{"id":1144,"date":"2008-12-12T23:11:30","date_gmt":"2008-12-12T22:11:30","guid":{"rendered":"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/?p=1144"},"modified":"2008-12-13T21:38:39","modified_gmt":"2008-12-13T20:38:39","slug":"defa-filme-waren-furchtbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=1144","title":{"rendered":"&#8220;Defa-Filme waren furchtbar&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>&#8220;Der Tagesspitzel&#8221;: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/kino\/Volker-Schloendorff-Defa;art137,2681825\">DEFA-Filme waren furchtbar <\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"file:\/\/\/C:\/DOKUME~1\/Klaus\/LOKALE~1\/Temp\/moz-screenshot-24.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Den Charles Lagerfeld betrefenden Artikel unter &#8220;LEUTE&#8221; &#8211; Heute aus Paris und Los Angeles &#8211; konnte ich nicht auftreiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"file:\/\/\/C:\/DOKUME~1\/Klaus\/LOKALE~1\/Temp\/moz-screenshot-25.jpg\" alt=\"\" \/><img decoding=\"async\" src=\"file:\/\/\/C:\/DOKUME~1\/Klaus\/LOKALE~1\/Temp\/moz-screenshot-26.jpg\" alt=\"\" \/><img decoding=\"async\" src=\"file:\/\/\/C:\/DOKUME~1\/Klaus\/LOKALE~1\/Temp\/moz-screenshot-23.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Gestern fand ich im \u201eTagesspitzel\u201c zwei Winzartikel, beide eigentlich \u00fcberfl\u00fcssig, sie betrafen \u00c4u\u00dferungen von \u201eweltmenschelnden Geistern&#8221; Manche nennen solche Erscheinungen ja Promis, ihre w\u00fcrdelose Gr\u00f6\u00dfe kommt bei mir nur unter ganz bestimmten Aspekten zur Geltung. Dazu m\u00fcsste ich am Bordstein hocken und an solchen Figuren aufw\u00e4rts mit einem Feldstecher entlang glotzen, aber in dieses Teil umgekehrt hineinschauen. Dabei entstehen wirklich \u00fcbergro\u00dfe Gestalten, aber mit ganz kleinen K\u00f6pfenchen\u2026<br \/>\nDer erste, etwas l\u00e4ngere Artikel stand recht deplaziert unter \u201eKULTUR\u201c und betraf Herrn Schl\u00f6ndorff, ja richtig, d e n Volker S. &#8211; die anderen Zeilen von AP, auf der letzten Seite, dem \u201eWELTSPIEGEL\u201c unter \u201eLEUTE\u201c &#8211; aus Paris und Los Angeles.<br \/>\nAllein die Nennung dieser beiden St\u00e4dte gibt doch etwas her, da kann nur etwas ganz wichtiges folgen, richtig &#8211; man bem\u00fchte deshalb sogar das \u201eZeit-Magazin\u201c\u2026<br \/>\nAber erstmal wieder retour, zu einer \u201eHomestory\u201c in der \u201eAllgemeinen\u201c (nicht der \u201eBesonderen\u201c) nein, der \u201eAllgemeinen\u201c der \u201eM\u00e4rkischen\u201c dort plapperte der Regisseur <em>(scheint ja f\u00fcr den Reporter etwas ganz neues gewesen zu sein)<\/em> von seinem \u201eJaguar\u201c, mit dem er, Tarantino und Donnersmark t\u00e4glich zehn Kilometer trainieren, um sp\u00e4ter in Marathon irgendetwas anzustellen. Momentan w\u00e4re in Athen aber mehr Action angesagt\u2026<!--more--><\/p>\n<p>Dann sprach er von seinem \u201evergeblichen Versuch, sich in Babelsberg zu engagieren\u201c &#8211; dabei hatte er Lang und die Dietrich als Alibi ausgekramt, wobei Marlene auch noch hops ging, als er sie gerade instrumentalisieren wollte. Wie bl\u00f6de muss man \u00fcberhaupt sein, um den Versuch zu starten, mit zwei Koryph\u00e4en zu kokettieren, die zur Elite des Deutschen Films geh\u00f6rten, und nicht mehr bereit waren sich in diesem System einspannen zulassen. Vielleicht h\u00e4tte Volker sich kundig machen sollen, wie der \u201eBock von Babelsberg\u201c die Filmstudios ohne Fritz und Marlene damals umkrempelte.