{"id":23470,"date":"2014-02-06T23:23:39","date_gmt":"2014-02-06T22:23:39","guid":{"rendered":"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/?p=23470"},"modified":"2014-02-07T03:34:27","modified_gmt":"2014-02-07T02:34:27","slug":"was-ist-kunst-uberhaupt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=23470","title":{"rendered":"Was ist Kunst \u00fcberhaupt?"},"content":{"rendered":"<p>In erster Linie ist es doch ein Milliardengesch\u00e4ft!<br \/>\nK\u00f6nnte man deshalb den Kunstbetrieb nicht gleichsetzen mit einer riesigen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kapitolinische_W%C3%B6lfin\">Kapit(o)<em>a<\/em>linischen W\u00f6lfin<\/a>, an deren Eutern sich nicht nur ein Remus und Romulus g\u00fctig tun, sondern viele hundert ganz wichtige und sehr durstige Leute, die in erster Linie nach Ehre und Ruhm trachten. Individuen, denen nebenbei danach ist &#8211; wenn sie ihr Scherflein im Trocknen haben &#8211; der Masse vorzuschreiben, was sie unter Kunst zu verstehen hat.<br \/>\nWenn der Begriff Kunst von \u201eGunst\u201c hergeleitet wurde, dann verstehe ich weitestgehend <strong>(<\/strong><em>aber nur fast!<\/em><strong>)<\/strong> auch den tieferen Sinn der Worte vom <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article294048\/Renaissance-Mensch-Peter-Raue-holt-das-MoMA-nach-Berlin.html\">Herrn Raue<\/a> <strong>(<\/strong>Rechtsanwalt und <em>Kunstf\u00f6rderer<\/em><strong>)<\/strong>. Gehe allerdings dabei nicht dacor mit dem gro\u00dfen <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/ruecktritt-raue-lobt-den-ex-staatssekretaer.1013.de.html?dram:article_id=276625\">Kunste<em>ks<\/em>perten<\/a>! Seine moralische Wertung ist unterstes Niveau, was er als Anwalt so nicht heraus posaunen sollte, ebenso jene Ansichten, welche die Gr\u00f6\u00dfe vom Ex-Kulturstar Schmitz betrifft.<br \/>\nEbenso hinkt der Peties Vergleich mit Volker Hassemer, denn da l\u00e4sst er den politischen Background zu seiner \u00c4ra vollkommen au\u00dfen vor. Hassemer schipperte damals auf pekuni\u00e4ren Wogen und konnte seinen Etat aus gewaltigen Gie\u00dfkannen in der Westberliner Szene verspr\u00fchen. Alles geschah anno dunnemals in Vorbereitung auf die 750 Jahrfeier des Gesamtberliner Marktfleckens, au\u00dferdem musste Ostberlin eins ausgewischt werden. Wobei sich Honni nicht lumpen lie\u00df und den Coca-Cola-Sektoren gekonnt Paroli bot&#8230;<br \/>\nHinzu kommt noch eine Kleinigkeit, V.H. war ein guter Schnacker und lief immer schnieke herum. Wenn man dabei aber sein kulturelles Format in Betracht zieht, da war er nicht viel besser, allerdings seine Nachfolger oft nur wesentlich schlechter. <!--more--><br \/>\nMit meiner selektiven Wahrnehmung sind mir einige der anschlie\u00dfenden Herren und Damen teilweise recht prollig in Erinnerung geblieben. An Ulli Roloff-Momin erinnern mich nur noch seine manchmal recht merkw\u00fcrdigen Schieleisen, Peter Radunski unterschritt das Gardema\u00df der \u201eLangen Kerls\u201c von Friedrich Wilhelm I., K\u00f6nig in Preu\u00dfen, um mindestens ein Drittel und Thomas Flierl blieb nur wegen seines Namen haften. K\u00f6nnte deshalb nicht behaupten, dass sie noch irgendetwas Bleibendes hinterlassen haben&#8230;<br \/>\nAndr\u00e9 Schmitz wird mir auch nur haften bleiben, weil er trotz seiner vielen Knete &#8211; die er nur sehr\u00a0 <em>gl\u00fccklichen Umst\u00e4nden<\/em> zu verdanken hat &#8211; schlicht die paar Ficksechser von 425.000 Euro auf einer Schweizer Bank verga\u00df&#8230;<br \/>\nGut, einer gebeutelten Oma w\u00e4re dies nicht passiert, daf\u00fcr h\u00e4tte sie lange stricken m\u00fcssen, aber auch nach 17 Katzenjahre diesen Betrag nicht ann\u00e4hernd zusammen bekommen&#8230;<br \/>\nBei aller Lobhudelei von Advokat Raue, bewies doch Ex-Kulturstar Schmitz, wes Geistes Kind er eigentlich ist. Gl\u00fccklicherweise kann er sich dabei in einer illustren Schar einreihen. Zwischen dem folgenden Artikel: \u201e<a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/nach-ruecktritt-von-berliner-kulturstaatssekretaer-erstmals-auch-aus-der-spd-offen-kritik-an-wowereit\/9429332.html\">Erstmals auch aus der SPD offen Kritik an Wowereit<\/a>\u201c prangt eine Hitparade von <strong>\u201e<\/strong>Deutschlands prominentesten Steuers\u00fcndern<strong>\u201c<\/strong>, die allerdings nicht den Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit erhebt!<br \/>\nM\u00f6glicherweise wird der <a href=\"http:\/\/www.bz-berlin.de\/aktuell\/berlin\/wird-van-duelmen-der-schmitz-nachfolger-article1798938.html\">Kulturmanager<\/a> Moritz van D\u00fclmen (42) neuer I. Sekret\u00e4r der Berliner Kunst. Als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Kulturprojekte GmbH lie\u00df er bereits 2009 aufhorchen, denn zum 20. Jubil\u00e4um des Mauerfalls purzelten seine 1.000 aufgestellten \u00fcberdimensionale Dominosteine aus Styropor Dominoartig um &#8211; welch gro\u00dfartige Eingebung! Leute, von dem Mann ist noch einiges zu erwarten. Lasst ihn deshalb gew\u00e4hren!<\/p>\n<p><strong>Fu\u00dfnote:<\/strong> Scheinbar kommt \u201eKunst\u201c doch nicht von \u201eGunst\u201c, sondern von Kunsthonig &#8211; der ist zwar gleichwohl irgendwie \u201eKunst\u201c, hat aber bekannterma\u00dfen wenig mit Honig gemein! So ist jenes s\u00fc\u00dfe Zeug f\u00fcr den einen trotzdem \u201eKunst\u201c und f\u00fcr den anderen \u201eHonig\u201c.<br \/>\nVielleicht sollte man demn\u00e4chst alles was mit <span style=\"text-decoration: line-through;\">G<\/span>Kunst zusammenh\u00e4ngt, nicht irgendwelchen Anw\u00e4lten \u00fcberlassen, sondern es mal mit einem Imker versuchen! Er w\u00fcrde bestimmt auch f\u00fcr die Unterscheidung und den Job die entsprechende sittliche Reife mitbringen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In erster Linie ist es doch ein Milliardengesch\u00e4ft! K\u00f6nnte man deshalb den Kunstbetrieb nicht gleichsetzen mit einer riesigen Kapit(o)alinischen W\u00f6lfin, an deren Eutern sich nicht nur ein Remus und Romulus g\u00fctig tun, sondern viele hundert ganz wichtige und sehr durstige Leute, die in erster Linie nach Ehre und Ruhm trachten. 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