{"id":1116,"date":"2008-12-04T17:13:30","date_gmt":"2008-12-04T16:13:30","guid":{"rendered":"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/?p=1116"},"modified":"2024-12-30T20:06:53","modified_gmt":"2024-12-30T19:06:53","slug":"telefongeschichten-g-punkt-ist-besser-als-t-punkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=1116","title":{"rendered":"Telefongeschichten, aber dabei nicht vergessen: G-Punkt ist wesentlich reizvoller als T-Punkt!"},"content":{"rendered":"<p>Diese Erz\u00e4hlung handelt im weitesten Sinne von einem weit \u00fcber hundertf\u00fcnfzig Jahre altem Kommunikationsger\u00e4t, was in dieser Form auf unserer ERDENSCHEIBE im Aussterben begriffen ist, n\u00e4mlich dem guten althergebrachten analogen Telefon, beginne allerdings beim tiefsten Urschleim.<br \/>\nAls <em>Ostzonenableger<\/em> wuchs ich in einem Haushalt auf, zu dem eine Anbindung an die gro\u00dfe weite Welt geh\u00f6rte!<br \/>\nMeine Gro\u00dfeltern nannten ein &#8211; <em>noch aus Friedenszeiten<\/em> <em>stammendes<\/em> &#8211; Telefon ihr Eigen. Was manchmal mehr Last als Freude darstellte, f\u00fcr unsere Familie oder den beiden b\u00e4uerlichen Nachbar\u00adgeh\u00f6ften. Auf der anderen Seite in einer Mangelgesellschaft auch mit sehr vielen Vorteilen behaftet war, besonders f\u00fcr meine Schwester und mich, wenn wir den einen oder anderen Anwohner rasch benachrichtigen mussten.<br \/>\nWir Kinder durften dieses kleine schwarze Wunderwerk nie selbstst\u00e4ndig nutzen, auf der anderen Seite gab es in meiner Schulklasse sowieso fast niemand mit einem solchen Teil zu Hause.<br \/>\nVon Oma gab es immer mal wieder eine leichte Kopfnuss, wenn ich mich blo\u00df mit \u201e26 73\u201c mel\u00addete.<br \/>\nDass mein Gro\u00dfeltern ein Telefon besa\u00dfen, ist dem Umstand zu verdanken, weil Opa ein hohes Tier in der Kupferh\u00fctte Artern war. Auch nach seiner Haftentlassung, dem vorherigen <em>Kuraufenthalt<\/em> <i>in Bad Pl\u00f6tzensee, <\/i>dann <i>Zuchthaus Brandenburg<\/i>, von 1935 bis 38, wegen <em>Vorbereitung zum Hochverrat<\/em> und an\u00adschlie\u00dfendem Berufsverbot bis Kriegsende, wurden jene Dr\u00e4hte trotzdem nie gekappt. Dies wollten erst die Kommunisten in den 1950ern nachholen. Gro\u00dfvater, bereits<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Verfolgter_des_Naziregimes\"> <i>VdN-Rentner<\/i><\/a>, lie\u00df damals einen Spruch ab, als der seiner Tochter zugetragen wurde &#8211; einem herben stalinistisches Rotk\u00e4ppchen &#8211; sprang sie daraufhin im Karree.<br \/>\nOpa hatte die Stare vom Fernmeldeamt gefragt, weshalb ausgerechnet die Kommunisten auf die Idee k\u00e4men, ihm das Telefon wegzunehmen. Was noch nicht einmal die Nazis versucht h\u00e4tten, ob\u00adwohl es sich bei ihm doch um einen <i>gef\u00e4hrlichen Volkssch\u00e4dling<\/i> handelte!<br \/>\nSpannend wurde es immer, wenn die Familienmitglieder, manchmal tagelang auf einen Klingelton vom Amt harrten. Nach einem in die weite Welt angemeldeten Ferngespr\u00e4ches oder alle auf ein an\u00adgek\u00fcndigtes Gespr\u00e4ch lauerten und die Stunden dabei sehr tr\u00e4ge zerflossen.<br \/>\n<b>Dabei war die weite Welt immer der Westen!<\/b><br \/>\nBei sehr wichtigen Angelegenheiten wurde ein Bereitschaftsdienst eingerichtet. Der <em>Wachhabende<\/em> schlief dann nachts auf der Chaiselongue in Gro\u00dfvaters Arbeitszimmer. War das stressig an solchen Tagen, es durfte das Radio nicht eingeschaltet werden, Oma die oft bei der Arbeit sang, war nerv\u00f6s und mit einem Ohr immer in Richtung Telefon. Machbare Arbeiten wurden dann in Opas kleinem Reich erledigt, z. B. gewisse Vorbereitungen f\u00fcr das Mittagessen oder angesagte Putz und Flickar\u00adbeiten am gro\u00dfen Schreibtisch erledigt. Jedenfalls musste sich dann allezeit jemand in der N\u00e4he die\u00adses kleinen schwarzen Ger\u00e4tes aufhalten. Einzig Opa ertrug alles mit stoischer Ruhe. Der stand dann stundenlang an seinem Stehpult neben dem Fenster und las, klingelte es, dann erfolgte der Griff zum Schreibtisch r\u00fcber. Niemals rastete er w\u00e4hrend seines Telefondienstes aus, schrie auch nie in den H\u00f6rer. Verlie\u00df allerdings immer kopfsch\u00fcttelnd den Raum, falls die Verbindung unterbrochen wurde und die Frauen unter hysterischen <em>Hallo-Hallo-Rufen<\/em>, dabei wie von Sinnen, rhythmisch auf die Telefongabel droschen.<br \/>\nAls Kind waren f\u00fcr mich Telefonate mit Opas Freund aus Haifa immer das spannendste und unver\u00adst\u00e4ndlichste, was diese Technik betraf. An solchen Tagen durfte ich mich in einem der Sessel ver\u00adgraben und am Rauchtisch meine Schulaufgaben erledigen, ohne diese dezent aufdringlichen Kon\u00adtrollen von Gro\u00dfmutter. Die folgenden Stunden verbrachte ich dann meistens mit Abpausen auf Per\u00adgamentpapier, aus Napoleons Werken. Stiche mit Schlachtenszenen, berittene Mamelucken, grim\u00admig dreinschauende Osmanen die martialisch mit ihren Krumms\u00e4beln hantierten oder irgendwas aus dem Brockhaus. Klingelte es, stand ich sofort am Schreibtisch vor dem Globus. Denn unbe\u00adgreiflich, kamen fremdl\u00e4ndischen Laute aus dem H\u00f6rer sonst wo her, aber nie direkt aus Israel. Manchmal hielt Opa die Muschel in meine Richtung und gab bekannt um welche Sprache es sich gerade handelte. In der Regel war nach wenigen S\u00e4tzen immer alles unterbrochen, wenn dann nur noch minutenlanges Rauschen oder Knacken erfolgte, wurde