{"id":30209,"date":"2017-10-14T23:36:27","date_gmt":"2017-10-14T22:36:27","guid":{"rendered":"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=30209"},"modified":"2017-10-16T02:43:52","modified_gmt":"2017-10-16T01:43:52","slug":"taz-bin-ich-ich-im-netz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=30209","title":{"rendered":"TAZ &#8211; Bin ich ich im Netz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kein Vergessen: Es kann nicht sein, dass ich keinen Einfluss auf meine Daten im Internet habe<\/strong><br \/>\nEs war sch\u00f6nes Wetter, hockte am sp\u00e4ten Nachmittag gelangweilt bei einem Kaffee vor der Pinte und drinnen lag \u00fcblicherweise die jungfr\u00e4uliche <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Archiv-Suche\/!5452720&amp;s=bin+ich+im+netz&amp;SuchRahmen=Print\/\">Wochenendausgabe der Sch\u00fclerzeitung <\/a>herum.<br \/>\nGleich auf ihrer Titelseite der Hinweis auf eine Netzgeschichte. Setze gleich voran, mehr wurde anschlie\u00dfend nicht eingezogen, denn auch ein Seite d\u00fcnnes Geschreibsel kann sich abschlie\u00dfend als harte Kost herausstellen. Begab mich darauf folgend sofort an den Flipper&#8230;<br \/>\nIrgendwo stand noch, Madame <i>untersucht die Machtstrukturen und sozialen Normen, die unserer Gesellschaft zugrunde liegen. Derzeit studiert sie an der University of Cambridge Gender Studies im Master. <\/i><br \/>\nDa entsteht mit Bestimmtheit wieder solch Schinken, den <i>nachhaltig<\/i> keine Sau lesen wird, der aber sp\u00e4ter doch etwas hergibt im BILLY Regal oder einer zehnfach teureren IKEA-Variante. M\u00f6glicherweise handelt es sich ja auch um den beginnenden Teil, f\u00fcr die noch folgende Basis zum Erlangen des Eitelkeitsk\u00fcrzels&#8230;<br \/>\nTastete anschlie\u00dfend ihren Namen mal ein, fand ihn wieder auf dem <i>Berufsprofil &#8211; LinkedIn <\/i>und<br \/>\n<i>OMGwhen<\/i>, der intellektuellen Variante von <i>Fezbuck. <\/i>Wird sich dabei garantiert um besagtes <i>Frollein<\/i> handeln. Sie kann es doch nicht sein lassen, wobei sie lediglich die Ebenen tauschte, was beim Erklimmen der sozialen Leiter nicht unbedingt ausbleibt muss.<br \/>\nDabei w\u00e4re es doch relativ einfach zu begreifen, denn egal wo man seinen digitalen Schei\u00df im Netz auch hinkackt, jene geprinteten F\u00e4kalien unterliegen in den seltensten F\u00e4llen einem Verfallsdatum und es bleibt auch nicht aus, dass andere sehr lange der Versuchung unterliegen k\u00f6nnen und man deshalb bis zum Sanktnimmerleinstag angepinkelt werden kann. Wer diesen Spielchen nicht gewachsen scheint, der soll sich zwingend bremsen und anschlie\u00dfend nicht auch noch die Schuld bei anderen suchen! Bei <i>Rea<\/i>lein scheint es sich in dieser Richtung um eine kleine Witzboldin zu handeln, wenn sie wegen der <span style=\"font-size: medium;\"><i>Rechtssicherheit im Internet<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> irgendwelche Parteien hofiert, dabei ausgerechnet die FDP umarmt und auf irgendwelche Hanseln<em><sup>Innen<\/sup><\/em> anderer politischer Kleingartenvereine setzt. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Nebenbei bemerkt, es gab niemals sog. <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Rechtssicherheit im Internet<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> und wird es im digitalen Bereichen auch niemals geben, obwohl demn\u00e4chst St-100%-Martin gerade dort, ein uferloses Bet\u00e4tigungsfeld finden wird, mit seiner altklug plappernden Art. Sein k\u00fcnftiges Aufbegehren h\u00e4ngt aber vom Ausgang der morgigen Niedersachsen-Wahl ab.<\/span><br \/>\n<!--more--><span style=\"font-size: medium;\">Muss abschlie\u00dfend noch etwas \u00fcber <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Rea<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\">s Text ablassen, der bezeichnend f\u00fcr das TAZ<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>erln<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> ist. Deren Mitarbeiter gehen auch nur in seltenen F\u00e4llen mit sich ins Gericht. Da wird in allen Lebenslagen die Schuld f\u00fcr s\u00e4mtliche, noch so kleinen pervertierten Ausw\u00fcchse UNSERER Gesellschaft, permanent bei anderen gesucht. Was ihrer <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>geneigten linkslastigen<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> Leserschaft nat\u00fcrlich gef\u00e4llt, weil die es <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>selbstverfreilich<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> auch schon immer gewusst haben. