Um „nachhaltige“ Alltäglichkeiten heutzutage lustig zu finden, muss man ganz schön zynisch drauf sein

Hätte Kulturzeit eigentlich sofort ausschalten sollen als Vivian Perkvic auftauchte, kann sie absolut nicht ab, erinnert sie mich doch ewig an eine nette Waldorfkindergärtnerin.
Ging erst mal in die Küche und kümmerte mich um mein Abendessen. Wieder retour, wurde gerade Studientrittleiter Locke Deckker und sein neuestes Werk vorgestellt: Flucht ins Autoritäre, Rechtsextreme Dynamiken in der Mitte der Gesellschaft
…Für die „Leipziger Studie“ zu Fremdenfeindlichkeit wurden seit 2002 mehr als 20 000 Deutsche zu ihrer politischen Orientierung befragt.
Wowww!
16 Jahre Forschung und außer Spesen nicht viel gewesen, wobei die Studie eine große Überraschung bei der Ursachenforschung bot – surprise, surprise – dabei landete man zufällig bei der Erziehung.
Wie kam denn diese Erkentnis zustande?
Innerhalb einer Stunde hätte meine alte Bekannte mit Migrationshintergrund, die Pachttoilettenfee vom Wolfsburger Hauptbahnhof, auf jene Erleuchtung verweisen können, einschließlich des Hinweises zur „Erziehung“!
Dessen ungeachtet wäre sie auch zu anderen Schlussfolgerungen gelang, was Elternhausdressurakte bei Kindern anrichten können, im Zusammenspiel mit belehrenden Experimenten in den Schulen. Wobei den Leerkräften*INNEN usw. immer die denkbar ungeeignetste Aufgabe zufiel, zusätzlich auch noch die pädagogischen Defizite ihrer deformierten Schulbuben*INNEN usw. aufzuarbeiten.
Sehe schon, auch nach 16jähriger Forschungsarbeit, sind Locke und seinem Team keine Lichter angegangen. Dass nämlich erzieherische Mängel auch die dritte bzw. vierte Nachkriegsgeneration optimal kultivieren konnte. Dies hängt mit dem zwar weichgespülten, aber immer latent vorhandenen faschistoiden Charakter UNSERES Gesellschaftssystems zusammen.

Das Deckker-Vijo endete mit einer Frage, die sich letztlich so überhaupt nicht stellt und den Massen sowieso kalt am Arsch vorbeigeht. Demokratie hin, Demokratur her, auch für die Mitte gilt: Politik ist der Spielraum den das Kapital lässt! Damit es auch so bleibt, dafür sorgen weiterhin schon die Volkszvertreter aller Farbschattierungen.
Wer hatte sich schon während der Aufbauphase in den End40ern und 50er Jahren, meine damit speziell beide deutschen Staaten, eigentlich tiefgründiger um seine Gören gekümmert? In der gesamten Phase trat bis heute nie eine Beruhigung ein. Alles lief einher mit den zyklischen Wirtschaftskrisen in den Ländern und den kritische Situation, die der Kalte Krieg immer wieder heraufbeschwor. Hinzu kamen jene unausgegorene Wirren der 68er und deren pathologischen Nachwehen unter der Ägide von vielen Softies und Mädels in violetten Latzhosen nebst fettigen Haaren…
Diese nachhaltig wuchernden chaotischen Zustände lassen sich auch mit den vielen Nettigkeiten der politisch korrekten Verbalhurerei nicht deckeln!
Was kam noch in Kulturzeit?
Demnächst werde ich sicher auch auf jene Sendung verzichten.
Das Mutti Merkel hüpfte wie ein Derwisch vor den Mikros herum und verteidigte vehement den UN-Migrationspakt. War wieder alles nur Show, da lag vor ihr ein riesiger Foliant, was sie dabei abließ hätte ebenso auf ein Zigarettenblättchen gepasst. (Während der ganz wichtig geredeten Rede ward aus gegebenen Anlass jeder Kameraschwenk verboten! [ɔni swa ki mal i pɑ̃s]) Vor fast 50 Jahren hatte Willy Brandt bereits ähnliche Worte gefunden. Kann diese ehemals rote Zecke aber nicht wissen, schließlich durfte sie damals kein Westradio hören.
Was der UN-M eigentlich soll, verstehe wer will. Mich erinnert er lediglich daran, dass der Flachwixerverein vom East River wiedermal mit einem Feigenblattstrauß herumfuchtelt und sie dringend Leute suchen, welche zu vielen Kindern, die bereits in den Brunnen gefallen sind, hinabsteigen müssen und sie dort unten an den Tropf hängen sollen.
Dann kam noch Komiker Rainer Forst, schließlich ging es auch um Siechmund Freud, der mal wieder dran glauben musste und sich natürlich gegen weitere Klitterungen nicht wehren konnte.
In „Cold War“ werde ich demnächst reingehen!

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