aufgelegt. Hinterher sofort auf dem Globus das Anschleichen jener exotischen Stimmen er\u00f6rtert. Manchmal ging es wieder retour oder sie n\u00e4herten sich im Zickzack. Die weiteste Verbindung, aber nicht immer die schlechteste, kam \u00fcber London, Moskau, Warschau, Ost-Berlin, Halle und schlie\u00dflich nach<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sangerhausen\"> Sangerhausen<\/a>\u2026<br \/>\nOpa erz\u00e4hlte manchmal &#8211; nach Aussage seiner Tochter &#8211; gro\u00dfen Bl\u00f6dsinn, wenn er bemerkte, dass die Verbindungen nur deshalb immer so schlecht seien, weil s\u00e4mtlich Geheimdienste der Welt sein kurzes Gespr\u00e4ch belauschen wollten. Daraus folgerten f\u00fcr mich merkw\u00fcrdige R\u00fcckschl\u00fcsse, denn bei einem Anruf aus dem 50 km entfernten Halle oder einem Ort in der Umgebung war die Qualit\u00e4t teilweise noch mieser. Ganz zu schweigen bei dem Hin und Her der Verbindungen nach Hamburg und den ewigen Unterbrechungen dabei. Um ein Gespr\u00e4ch zu beenden, konnten schon viele Stun\u00adden ins Land gehen. Nicht zu vergessen, die dabei parallel auftretenden Ger\u00e4usche, dauerndes Knacken, Kratzten, Rauschen, das 50 Herzt Brummen, sowie unerw\u00fcnschte Konferenzschaltungen mit Babylonischen Stimmengewirr. Um es kurz zu machen, ein Telefongespr\u00e4ch war schon ein rich\u00adtiges Abenteuer, unter bestimmten Umst\u00e4nden sehr spannend und facettenreich\u2026<br \/>\n<b> &#8211;<\/b> Irgendwann, Anfang 1961, hatte gerade mit Radiobasteleien begonnen, da zapfte ich unser Telefon an, jener <i>unerlaubte <\/i><em>Informationsvorsprung<\/em> ward nie zu untersch\u00e4tzen! Daf\u00fcr wurden lediglich zwei ganz d\u00fcnne Dr\u00e4hte, von einem Trafo, an die Freileitung am Haus ger\u00f6\u00addelt. Unter den Dachziegeln verlegt, endeten sie vom Boden aus in meinem Zimmer, der entstehen\u00adde Sound kam dann aus dem 2000 Ohm-Kopfh\u00f6rer. Die ganze Kabelage am Fenster war f\u00fcr Laien sowieso nicht durchschaubar, da endeten zwei verschiedenartig ausgerichtete Langdrahtantennen und jeweils zwei P\u00e4rchen aus Sprenglitze vom Schacht, an denen unten zwei Lautsprecher hingen. Der eine befand sich im ehemaligen Scharraum der H\u00fchner, wo nun meine Karnickelst\u00e4lle standen, die andere Leitung ging in den Garten, zu meiner Bude unterhalb der Hofmauer\u2026<br \/>\n<b>&#8211;<\/b><b> <\/b>Nach dem anschlie\u00dfenden Umzug in das s\u00fcdlich Gipsviertel, zwei Jahre sp\u00e4ter, folgte eine tele\u00adfonlose Zeit. Im Wohnbezirk stand zwar eine Telefonzelle f\u00fcr kapp 1200 Einwohner, allerdings fehlte innen permanent das entsprechende Equipment. Im nach hinein kann ich mich \u00fcberhaupt nicht erinnern, jemals dieses technische Wunderwerk intakt erlebt zu haben.<\/p>\n<p>\u2e28Kein Wunder, pl\u00f6tzlich gab es die <i>Animals, Beatles, Stones<\/i>, aber in der Zone keine entsprechenden Gitarren.<br \/>\nWas wurde da gepfriemt, aus <i>Reichsdeutschen<\/i> Fundst\u00fccken kleine Verst\u00e4rker gebaut, aus dem Zeug der Telefonzellen entstanden sowjetrussische Patente: <em>Pickups<\/em> f\u00fcr E-Gitarren<em>. <\/em><br \/>\nDie seltsamste Form dieser Tonabnehmer bestanden aus 2000 <span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">\u03a9<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\">-Kopfh\u00f6rern, die man an \u00fcber den K\u00f6rper der Konzertgitarre klemmte und damit sie nicht verrutschten, kam eine Fixierung mit Leukoplaststreifen. Dabei entstand ein Sound, der klang, als ob eine Ziege in einen Milcheimer schiss&#8230;<\/span><br \/>\nIn der folgenden<a href=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/Katzenpfoetchen.pdf\"> Datei<\/a> findet man im letzten Absatz noch eine Bemerkung, zu meiner Gitarrenleh\u00adrerin im Heim. Sie brachte mir auch das perfekte Klimpern bei, es betrafen: <i>If I Had a Hammer, Blowin\u2019 in the Wind <\/i>und <i>The House of the Rising Sun. <\/i>Dann endete meine Musikerkarriere, zu Be\u00adginn der 10. Klasse, sehr tragisch.<br \/>\nHatte in den ersten vier Wochen, der letzten Schulferien, fast 1000 Mark verdient und verbrachte anschlie\u00dfend zwei Wochen bei meiner damaligen Freundin.<br \/>\nEnde September, zwei Monat vor meinem 16ten Geburtstag <span style=\"font-size: xx-small;\"><b>(<\/b><\/span><span style=\"font-size: xx-small;\">Bin 9 Stunden \u00e4lter als der segelohrige D\u00fcnnbrettbohrer aus dem Buckingham-Palast.<\/span><span style=\"font-size: xx-small;\"><b>)<\/b><\/span>, ereilte mich die <em>schaurige Nachricht<\/em>, dass ihre <em>Erdbeerwoche<\/em> ausgeblieben sei&#8230;<br \/>\nDer Rest w\u00e4re aber eine ganz andere Geschichte!<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><b>\u2e29<\/b><\/span><\/p>\n<p>Egal wo ich zu Zonenzeiten jobbte, jeder hielt sich die Leute mit Telefonanschluss nach drau\u00dfen warm. Au\u00dferdem waren alle angeschissen, die sich w\u00e4hrend der Arbeitszeit nicht trauten die Ar\u00adbeitsst\u00e4tte zu verlassen, wenn nach fernm\u00fcndlichem Zuruf, f\u00fcr mehrere Stunden irgendwo B\u00fcck\u00adware harrte, B\u00fccher, Platten oder Klamotten. Ganz wichtig schien mir immer der Draht zum Pferde\u00adschl\u00e4chter, bei dem musste man in k\u00fcrzester Zeit auf der Matte stehen. Zossen kamen ihm fast nur im Monatsabstand unters Messer, bei der unstillbaren Nachfrage, schon ein leichtes Problem, au\u00dfer\u00addem kostete alles verwertbare Zeug lediglich eine Mark das Kilogramm.