7. Juli 2010

Fritz Teufel geht nicht mehr einkaufen…

Abgelegt unter: ALLGEMEINES, BÜCHER — ede @ 22:03

„Nachdem der Held einmal die Schwelle überquert hat,

bewegt er sich in einem Traumland,

erfüllt von seltsam fließenden, mehrdeutigen Formen,

wo er eine Reihe von Prüfungen zu durchstehen hat.“

Joseph Campbell, Der Heros in tausend Gestalten – Aus dem Vorwort zur neuen Ausgabe 2003,

Wolfgang Schmidbauer, Jürgen von Scheidt, HANDBUCH DER RAUSCHDROGEN,  Fischer Taschenbuch Verlag, Franfurt Main, November 2004

Fritz Teufel geht nicht mehr einkaufen…

„Nachdem der Held einmal die Schwelle überquert hat,

bewegt er sich in einem Traumland,

erfüllt von seltsam fließenden, mehrdeutigen Formen,

wo er eine Reihe von Prüfungen zu durchstehen hat.“

Joseph Campbell, Der Heros in tausend Gestalten

Aus dem Vorwort zur neuen Ausgabe 2003,

Wolfgang Schmidbauer, Jürgen von Scheidt, HANDBUCH DER RAUSCHDROGEN, Fischer Taschenbuch Verlag, Franfurt Main, November 2004

19. Mai 2010

“Guido außer Rand und Band”

Abgelegt unter: ALLGEMEINES, BÜCHER — ede @ 23:01

Ergänzung zum gestrigen Schrieb! – Europa legt Spekulanten an die Kette aus noch feuchter Pappe

Zweifelsfrei „darf Satire alles“, besonders in Zeiten, wo massenhaft solche Komiker wie Guida Schwesterwelle auf politischen Bühnen permanent versuchen, die Welt auf den Kopf zu stellen und verlangen, dass wir uns vor Lachen alle Klamotten vom Leib reißen.
Wie soll das funktionieren?
Der Typ beginnt doch jeden Sparwitz mit der Pointe.
Ist es gelegentlich mal nicht der Fall, klemmt wieder alles. Dann steht am nächsten Tag jemand aus Koalition auf der Matte mit einer riesigen Brechstange, hebelt alles frei und beginnt von Neuem. Heraus kommt aber oft ein ganz anderer Joke, den erneut jemand aufbereiten muss.
Diesen Part übernimmt manchmal die Opposition, vermengt wieder alles, zum Schluss bleibt a bisserl übrig, wo man zum wiederholten Male einen Erklärer bräuchte, da keine Sau mehr rekonstruieren kann, um was es eigentlich ging.
Hatte gestern vergessen einige Bemerkungen zu einem „beliebten Gesellschaftsspiel“ abzulassen, es betrifft zwei Fragen auf den Seiten 61/62, aus „GUIDO…“.
Ihre Lieblingsgestalten in der Geschichte? Ludwig & Heinz Erhardt („Brigade Erhardt“), Wolfgang Mischnick, Otto …?
Also, Hermann Erhardt würde ich diesem Muttersöhnchen auch satirisch nicht unterschieben wollen.
In diesem Zusammenhang möchte ich hier unterstellen, dass selbst Guida nichts mit „B.E.“  anzufangen weiß, geschweige denn ein junger, linkslastiger Spring-ins-Feld (Medien nennen solche Leute: autonome Chaoten) mit seinem schulischem Lexikon-Wissen…
Wer oder was hätten Sie sein mögen? Gustav Noske o. Wolfgang Mischnick
Selbst als Weichei möchte man sich (auch in Gedanken) nicht in der zwiespältigen Rolle eines SPD-Genossen vom Schlage G. Noske wiederfinden…

wg. Guida - Hier folgt noch der kurze Kommentar von einem verblichenen, großen „Demokraten“, ob er aus dem Himmel oder aus der Hölle gekabelt wurde, kann ich nicht einschätzen. Der Zusammenschnitt statt aus : Kampf der Giganten