<br \/>\nSchade eigentlich, da hing er Jahre in Paris rum, und hat sicher niemals etwas von Ortega y Gasset vernommen, der meinte mal: \u201eTraditionen pflegen hei\u00dft die Flamme bewahren &#8211; nicht die Asche anbeten.\u201c 1992 konnte man in Potsdam sicher noch glimmende Holzscheite finden, um wieder eine richtiges Feuerchen zu entfachen. H\u00e4tte er pusten und nicht nur lachen sollen, aber Herr Kappes, das Diepchen und Landowski waren in jenen Tagen auch nicht anders drauf. Mal zu Schl\u00f6ndorfs Filmen, gro\u00dfe Werke haben bestand, welche sollten es bei ihm sein?<br \/>\nNat\u00fcrlich wurde auch in Babelsberg ein Haufen Mist produziert. <em>(Wenn ich an diesen soz. Realismus denke, wo sich Krug ewig drin sielte und tr\u00e4llernde, jungdynamische Zonenbolschewiken mimte)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Man bedenke wie viel Regisseure j\u00e4hrlich in \u201eHollywood\u201c tausende Barrel Schei\u00dfe quirlen, damit mal ein Film mit Niveau raus springt. Da bleiben im Verh\u00e4ltnis vielleicht 6,6 oz Qualit\u00e4t \u00fcbrig, dies entspricht gerade mal 0,2 Litern, dem Inhalt meines mitteleurop\u00e4ischen Flachmanns\u2026<br \/>\nWas ich nicht verstehe, ist der \u201eProtest\u201c, von den 120 Leuten, das entspricht lediglich einer Aufwertung von V. S. Auch mal ein bisschen vorher \u00fcberlegen, und das n\u00e4chste mal etwas Toleranz f\u00fcr diesen alten Mann aufbringen. Vielleicht ist es bei ihm auch schon jene, gewisse Alterserscheinung, vor der wir alle nicht sicher sein k\u00f6nnen, oder Korsakow <em>(Das war kein Kumpel von Lenin!)<\/em>, oder, oder<br \/>\nJetzt springe ich mal zu Herrn Lagerfeld, denn er hat es wie der Oscarpreistr\u00e4ger auch mit Autos, allerdings scheint man sein Geschw\u00e4tz intellektueller eingestuft zuhaben. Kann nat\u00fcrlich auch sein, dass im Rahmen der allgegenw\u00e4rtigen Wirtschaftspleiten, das Niveau vom \u201eZ-M\u201c mit den Bach runter geht.<br \/>\nDas K. L. nur \u00fcber drei <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/fahrberichte\/0,1518,367283,00.html   \">Hummer-Gel\u00e4ndewagen<\/a> verf\u00fcgt, entt\u00e4uscht mich aber.<br \/>\nDen Zweitwagen aus Paris k\u00f6nnte er eigentlich seinem Freund Uwo Dalz in Berlin schenken. <em>(Oder bleibt er trotz \u201eLebensvereinfachung\u201c immer noch\u00a0 eine Gierkr\u00f6te?)<\/em> Belastet ihn doch auch ein \u00e4hnlich gelagertes Problem, als gro\u00dfer Promi, die recht beschauliche Figur. Wobei der Herr Scherer glaube ich, keine Pappe besitzt.<br \/>\nJedenfalls definieren sich Volker und Karl scheinbar \u00fcber ihre Benzinkutschen, deshalb die etwas gr\u00f6\u00dfere Ausf\u00fchrungen. Damit sie jeder wahrnimmt, fahren beide sicher im Stehen. <em>(Wenn Schwiegervater in seinem Benz auftauchte, sah man \u00fcber dem Steuer lediglich etwas Hut) <\/em><br \/>\nEins muss ich Herrn L. lassen, ohne seinen F\u00e4cher w\u00fcrde ich ihn sicher auch nicht registrieren, mit Hilfe seiner wuschigen Bewegungen fingiert er wesentlich mehr \u201eGr\u00f6\u00dfe\u201c. Dabei kommt mir dauernd die Erinnerung an einen relativ kleinen, sehr \u00e4ngstlichen Meeresbewohner, der ewig seine Kiemen wie einen Regenschirm spreizt, um so ein volumin\u00f6ses aussehen vort\u00e4uscht\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Der Tagesspitzel&#8221;: DEFA-Filme waren furchtbar Den Charles Lagerfeld betrefenden Artikel unter &#8220;LEUTE&#8221; &#8211; Heute aus Paris und Los Angeles &#8211; konnte ich nicht auftreiben. 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