<b> (<\/b><em>F\u00fcr meine Pferdefleisch\u00adk\u00f6chelei besorgte meine Gro\u00dfmutter extra T\u00f6pfe und lagerte sie auch separat. Benutztes Werkzeug reinigte sie mit Todesverachtung und Abscheu sofort nach jedem Einsatz.<\/em><b>)<\/b><br \/>\nIm altm\u00e4rkischen Pfarrhaus <b>(<\/b><em>Ich zog dort mit zwei Kumpels im Herbst 1971 ein.<\/em><b>)<\/b> besa\u00dfen wir auch einen Anschluss, gedoppelt mit dem F\u00f6rster. Wir kamen uns aber so gut wie nie in die Quere, da un\u00adsere Konversationen meistens in der Nacht stattfanden, wenn unsere Gespr\u00e4chspartner im weiten Land, auf Sp\u00e4t- oder Nachtschicht relativ ungest\u00f6rt telefonieren konnten. Eine Bekannte arbeitete in einer Magdeburger Klinik und veranstaltete n\u00e4chtens, stundenlange Konferenzschaltungen, sei es nur, dass sie zwei H\u00f6rer entsprechend aneinander hielt. <b>(<\/b><em>Nach dem Mauerfall stellten sich ganz ne\u00adbenbei ihre ausgezeichneten Kontakte zu \u201eHorch und Greif\u201d heraus.<\/em><b>)<\/b><br \/>\n<b>&#8211; <\/b>Dann begann, Oktober 1975, mein Aufenthalt in W-Berlin. Das <em>Teflon<\/em> wurde obligatorisch und alles bis Anfang der 1980er, 20 Pfennige die Einheit &#8211; allerdings 24 Stunden<strong>!<\/strong><br \/>\nDa war es preiswerter, dass zwei Dauertelefonierer ihren H\u00f6rer nicht auflegten, nur eine Uhrzeit festlegten, wann es weiter gehen sollte.<b> <\/b><b>(<\/b><em>Meggi war so <\/em><em><i>jemand<\/i><\/em><em>!<\/em><b>)<\/b> Allerdings konnte man in der Zeit nicht angerufen werden.<br \/>\nDa solche Wartezeiten nie automatisch unterbrochen wurden, es ging nur manuell vom Amt aus, nach aufwendiger Fehlersuche, lie\u00dfen sich so Leitungen blockieren. <b>(<\/b><em>Damals eine beliebte Methode unter mittelst\u00e4ndiger Konkurrenz, den anderen mehr als nur zu \u00e4rgern.<\/em> <em>In Stadtrand-Telefonzellen wurde die Gabel mit Holz richtig blockiert und der Zahlschlitz mit Alufolie verstopft.<\/em><b>)<\/b><br \/>\nDiese Spielchen lie\u00dfen sich nur umgehen mit einer neuen oder Geheimnummer. Das anschlie\u00dfende Freischalten mit neuen Ziffern kostete 24 Mark, nahm au\u00dferdem fast zwei Wochen in Anspruch. Fangschaltungen bei Telefonterror waren damals, bei gew\u00f6hnlich Sterblichen, \u00fcberhaupt nicht denkbar.<br \/>\nAllerdings bestand die M\u00f6glichkeit sich mit der St\u00f6rungsstelle in Verbindung zu setzen. Bei abso\u00adluter Stille an den Enden, jagte sie irgendwann mal etwas mehr Saft in die Leitung und es klingelte trotzdem. Da es auch geschah, dass der H\u00f6rer nicht richtig auflag. Sp\u00e4ter in der WG kam in die Zu\u00adleitung vor der <i>TAE<\/i> ein Schalter und der wurde nach erfolgreichen Suchanzeigen f\u00fcr Mitbewohner einfach bet\u00e4tigt.<br \/>\n<b>&#8211; <\/b>Auf Feten lie\u00df sich meine Kenntnis \u00fcber die gerade <i>g\u00fcltige Pr\u00fcfnummer der Fernmeldemonteure <\/i>lustig einsetzen, besonders in Wohnungen mit \u00fcber 150 Quadratmetern und ellenlangen Fluren, wo sich das Telefon mit einem<em> Reichsdeutschen<\/em> Anschluss, nat\u00fcrlich an der Eingangst\u00fcr befand. Ich w\u00e4hlte die entsprechenden Zahlen, legte auf, entfernte mich und nach 20 Sekunden begann es, bei einer intakten Leitung zu klingeln. Hob nun jemand ab, brach die Verbindung sofort zusammen und es folgte das Freizeichen. Jene Nerverei lie\u00df sich noch erweitern bei reell erfolgenden Anrufen, in\u00addem man aus der Sprechmuschel das Mikro entfernte. W\u00e4hrend sehr lauten Feten vernahm der An\u00adrufer immerhin ganz leise Ger\u00e4usche durch das H\u00f6rteil. Beide Teilnehmer fingen nun an zu br\u00fcllen, bis einer aufgab\u2026<br \/>\nEinen Joker gab es f\u00fcr jemanden, der die ausgelaufene Nummer von einem viel benutzten An\u00adschluss irgendwann mal erhielt. <b>(<\/b><em>Bis in die 90er war es f\u00fcr Normalsterbliche unm\u00f6glich, nach ei\u00adnem Umzug im Stadtbereich, seine alte Nummer mitzunehmen. Deshalb lie\u00dfen sich anhand der Zif\u00adfernfolge, R\u00fcckschl\u00fcsse auf den entsprechenden Berliner Wohnsitz des Teilnehmers schlie\u00dfen.<\/em><b>)<\/b> Dies ging, 1990, einem M\u00e4del mit meiner alten Sch\u00f6neberger WG-Nummer so. Da sie das Geld f\u00fcr einen Neuanschluss sparen wollte und herausbekam, wer sich ehemals hinter ihren Zahlen verbarg, gelang es ihr schlie\u00dflich, mich zu erreichen. Die Dame schien mit einem Sockenschuss behaftet zu sein, verlangte sie doch allen Ernstes, dass ich jeden Bekannten mitteilen sollte, wo ich neuerlich abge\u00adblieben war. Monate sp\u00e4ter, nach einem Testruf meinerseits: <em>Kein Anschluss unter dieser Nummer<\/em>, sie hatte endlich investiert!<br \/>\nAus Ostberlin klang das so: <em>Berlin, Hauptstadt der DDR, kein Anschluss unter dieser Nummer&#8230;<\/em><br \/>\nWei\u00df aber nicht, ob es sich dabei nur um einen Spezialservice f\u00fcr Anrufer aus den <i>Coca-Cola-Sek\u00adtoren<\/i> handelte.<br \/>\nAb den 80ern, als in den Zellen erste, elektronisch nachger\u00fcstete Telefone mit Displays aufkamen, bestand die M\u00f6glichkeit, Geb\u00fchren f\u00fcr Ferngespr\u00e4che halbieren zu lassen. Da lungerten vor solchen Telefonzellen im Innenstadtbereich und <strong>+<\/strong>Berg manchmal Leute herum, die besa\u00dfen Innereien von piezoelektrischen Feuerzeugen, versehen mit zwei d\u00fcnnen Kabeln. <strong>(<\/strong><em>F\u00fcr jene Lighters legte man in jenen Tagen sehr viel Schotter hin, au\u00dferdem bewahrte der Fachhandel sie in verschlie\u00dfbaren Schr\u00e4nken auf.