{"id":17235,"date":"2012-05-04T08:33:36","date_gmt":"2012-05-04T07:33:36","guid":{"rendered":"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/?p=17235"},"modified":"2012-05-13T16:05:29","modified_gmt":"2012-05-13T15:05:29","slug":"gmx-war-dabei-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=17235","title":{"rendered":"GMX war dabei!"},"content":{"rendered":"<p>Jene zwanghaften Leute gehen mir schon m\u00e4chtig auf den Z\u00fcnder, die ihre Umgebung permanent mit Antworten nerven, auf Fragen die jemand ohne Webfehler niemals stellen w\u00fcrde. Will es mal nicht so g\u00e4nzlich in den Raum stellen. Wowi oder Schwesterwelle k\u00f6nnten sich bestimmt an jenem Thema \u00fcber Parteigrenzen hinaus richtiggehend festbei\u00dfen.<br \/>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.gmx.net\/themen\/unterhaltung\/bildergalerien\/bilder\/0293owy-batman-schwul\">Batman ist schwul &#8211; wer noch? <\/a><\/strong><br \/>\nT\u00e4tigte einen Schnelldurchlauf der Bilder&#8230;<br \/>\nDies ist sogar m\u00f6glich.<br \/>\nErinnere mich da an eine Verfilmung, in der ich fast die gesamte Vorstellung Augenpflege betrieb, ausgel\u00f6st durch \u201eSchwarzen Afghanen\u201c in einem vorher eingezogenen Dreiblatt.<br \/>\nGing deshalb \u00f6fters meinen Bekannten beidseitig auf den Keks, wegen der verpassten Handlungen. Was nat\u00fcrlich zu Verwicklungen f\u00fchrte, da es ihnen nicht viel besser erging.<br \/>\nZumal auch s\u00e4mtliche Leute vor und hinter uns langsam recht ungehalten wurden.<br \/>\nAls ich mich nach einer Szene nicht mehr einholen konnte, gab mir mein Hintermann sogar den Tip, doch endlich das Kino zu verlassen. Den Rest des Film herrschte meinerseits dann Ruhe im Karton.<br \/>\nAch so, im entscheidenden Moment ging es um folgendes.<br \/>\nNoch in der neuerlichen Orientierungsphase registrierte ich, wie Batman eine saubere Landung auf dem Balkon seiner h\u00fcbschen Kollegin hinlegte. Sie stand erwartungsvoll mit feuchten Schenkeln dort herum und erkundigte sich sch\u00fcchtern beim Fledermausmann, ob er ein Glas Sekt mit ihr trinken w\u00fcrde.<br \/>\nDieser beschied ihr ganz forsch: \u201eNein danke! Wenn ich fliege, trinke ich nicht!\u201c, jumpte flugs \u00fcber die Balkonbr\u00fcstung und ward nicht mehr gesehen&#8230;<br \/>\nZwischendurch japste ich recht laut: \u201eTja M\u00e4delchen, da haste schlechte Karten! Wusste es doch, dein Kavalier ist vom anderen Bahnsteig, der steht nicht auf Schlitzpisser!\u201c<\/p>\n<p>Erinnere mich an ein weiteres Movie, der erst in den letzten Szenen mit der Aufkl\u00e4rung r\u00fcber kam, dass der Superdetektiv eine lauwarme Ader hatte.<br \/>\nEin Arbeitskollege hatte mir gesteckt, in Moni\u00b4s Filmbar l\u00e4uft die n\u00e4chsten zwei Tage: \u201eSchneeflittchen und die siechen Zwerge\u201c , sollte ich mir mal einziehen.<br \/>\nGab unter meinen Kumpels kund, welches <em>kulturelles Ereignis<\/em> im beschaulichen Wilmersdorf zu erwarten sei und machten uns auf. Wei\u00df nicht mehr genau, wie viel wir waren, vier oder f\u00fcnf, wurden beim Eintritt prompt von der Schefffin verwarnt, wegen unseres THC-bedingten Auftretens.