{"id":26825,"date":"2015-08-12T22:44:43","date_gmt":"2015-08-12T21:44:43","guid":{"rendered":"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=26825"},"modified":"2015-08-13T01:05:45","modified_gmt":"2015-08-13T00:05:45","slug":"maerkisches-museum-berlin-194546-fotografien-von-cecil-f-s-newman","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=26825","title":{"rendered":"M\u00e4rkisches Museum, Berlin 1945\/46 &#8211; Fotografien von Cecil F. S. Newman"},"content":{"rendered":"<p>Eben noch Kriegsgegner, da begann f\u00fcr <a title=\"Cecil F. S. Newman\" href=\"http:\/\/www.stadtmuseum.de\/ausstellungen\/berlin-194546\">Cecil F. S. Newman<\/a> im Juli 1945 sein einj\u00e4hriger Aufenthalt in der ehemaligen Reichshauptstadt und die kurze ertragreiche Zusammenarbeit mit <a title=\"Stadtbaurat Hans Scharoun\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/zonenklaus\/20316557045\/in\/dateposted-public\/\">Stadtbaurat Hans Scharoun<\/a><b>*<\/b>.<br \/>\nIm B\u00fcro des Royal Engineers soll ein Leitspruch von ihm an der Wand gehangen haben, der da lautete: \u201eFassen dich kurz oder hilf mir Arbeiten!\u201c<br \/>\n<b>(<\/b><i>Solch glasklare Maxime ist heute nirgendwo mehr angesagt, die vermisst man besonders schmerzlich in Berliner Amtsstuben.<\/i><i><b> <\/b><\/i><i>Wer in den letzten Monaten mal auf einem sog. \u201eB\u00fcrgeramt\u201c herumlungern musste, wird verstehen, was ich damit ausdr\u00fccken will!<\/i><b>)<\/b><br \/>\nEine andere Anweisung wird ihm noch weniger Freunde verschafft haben, zur Bew\u00e4ltigung der anstehenden Aufgaben gab es andersartigen Druck, n\u00e4mlich sein: \u201eStaying-until-midnight-sheme\u201c, \u201eArbeiten bis um Mitternacht\u201c.<br \/>\nWie er es als ehrgeiziger Amateurfotograf mit einem ausgepr\u00e4gtem Blick f\u00fcr Details dann noch raffte seine Photos zu machen, bleibt fast ein R\u00e4tsel.<br \/>\n<b>&#8211;<\/b> <i>Seine Bilder f\u00fchren die furchtbaren Folgen des von Deutschland ausgegangenen Krieges vor Augen, von denen siebzig Jahre nach dessen Ende f\u00fcr die sp\u00e4ter Geborenen kaum mehr Spuren sichtbar sind. Insbesondere seine stilistisch eindringlichen Portr\u00e4ts k\u00fcnden aber auch von der Zuversicht der j\u00fcngeren Generation, die damit begann, die Stadt wieder aufzubauen.<\/i><\/p>\n<p>Muss abschlie\u00dfend noch etwas \u00fcber jene <a title=\"Photoausstellung\" href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/fotoausstellung-im-maerkischen-museum-berlin-1945-eine-stadt-in-ruinen\/12076902.html\">Photoausstellung<\/a> ablassen, von der sich so manche Kuratoren und die K-innen, nicht nur im hiesigen Dorf, wiedermal ein gro\u00dfe Scheibe abschneiden sollten! Besonders die oft recht gro\u00dfm\u00e4uligen Macher und M-innen der <i>C\/O Berlin Foundation<\/i> im ehemaligen <a title=\"Amerikahaus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amerika-Haus_%28Berlin%29\">Amerikahaus<\/a>, dem heutigen <a title=\"Amerka-Ahsu\" href=\"https:\/\/www.google.de\/search?q=Amerka-Ahsu&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;client=ubuntu&amp;channel=fs&amp;gfe_rd=cr&amp;ei=H93LVeHXNau40wWI-6nQCw&amp;gws_rd=ssl\"><em>Amerka<\/em>&#8211;<em>Ahsu<\/em><\/a>. Dort findet man mitunter eine absolut beschissene Ausleuchtung und was sollen Bildbeschriftungen eigentlich an den Scheuerleisten?<!--more--><\/p>\n<p>Daf\u00fcr Newmans Photos in schn\u00f6rkellosen Rahmen, dazu genial geschnittene Passepartouts und tolles Licht, der I-Punkt w\u00e4re entspiegeltes Glas&#8230;<br \/>\nBei einem Bild stimmt allerdings die Benennung nicht! Ich meine den recht deformierten Stra\u00dfenzug der <i>Rudolst\u00e4dterstrasse 1946<\/i>, Wilmersdorf &#8211; und bei jenem Stadtteil handelte es sich nie um eine franz\u00f6sische Exklave, er geh\u00f6rte immer zum britischen Sektor!<\/p>\n<p><b>*<\/b>Wenn<b> <\/b>ich daran denke, mit welchen Problemen sich ein damaliger Baustadtrat Sharoun nebst seiner Mannen und sp\u00e4tere Senatsangestellte im total abgebunsten Berlin herumschlagen mussten und Gro\u00dfes geleistet haben, dann frage ich mich nicht mehr, worin die eigentlichen Aufgaben der momentanen Senatsbaudirektorin\/Staatssekret\u00e4rin <a title=\"Regula L\u00fcscher\" href=\"http:\/\/www.welt.de\/regionales\/berlin\/article2233295\/Berlins-ueberforderte-Senatsbaudirektorin.html\">Regula L\u00fcscher<\/a> heutzutage bestehen. Da es mich seit geraumer Zeit beileibe nicht mehr interessiert, welche lokalen Pygm\u00e4en von den Parteien f\u00fcr irgendwelche \u201eAufgaben\u201c herangezogen werden, f\u00e4llt mir nur manchmal auf, dass ewig vermeintliche Komiker mit andere Larven auftauchen, und kommen und gehen wann es ihnen in den Kram passt. Was aber deren Wertigkeit ausmachte oder ausmachen sollte, wenn sie mal wieder irgendwo auftauchen, da bin ich oft total gepl\u00e4ttet. Deshalb ist mir gar nicht aufgefallen, wann und wie jene Dame pl\u00f6tzlich hier auf der Matte stand. Mich trafen lediglich des \u00f6fters irgendwelche Worth\u00fclsen, gedrechselt aus einem entfernteren Akzent, aber sonst?<br \/>\nAlso mal ihren Namen in die Tasten gehackt, allerdings wurde ich nicht viel schlauer.<br \/>\nHandelt es sich bei Madame nun um ein Quotengespunst, weil unter bestimmten Voraussetzungen partout diese Stelle mit ihr besetzt werden musste?<br \/>\nVielleicht ist sie ja auch nur aus Z\u00fcri gefl\u00fcchtet oder von dort vertrieben worden?<br \/>\nFragen \u00fcber Fragen&#8230;<\/p>\n<p><b>PS.<\/b><br \/>\nIn diesem Jahr besteht am 6.9. und am 7.10 letztmalig die Gelegenheit kostenlos die Photos anzuschauen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eben noch Kriegsgegner, da begann f\u00fcr Cecil F. S. Newman im Juli 1945 sein einj\u00e4hriger Aufenthalt in der ehemaligen Reichshauptstadt und die kurze ertragreiche Zusammenarbeit mit Stadtbaurat Hans Scharoun*. 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