18. Mai 2010

Europa legt Spekulanten an die Kette aus noch feuchter Pappe

Abgelegt unter: ALLGEMEINES, BÜCHER — ede @ 23:00

Hallöchen Guida!
Du böser Bube!
Sei nicht immer so maßlos!
Du hast doch alles erreicht. Bist der erste lauwarme* (*Ich weiß, die Jungs vom anderen Stern wollen „schwul“ genannt werden, aber „lauwarm“ ist ein internationaler Begriff.) Außenminister dieser Bananenrepublik geworden. Manche meinen ja, dass es Dir lange wichtiger schien, dass Du weltweit mit dieser intimen Nebensächlichkeit kokettieren durftest.
Wat solln der Scheiß? Als Teenager kann man es sich eine gewisse Zeit erlauben, schwanzfixiert zu handeln – ab einem bestimmten Alter sind andere Qualitäten gefragt.
Jetzt ist Pumpe, weiter kommst Du nicht mehr!
War schon erstaunlich, dass Du diese Position erklimmen konntest.
Hier muss ich Dir allerdings den Wind aus den Segeln nehmen, hinsichtlich Deiner latent vorhandenen Anwandlungen in Richtung Größenwahn. Es war beileibe nicht Dein ursächlicher Verdienst, dass Du Dich plötzlich in schwindelerregender Höhe wiederfandest. Da haben wir alle unser Scherflein beigetragen. Deinen Aufstieg verdankst Du lediglich dem maroden Zustand unserer Gesellschaft.
Ist doch schön?
Ja, richtig schön zum Abreiern
Was soll nun werden?
Eigentlich ist es genug! Bis hierher und nicht weiter, das Ende der Fahnenstange ist erreicht.
Dies hast Du bestimmt noch nicht kapiert. Zumal Du jahrelang jenem mysteriösen, unstillbaren Trieb nach Macht erlagst und nun das staatlich sanktionierte Βήτα-Männchen von Änschies Gnaden spielen darfst.
Für mich ist solch ein Job absolut nicht nachvollziehbar, trotz der vielen Untugenden die mir anhaften, neee!
Papst und A-Minister wollte ich in meinen kühnsten Träumen nie werden, solche Anwandlungen kamen mir noch nicht mal auf ganz schrägen Horrortrips… (weiterlesen…)

13. Mai 2010

Letzter Aufschrei von analogen Fossilien

Abgelegt unter: ALLGEMEINES, BÜCHER — ede @ 17:49

Seit Tagen greife ich auf Geräusche von analogen Fossilien zurück. Erstaunlich, mit welcher Qualität alles noch rüber kommt, abgesehen von wenigen Knackern und ganz leisen Knisterlauten, was jedoch von den damals kopierten Scheiben herrührt. Meine letzten Kassetten sind allerdings mit steriler Digitalität bespielt worden.
Positiv bemerkbar macht sich beim Zustand jener Musikspeicher auch die Tatsache, dass ich niemals auf Billigschrott überspielt habe, letztlich nicht mehr nur SA-X von TDK, zumindest aber auf SA. Was diese nicht gerade preiswerten TDK-Kassetten anging, beherzigte ich einen weisen Spruch meiner Großmutter: „Billig gekauft, ist zweimal gekauft!“
Fast alle der über 300 Audioteile, sind von 90-minütiger Spieldauer, dies entspricht einer Dauerberieselung von drei Wochen, aber rund um die Uhr. Monate gingen bei den Aufnahmen drauf, nicht eingerechnet die viele Zeit, um vieles noch irgendwo zu leihen.
Glücklicherweise existierte in den 80ern, keine 100 Meter von meiner Wohnung, im bürgerlichen Wilmersdorf, einer der besten CD-Verleiher, was „Punk“ und „Metal“ betrafen.
Über ein Drittel meiner Konserven bestehen aus Blues, Soul, gefolgt von Rock, Ethno-Rock, Punk, Metal, Hip-Hop, Folklore aus allen Herren und Damen Länder und, und, und…
Es gibt sogar eine Kassette mit deutschen Titeln, meine persönliche „best of“, sie betrifft Hannes Wader.
Irgendwann ließ ich es auch sein, mir weitere Digitalscheiben zuzulegen. (weiterlesen…)

26. April 2010

Aygül Özkan – fast vorgesehene Frau Minister für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration und, und, und…

Abgelegt unter: ALLGEMEINES, BÜCHER — ede @ 22:17

Diesmal gräbt niemand anderen eine Grube, sondern Christian Wulff (CDU) aus Hannover füllt das momentane Frühjahresloch und instrumentalisiert dazu Aygül Özkan.
Diese wiederum bringt sich mit einem merkwürdigen Spielchen ins Mediengerede, allerdings auch respektlos. Ehe man los plappert, sollte man seine grauen Zellen aktivieren, sich dabei überlegen, was man überhaupt ablassen will und schließlich zu seinem Worte stehen.
Auf der anderen Seite lässt dieses Verhalten auf eine ganz bestimmte Mentalität schließen und ich meine damit nicht nur ihr „Hü“ und dann ihr „Hott“…
Dieses „rin in die Kartoffeln und raus aus die Kartoffeln“, ist bestimmt mit vielen Vorteilen behaftet für ihren künftigen Job als Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration und, und, und…
Dabei sprach sie mir aus dem Herzen.
„Christliche Symbole gehören nicht an staatliche Schulen“, sagte die Muslimin dem „Focus“. „Die Schule sollte ein neutraler Ort sein.“ Ein Kind müsse selbst entscheiden können, wie es sich religiös orientiere, erklärte Özkan…
Darum hätten auch Kopftücher „in Klassenzimmern nichts zu suchen. Kinder haben in der Schule das Recht auf ein neutrales Umfeld, deshalb sollten Lehrerinnen kein Kopftuch tragen.” Für Schulen in kirchlicher Trägerschaft solle allerdings kein Kruzifixverbot gelten.
(weiterlesen…)

