{"id":28714,"date":"2016-09-19T22:48:48","date_gmt":"2016-09-19T21:48:48","guid":{"rendered":"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=28714"},"modified":"2016-09-21T02:07:28","modified_gmt":"2016-09-21T01:07:28","slug":"zdf-heute-journal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=28714","title":{"rendered":"ZDF &#8211; \u201eheute journal\u201c &#8211; Merkel, Gabriel, Mali"},"content":{"rendered":"<p>Gehen eigentlich auf dem <a title=\"Kanal der Ein\u00e4ugigen\" href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/2840248\/ZDF-heute-journal-vom-19.-September-2016#\/beitrag\/video\/2840248\/ZDF-heute-journal-vom-19.-September-2016\"><i>Kanal der Ein\u00e4ugigen<\/i><\/a> nur noch Troubadixe der \u201eChristdemokaten\u201c auf Sendung?<br \/>\nWas wollte <a href=\"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Merkel.mp3\">Merkel<\/a> eigentlich erkl\u00e4ren? Kann es sein, dass sie vielleicht den Text gar nicht kannte &#8211; schlie\u00dflich war doch alles als Selbstkritik angek\u00fcndigt.<br \/>\nAlso, ihr kurzer Satz war nicht so gemeint, wie denn sonst? Wollte \u00c4nschie lediglich auf der Pisse von Obama Kahn fahren und hat dabei die vielen Untiefen nicht bedacht? Auf der anderen Seite, was haben sich pl\u00f6tzlich f\u00fcr ahnungslose Komiker um die Fl\u00fcchtlingsproblematik gek\u00fcmmert, bis runter nach Hintertupfingen&#8230;<br \/>\n<em>Yes We Can<\/em><br \/>\n<em>Sie hat aber immer noch nicht erkannt, dass ihr S\u00e4tzchen doch nur ein schlichtes Motto war, eine Leer- oder Lehrformel? Letztlich eine ihrer \u00fcblichen implodierenden Sprechblasen&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Irgendwann tauchte <\/em>Albrecht von Lucke auf, <i>f\u00fcr mich so eine Art H. M\u00fcnkler-Verschnitt, <\/i>E<i>ks<\/i>perte f\u00fcr das Politische. Kleber stellte ihm Fragen, die eigentlich Merkel h\u00e4tte beantworten m\u00fcssen, der <i>ganz wichtige<\/i> Herr in der Totalen, erging sich daf\u00fcr in ausschweifendem Cocktail smalltalk.<br \/>\nLucke plapperte ohne Punkt und Komma, fast mit der Geschwindigkeit eines G36, was ich nicht nur respektlos f\u00fcr viele abendlichen Empf\u00e4nger empfand, sondern auch recht unversch\u00e4mt, f\u00fcr all jene Leute mit einem Rest von politischen Interesse, deren graue Zellen allerdings etwas langsamer miteinander agieren&#8230;<\/p>\n<p>Dann wurden die <a href=\"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Gabriel.mp3\">Gabriel<\/a> touchiert. Blase ward das Gl\u00fcck hold oder hat er seine Mitgenossen<sup>*Innen<\/sup> auf irgendeines Weise erpresst? Der <i>Martin<\/i> pr\u00e4sentierte sich dabei, in der ihm bekannterma\u00dfen eigenen medientr\u00e4chtigen Art seiner Selbstdarstellungen, besonders k\u00fchn. Sein Scheffchen h\u00e4tte den Parteikonvent sogar <i>aufgerockt<\/i>! Ich h\u00e4tte den Begriff zynisch verwendet. Zur Erinnerung, Gabriels Karriere begann mit dem neu erschaffenen Posten eines<i> Rock<\/i>beauftragten in der Provinzregierung des roten Pygm\u00e4en vom Maschsee. Unbedarften sei gesagt, dabei handelte es sich nicht um den Posten eines Frauenbeauftragten!