{"id":27640,"date":"2016-01-03T22:10:34","date_gmt":"2016-01-03T21:10:34","guid":{"rendered":"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=27640"},"modified":"2016-01-29T17:09:42","modified_gmt":"2016-01-29T16:09:42","slug":"deutschlandradio-kultur-oettinger-der-kuenftige-zuchtmeister-fuer-polen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=27640","title":{"rendered":"deutschlandradio KULTUR + Oettinger, der k\u00fcnftige Zuchtmeister f\u00fcr Polen"},"content":{"rendered":"<p>Nochmals zu jener Station, obwohl jeglicher Wortlaut betreffs des Sendeschemas als Aufwertung missverstanden werden k\u00f6nnte.<br \/>\nWas mir zunehmend vollends auf die Bollen geht, ist das idiotische \u201eBimmeln\u201c oder \u201eKlimpern\u201c, wobei sich der Begriff im Englischen: <em>jingle<\/em> [\u02c8d\u0292\u026a\u014bgl\u0329], <i>nett<\/i> <b>(<\/b><i>Ist allerdings der kleine Bruder von Schei\u00dfe!<\/i><b>)<\/b> anh\u00f6rt.<br \/>\nFast durchg\u00e4ngig zischt selbiges\u00a0<a href=\"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/D-RADIO-\u00e4.mp3\">Klangwunder<\/a> halbst\u00fcndlich in den \u00c4ther und dies ausgerechnet vor den Pausenf\u00fcllern, die sie dann auch noch als <i>Nachrichten<\/i> verkaufen! Runde vierzig mal am Tag und anschlie\u00dfend die ewigen Schleifen mit gleichlautender inhaltsloser G\u00fclle, das erinnert bereits an Gehirnw\u00e4sche! Habe mich daher entschlossen, das kl\u00e4gliche Niveau von D-Radio nach deren Strukturwandel positiv zu sehen. Schlie\u00dfe damit den publizistischen Zweig, das <i>Feuilleton<\/i>, als <i>ehemalige journalistische Darstellungsform der gehobenen literarischen Gattung<\/i> zwangsl\u00e4ufig mit ein. Jener uns\u00e4gliche <em>running gag<\/em> ist f\u00fcr mich lediglich ein Belag daf\u00fcr, wie die Stare in den oberen Etagen, auch dieses Senders, selbstbewusst manifestieren, wes\u00b4 Geistes Kinder sie eigentlich sind.<br \/>\nMehrfach tauchte heute allerdings ein neuer Name auf, der vom <i>EU-Digitalkommissar<\/i> G\u00fcnther Oettinger. Was kann man unter dem Job \u00fcberhaupt verstehen? Addiert er da irgendwelche Ziffern, viele <i>Einsen<\/i> und <i>Nullen<\/i> etwa? Oder versteht er sich als die alleinige <i>Eins<\/i> unter vielen <i>Nullen<\/i>?<br \/>\nZumindest klingt Kommissar recht gut, egal wie er schlie\u00dflich dem <i>Lieben Gott<\/i> die Zeit stiehlt. Sein <i>ganz bedeutsamer<\/i> Posten hat pl\u00f6tzlich eine noch m\u00e4chtig-gewaltigere Aufwertung erfahren. UNSER Digitalscheffchen darf sich nun ganz wichtigtuerische einbringen und will demn\u00e4chst mal auf der handwerklichen Schiene herumgurken und bei DEN <i>ekelhaft undemokratischen POLEN<\/i> endlich <i>Rechtsstaatsmechanismus<\/i> <i>aktivieren<\/i> <i>und Warschau unter Aufsicht stellen. <\/i>Wie soll man sich solch eine Aktion \u00fcberhaupt vorstellen? Einsichtige <i>Polit-Polacken<\/i> bekommen Fu\u00dffesseln angelegt und der Rest wird interniert?<br \/>\nSchon vergessen, weshalb Herr Oettinger letztlich nach Br\u00fcssel abgeschoben wurde? Und ausgerechnet dieser Komiker will nun die Zuchtrute schwingen, DEN Polen Mores lehren, zum Piepen! Als ob es im Rest der <i>alten<\/i> EU und speziell in UNSERER Republik, nicht gen\u00fcgend Dreck vor den eigenen T\u00fcren zu beseitigen g\u00e4be&#8230;<br \/>\nDamit l\u00e4sst sich allerdings kein Blumentopf gewinnen und akademisch vorbelasteten Schl\u00e4fer auf den Hinterb\u00e4nken bekommen sowieso <i>n\u00fcscht<\/i> mit und finden deshalb auch nur selten M\u00f6glichkeiten f\u00fcr endlose Dampfplaudereien, bis sie schlie\u00dflich einen Grund zur Selbstdarstellung beim Schopfe packen k\u00f6nnen, wie jetzt bei <a title=\"Oetti\" href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/international\/europa\/eu-kommissar-will-polen-wegen-medienreform-unter-aufsicht-stellen-1.18671223\"><i>Oetti<\/i><\/a> geschehen. Welche nutzbringenden <a title=\"Erfolge\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LtoMIMivXUk\">Erfolge<\/a> aus seiner Amtszeit kann er \u00fcberhaupt vorweisen? Will aber unseren \u00f6stlichen Nachbarn im Fressen rumm\u00e4hren, sich an verschiedenen Dingen zu schaffen machen &#8211; wird letztlich aber auch dort nichts nichts Brauchbares zustande bringen.