 50 Jahre später, mit der Retourkutsche des Versailler Schandvertrages – unter amerikanischer Führung – egalisiert wurde…
Mittlerweile sollten gewisse Kreise in Deutschland und Frankreich endlich diese unsägliche Verbalhurerei beenden, welche jene vollkommen untaugliche Legende eines vereinten Europas auf humanistischen Werten betrifft!
1951 wurde die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (Montanunion) gegründet und sechs Jahre später, mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge, die EWG (Es Wird Grausam)…
Alles lief unter der Ägide von Wirtschaftsbossen und deren politischen Handlangern, Marionetten oder Schwanzlutschern des Kapitals ab. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie er jene Verantwortlichen betitelt!
Den Untertanen wurden nebenher immer wieder Brosamen vor die Füße geknallt, eine gemeinsame Währung oder visafreies Reisen…
Über die vielen untaugliche Flachzangen, welche man aus ihren Herkunftsländern abschob und in den EG-Gremien gut dotiert entsorgte, will ich weiter keine Worte verlieren!
 Mein Gott, war das ein zärtliches Herzen zwischen ihm und Frau Kanzler. Allerdings messe ich dieser Geste nicht besonders viel politische Emotionalität zu. Die großen roten Führers knutschten früher auch ständig herum, obwohl sie sich bestimmt gegenseitig gern eine Klinge zwischen die Rippen gedrückt hätten.
Möglicherweise handelt es sich ja lediglich um einen Hauch von latent erotischer Anwandlung, bekanntlich steht Monsieur le Président doch auf ältere Semester…
„Indem Sie sich an diesem Volkstrauertag an Frankreich gewendet haben, haben Sie einmal mehr bewiesen, dass Sie über die gigantischen Friedhöfe hinaus, wo unsere gefallenen Landsleute liegen, die einem beispiellos tragischen Krieg zum Opfer gefallen sind, dass Sie beschlossen haben, historische Konflikte zu überwinden und unermüdlich für den Frieden zu kämpfen.“ (Fighting for peace is like fucking for virginity!)
Wo lebt der Mann eigentlich? Da gedeiht in Europa seit vielen Jahren bereits ein permanenter Do­minoeffekt in Richtung rechter Ecke und hier geht die AfD ab wie ein Sektkorken…
Wie Mutti und Macron auch nebenher immer wieder die deutsch/französische Freundschaft betonten sehe ich auch aus einem anderen Blickwinkel. Wobei ich dem Franzmann etwas Ehrlichkeit zutraue, schließlich tat Mutti geflissentlich, unter ganz anderen Vorzeichen bereits solche Plattitüden ab, wenn sie vor Jahrzehnten als Agitatorin, euphorisch krakeelte: Да здравствует германо-советская дружба!!!
Meine Wenigkeit gab sich für solche roten Notwahrheiten niemals her!
Stimme nicht ganz, natürlich kam mir jene platte Äußerung ebenso über meine Lippen, allerdings nicht politisch verbrämt, sondern aus dem Herzen heraus und in ganz anderen Zusammenhängen, wenn ich z. B. mit sowjetischen Seeleuten oder Soldaten gnadenlos soff und irgendwann Rauschphase „3“ erreicht war – mit dem Hang zur allgemeinen Verbrüderung!

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