{"id":24897,"date":"2014-09-23T22:26:59","date_gmt":"2014-09-23T21:26:59","guid":{"rendered":"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=24897"},"modified":"2014-09-25T00:27:20","modified_gmt":"2014-09-24T23:27:20","slug":"frank-castorf-im-interview-am-liebsten-haetten-sie-veganes-theater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=24897","title":{"rendered":"Frank Castorf im Interview &#8220;Am liebsten h\u00e4tten sie veganes Theater&#8221;"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">und dies sehr, <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/frank-castorf-im-interview-am-liebsten-haetten-sie-veganes-theater\/10738786.html\">sehr nachhaltig<\/a>!<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8230;irgendwann wird der Name Timm Renner ins Rund geworfen. Ob es dabei bleiben w\u00fcrde, wenn Castorf dem <i>Guldursenador <\/i><span style=\"font-style: normal;\">lediglich <\/span>jene Vision eines Proberaumes f\u00fcr Rammstein beimisst. Na, na Frank, dabei hat der Herr Senator f\u00fcr seine Verh\u00e4ltnisse, mit dieser kulturellen Inspiration doch recht hoch gegriffen. Dem w\u00fcrde ich sogar zutrauen, besagte H\u00fctte am Luxemburg-Platz in einen ganz anderen Tempel zu verwandeln, vielleicht in Richtung eines riesigen Darkrooms mit entsprechenden Kulturprogrammen&#8230;<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">F\u00fcr mich liegen aber erlebbare kulturelle Belange zwischen den Ansichten der beiden Leute. Ich erinnere mich sehr gern an die mal vorhandene Vielfalt in den Cola-Sektoren, die es etwas kleiner und intimer auch in der <i>Hauptstadt<\/i> gab, deren Anf\u00e4nge mir noch aus den beginnenden 1970ern in Erinnerung blieben.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Auf beiden Seiten glimmten mehrere Jahrzehnte unterschiedlichste Formen ihrer Darstellungen in sehr vielf\u00e4ltigen Kategorien, die kurz vor und nach dem Mauerfall kulminierten. Allerdings irrten damals nicht solche Massen von <i>kulturbeflissenen<\/i> Flachzangen durch die Schluchten des schon recht spezifischen Berliner Kunstbetriebes. Hinzu kam, aus Prestigegr\u00fcnden wurden auf beiden Seiten der geteilten Stadt, zeitweise Gelder aus T\u00f6pfen ohne Boden gesch\u00f6pft. Der Wandel im Kunstbetrieb manifestiert sich in heutiger Zeit auch dadurch, dass der versiegenden Qualit\u00e4t eine ausufernde Quantit\u00e4t der Beliebigkeit entgegensteht, wo man nach Quoten um die Gunst der Verbraucher und Verbraucherinnen buhlt, besser gesagt, den pseudo-hedonistisch veranlagten KonsumentenInnen eine Art billiges vorgekautes Fastfood in ihre gierigen M\u00e4uler stopft.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Wobei der Vergleich mit den Innenst\u00e4dten von Stuttgart oder Frankfurt nun zu hinken beginnt, da auf dem <span lang=\"de-DE\">Fangelsbachfriedhof der schw\u00e4bischen Metropole \u00f6fters mehr los ist als im Kulturgesch\u00e4ft des hundeverschissenen Bundeshauptdorfes, vom quirligen Frankfurter Bahnhofsviertel ganz zu schweigen&#8230; <\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Abschlie\u00dfend m\u00f6chte ich unbedingt noch Katharina Thalbach widersprechen!<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Also, manchmal tickt sie auch nicht ganz richtig, von wegen ihr altes <i>\u201ePiss-Berlin\u201c<\/i> zur\u00fcckhaben wollen. Dies wird sich auch in ihren k\u00fchnsten Tr\u00e4umen nicht verwirklichen lassen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Frank Castorf kann da etwas mehr Gl\u00fcck haben und seine Einschussl\u00f6cher vielleicht schon in n\u00e4chster Zeit wiederbekommen. Wenn es weltpolitisch so weiter geht, ist es sehr leicht m\u00f6glich, dass demn\u00e4chst auch hier die Luft noch bleihaltiger wird&#8230;<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>und dies sehr, sehr nachhaltig! &#8230;irgendwann wird der Name Timm Renner ins Rund geworfen. Ob es dabei bleiben w\u00fcrde, wenn Castorf dem Guldursenador lediglich jene Vision eines Proberaumes f\u00fcr Rammstein beimisst. Na, na Frank, dabei hat der Herr Senator f\u00fcr seine Verh\u00e4ltnisse, mit dieser kulturellen Inspiration doch recht hoch gegriffen. 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