<\/em><strong>)<\/strong> Der Service dieser Jungs bestand darin, nach kurzer R\u00fccksprache nebst kleinem Obolus, entsprechende Summen einzugeben, was sich absolut fair auf dem Display begutachten lie\u00df.<br \/>\nEine andere M\u00f6glichkeit, die Telefonkosten sogar zu vierteln, bestand darin, dass man die M\u00fcnzer mit 5-Pencest\u00fccken f\u00fctterte. Absolut Identisch mit einer Deutschmark, stand deren Wert bei 25 Pfenni\u00adgen. Noch bis in die 90er hinein fra\u00dfen Parkuhren, BVG- und Dattel-Automaten und sehr lange noch Pool-Billardtische gierig diese W\u00e4hrung.<br \/>\n<strong>(<\/strong><em>8. Juni, 1982, gegen 14:30, <\/em>U-Bahnhof Blissestrasse &#8211;<em> stoned wie ein Weltmeister &#8211; wollte mit mei\u00adner Freundin zu den <\/em><i>Rolling Stones.<\/i> <em>Meine Barschaft bestand<\/em> <em>aus ungef\u00e4hr 20 losen 5-Pencest\u00fcc\u00adken in der Hosentasche, damit versuchte ich einen Viererfahrschein, f\u00fcr 4,50 DM?, zu erstehen. Eine M\u00fcnze nach der anderen rutschte anf\u00e4nglich durch. Mit etwas Spucke drauf, blieben beim anschlie\u00ad\u00dfenden Durchgang, die verbleibenden zwei, endlich auch h\u00e4ngen. Rasselnd spie der Automat die Karte in das vorgesehene Fach, dann klimperte ein Geldst\u00fcck hinterher, die 50 Pfennige Restgeld! Neeee, nee &#8211; auch etwas in einer leichteren W\u00e4hrung, es handelte sich um ein 50 Centime-St\u00fcck\u2026<\/em><strong>)<\/strong><br \/>\nDie<a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/geschichte\/zeitgeschichte-gegenwart\/politik-gesellschaft\/helmut-kohl-eier-wurf-halle-einheitskanzler-100.html\"> Bundesbirne<\/a> holte sich, ob dieser 5-Pencest\u00fccke bei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Margaret_Thatcher\"><em>UK-Maggie<\/em><\/a> eine m\u00e4chtige Abfuhr.Als er an sie appellierte, endlich jenen M\u00fcnzen die Deutschmark-Identit\u00e4t zu nehmen. Sie antwortete ihm daraufhi, wenn er mit diesen M\u00fcnzen Probleme h\u00e4tte, dann solle er gef\u00e4lligst etwas unternehme!<br \/>\nIn den End70ern und den beginnenden 80ern war ich oft in London, mit zwei \u00dcbernachtungen am Wochenenden, f\u00fcr 99 D-Mark. In jeder Bank konnte man, gleich abgepackt, jeweils zu 100 St\u00fcck, 5-Pence erstehen. Durchgehend grinsten die dortigen Angestellten immer ganz dreckig&#8230;<br \/>\nWar in der Zeit auch oft in Amsterdam, als man noch im<i> Wondelpark<\/i> pennen konnte, auch in den den niederl\u00e4ndischen Banken gab es den entsprechenden Pence-Service. Wurden bei Stichproben\u00adkontrollen im rollenden Korridor-Transit oder auf Flugh\u00e4fen solche Mengen an UK-M\u00fcnzen ent\u00addeckt, musste man sie, mit leichtem Verlust sofort zur\u00fccktauschen. Allerdings gab es auch die M\u00f6g\u00adlichkeit einer Beschlagnahmebescheinigung und das Geld holte man sich dann auf einer hiesigen Bank retour&#8230;<br \/>\nZum Folgenden, kurz einige technische Anmerkungen.<br \/>\n<b> &#8211;<\/b> Um bei alten Telefonen extern mitzulauschen, gab es mehrere M\u00f6glichkeiten. Die einfachste, an fast allen Ger\u00e4ten konnte man eine zus\u00e4tzliche H\u00f6rmuschel anschlie\u00dfen. In der Regel musste neben dem Anschlusskabel eine winzige Plastikabdeckung entfernt werden und schon lie\u00df sich das zus\u00e4tz\u00adliche H\u00f6rteil einst\u00f6pseln.<br \/>\n<b>&#8211; <\/b>Als n\u00e4chstes, auch ganz einfach, es setzte aber den Betrieb eines externen Geb\u00fchrenz\u00e4hlers vor\u00adaus. Das kleine K\u00e4stchen stellte man in die N\u00e4he eines Transistorempf\u00e4ngers, suchte kurz auf UKW die entsprechende Frequenz und schon lie\u00df sich alles mith\u00f6ren.<br \/>\n<b>&#8211; <\/b>Ich l\u00f6tete mir allerdings einen Adapter mit DIN-Buchse und st\u00f6pselte das Kabel in die Stereoan\u00adlage, optimal zur Verst\u00e4rkung und Aufnahme.<!--more--><br \/>\n<a href=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/img_5821a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1117 alignleft\" title=\"Analoges Teflon mit div. Zubeh\u00f6r - 80\/90er Jahre\" src=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/img_5821a-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><br \/>\n1)\u00a0\u00a0\u00a0 90er Jahre Marke: \u201eFrankfurt\u201c ?, kostete damals fast 1000 DM<br \/>\n2)\u00a0\u00a0\u00a0 Buchse f\u00fcr Ohrh\u00f6rer, obwohl das Teil schon einen Lautsprecher besa\u00df<br \/>\n3)\u00a0\u00a0\u00a0 DIN-Buchse<br \/>\n4)\u00a0\u00a0\u00a0 Ohrh\u00f6rer<br \/>\n5)\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u2019\u2019<br \/>\n6)\u00a0\u00a0\u00a0 Externer Geb\u00fchrenz\u00e4hler, mtl. Geb\u00fchr 5 DM<\/p>\n<p>Gott noch mal, auf was f\u00fcr einen Unsinn kamen wir, wenn die Meute bekifft bei mir herumhing.<br \/>\nBesonders in der Zeit, als ich in der<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Accumulatorenfabrik_Sonnenschein\"> <i>Sonnenschein GmbH<\/i><\/a>, einen Pfeifenkopf f\u00fcr den Schlauch einer Gasmaske gedreht hatte, mit einem entsprechenden Deckel dazu, an ihn kam das Schl\u00e4uchlein einer Aquariumluftpumpe und wir zogen unter der Maske damit den Mix aus <i>Harz<\/i> und <i>Gras<\/i> ein&#8230;<br \/>\nAlles begann irgendwann damit, dass ich Steven bat, w\u00e4hrend es noch klingelte, sich mit total zer\u00adknautschtem New Yorker Slang und einer dortiger Nummer zu melden. Beim ersten Mal ging es leicht in die Hose, aber er fand sofort Gefallen daran. Zur \u00dcbung suchten wir anschlie\u00dfend Num\u00admern aus dem Telefonbuch, bevorzugt Namen mit Berufsbezeichnungen oder von irgendwelchen Arschkeksen aus unserem Bekanntenkreis. Versuchten dann herauszubekommen ob dort jemand anwesend war, der mit einem bl\u00f6dsinnigen Salm um dringenden R\u00fcckruf gebeten wurde, dann erfolgte Stevens Einsatz. <strong>(<\/strong><em>Von diesem Schei\u00df besa\u00df ich mal fast vier Stunden Tonbandaufnahmen.