{"id":16656,"date":"2012-03-17T01:17:01","date_gmt":"2012-03-17T00:17:01","guid":{"rendered":"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/?p=16656"},"modified":"2012-03-17T01:17:01","modified_gmt":"2012-03-17T00:17:01","slug":"do-15-03-12-fast-eine-stunde-sinnlos-vor-der-glotze-gehangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=16656","title":{"rendered":"Do, 15.03.12, fast eine Stunde sinnlos vor der Glotze gehangen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/sendungen_a-z\/310918_panorama\/9846082_asylpolitik-richter-rebellieren-gegen\">Panorama<\/a><br \/>\nAls ich gestern Abend mitbekam, dass die Dame des Hauses zum Rauchen auf der Terrasse verschwand, war es f\u00fcr mich das Zeichen &#8211; endlich ist dieser bekloppte Krimi vorbei.<br \/>\nEin Wechsel fand vor der Mattscheibe &#8211; Panorama begann &#8211; glotzend und lesend hing meine Wenigkeit nun vor dem flackernden Verdummungsm\u00f6bel.<br \/>\nWeder die FAZ noch das Programm kamen prickelnd her\u00fcber.<br \/>\nEin bisschen mehr wurde der Beitrag \u201e<em>Soldaten in Afghanistan<\/em>\u201c abgeleuchtet.<br \/>\nAlles begann mit neuerlicher Betroffenheit wegen des letztlichen \u201eKollateralschadens\u201c, was man so nicht stehen lassen kann &#8211; der GI ballerte sicher aus putativer Notwehr herum!<br \/>\nDann ein Schwenk der Regie zu den <em>Landsern<\/em>, die freiwillig UNSERE Freiheit am Hindukusch verteidigen. (<em>Fast 6000 km von hier muss niemand MEINE Freiheit dort unten verteidigen!<\/em>)<br \/>\nIn wie weit sollte mich der Inhalt der vielen Sprechblasen tiefgr\u00fcndiger tangieren?<br \/>\nEinzig, der Abgesang von Bob S.-M., ehem. Bundeswehr-Soldat, ging mit einer anderen Erkenntnis durch meine Lauscher. Der Friedenskiller stellte folgendes in den Raum: <em>\u201eHeute stelle ich mir die Frage, war es das wert, dass ich verwundet aus dem Einsatz wiedergekommen bin, dass ich f\u00fcnf Kameraden verloren habe, die ich kannte und dass ich mich freiwillig auch zu diesem Einsatz gemeldet habe.\u201c<\/em><br \/>\nDa kann ich nur sagen, \u201eDa h\u00e4ttest du dir vorher mal eine R\u00fcbe machen sollen, ehe du einen Trip bei Y-Tours gebucht hattest!\u201c<br \/>\nZ. B. auch mal Erkundigungen einholen, ob es die paar Ficksechser in der monatlichen Soldt\u00fcte wirklich wert sind sind, dort unten sein Hightech-Fell zu Markte zutragen.<br \/>\nSeit sehr vielen Jahrzehnten bereits zahlten Kolonials\u00f6ldner, Killer, bewaffnete Abenteurer, Mutters\u00f6hnchen mit hehren Vorstellungen, \u201eBefreier\u201c, Dummk\u00f6pfe und Empork\u00f6mmlinge aus dem finstersten Westen, dem roten Norden, einen sehr blutigen Zoll, aber niemand schert sich mal um eine endg\u00fcltige Antwort f\u00fcr alle beteiligten Seiten&#8230;<br \/>\nIn diesem Zusammenhang muss ich wieder an Herrn Engels erinnern, geschrieben um den 10. August 1857 &#8211; <a href=\"http:\/\/www.mlwerke.de\/me\/me14\/me14_073.htm\"><strong>A<\/strong>fghanistan<\/a>!<!--more--><br \/>\nWen diese ganze Schei\u00dfe wirklich interessiert, sollte sich den Panorama-Beitrag anschauen, der gespickt mit halbseidenen Beschwichtigungen, kranken Rechtfertigungen, schr\u00e4gen Ansichten daherkommt, und irgendwann glauben diese Leute auch noch an den Schwachsinn, den sie ewig und immer ablassen.<br \/>\n<em>Fogh Rasmussen, Generalsekret\u00e4r der Nato:<\/em> <em>\u201eDiese kranke Tat wurde offensichtlich von einem Einzelt\u00e4ter ver\u00fcbt. Das hat nichts mit der Arbeit<\/em><strong>*<\/strong>(die hei\u00dfen Kartoffeln f\u00fcrs Kapital aus dem Feuer holen) <em>unserer Truppen in Afghanistan zu tun.\u201c<\/em><br \/>\n<em>Offiziell hei\u00dft es: ein tragischer Einzelfall. <\/em><br \/>\nDiese Einzelf\u00e4lle lassen sich wie Stammbilder in einem dicken Poesiealbum einkleben, auf jeder Seite ein neuer Fall&#8230;<br \/>\n<em>Alles irre Taten Einzelner? Zeigen diese Vorf\u00e4lle nicht auch, was Krieg aus Menschen macht? Jeden Tag Lebensgefahr, der Feind meist unsichtbar. Auch deutsche Soldaten erleben, wie sie sich ver\u00e4ndern. Einblicke in den Alltag des Krieges.