{"id":18017,"date":"2012-07-06T23:50:29","date_gmt":"2012-07-06T22:50:29","guid":{"rendered":"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/?p=18017"},"modified":"2012-07-08T20:33:31","modified_gmt":"2012-07-08T19:33:31","slug":"bilder-der-lieblosen-liebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=18017","title":{"rendered":"Bilder der lieblosen Liebe"},"content":{"rendered":"<p>Wiedermal habe ich abends den Finger nicht aus meinem Arsch bekommen und bin im Wirtshaus versackt.<br \/>\nWollte dort eigentlich nur den TAGESSPITZEL fertig lesen und anschlie\u00dfend sofort &#8220;Hause gehen&#8221; (<em>T\u00fcrkmigrantendeutsch<\/em>).<br \/>\nDies ist der Bogen zu Hatice Aky\u00fcn und ihrer Kolumne: <strong><a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kolumne-meine-heimat-bilder-der-lieblosen-liebe\/6845180.html\">Meine <em>Heimat<\/em><\/a><\/strong><br \/>\nWas mir nicht so richtig in die Birne will, ist die Tatsache, dass \u201eHeimat\u201c kursiv gestellt ist.<br \/>\nMein Gott, ist der Ableger ihrer Verwandten ein Sp\u00e4tz\u00fcnder, au\u00dferdem scheinen beide Damen recht verklemmt zu sein. Cousinchen weil sie ihr ein Ohr abkaute wegen des digitalen Interesses vom S\u00f6hnchen und Hatice hat sich erstmalig (?!) Pornos im Netz angeschaut und begann sofort <em>zu fr\u00f6steln<\/em>? Auf die Erkl\u00e4rung verzichtet sie geflissentlich, weshalb eigentlich?<br \/>\nBei ihr scheint sich auch noch nicht angekommen zu sein, wenn man\/Frau zu faul zum Masturbieren sind, dass es nicht der <em>Liebe<\/em> bedarf, um im Zweier- oder Mehrfachteam den Hormonspiegel zu nivellieren.<br \/>\nDeshalb ist es doch egal ob das <em>Reinundrausspiel<\/em> sportlich vonstatten geht, immer nur die Missionarsnummer ist doch langweilig.<br \/>\nWeshalb flie\u00dft auch noch milit\u00e4rischer Slang mit ein und es wird gleich von <em>Geschlechtswaffen <\/em>gesprochen?<br \/>\n<em>Wo bleibt dann die Liebe? <\/em><br \/>\nWenn irgendwo Waffen sprechen, existiert doch nur destruktive Zuneigung und wenn man v\u00f6geln will, ist es ja nun das Letzte, was man dabei haben m\u00f6chte&#8230;<br \/>\n<em>\u00c4sthetisch <\/em>dargestellte M\u00e4nnchen und Weibchen kannte ich, mit neun\/zehn Jahren bereits, aus Kunstb\u00fcchern, die sich mit der Antike und der sp\u00e4teren Malerei befassten. Theoretische, medizinische Aufkl\u00e4rung beider Geschlechter kamen mir in einem Jugendstilfolianten zu Gesicht &#8211; im \u201eHausbuch der Gesundheit\u201c. Dort wurden seiten- und schichtweise die Innereien eines menschlichen K\u00f6rpers \u00fcbereinandergelegt, bis hin zu den <em>prim\u00e4ren und sekund\u00e4re Geschlechtsteilen<\/em>.<br \/>\nNun kann man mich nicht als Ma\u00dfstab ansehen, das erste Schnecken- und Schwanzgucken war im Kinderferienlager angesagt.\u00a0 \u00a0<!--more--><br \/>\nEhe ich sp\u00e4ter das erste Hardcore Pornoheftchen in der Hand hielt, erfolgte unter \u00e4lteren Bekannten bereits als zw\u00f6lfj\u00e4hriger die <em>Aufkl\u00e4rung<\/em> und zwar life.<br \/>\nDa wurde vorher die Reihenfolge des Andockens durch Knobelei festgelegt, denn keiner wollte <em>Schlammschieber<\/em> spielen.<br \/>\nDen ersten, geliehen Pornoschm\u00f6ker brachte ich anfangs der zehnten Klasse in die Schule mit. Im Physikunterricht wurde er in der letzten Reihe studiert und alle hockten ohne \u201eLiebesgedanken\u201c mit einem Ast in der Hose herum.