<\/em><strong>)<\/strong> Meistens kam jeder mal dran. Was da gruppendynamisch so ablief, die Leute \u00fcberboten sich mit Phantasie. Angefangen vom R-Gespr\u00e4ch des unbekannten Cousin, der mittellos in Hawaii herum hing und nach Hause wollte oder gerade aus dem Knast kam. Oder der Telefonnummer die hinter dem Scheibenwischer hing, wegen einer Schramme an einem nagelneuen Daimler. Die Erinnerung an eine unbezahlte Zeche, deren Termin gestern abgelaufen war\u2026<br \/>\nDabei einen Blick in die Runde zu werfen, wenn alle mit letzter Kraftanstrengung ihr Lachen unter\u00addr\u00fcckten, gab auch etwas her, genauso anschlie\u00dfend das befreiende, hemmungslose Gel\u00e4chter.<br \/>\n<strong>\u2013<\/strong> Hier fange ich mal mit etwas an, von solchem Abend in der Fechnerstra\u00dfe ungef\u00e4hr so abging.<br \/>\n\u201eGuten Abend, mein Name ist Meiersteyn, mit \u201eY\u201d hinten, Fernmeldeamt Winterfeldstra\u00dfe, spreche ich mit Herrn\u2026?\u201d<br \/>\n\u201eNein, dass ist aber schade. Darf ich mein Problem schildern?\u201d<br \/>\n\u201cAch so, sie sind die Nichte von Herrn\u2026\u201d<br \/>\n\u201eWie sie sicher schon aus der Presse entnommen haben, beginnen wir in Sch\u00f6neberg gerade mit den Vorbereitungen f\u00fcr ein Pilotprojekt des Kabelfernsehens. Sind deshalb rund um die Uhr damit be\u00adsch\u00e4ftigt Telefonleitungen zu checken.\u201c<br \/>\n\u201eRichtig! Sie m\u00fcssen keinen gro\u00dfartigen Einsatz zeigen, au\u00dferdem m\u00f6chte ihr werte Onkel, sicher auch bald st\u00f6rungsfreie Fernsehbilder?\u201d<br \/>\n\u201eWo ist denn ihr Telefon angeschlossen?\u201d<br \/>\n\u201eW\u00fcrden sie so nett sein und sich zu dieser TAE-Dose begeben! Entschuldigen sie, dabei handelt es sich um dieses ganz kleine K\u00e4stchen an der Wand, wo ihre Telefonschnur rauskommt\u201d<br \/>\n\u201eBitte fassen sie das Kabel ganz fest, vielleicht 50 cm vor der Dose an und spannen sie es!\u201d<br \/>\nDie Runde glotze mich saubl\u00f6d an, was da wohl noch kommen wird. Nebenbei kratzte ich vorsich\u00adtig mit dem Fingernagel \u00fcber die winzigen L\u00f6cher der Sprechmuschel.<br \/>\n\u201eOhhh! Auf meinem Monitor gibt es irgendwelche Ver\u00e4nderungen an der Amplitude, sie d\u00fcrfen sich nicht bewegen!<br \/>\n\u201cMachen sie auch nicht, sehr gut!\u201d<br \/>\n\u201eH\u00f6ren sie die Ger\u00e4usche?\u201d<br \/>\n\u201cDa flie\u00dft ja ganz sch\u00f6n Strom, ich hoffe, dass ihre Hand noch nicht kribbelt\u201d<br \/>\nNun erfolgte meinerseits ein Aufschrei: \u201eSchei\u00dfe! Rei\u00dfen sie sofort das Kabel aus der Dose!\u201d<br \/>\nKurzes Knacken in der Leitung und dann Ruhe, allerdings nicht in meiner Bude.<br \/>\n\u2013 Die n\u00e4chste Episode passierte in Uerdingen, zum Party-Ausklang gegen 2 Uhr morgens. \u00dcber uns eine Einweihungsfete von einem Typen des dortige Eishockeyvereins. Mit mehreren Leuten zogen wir, stoned eine entsprechende Mucke ein. Da wurde oben die Anlage aufgerissen, ewig lief da so ein Schei\u00df, wie der <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YXu3pZIm8KQ\"><i>Ententanz<\/i><\/a> im Wechsel mit <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9wPHxQMgdKs&amp;list=PL5fRL6A4m-DFddDPJU5Ugr3NRhxrm5GtR\"><i>Metal<\/i><\/a>. Da bei Nachbars Tanz in allen S\u00e4len angesagt war, mit einer sauguten Stimmung, konnte man sich unten nirgends wo zur\u00fcckziehen. Det begab sich rauf, ich machte den n\u00e4chsten Versuch &#8211; wir sollten doch rauf kommen und alle mitfeiern &#8211; in einer halben Stunde schon, aber nicht jetzt.<br \/>\nDa kam mir die Eingebung und ich lie\u00df mir das Telefonbuch geben, suchte zwei Nummern raus, die vom renommiertesten Benz-H\u00e4ndler und vom oberen Nachbar. Nat\u00fcrlich hob irgendjemand in der N\u00e4he des Telefons ab, eine Frau. Ich stellte mich vor, verbunden mit der Erkundigung, ob noch et\u00adwas los sei, da Herr (\u2026) letzte Woche bei mir einen Daimler bestellt hatte, cash zahlte und ich zu seinem Einweihungsfest eingeladen war. Jetzt sorgte die Frau an der anderen Seite erstmal daf\u00fcr, dass die Musi leiser gestellt wurde und ich musste neuerlich von Anbeginn loslegen. Dabei gab sie alles simultan der Runde preis, wobei die Massen ewig aufjohlten. Als der Scheff dann am Rohr hing, angesoffen und \u00fcberhaupt nichts verstand, sich nebenbei der dummen Spr\u00fcchen seiner Kum\u00adpels erwehren musste, entschuldigte ich mich, da es sich um ein Versehen handeln musste&#8230;<br \/>\nDie Fete war damit gekippt und oben kehrte Ruhe ein.<br \/>\n&#8211; Ein Freund steckte mir, dass bei ihm eine neue Sekret\u00e4rin arbeitete, die bestimmt sofort den H\u00f6rer auflegen w\u00fcrde, wenn ich mit einem meiner \u00fcblichen Spr\u00fcchen k\u00e4me.<br \/>\n\u201eEinen wundersch\u00f6nen guten Morgen! Katholische Pferdebadeanstalt Gro\u00dfberlin, mein Name ist von Meiersteyn, mit \u201eY\u201d hinten, ich m\u00f6chte gesch\u00e4ftlich Herrn <i>Dr.