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Abschlie\u00dfend l\u00e4sst die Cambridger Meisterstudentin etwas ab, was ich nicht verstehe, wenn sie meint, dass es sich bei ihrem <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Facebook-Profil um ihr soziales Kapital <\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\">handelt. Das arme M\u00e4del, da wirft sie aber Eulen vor die S\u00e4ue!<\/span><span style=\"font-size: xx-small;\"><b>(<\/b><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">\u00a9<\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>H.Knebel<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-size: xx-small;\"><b>) <\/b><\/span><b> <\/b><br \/>\nDie letzten drei S\u00e4tze sich richtige <i>Kohl\/Merkelsche Internet-Malheure<\/i> und lassen deshalb, was <i>R.E.<\/i>\u00b4s Sozialisation betrifft, sehr tief blicken. Gibt sie damit schon wieder etwas frei, was sie ja eigentlich nicht mehr wollte? Wenn ihre Eltern 2007 noch nicht registrierten, was es seit Jahrzehnten vorher bereits mit der Entwicklung des Netzes auf sich hatte, so sind die ja recht unterbelichtet durch die Botanik gesterzelt &#8211; <span style=\"font-size: medium;\"><i>Das Internet war Neuland, und sie wussten es nicht besser.<\/i><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\"><i>2017 funktioniert diese Ausrede allerdings nicht mehr. <\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\">Letztere<\/span><i> <\/i><span style=\"font-size: medium;\">Aussage halte ich aber f\u00fcr einen typischen Fall von Denkst! Im Gegenteil, die heranwachsende Generation verbl\u00f6det rasant innerhalb ihres kaputten Umfeldes und alles geht nicht mehr nur schleichend best\u00e4ndig weiter. Myriaden von alleinerziehenden Glucken lassen mit ihrer harmonies\u00fcchtigen Affenliebe, der eigenen Brut keine Luft mehr zum Atmen. In Ganztagsschulen sollen daf\u00fcr merkw\u00fcrdige und \u00fcberforderte <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>P\u00e4dagochen<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> die p\u00e4dagogischen Defizite ihrer Sch\u00fcler aufarbeiten. Was \u00fcberhaupt nicht machbar ist! Da ein Haufen Programme existieren, die Heranwachsende nur im Miteinander, in wenigstens halbwegs vern\u00fcnftigen Elternh\u00e4user erfahren k\u00f6nnen und dort ebenso die Chance bekommen m\u00fcssen, um selbige positiven Erfahrungen f\u00fcr ihr restliche Dasein, auch friedvoll abspeichern zu k\u00f6nnen. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Damit meine ich z.B. Empathie, Toleranz, praktischen Herangehensweisen f\u00fcr das Miteinander, <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">das Erlernen von Eigenverantwortung und Weitsicht f\u00fcr sp\u00e4teres eigenes Handeln. Dem anderen erst mal zuh\u00f6ren, jene Tugend ist doch bereits der Mehrheit UNSERER Generation nicht vermittelt worden, ebenso im Vorfeld Bed\u00fcrfnisse anzumelden, k\u00f6nnte jetzt noch endlos auf bewusst abtrainierte b\u00fcrgerlicher Sekund\u00e4rtugenden hinweisen. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Immer noch Folgen vom letzten Krieg, f\u00fcr deren Aufarbeitung nirgends Interesse zeigte. Die Krone wurde allem dann von den 68ern noch aufgesetzt. Die ausgerechnet im Lehr- und Bildungssektor besondere Einschnitte vornahmen, und vielfach sehr brauchbare Kleinigkeiten bereits im Vorfeld verdammten, denen sie fr\u00fcher nie selber habhaft werden konnten&#8230;\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kein Vergessen: Es kann nicht sein, dass ich keinen Einfluss auf meine Daten im Internet habe Es war sch\u00f6nes Wetter, hockte am sp\u00e4ten Nachmittag gelangweilt bei einem Kaffee vor der Pinte und drinnen lag \u00fcblicherweise die jungfr\u00e4uliche Wochenendausgabe der Sch\u00fclerzeitung herum. Gleich auf ihrer Titelseite der Hinweis auf eine Netzgeschichte. 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