{"id":18948,"date":"2012-10-02T23:45:19","date_gmt":"2012-10-02T22:45:19","guid":{"rendered":"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/?p=18948"},"modified":"2012-10-04T13:30:55","modified_gmt":"2012-10-04T12:30:55","slug":"18948","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=18948","title":{"rendered":"Werbung im TAGESSPITZEL"},"content":{"rendered":"<p>Irgendwann hatte ich mal etwas zu einem Text im \u201eTagesspiegel\u201c in die Tasten gehauen, nicht beendet und heute fand sich dieses Bruchst\u00fcck wieder an.<br \/>\nEs betraf die k\u00fcnftige Handhabung von Werbegags in dem Blatt. Jene Art machte mich richtig sauer, hinzu kommt mein abgrundtiefen Hass auf jegliche Art von Reklame.<br \/>\nHier der Artikel: <strong><a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/service\/neue-werbeform-auf-tagesspiegel-de\/6722764.html\">Werbeform auf tagesspiegel.de<\/a><\/strong><br \/>\nHabe meine Betrachtung dazu, nat\u00fcrlich nicht als Elektrobrief verschickt. M\u00f6chte n\u00e4mlich nicht zum Mitt\u00e4ter werden, au\u00dferdem k\u00e4me es einer Aufwertung dieser infantilen Werbeschose gleich.<br \/>\nAuf diese pseudo-demokratische Kacke kann ich wirklich verzichten! <span style=\"text-decoration: underline;\">&#8230;dass Sie auch noch etwas besser machen wollen und deshalb auf unsere Informationen angewiesen sind.<\/span><br \/>\nVielleicht sollten sich die Redakteure mal wieder auf den wertkonservativen Leitspruch Ihres Blattes besinnen!<br \/>\nWie lautet der noch?<br \/>\nRERUM COGNOSCE CAUSA!<br \/>\nDieses Motto ist schon lange zu einem traurigen \u201eRunning Gag\u201c verkommen!<br \/>\n\u201eWas Sie besser machen k\u00f6nnen?\u201c<br \/>\nGar nichts, wenn Sie weiterhin dem Zeitgeist entsprechend Ihr Bl\u00e4ttchen gestalten wollen. Bereits zur Diepchen-\u00c4ra kam mir die Empfindung, dass der \u201e<strong>Tgs<\/strong>\u201c zu einer lokalen Regierungspostille mutierte. Da hat sich nichts ge\u00e4ndert, ewig tauche die gleichen Larven auf, seit zwei Jahrzehnten noch zus\u00e4tzlich die von den gerade \u201eregierenden\u201c Probierpolitikern.<br \/>\nHinzu kommt, nur weil Sie einschneidende Ver\u00e4nderungen im Medienwesen verpennt haben, soll alles auf Kosten der Leserschaft ausgetragen werden.<br \/>\nAus einer Flunder wird nun mal kein Zierfisch, auch nicht, wenn als Ersatz f\u00fcr finanzielle Einbu\u00dfen die Leserschaft mit witzlosen Werbekampanien bombardiert wird&#8230;<br \/>\nAuf mindestens vier Seiten k\u00f6nnte t\u00e4glich verzichtete werden.<br \/>\nDies beginnt mit dem Boulevard-Schei\u00df auf der letzten Seite.<br \/>\nWer sich f\u00fcr Sport interessiert greift bestimmt nicht zu Ihrer Zeitung &#8211; Nr. 2.<br \/>\nDer d\u00fcrftige Kulturteil sollte auch reduziert werden, vielleicht sogar um zwei Seiten &#8211; Nr. 3 und 4, auch lie\u00dfe sich wechselseitig, etliches vom lokalen Teil streichen&#8230;<br \/>\nLassen sie bitte auch Frau Dr!? Binder endlicher wieder Restaurants testen! Was sollen ihre merkw\u00fcrdigen \u201eKolumnen\u201c, wo sie krampfhaft versucht, p\u00e4dagogische Defizite von verklemmten Deppen zu beseitigen, nur weile diese Leute nie gelernt haben, in den entsprechenden Situationen simpelste Bed\u00fcrfnisse anzumelden. Ihre Artikel gleichen in der Aussagekraft dem Niveau der \u201eBravo\u201c aus den 60er Jahren&#8230;<br \/>\nWir werden demn\u00e4chst auf ein \u00fcberregionales Presseerzeugnis aus der alten Republik zur\u00fcckgreifen und die Wochenendzumutung Ihres Hauses k\u00fcndigen.<br \/>\nBei meiner morgendlichen Lekt\u00fcre im Caf\u00e9 w\u00e4hle ich schon seit einiger Zeit die kleinere Springerausgabe, dort sind Agenturmeldungen kompakter und au\u00dferdem werden beim schnellen Querlesen keine unerf\u00fcllbaren Anspr\u00fcche geweckt.<br \/>\nVielleicht sollten Sie auch mal in Erw\u00e4gung ziehen, ob Sie den ein oder anderen Mitstreiter der h\u00f6heren Etagen nicht doch lieber in den Vorruhestand abschieben sollten &#8211; allerdings ohne klebrige Handschl\u00e4ge&#8230;<!