<\/i> Kalb spreche.\u201d<br \/>\n\u201eGuten Morgen ebenfalls, Herr von Meiersteyn, toll dass sie sich endlich melden. Sagen sie, wann kann ich mit ihnen einen Termin vereinbaren? Schon zwei Wochen, liegen die von ihnen bestellten Schwimmfl\u00fcgel f\u00fcr ihre Einj\u00e4hrigen bei uns zum Ausliefern bereit.\u201d<br \/>\n\u201cIst es ihnen recht, wenn ich in 10 Minuten pers\u00f6nlich erscheine?\u201d<br \/>\n\u201eDas w\u00e4re mir am liebsten, ich werde Herrn <i>Dr.<\/i> Kalb ihren Besuch ank\u00fcndigen, auf Wiedersehen, dann bis gleich.\u201d<br \/>\nDa war ich platt und Norbert, ihr Chef begeistert, als ich anschlie\u00dfend den Verlauf unseres ersten Gespr\u00e4ches kundtat. Madame stellte sich als ganz junge B\u00fcrokraft heraus, gerade ein Jahr nach der Lehrzeit.<br \/>\n<strong><b>&#8211; <\/b><\/strong><b> <\/b>An dieser Stelle muss ich abermals eine kleine technische Erl\u00e4uterung einschieben. In Berlin gab es und existieren noch zig verschiedene Telefonnetze, von den Alliierten, deren Geheimdiensten, Polizei, Feuerwehr, Banken, Sparkassen, Radio, Fernsehen, hinzu kamen uralte Rohrpostnetze, in O und W-Berlin, glaube 1967 vielfach aufgegeben, ein Torso wurde im Osten bis in die 1980er betrieben.<br \/>\nNun wei\u00df ich nicht mehr wen es betraf. Ein alter Zonen-Bekannter bezog in Neuk\u00f6lln eine kleine Wohnung. Stellte nach Monaten fest, dass er nie Telefongeb\u00fchren abdr\u00fccken brauchte. Vorsichtig wurden Ferngespr\u00e4che probiert, nichts tat sich, nun begannen alle Freunde diesen kostenlosen Dienst in Anspruch zu nehmen. Bis eines Tages, w\u00e4hrend mehrerer Rundrufe pl\u00f6tzlich die <i>MP der Amis<\/i>, jene Bude st\u00fcrmte. Alles kl\u00e4rte sich sehr schnell auf, sein Vormieter, ein GI, hatte die Kap\u00adpung der Dienstleitung verpennt. Da irgendwann laufend Gespr\u00e4che in den gesamten Ostblock hin\u00adzukamen, war jemand sehr misstrauisch geworden und observierte. Etwaige Nachzahlungen muss\u00adten nicht get\u00e4tigt werden!<br \/>\n<strong>&#8211;<\/strong> Eine weitere lustige Sache war folgende. Man schraubte den Deckel der Sprechmuschel ab, ent\u00adfernt kurz den Mikrofoneinsatz und wischte vorsichtig den gesamten Innenraum, sowie die R\u00fcck\u00adseite des Mikros, mit dem Papier von einem Stinker der Marke \u201eEsrom\u201d aus. Bei jedem nicht zu aufgeheizten B\u00fcro konnte man mindestens drei\/vier Tage seine Studien betreiben.<br \/>\nHeute ist es nicht mehr so einfach, es l\u00e4sst sich aber bei fast allen Telefonen noch bewerkstelligen. Man braucht dazu nur einen kleinen Schraubendreher f\u00fcr den H\u00f6rer.<br \/>\n<b>&#8211;<\/b> Im Herbst 1980 tauchte Alek, <strong>(<\/strong><em>Gemeinsam mit ihm begann ich im September 1974, s\u00fcdlich von Zakopane einen illegale Wandertour, die bei mir zwei Wochen sp\u00e4ter, am Draht nach Jugoslawien endete. Er landete anschlie\u00dfend auch l\u00e4nger in der Psychiatrie, denn bei ihm kam noch Fahnenflucht hinzu. Nach meiner Entlassung in den Westen leierte ich sofort \u00fcber <\/em>Amnestie International<em> etwas f\u00fcr ihn an.<\/em><strong>)<\/strong> ein alter Kumpel aus Polen bei mir auf, im Tross Agnieszka, eine Ingenieurin f\u00fcr Verkehrswesen. Ihr <em>Freund<\/em> wiederum <strong>(<\/strong><em>Er hielt sich damals drei Bordsteinschwalben. Mit einem 20 000 DM Daimler d\u00fcste er anschlie\u00dfend zur\u00fcck nach Polen, verkaufte dort dieses Gef\u00e4hrt f\u00fcr knapp 100 000 DM und verschwand den Rest des Winters in S\u00fcdamerika.<\/em><strong>)<\/strong> brachte sie allerdings, auf Provisionsbasis, in einer <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Peepshow\">\u201ePeepshow<\/a>\u201d am Zoo unter.<br \/>\nA.&amp;A. nisteten sich bis kurz vor Weihnachten bei mir ein, ihr Aufenthalt bereitete mir recht wenig Malaise. An den verl\u00e4ngerten Wochenenden hing ich sowieso in <strong>+<\/strong>Berg herum, ansonsten mal da, mal dort oder kam nur mal kurz zum Pennen in meiner Wohnung vorbei.<br \/>\nTrotzdem kam leichte Freude auf, als ich beide mit Vorbereitungen zur Abreise antraf. Alek half ihr die letzten zwei Tage mehrere 20er Filzschreiber-Sets von den Innereien zu befreien. F\u00fcr ihr rest\u00adliches Geld hatte die sparsame Agnieszka 500 <a href=\"https:\/\/www.newspapers.com\/clip\/38072326\/mickey-mouse-acid-1981\/\"><i>Micky M\u00e4use<\/i><\/a> zu Sonderkonditionen erstanden. W\u00e4re doch zu schade gewesen mit ihnen nicht sorgf\u00e4ltig umzugehen, immerhin kostete in Polen ein M\u00e4us\u00adchen soviel, wie ein Schichtarbeiter in der Woche verdiente.<br \/>\nGro\u00dfz\u00fcgigerweise hatten Alek und ich auch etwas davon, Madame spendierte heimlich eins der Tierchen. War schon was, Musik zusehen und Farben zuh\u00f6ren. Aber anschlie\u00dfend 8 Stunden ungewollt einen an der Klatsche zu haben, ich wei\u00df nicht! Zum Schluss kam es auch nicht mehr so lustig r\u00fcber.<br \/>\nDann die \u00dcberraschung bei der n\u00e4chsten Telefonrechnung im Dezember, sie hatte 752 DM verbra\u00adten. Zu jener Zeit kam ich mit Baf\u00f6g und 300 Mark von der <em>O. Bennecke-Stiftung<\/em> auf monatlich runde 900 M-chen. Meine Wohnung 58 m im Quadrat, zwei Zimmer, K\u00fcche, Bad kam 107,- DM, kalt. Manchmal noch kleine Nebenjobs, das bezog sich damals fast nur auf Schwei\u00dfarbeiten an Au\u00adtos in Bastelwerkst\u00e4tten und mal etwas Wohnungsmalerei. Da konnte ich richtig fett leben und ewig in Europa herumreisen &#8211; dann dies. Nach einem Anruf bei der Abrechnungsstelle lud mich eine sympathische Stimme in die Stresemann Stra\u00dfe ein. Die junge Frau belegte die Herkunft der ent\u00adstandenen Summe, in den letzten beiden N\u00e4chten &#8211; Anrufe nach Australien, Kanada und immer wie\u00adder in die USA.