<br \/>\nUnserem Physiklehrer fiel die Unruhe nat\u00fcrlich auf, als er schlie\u00dflich zum Sprung ansetzte, warf ich das Teil unter dem \u201eEnergieblock\u201c zu meiner Nachbarin Monika und zischte noch: \u201cSchau da blo\u00df nicht rein!\u201c Was sie nat\u00fcrlich tat, kurz aufquiekte und es in die Nylons schob. Der alte Pento hastete auf die andere Seite her\u00fcber, verlangte recht halbherzig die Herausgabe des Corpus Deliktis. Auf Monis mehrfach vorgebrachter Verneinung, nahm dieser kluge Pauker Abstand von seinem Vorhaben, lie\u00df sie auch am Schulstundenschluss in Ruhe&#8230;<br \/>\nDa befand sich jener Schm\u00f6ker allerdings wieder in meinem Besitz und wanderte auf dem Schulhof durch fast alle H\u00e4nde der Mitsch\u00fcler&#8230;<br \/>\nW\u00e4hrend meiner Lehrzeit dealte ich mit solchem Zeug, fand dabei heraus, dass es meinem Gesch\u00e4ft sehr zugute kam, wenn ich die Seiten einzeln vertickt&#8230;<br \/>\nMal wieder retour zu dem Artikel.<br \/>\nHabe mal einen Blick auf <a href=\"http:\/\/www.akyuen.de\/teaser.php\">Hatice Aky\u00fcns Heimatseite<\/a> geworfen und fand dort etwas von den \u201eK\u00f6lner Rundschauern\u201c. Da war mir sofort klar, weshalb ihr im Text etwas merkw\u00fcrdiges einfiel, was nach ihren Meinung \u201esp\u00e4teren Au\u00dferirdischen\u201c sagen w\u00fcrden. Diese humanistische Sozialromantik kann ich nicht teilen, halte es, was die menschliche Spezies betrifft mit <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arthur_Koestler\">Arthur Koestler<\/a>. Der Herr bringt sehr interessant her\u00fcber, weshalb er den Mensch als \u201e<a href=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/?p=475\">Irrl\u00e4ufer der Evolution<\/a>\u201c h\u00e4lt.<br \/>\nNebenbei, ein richtig guter Fick kann sehr anstrengend sein, man schaue sich mal im richtigen Augenblick die Larven von Leistungssportlern an, die glotzen nicht anders!<br \/>\nMittig <em>fr\u00f6stelt<\/em> sie schon wieder, da kommen scheinbar Mammigef\u00fchle hoch.<br \/>\nSie bezieht aber ihre G\u00f6re mit ein &#8211; <em><strong>wie unsere<\/strong> Kinder Liebe, Erotik, Sehnsucht, Liebeskummer und Gl\u00fccksgef\u00fchl&#8230; <\/em><br \/>\nDas Sehen im Netz, die Bilder \u00fcber sich rieseln lassen, sie aufnehmen und sp\u00e4tere Verarbeitung sind mehrere verschieden Schuhe. Irgendwann ist es auch m\u00f6glich, dass gewisse Erziehungsmomente doch noch zu ihrem Recht kommen.<br \/>\nNebenbei, 1978 konnten wir in der Bellermannstra\u00dfe, im dritten oder vierten Hinterhof eines proletarischen Luxusbaus aus Kaiserzeiten erleben, dass bereits f\u00fcnf\/sechsj\u00e4hrige t\u00fcrkischen Kids klar war, irgendwann k\u00f6nnen sie mit ihrem Pimmel noch andere Sachen tun als nur pissen. Sie umtanzten wie Derwische die Frauen, welche meiner Freundin beim Umzug halfen, mit den entsprechenden Bewegungen die Mann dazu benutzt, um Gr\u00f6\u00dfe und Frequenz seines Jogis einzustellen, wenn er sich einen von der Palme wedelt. Dabei kreischten sie mit hohen Stimmchen: \u201eFicki-ficki, tack-tack muss kommt!\u201c<\/p>\n<p><strong>W<\/strong>eshalb geht Madame \u00fcberhaupt in eine Sauna, wo sie bei den M\u00e4nnern durchgehen muss und beschwert sich dar\u00fcber, wenn sie breitbeinige Leute dort sitzen sieht? Entspannt hockt man nun mal nicht mit zusammengepressten Kachstelzen, au\u00dferdem wird sie auch bei ihrem Typen mal erleben, das die Glocken eines Tages l\u00e4nger sind als der Strick&#8230;<br \/>\nDar\u00fcber hinaus, fast jedes Menschen Haut wird irgendwann der eines Nilpferdes im Nacken \u00e4hnelt, was einfach der Lauf der Dinge ist, wenn es in Richtung Urne geht.