<br \/>\nDer Dicke, in weiser Voraussicht wieder klitternd, schob jene <i>Abstimmung<\/i> einen Tag! nach der Berliner Wahl \u00fcber die B\u00fchne. <em>Aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben, <\/em><em>deshalb wurde mit selbiger Demutsgeste, lediglich das Abgleiten des Sozenvereins in die Bedeutungslosigkeit, etwas weiter auf die lange Bank geschoben. <\/em><br \/>\nDementsprechend gefielen sich die verbliebenen, tonangebend R\u00fcckst\u00e4nde der ehemaligen Volkspartei, einmal mehr in der Rolle von vermeintlichen Schwanzlutschern des Kapitals. Blase brachte es abschlie\u00dfend auf den Punkt, seinen Punkt, politisch gesehen scheint er damit die drei kleinen runden Flecken auf einer gelben Armbinde zu meinen&#8230;<br \/>\nNun blinkt weit an Horizont f\u00fcr ihn endlich wieder der Kanzlersessel. Bei dem Gedanken wird mir wirklich bange, schlimmer kann man die Merkelin nun wirklich nicht toppen.<br \/>\nVielleicht sollte man ihm mal stecken, dass WIR die Folgen der lavierenden Politik und der sogenannten Marktwirtschaft des 20. Jahrhunderts, tagt\u00e4glich vor der Haust\u00fcr beobachten k\u00f6nnen. Kein Wunder, dass der rote M\u00f6chtegernkanzler abschlie\u00dfend solch gef\u00e4hrlichen D\u00fcnnschiss verbreitete. Zu einer Zeit, als<i> Kleinsiechmar<\/i> noch mit der Trommel um den Christbaum flitzte, warnte ein Willy Brand bereits vor den heute allgegenw\u00e4rtigen Ausw\u00fcchsen.<br \/>\nVielleicht sollte Blase mal auf die spezielle Art der Erkundungstouren in seinem Luxuspromi-Panzer verzichten, wo er dann lediglich irgendwo aussteigt, den erigierten Mittelfinger reckt und einsilbig: \u201ePack\u201c in die Gegend posaunt.<br \/>\nWie w\u00e4re es denn, wenn er die Traute h\u00e4tte, mal eine Burka \u00fcberzust\u00fclpen und ohne sein Bodyguardrudel, sich in dem Aufzug dann unters Volk zumischen?!<!--more--><\/p>\n<p>Fast zum Schluss kam noch etwas Ausl\u00e4ndisches &#8211; <i>Mali Blues: Musik gegen Terror und Hass<\/i>.<br \/>\nDen Machern auf dem Mainzer-Lerchenberg m\u00f6chte ich wirklich keine Bimbophilie unterstellen, der Beitrag wurde garantiert wo anders zusammengeschustert. Pl\u00f6tzlich h\u00e4ngt alles mit Tyrannei<i> und destruktiven Gef\u00fchlserregung <\/i>der Muselmanen zusammen. Hinzu kommt, viele <i>m\u00fcndige<\/i> Deutsche Zuschauer schien nicht zu wissen, dass die edlen Wilden in Westafrika auch Musik machen k\u00f6nnen und nicht nur durchs Mittelmeer schwimmen wollen, um dann hier auf der Matte zustehen.<br \/>\nSolche politisch korrekte Gutmenschelei bringt mich fast zum Kotzen.<br \/>\nBereits vor Jahrzehnten zog ich mir im HdKdW, dem Tempodrom, zu Jazztagen und an vielen anderen Orten Berlins, Folklore, oft auch spezielle Rhythmen aus Mali ein. Nicht nur unterlegt mit Friede, Freude, Eierkuchen, sondern allt\u00e4gliche Begebenheiten&#8230;.<br \/>\nSolche multinationalen Events, <i>durchmischt und <\/i><em>durchrasst<\/em> <strong>(<\/strong><em><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\">\u00a9<\/span><\/em><em><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\">E.Stoiber<\/span><\/em><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><b>)<\/b><\/span> existieren heute gar nicht mehr! Damals brannte nicht die Luft zerst\u00f6rerisch, sondern vollkommen friedfertig die dabei ewig kreisenden Joints, zwischen Schwarzen Musikern, deren anwesenden Landsleuten und den begeisterten Wei\u00dfbroten.