<br \/>\nMit einer Tilgungsvereinbarung, monatlich 100 Mark extra, zog ich mich aus der Aff\u00e4re. <span style=\"font-size: xx-small;\"><b>(<\/b>Alek antwortete nie auf einen Brief von mir. Jahre sp\u00e4ter lief er mir bei Bob Dylan in der Waldb\u00fchne \u00fcber den Weg, mittlerweile war er hier verheiratet\u2026<b>)<\/b><\/span><br \/>\nIm Sommer darauf, stand Agnieszka das Aas, wieder bei mir auf der Matte. Kein Wort verlor sie \u00fcber die Telefonrechnung, wollte mich aber f\u00fcr 10 000 DM Cash sofort heiraten. Nach einer kurzen Be\u00addenkzeit lehnte ich ab, wegen der anschlie\u00dfenden Zeit an der<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Freie_Universit%C3%A4t_Berlin\"> FU<\/a>.<br \/>\nNat\u00fcrlich beratschlagte ich sofort mit meinem Kumpel Achim <strong>(<\/strong><em>der gerade bei mir politisches Asyl genas<\/em><strong>)<\/strong> was zu tun sei. Mit THC in der R\u00fcbe fliegen einem die Gedanken wie aus einem Bienen\u00adschwarm zu. Wie w\u00e4re es, ihren Pass wegzufinden, eine anonyme Kopie an die <i>polnische Milit\u00e4r\u00admission<\/i> senden, versehen mit dem Hinweis, das Teil h\u00e4tte sie verkauft\u2026<br \/>\nEin Anwalt aus dem Bekanntenkreis riet flehentlich von dieser Aktion ab, da ich sicherlich keinen gesteigerten Wert darauf legen w\u00fcrde, dass mir irgendwann durch \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse, unkontrolliert die wichtigste K\u00f6rperfl\u00fcssigkeit abhanden k\u00e4me.<br \/>\n&#8211; Aus dem letzten Jahrtausend h\u00e4tte ich fast ein Wunderwerk der Telefontechnik vergessen, ebenso die entsprechende Geschichte dazu.<br \/>\nBei diesem Ger\u00e4t handelte es sich um einen Schuhkartongro\u00dfen und schweren M\u00fcnzapparat, tief schwarz nat\u00fcrlich. Er sah fast wie ein altes W\u00e4hlscheibentelefon aus, mit dieser unf\u00f6rmigen Gabel und dem entsprechenden H\u00f6rer, allerdings mit diesem riesigen Unterbau, vielleicht 8 cm hoch. Vorn befand sich eine Vorrichtung, in deren Vertiefung immer zwei Zehnpfennigst\u00fccke \u00fcbereinander plat\u00adziert wurden. Man w\u00e4hlte, kam die Verbindung zustande, wurden zwei Schniepel neben dem Gro\u00adschengrab kurz zusammengedr\u00fcckt, dadurch das Geld im Inneren versenkt. Als sp\u00e4ter die Zeitdauer der Telefoneinheiten m\u00e4chtig schrumpften, kamen diese Teile aus der Mode, denn sie lie\u00dfen sich nicht nachladen.<br \/>\nAuf die 20 Pfennige konnte man auch verzichten, meldete sich der Partner, musste man lediglich in die H\u00f6rmuschel laut schnacken, nach kurzer Durchsage konnte man sich auf diesen dauerhaften Wechsel einspielen. Da wurden beide zur Telefonkultur gezwungen, denn man musste den anderen ausreden lassen, von der anderen Seite au\u00dferdem die Zeit eingeplant werden, wenn der H\u00f6rer wie\u00adder als Mikrofon benutzt wurde. Demzufolge lie\u00dfen sich auf Kosten des Besitzers sogar Fernge\u00adspr\u00e4che abwickeln, aus diesem Grunde stand in Kneipen das Teil oft am Tresen, damit es beobachtet werden konnte.<br \/>\n1979 machte um die Ecke, mit neuer Bewirtschaftung, eine Pinte auf. In Richtung Toiletten in einem breiteren, aber verwinkelten St\u00fcck Flur befand sich der Flipper und auf einem bequemen Bord stand dieses M\u00fcnzmonster, daneben lagen die Telefonb\u00fccher.<br \/>\nIch erinnere mich deshalb auch an jenen Abend, da ich mit Mike gerade von einem Wanderurlaub aus Lappland kam. Mein Kumpel war die gesamte Strecke von Fehmarn mit der Bahn gefahren, ich ritt per Anhalter von Lauenbug 1\u00bd Stunden sp\u00e4ter ein. Recht verwundert traf ich ihn<strong> (<\/strong><em>Er wohnte ei\u00adgentlich im Stephankiez von Moabit<\/em><strong>)<\/strong> in der Kneipe an, nat\u00fcrlich mit riesigem Vorsprung an Promil\u00adle. Da kommt er doch auf die Idee noch Skat spielen zu wollen und ich sollte dazu unseren Liebligs-Co-Alki zum Herkommen bewegen. Dazu versp\u00fcrte ich keinen Trieb, denn <i>Winnie M.,<\/i> ein begnadeter Gitarrist<i>,\u00a0 <\/i>lebte mit einem ganz widerlichen Weib zusammen, auch fernm\u00fcndlich versp\u00fcrte ich keinen Trieb, mit dieser Tussi auch nur ein Wort zu wechseln.<br \/>\nIrgendwann macht ich mich doch in Richtung <i>Teflon<\/i> auf, hob ab und wollte gerade die M\u00fcnzen reinlegen &#8211; was war das denn? Nach drei Wochen finnischen Dschungel machte ich in der Folge einen auf Spanner, da trieben in der Leitung zwei Telefonsex, aber Holla die Waldfee! Schlie\u00dflich tauchte Mike auf, der musste beidrehen und mir einen Stuhl und Zigaretten mitbringen, dann hielt ich ihm den H\u00f6rer an die Lauscher.<br \/>\nAlsbald standen mehrere M\u00e4nnchen und Weibchen um uns herum, in deren Folge auch der Kneiper erschien, da ihm seit geraumer Zeit aufgefallen war, dass niemand von den Toiletten zur\u00fcckkehrte. Nun wollte er auch mal ganz kurz, knallte wie elektrisiert den H\u00f6ren auf die Gabel, flitzte mit viel Brasst in seinen Wohnung obendr\u00fcber.