Sie wissen selbst, was für sie gut ist

Kinderbuchreihe „Little People, Big Dreams“
Deren Ankündigung war es dem TAGESSPITZEL wert, dazu etwas auf der Titelseite abzulichten.
Allerdings verstehe ich das Rubrum absolut nicht, wie sollte es gemeint sein?
Frage mich, welches Klientel von Eltern wird seine Ableger damit überschütten, denn die Gesamtausgabe ist nicht gerade billig.
Kann mir allerdings sehr bildlich vorstellen, dass ein Haufen alleinerziehende Helikopter-Mamis, welche es zu etwas gebracht haben, nun ihre Brut mit den entsprechenden Publikationen auf DAS Leben vorbereiten wollen. Alles verbunden mit Turboabitur und den entsprechenden feministischen Marschrichtungszahlen, womit sie ihre eigenen, recht dünnen selektiven bildungsproletarischen Vorstellungen unbedingt toppen wollen – schließlich soll es das Kind, besonders der feminine Bonsai, irgendwann mal der patriarchalischen Unwelt etwas entgegensetzen können…
Was soll dabei herauskommen? Wenn Mutti, als Emporkömmlingin mit nachhaltigen pädagogischen Defiziten behaftet, nebenher zur verblödenden I-Phon-Generation gehört, die sich anonym in den sozialen Medien und mit Hilfe der privaten Fernsehprogramme ihre multiplen Bildungsorgasmen holt? Seit Jahren Heidi Klum und Verona Poth anhimmelt und niemals etwas von Frida Kahlo und den anderen Mädels jener kindgerechten Serie vernahm?
Fiebernd auf den Newsletter von REFINERY 29* harrt, der eigentlich ihrem angesagten Lifestyle entspricht – einer modernen Variante jener Regenbogenpresseerzeugnisse, die ihr aus Elternhaustagen immer noch geläufig sind…
Entsprechend des Bildungsauftrages der Schulen, muss natürlich entsprechen nachgezogen werden. Zu diesem Zweck bieten sich jene kleinen Schmöker natürlich zwingend an. Damit solche genderfaschistoid mit grenzenloser politischer Korrektheit geklitterten Biographien plötzlich auf dem Lehrplan stehen. Letztlich es weiter geht mit solchen Aufsatzthemen, wie: „Mein Vorbild“ bzw. Vorbildin.
Im ersten demokratischen Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern auf deutschem Boden, wurde ich 1965 letztmalig mit solch einem Schmus behelligt.
Für heutige Kids bieten sich da AKK, Anette Schavan o.a. zwingend an, bei den moralisch/ethischen Abgründen, welchen sich gegenwärtig überall offen zeigen, aber keinesfalls Anne Frank!

* Unsere Mission
R29 ist die führende globale Medienplattform für junge Frauen. Wir inspirieren, unterhalten und empowern unsere Audience mit zeitgemäßem und inklusivem Storytelling, intimen Erfahrungen und frischen Perspektiven.

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