<br \/>\nSolche Lebensfreude waren Birne und den Berliner CDU-Fuzzies immer ein Dorn im Augen. Das Tempodrom musste verschwinden, daf\u00fcr kam sp\u00e4ter das TIPI an gleiche Stelle, dort legten die Macher dann oft mehr Wert auf kleinb\u00fcrgerlichen Frohsinn im Oggersheimer Sinn, in Richtung Saumagen und Unmengen an Volksdrogen.<br \/>\nNun hat Regisseur Lutz Gregor wiedermal eine Renommierbimba, Fatoumata Diawara, mit purer Betroffenheitslyrik, Marke Westernhagen&amp;Niedecken, in seinem &#8220;Mali Blues&#8221; ausgegraben, wie weiland Herr Wenders&#8230;<br \/>\nEin wirklicher Fan muss es sich nicht antun und vorgekaute Br\u00f6sel verschlingen! Weshalb soll ich mir eigentlich sterile und manipulierte Bilder einziehen, wenn man jene Stare live erleben kann?<br \/>\nIch erinnere mich an einen Artikel in der <a title=\"BILD-Zeitung f\u00fcr Intellektuelle\" href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-13513576.html\">BILD-Zeitung f\u00fcr Intellektuelle<\/a>, prompt tauchten danach spie\u00dfige Gaffer zu den Vorstellungen auf, hockten sich auf die Pl\u00e4tze der Rasierlogen, um die verkleideten T\u00e4nzer vor der Leinwand besser beobachten zu k\u00f6nnen und nach hinten alles im Sichtfeld zuhaben. Innerhalb weniger Tage tauchten von der Sorte kein Aas mehr auf. Wir hatten n\u00e4mlich begonnen, diese sensationsgierigen Zeitgenossen w\u00e4hrend der Hochzeitszeremonie mit sehr weich gekochten Reis zu bombardieren&#8230;<br \/>\nMit der Scheffin, ihren beiden Kids und ein Haufen Freunde von ihnen, waren wir mal gemeinsam in der Waldb\u00fchne, bewaffnet mit Wasserpumpguns und jeder Menge Mehl. Unser Trupp verstand nicht, weshalb ich eine T\u00fcte aufhob, deren Inhalt kam nach dem Schluss zum Einsatz.<br \/>\nDa erklommen modisch gekleidete Leute die Treppen in Richtung Ausgang, froh endlich dem Hexenkessel verlassen zu k\u00f6nnen, die aber den ganzen Abend eingeh\u00fcllt in Malerfolie, stocksteif nur ihre <i>verr\u00fcckte<\/i> Umgebung beobachteten. Hand f\u00fcr Hand bekamen sie nun, von oben herab noch zum Schluss die wei\u00dfen Ladungen auf ihren sauberen Zwirn gespendet&#8230;<br \/>\nNach Wenders <i>Buena Vista Social Club<\/i> tauchten pl\u00f6tzlich ebenso die konsumhungrigen Gaffer in den entsprechenden Clubs auf. Es konnte einem mitunter spei\u00fcbel werden.<br \/>\n&#8211; Am kommenden Wochenende machen wir etwas ganz besonderes, obwohl uns solche Musik \u00fcberhaupt nicht interessiert und schon gar nicht jene Menschen, die sie machen!<br \/>\nTrotzdem gehen WIR heute Abend Neger<i> <\/i>gucken und beobachten auch deren durchgeknallten Fans!<br \/>\n<a name=\"eow-title\"><\/a>Ganz am Rande bemerkt, <a title=\"Ali Farka Tour\u00e9\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fTx_dFamegg\"><i>Ali Farka Tour\u00e9 <\/i><\/a>geht schon seit \u00fcber 10 Jahren nicht mehr einkaufen und er war f\u00fcr mich einer der Stare aus Mali<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gehen eigentlich auf dem Kanal der Ein\u00e4ugigen nur noch Troubadixe der \u201eChristdemokaten\u201c auf Sendung? Was wollte Merkel eigentlich erkl\u00e4ren? Kann es sein, dass sie vielleicht den Text gar nicht kannte &#8211; schlie\u00dflich war doch alles als Selbstkritik angek\u00fcndigt. 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