<br \/>\nAlles verkr\u00fcmelte sich\u2026<br \/>\nEr selbst hatte den M\u00fcnzer mit dem Telefon am Tresen und dem in seiner Wohnung parallel angeklemmt\u2026<br \/>\n&#8211; F\u00fcr mich pers\u00f6nlich lie\u00df sich ein Telefon zu einem sehr sch\u00f6nen Gesellschaftsspiel benutzen. Erstmalig kam mir nach einem H\u00f6rnchen diese Idee bei Meggie, dass muss nun fast 40 Jahre her sein. Zu einer Zeit, wo mir Multikulti noch etwas gab! In jenem Haus lebten nur unter dem Dach, in zwei Mini-WGs noch vier Gelbf\u00fc\u00dfler, ansonsten nur Muselmanen. Wenn man von dem kleinen um\u00adst\u00e4ndlichen Vorteil absah, dass es manchmal tagelang vorkam und nur der Lokus in der anderen Wohnung benutzbar war, <strong>(<\/strong><em>Dies ging ohne weiteres, weil es zwischen den beiden Balkonen keine Trennwand mehr gab, die ich irgendwann demontiert hatte.<\/em><strong>)<\/strong> da er an einem anderen Strang hing. Wenn mal wieder jemand das Gekr\u00f6se nach einer Schlachtung in der Toilette versenkten musste. Oder tagelang Klageweiber auf den Treppen zu erleben, dies gab auch etwas her. Wer sich f\u00fcr lernf\u00e4hig hielt, konnte schon damals sehr schnell registrieren, dass jegliche Versuche, des Gebrauchs mitteleurop\u00e4ischer, gutb\u00fcrgerliche Um\u00adgangsform, <em>von unseren ausl\u00e4ndischen Freunden<\/em>, sehr schnell als Schw\u00e4che ausgelegt wurden. Jemand der sich schon besser in Deutschland auskannte, der toppte alles noch: \u201eDu haben etwas gegen Ausl\u00e4nder?\u201d<br \/>\nAlso passte sich die Minderheit an, was auch seine guten Seiten aufwies. Im beschaulichen Wil\u00admersdorf war es zu jener Zeit nicht m\u00f6glich, nachts um 2 Uhr, bei ge\u00f6ffneten Fernstern &#8211; drinnen lief voll power <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_rDkfyEVBlc&amp;list=PLuflPLbjWyq1S_R1_4l1nVRPIJEv6NNlg&amp;index=5\"><i>Full House<\/i><\/a> &#8211; laut lachend auf dem Balkon ein Dreiblatt einzuziehen, ohne dass es Proteste gab. <strong>(<\/strong><em>Schleichend setzt sich diese sch\u00f6ne Sitte nun auch bei uns im b\u00fcrgerlichen Wilmer\u00adsdorf durch.<\/em><strong>)<\/strong> In jenen Zeiten wurde Krach noch mit Krach bek\u00e4mpft, man musste halt nur den multi\u00adkulturellen Einfl\u00fcssen die positiven Seiten abgewinnen! So nahm sogar der fast taube anatolische Urgro\u00dfvater, der sich nie ein H\u00f6rger\u00e4t leisten konnte, noch aktiv am Leben teil\u2026<br \/>\nWar unsere Gastgeberin schr\u00e4g drauf und sie bei geschlossenen Fenstern nur die<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IXdNnw99-Ic\"> <i>Floyds<\/i><\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=kSIMVnPA994\">Jean Michel Jarre<\/a> in Zimmerlautst\u00e4rke genehmigte, lag bald das B\u00fcchlein mit den internationalen Vor\u00adwahlnummern auf dem Teppich.<br \/>\nIn jenen Tagen war es noch auf der ganzen Welt Usus, dass s\u00e4mtliche verbalen Dienstleistungen der Telefonbranchen, wie Auskunft, Uhrzeit, Wetter usw., nichts kosteten. Zu unserem Spiel geh\u00f6rte, dass sich jemand irgendeine Vorwahlnummer aussuchte, sie gemeinsam mit den Ziffern 0 bis 9 w\u00e4hlte, wobei dann anschlie\u00dfend in irgendeiner Sprache t\u00f6nte: \u201eKein Anschluss unter dieser Nummer\u201d ! Die Anwesenden rieten nacheinander, in welcher Sprache die Antwort erfolgte. Versch\u00e4rft war die Variante, auch noch das angew\u00e4hlte Land rauszubekommen, wer endlich darauf kam, der durfte als n\u00e4chster w\u00e4hlen\u2026<br \/>\nAbschlie\u00dfend der Spruch von unserer <a href=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/AB.mp3\">digitalen Kommunikationsprostituierten<\/a>.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p><b>Nachtrag: <\/b>Belasse es aber nur bei zwei Gegebenheiten!<br \/>\n&#8211; Mit rhythmischen h\u00e4mmern auf der Gabel war es m\u00f6glich, mit viel \u00dcbung, vollst\u00e4ndige Nummern zu klopfen.<br \/>\n&#8211; Bekannte brieten, im Februar1986, ihrem Latein-Le<i>e<\/i>rmeister einen Storch, in dem sie im TIP annoncierten: <i>Schwarzes Klavier, Baujahr \u00b461, technisch O K, wegen Umzug nach Amerika&#8230;<\/i><br \/>\nIch t\u00e4tigte damals auch einige Anrufe und nahm sie auf&#8230;<br \/>\n<strong> <a href=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/01.mp3\">01<\/a> \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 <a href=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/02.mp3\">(2)<\/a> \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 <a href=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/03.mp3\">(3)<\/a> \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 \u00a0<\/strong><strong><a href=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/04.mp3\">(4)<\/a>\u00a0 \u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 <a href=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/05.mp3\">(5)<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/06.mp3\">(6)<\/a><\/strong><br \/>\nMuss aber noch hinzuf\u00fcgen, bei den Leutchen handelt es sich wirklich um <i>P\u00e4dagochen<\/i>!<br \/>\nSeine Feindbilder dazu, muss sich wieder jeder selbst basteln<strong>!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Erz\u00e4hlung handelt im weitesten Sinne von einem weit \u00fcber hundertf\u00fcnfzig Jahre altem Kommunikationsger\u00e4t, was in dieser Form auf unserer ERDENSCHEIBE im Aussterben begriffen ist, n\u00e4mlich dem guten althergebrachten analogen Telefon, beginne allerdings beim tiefsten Urschleim. 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