<br \/>\nDIE Polen werden 100pro seinen unerw\u00fcnschten Auftritt schon zu h\u00e4ndeln wissen!<br \/>\nAuf der anderen Seite, wer solche mediengehypten Komiker ins Land l\u00e4sst, der muss dar\u00fcber hinaus noch nicht mal wirkliche Feinde f\u00fcrchten!<!--more--><br \/>\nEigentlich ist es doch in Polen fast \u00e4hnlich zugegangen wie in \u00c4gypten, die <em>W\u00e4hler<\/em> haben sich mit der Hure <em>Demokratie<\/em> vergn\u00fcgt, das <em>demokraturische<\/em> Ergebnis hat hernach allerdings weder dem Westen\u00a0 noch den Einheimischen gefallen, deshalb wurden am Nil auf beiden Seiten N\u00e4chte der langen Messer inszeniert.<br \/>\nIn Polen f\u00fchlt sich nun eine <em>kleine<\/em> Minderheit \u00fcberrollt. Dabei hatten viele Urneng\u00e4nger im Vorfeld ihre Finger nicht aus dem Arsch bekommen. Trotzdem kam eine Wahlbeteiligung von rund 50% zustande, <em>da kann man doch nicht meckern, ist immerhin besser als gar nix!<\/em> Aber trotzdem bestehen die vermeintlichen Loser, ob ihres verwonnenen Sieges, inzwischen\u00a0 auf Neuwahlen. Was dachten denn im entscheidenden Augenblick all jene Wahlesel die zuhause blieben und auf dem Lokus ihre Nationalhymne pfiffen?<br \/>\n<strong> &#8211;<\/strong> Wie es im nordafrikanischen Korang\u00fcrtel die religi\u00f6sen <del>B<\/del><em>W\u00fcrdentr\u00e4ger<\/em> taten, streckte der polnische Klerus seine traditionellen F\u00fchler ebenso aus &#8211; <a title=\"Radio Maryja \" href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/ein-sender-fuer-gott-und-polen.1278.de.html?dram:article_id=192125\"><em>Radio<\/em> <i>Maryja<\/i><\/a> starte mit wehenden Fahnen bereits lange vorher den Wahlkampf.<br \/>\nWenn nun <em>demokratisch<\/em> verbr\u00e4mte Blindfische der <i>freien westlichen Welt <\/i>annehmen, vornweg Kreuzfahrer Oettinger, sie k\u00f6nnten dort etwas in ihrem Sinne erreichen, dann wird daraus ein Satz mit \u201eX\u201c &#8211; n\u00e4mlich nix!<i> <\/i><br \/>\nMit den Erfahrungen, die Polen in den letzten Jahrhunderten sammeln konnten, kam ewig bei heraus, wenn es ihnen irgendwie an den Kragen ging, revoltierte dieses Volk gemeinsam und der Kirche fiel immer eine nicht unerhebliche F\u00fchrungsrolle zu&#8230;<br \/>\nSo wird es auch weiterhin sein, letztlich sind dort keine Ver\u00e4nderung zu erwarten. Erdnuckel Jaros\u0142aw Kaczy\u0144ski hat die F\u00e4den fest in den H\u00e4nden und \u00fcber die kommenden leeren Sprechblasen aus Br\u00fcssel wird er lediglich m\u00fcde l\u00e4cheln, schlie\u00dflich gelten die Ungarn als Vorbild. Au\u00dferdem werden demn\u00e4chst ganz andere Probleme anstehen, da wird der verlogene EU-Haufen anderweitig zusammenr\u00fccken und Polen wird schlicht au\u00dfen vorgelassen. Nebenbei bemerkt, jene Warschauer Machenschaften w\u00fcrden so manche westliche F\u00fchrer sehr gern ebenso durchziehen, was aber wegen der bislang <i>vorhandenen demokratischen<\/i> Feigenbl\u00e4tter momentan noch nicht m\u00f6glich ist.<br \/>\nDie <i>Prawo i Sprawiedliwo\u015b\u0107 <\/i>h\u00e4tte nur bei ihrem deutschen Nachbarn einige Tricks ablauschen sollen, denn hier funktioniert die Demontage von Pressefreiheit und anderweitigen Lebensqualit\u00e4ten bereits l\u00e4ngere Zeit in slow motion, wobei es in UNSEREN Gefilden niemand zu registrieren scheint&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nochmals zu jener Station, obwohl jeglicher Wortlaut betreffs des Sendeschemas als Aufwertung missverstanden werden k\u00f6nnte. 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