17. Februar 2010

„DER SS-STAAT“

Abgelegt unter: BÜCHER — ede @ 22:34

Dieses Buch von Eugen Kogon ist glaube ich die einzige Publikation, die damals gleichzeitig in allen vier Besatzungszonen erschien.
Nach dem „Genuss“ dieses Standartwerkes, wird so mancher die Bombardierung von Dresden auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten können.
Mein Großvater war bisweilen gnadenlos. Ich begann (muss so 11 oder 12 gewesen sein) ihn zu nerven wegen „Mein Kampf“. Er gestattete mir schließlich diese Lektüre unter bestimmten Voraussetzungen – zu niemanden ein Wort, auch nicht zu meiner Mutter, durfte nur in seinem Arbeitszimmer lesen und im Anschluss: Eugen Kogon.
Niemals wieder verfolgten mich nach einem Buch solche Alpträume, wie damals. Dabei war ich durch die Periodika: „Der Widerstandskämpfer“, herausgegeben von der FIR, schon lange einiges gewohnt

21. Januar 2010

Taras Grescoe: Der letzte Fisch im Netz.

Abgelegt unter: BÜCHER — ede @ 22:57

Wie wir die wichtigste Nahrungsquelle der Welt retten können – die Meere
Karl Blessing Verlag München 2010, übersetzt von Franka Reinhart, 543 Seiten, 19,95 Euro – ISBN: 3-89667-345-9 /978-3-89667-345-9

Radiofeuilleton D-radio-kultur

Wodka-Kur für Fortgeschrittene

Abgelegt unter: BÜCHER — ede @ 22:32

Heute fand ich in der „FAZ” diesen Artikel – dauernd wärmt irgendwer das Thema Alkohol auf, trotzdem wird sich nichts ändern.
Nun behauptet Kerstin Holm in Moskau: Premier Putin hat einen Plan – kann er gar nicht, denn Pläne entwickelt seit dem letzten Jahrhundert nur „Egon Olsen“!
Wie will der kleine Владимир Владимирович П. das bewerkstelligen? Wo weiland Peter der Große neben seiner Reformfreudigkeit die Landleute zum Saufen animierte

Es soll immer noch Leute geben, die weder Hans Fallada noch Jack London als Schilderer ihrer Volksdrogenabhängigkeit kennen. Von HF stammt: „Der Trinker“, vom anderen: „König Alkohol

19. Januar 2010

Ein gedrucktes „Werkleinchen“ aus Weimarer Zeiten

Abgelegt unter: BÜCHER — ede @ 22:06

Nix Kommentar!

Fiese Bilder: Meisterwerke des schwarzen Humors

Abgelegt unter: BÜCHER — ede @ 20:57

Endlich ist mal wieder ein Büchlein mit richtig guten Cartoons erschienen.
Den Inhalt finde ich für bundesgermanische Verhältnisse recht ungewöhnlich, da im deutschsprachigen Raum schon lange die Seuche der politischen Korrektheit grassiert. Außerdem gehört zur gezeichneten und erzählten Situationskomik eine gehörige Portion von Kreativität, ebenso der Sinn für überspitzte Kleinigkeiten. Nicht zu vergessen das Verständnis und die Einbringung von Phantasie, während der Umsetzung jener angesagten Kernaussagen. Heutzutage haben die meisten Leute nur noch den verschwommenen Blick für ganz große Dinge im Leben, es kann dabei nicht global genug hergehen…
Hinzu kommt, wer nicht in der Lage ist über sich zu lachen, ist eigentlich ein ganz armes Tierchen
Gehandicapt sind dabei jene Leute, die grundsätzlich für alles und jedes die Schuld bei anderen suchen. Deshalb können sie, bei eventuell auftretenden Risiken und Nebenwirkungen während der o.g. Lektüre sich auch nie hinterfragen warum sie so scheiße drauf sind.

Lappan Verlag GmbH, Oldenburg
ISBN 978-3-8303-3237-4

Cartoons

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