<br \/>\nBin schon lange nicht saunieren gewesen, aber gewisse Erinnerungen sind haften geblieben.<br \/>\nWie sieht es den bei \u00e4lteren und alten Frauen aus?<br \/>\nWenn sie auf den B\u00e4nken hocken, mit \u00c4rschen, die an in die Breite gegangene Hefekl\u00f6\u00dfe erinnern, apfelsinenh\u00e4utig, mit Br\u00fcsten, die an Fahrradwimpel erinnern oder riesige Milchdr\u00fcsen, deren Bindegewebe schon lange den Kampf gegen die Schwerkraft aufgegeben haben\u00a0 &#8211; ich k\u00f6nnte noch l\u00e4nger weiter machen&#8230;<br \/>\nWenn <em>H. A.<\/em> solche Betrachtungen niederschreibt, sollte sie auf gewisse, angenehme Dinge des Lebens besser verzichten, denn ein Garten Eden existiert nur in irgendwelchen Phantasien!<br \/>\nWas soll es \u00fcberhaupt bedeuten, wenn sie abl\u00e4sst: \u201e<em>&#8230;wir pr\u00e4sentierten nicht unsere Geschlechtswaffen.\u201c<\/em><br \/>\nGott nochmal, im kalten Wasser schrumpft der R\u00fcssel oft auf die Gr\u00f6\u00dfe eines <a href=\"http:\/\/www.google.de\/imgres?imgurl=http:\/\/www.marions-kochbuch.de\/index-bilder\/shrimps.jpg&amp;imgrefurl=http:\/\/www.marions-kochbuch.de\/index\/1206.htm&amp;h=312&amp;w=512&amp;sz=36&amp;tbnid=-iGeshGnWqcukM:&amp;tbnh=69&amp;tbnw=113&amp;prev=\/search%3Fq%3Dshrimps%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&amp;zoom=1&amp;q=shrimps&amp;usg=__NphGPcHFU7WKtsxP7BAjEq-bMoM=&amp;docid=-XJiQPROhKDq3M&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=eYr3T-vAFcTzsgbq5MGbBQ&amp;sqi=2&amp;ved=0CFsQ9QEwAQ&amp;dur=430\">Gei\u00dfelgarnele<\/a>, da ist nicht viel mit Bewaffnung!<br \/>\nDer drittletzte Satz beginnt mit einer merkw\u00fcrdig moralinsauren Aussagen, kann mir vorstellen den h\u00e4tte noch nicht mal Katharina von Bora abgelassen.<br \/>\nWas ist denn damit schon wieder gemeint: <em>&#8230;eine kleine Violine der Liebe&#8230;?<\/em><br \/>\nHier h\u00f6re ich fast auf.<br \/>\nMuss allerdings noch den Spruch ihres Vaters in der sehr weit entfernen Variante eines Sozialromantikers bringen, der da folgenderma\u00dfen lautet: &#8220;Steckt der Schwanz erst mal in der Fotze, ist der Verstand oft im Arsch&#8230;&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiedermal habe ich abends den Finger nicht aus meinem Arsch bekommen und bin im Wirtshaus versackt. Wollte dort eigentlich nur den TAGESSPITZEL fertig lesen und anschlie\u00dfend sofort &#8220;Hause gehen&#8221; (T\u00fcrkmigrantendeutsch). Dies ist der Bogen zu Hatice Aky\u00fcn und ihrer Kolumne: Meine Heimat Was mir nicht so richtig in die Birne will, ist die Tatsache, dass [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-18017","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-der-tagesspiegel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18017","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18017"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18017\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18028,"href":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18017\/revisions\/18028"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18017"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18017"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18017"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}