<br \/>\nBei dem Laden handelte es sich nicht nur um ein Kino, er diente auch als Bordell.<br \/>\nWar alles sehr gepflegt, man lotste uns an einen Tisch, als Eintrittskarte gab es \u00b4n\u00a0 Flasche \u201eSchulthei\u00df\u201c f\u00fcr 10 DM.<br \/>\nIm Anschluss gab es noch die Vorschau auf kommende Filmchen und da war ein Krimi dabei &#8211; Arthur Conan Doyles ber\u00fchmtestes Werk: Sherlock Holmes!<br \/>\nWas dort zusammengeschnitten \u00fcber die Leinwand flimmerte, lie\u00df einiges erwarten.<br \/>\nEin paar Tage sp\u00e4ter landete ich nochmals in jenem Etablissement allerdings mit einer Freundin, die mal verlauten lie\u00df, dass sie auch gern mal in einen Pornoschuppen gehen wollte.<br \/>\nAls es dann soweit war, schien sie es sich anders \u00fcberlegt zu haben, ausschlaggebend war dann die Neugier auf den Bordellbetrieb.<br \/>\nSo mancher dort Angestellten passte dies nicht, schlie\u00dflich nahm man zu einer Brauereibesichtigung in Pilsen auch keine einheimisches Bier mit&#8230;<br \/>\nW\u00fcsste gar nicht, wie man den damaligen Film bezeichnen sollte &#8211; Pornokrimi oder Kriminalporno? Jedenfalls durchzog die Handlung ein roter Faden, es gab nicht nur Fixierbilder mit hoppelden Menschenkn\u00e4ulen und dauernden Blaskonzerten.<br \/>\nIn einem morbiden Landhaus agierten der ber\u00fchmte Kommissar nebst Assistenten, der Fall l\u00f6ste sich schlie\u00dflich im Nichts auf.<br \/>\nWorum ging es da eigentlich?<br \/>\nJedenfalls nagelte Dr. Watson alles was ihm in den Weg kam und nicht schnell genug auf einen Baum kletterte, wenn er auftauchte. Da machte die scheintote Gro\u00dfmutter der blutjungen Schlossherrin keine Ausnahme. Mit der attraktiven Dame wurde permanent der Eindruck erweckt, dass sie es mit Sherlock trieb, mit nichten!<br \/>\nMadame verfasste Briefe an sich selbst und trieb es mit der bisexuellen Christel von der Post. Die wiederum Probleme bekam, wenn sie \u201enach M\u00e4nnern roch\u201c, dies war hin und wieder der Fall, da Watson niemals einen Quicky mit ihr auslie\u00df.<br \/>\nZwischendurch hockte\u00a0 Sherlock Holmes Pfeife schmauchend am offenen Kamin, sinnierte \u00fcber die Reinheit der wahren Liebe, wobei Doc Watson pausenlos auf dem Sprung war, um irgendwie der verbalen Umklammerung seines Chefs zu entkommen.<br \/>\nEines Abends, meldete der Doktor heftiges Schlafbed\u00fcrfnis an und lie\u00df Holmes mit seinen triefenden Monologen am Kamin sitzen.<br \/>\nStunden sp\u00e4ter sah man Watson hilflos durch endlose G\u00e4nge im Untergeschoss irren, weil er dort jemand stechen wollte, schlie\u00dflich vertat er sich mit der T\u00fcr und landete im Folterkeller.<br \/>\nZu seiner \u00dcberraschung erg\u00f6tzte sich dort sein Boss bei Sado-Maso-Spielchen mit dem alten G\u00e4rtner&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jene zwanghaften Leute gehen mir schon m\u00e4chtig auf den Z\u00fcnder, die ihre Umgebung permanent mit Antworten nerven, auf Fragen die jemand ohne Webfehler niemals stellen w\u00fcrde. 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