--more--><br \/>\nNun muss ich noch kurz etwas zu diesen n\u00e4chtlichen Quasselrunden ablassen, speziell \u00fcber jene, in der einer der Herausgeber Ihres Blattes involviert ist.<br \/>\nHalt!<br \/>\nNun soll niemand auf die Idee kommen, ich w\u00fcsste nicht was in \u201eTalkshows\u201c abgeht. Kann mich sogar an zwei Sendungen der Anfangszeit erinnern. Damals hockten wir im Rudel bekifft vor der Glotze und am\u00fcsierten uns k\u00f6stlich. Dies hatte aber weniger mit den \u201eanspruchsvollen\u201c Inhalten zu tun, sondern hing mehr mit den kreisenden H\u00f6rnchen zusammen.<br \/>\nIn einer Sendung ging es um Zensur in den \u00f6ffentlich-rechtlichen Anstalten!<br \/>\nHauptakteure: Rita Waschb\u00fcsch und Rosa von Praunheim &#8211; zwischendurch legte im Zuschauerraum Helga Goetze ihre riesigen Milchdr\u00fcsen frei und br\u00fcllte in Richtung der G\u00e4ste, dass es sich niemand wagen w\u00fcrde, ihr Titten mit den Kameras einzufangen, was aber geschah. In der Totalen sprengten die M\u00f6pse dann fast die Mattscheibe&#8230;<br \/>\nDas anderer Mal hockten ein brastiger Klaus Kinski und der ehemalige sozialistische Volksschauspieler, Herr Dr. Krug, recht kleinlaut im Studio herum. Sehr schnell flippte der Westmime pl\u00f6tzlich aus und begann das Publikum unfl\u00e4tig zu beschimpfen. Dabei beeintr\u00e4chtigte ihn seine neue obere Fressleiste ganz schlimm, weil K.K. sie permanent mit der Zunge erst wieder an den Gaumen dr\u00fccken musste, bevor er weiter herum pl\u00e4rrte&#8230;<\/p>\n<p>Ach so, eigentlich wollte ich auf ganz was anderes hinaus.<br \/>\nN\u00e4chtens gelingt es mir \u00f6fters noch einige Minuten \u201eFernsehunterhaltung\u201c einzuziehen. Mein h\u00e4usliches Ankommen lenkt mich erst in die K\u00fcche, mit einer Stulle geht\u2019s dann vor die Glotze. Ohne Blick ins Programmheft wird sofort gezappt. Merkw\u00fcrdig, wenn man diese Angewohnheit auf l\u00e4ngere Zeit betreibt, findet man kurz vor Mitternacht, egal welches Programm gerade l\u00e4uft, dauerhaft den gleichen Fratzengulasch <em>(ein toller Begriff! nicht von mir!)<\/em>&#8230;<br \/>\nDie Larven glotzen dann nur von wechselnden Kan\u00e4len. Werden dabei auch die privaten Sender herangezogen, kann es leicht passieren, dass wegen anstehender Wiederholungen, die Nasen sogar noch h\u00e4ufiger auftauchen.<br \/>\nVor wenigen Wochen kam w\u00e4hrend dieses Umherschaltens Herr Di Lorenzo ins Bild, seine Art irritierte mich dabei, ein Biolek war nichts dagegen. Wie nennt man \u00fcberhaupt die Anwesenden dieser illustren Runden? Kunden, Freier, G\u00e4ste oder wie? Jedenfalls bem\u00fchte sich der Moderator auf solch merkw\u00fcrdige Art und Weise, vorsichtig ausgedr\u00fcckt, er schien gerade damit besch\u00e4ftigt, wie man den Zuschauern gutmenschelnd, politisch korrekt einen Sitz-Kotau vorf\u00fchrt&#8230;<br \/>\nDabei fand ich seine Darstellung wirklich sehr gelungen und f\u00fcr mich war es Zeit in Richtung Bettlehem zu verschwinden.<br \/>\nEndlich im Nest, Lampe entsprechend ausgerichtet, im Buch die entsprechende Seite aufgeschlagen, der Griff nach hinten, den l\u00fctten Transistor angeschalten &#8211; nat\u00fcrlich dradio!<br \/>\n&#8230;und da \u00fcbertrugen sie den gleichen Mist, der mich gerade 10 Minuten vorher aus dem Wohnzimmer fl\u00fcchten lie\u00df&#8230;<\/p>\n<p><strong>Fu\u00dfnote:<\/strong><br \/>\nOhne vorher Glotze angeschaltet zuhaben, nur der Radioton, da habe ich schon \u00f6fters festgestellt, dass man unter Umst\u00e4nden sogar etwas l\u00e4nger zuh\u00f6ren kann, dies h\u00e4ngt aber auch vom Thema ab.<br \/>\nAllerdings klappt es bei Jauch \u00fcberhaupt nicht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irgendwann hatte ich mal etwas zu einem Text im \u201eTagesspiegel\u201c in die Tasten gehauen, nicht beendet und heute fand sich dieses Bruchst\u00fcck wieder an. 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