<\/em><br \/>\nDie Basis f\u00fcr Verhaltensmuster jedweder Art bekommt das arme Schwein, ob freiwillig oder gezogen, vom ersten Tag an, wenn er das Areal einer Kaserne betritt. Sich dort lange Zeit auf ganz unnat\u00fcrliche Lebensumst\u00e4nde einstellen muss und auf diesem unverst\u00e4ndlichen Weg, hilflos irgendwelchen Machenschaften von sadistischen, teils perversen, halbintelligenten Individuen ausgeliefert ist, die sich ewig nur auf Dienstvorschriften und ihre Pickel auf den Epauletten berufen.<br \/>\nDiese Spielregeln waren und sind \u00fcberall gleich, egal in welchem System und unter welchen Umst\u00e4nden auch immer, jemand in eine Uniform schl\u00fcpft&#8230;&#8230;&#8230;<br \/>\n<strong>&#8211; D<\/strong>er Beitrag \u00fcber die korrupten Umweltverb\u00e4nde interessierte mich dann nur noch recht wenig&#8230;<\/p>\n<p>Nur gut, dass bei den anschlie\u00dfenden \u201e<a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/sendungen_a-z\/3914_tagesthemen\/9844050_tagesthemen\">Tagesthemen<\/a>\u201c immer mal wieder das reizende Antlitz von Caren Miosga auf dem Bildschirm erschien.<br \/>\nBis zum \u201e<em>SaarlandTREND<\/em>\u201c der \u201e<em>Sonntagsfrage<\/em>\u201c hielt ich es doch aus, aber gerade so, dies betraf bestimmt die H\u00e4lfte der Sendung, was sollen st\u00e4ndig diese Manipulationsstatistiken?<br \/>\nAlles war ein einziger Stress f\u00fcr mich, denn was da \u00fcber den Bildschirm flimmerte, h\u00e4tte im realen Leben ebenso in gewissen Anstalten \u00fcber den Heimfunk laufen k\u00f6nnen.<br \/>\n\u201eWahlen\u201c, deren Spekulationen aus den verschiedensten L\u00e4ndereien, eine \u201eElefantenrunde\u201c, \u00c4nschie wiedermal im Zonenschick (<em>Ist es Magenta oder die Weibermischfarbe?<\/em>), ebenso lichtete ein fu\u00dffetischistischer Kameramann die Hufen von Annegret Kramp(<em>Bindestrich<\/em>)Karrenbauer und Heiko Maas ab.<br \/>\n<em><strong>&#8211; W<\/strong>as h\u00e4tte in dem Fall mein Gro\u00dfmutter dazu abgelassen? Sie war der Meinung, an Frisur und Schuhen l\u00e4sst sich der Charakter eines Menschen erkennen!<\/em><br \/>\nDie Gehwarzen der CDU-Tante steckten in etwas merkw\u00fcrdigen Puschen und die Galoschen vom Genosse w\u00fcrden etwas Schuhcreme vertragen&#8230;<br \/>\nIst zu jener Riege der vorgef\u00fchrten Probierpolitiker noch etwas abzulassen?<br \/>\nDie Erw\u00e4hnung des gelben <a href=\"http:\/\/www.blackwoodcustoms.de\/diverses_galerie12.htm\">Springteufelchen<\/a> k\u00e4me lediglich einer Aufwertung gleich&#8230;<br \/>\nAch ja, den sehr eloquenten CDU-Natschalnik h\u00e4tte ich fast vergessen, Herrn Dr!? Norbert R., 47, aus M.<br \/>\nAnfang der Woche geisterte ein Rudel in frischen Friesennerzen und halben Plastikeiern auf den H\u00e4uptern durch einen Stollen der Schachtanlage Asse. Pl\u00f6tzlich begann irgendeiner zu zwitschern, beim n\u00e4heren Hinsehen erkannte ich den Umweltschelm der hiesigen Regierung. Er schien sehr erschrocken, dass sich fr\u00fcher Leute erdreisteten und dort unten ihr radioaktives Zeug vergessen hatten. Flugs plapperte er los und trat dabei in die Fu\u00dfstapfen seiner Vorg\u00e4nger und der vielen politischen Untertagetouristen s\u00e4mtlicher Parteien &#8211; ausgenommen der LINKEN, der DVU und der NPD.<br \/>\nSeine Sprechblasen waren mit keinen Neuigkeiten gef\u00fcllt, kam mir alles irgendwie bekannt vor.<br \/>\nDer Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach &#8211; wie \u00fcblich.<br \/>\nNun hat er sogar begonnen als multifunktionaler Heinz durch die Gegend zu tapern. Wenn jemand so unentschlossen auf der einen Seite daherkommt und auf der anderen sich noch mehr aufhalst, dann sollte man ihn ziehen lassen, aber ganz weit weg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Panorama Als ich gestern Abend mitbekam, dass die Dame des Hauses zum Rauchen auf der Terrasse verschwand, war es f\u00fcr mich das Zeichen &#8211; endlich ist dieser bekloppte Krimi vorbei. Ein Wechsel fand vor der Mattscheibe &#8211; Panorama begann &#8211; glotzend und lesend hing meine Wenigkeit nun vor dem flackernden Verdummungsm\u00f6bel. 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