{"id":30283,"date":"2017-10-22T21:22:24","date_gmt":"2017-10-22T20:22:24","guid":{"rendered":"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=30283"},"modified":"2025-08-04T23:32:23","modified_gmt":"2025-08-04T22:32:23","slug":"tagesspiegel-s-e-x-i-s-m-u-s-es-fuehlte-sich-an-als-wuerden-wir-uns-auf-einen-krieg-vorbereiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=30283","title":{"rendered":"Tagesspiegel, S e x i s m u s &#8211; Es f\u00fchlte sich an, als w\u00fcrden wir uns auf einen Krieg vorbereiten"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/sexismus-es-fuehlte-sich-an-als-wuerden-wir-uns-auf-einen-krieg-vorbereiten\/20486224.html\"><i>Was Weinsteins Sexualdelikte und Cheblis Emp\u00f6rung miteinander zu tun haben.<\/i><\/a><br \/>\n<i>Ein Essay von Anna Sauerbrey<\/i><br \/>\nBeginne mit einer Episode vom 23. September, anl\u00e4sslich eines Klassentreffens in Sangerhausen. W\u00e4hrend einer Rauchpause hockte ich mit vier M\u00e4dels im Hof, der l\u00e4nger anhaltenden anf\u00e4nglichen Cocktail-Small Talk bekam nach einem Stichwort aus der Runde, von mir eine pl\u00f6tzliche Wendung. Es ging darum, jemand<sup><b>*In <\/b><\/sup>machte den Einwurf, dass die Th\u00e4lmann-Schule die verkommenste Schule im Ort war. Auf mein <i>warum eigentlich? <\/i>Merkw\u00fcrdige Blicke und betretenes Schweigen. Kurz vorher war ich bereits durch mein ph\u00e4nomenales Namensged\u00e4chtnis, was Mitsch\u00fcler der ersten Jahre betraf, aufgefallen. Nun kamen noch massenhaft, vollkommen vergessene <i>Lehrer<\/i> hinzu.<br \/>\nAch ja, und der auch, und, und&#8230;<br \/>\n\u201eMuss unbedingt noch etwas zu vielen Arschgeigen darunter ablassen, da ihr ja mit vielen der Namen nichts mehr verbinden k\u00f6nnt. Es ist sehr traurig, weil ihr scheinbar vergessen habt, was da teilweise f\u00fcr Dummk\u00f6pfe, Idioten und Sadisten drunter waren. Hinzu kam, die meisten Typen waren Spiegeltrinker oder Vollblutalkis!\u201c<br \/>\nZu der entsprechenden Klassifizierung folgten von mir die entsprechenden Namen, nebst beil\u00e4ufiges Nicken der Umsitzenden.<br \/>\n\u201eKlaus hat noch etwas vergessen! Ihr k\u00f6nnt euch sicher auch nicht mehr daran erinnern, wer von den genannten M\u00e4nnern, bereits Ende der 7. Klasse begannen, ganz bestimmte M\u00e4dchen ewig zu betatschen?\u201c<br \/>\nEs folgte wieder eine kurze Aufz\u00e4hlung, dann der Einwurf: \u201eAch, Leute, das liegt <i>doch<\/i> schon soweit zur\u00fcck, irgendwann muss <i>doch<\/i> damit mal aufgeh\u00f6rt werden!\u201c Logo, schlie\u00dflich haben sie die ganze Schei\u00dfe bereits unvollst\u00e4ndig verdr\u00e4ngt, allerdings vorher <i>alle Erfahrungen<\/i>, wie auch die ihrer Ahnen, l\u00e4ngst an ihre Brut weitergegeben.<br \/>\nNach den letzten Z\u00fcgen verkr\u00fcmelten sich alle und das Thema war f\u00fcr die verbliebene Zeit gestorben&#8230;<br \/>\nWie es im Winzkreis endete, so l\u00e4uft es weltweit ab.<!--more--><br \/>\nDa wird sich auch zuk\u00fcnftig nichts \u00e4ndern, bis auf die Tatsache, irgendwer nimmt jene Problematik mal wieder auf und die Medien bedrucken damit ihre Feigenbl\u00e4tter.<br \/>\nNach dem \u00dcberflug <i>Anna Sauerbrey\u00b4s <\/i>Schrieb, musste ich lachen. Dann kam mir, jetzt hat J<i>ennifer Fraczek<\/i> ein neues Pseudonym! Hatte sie doch ende letzten Jahres bereits solch verklemmten Lacher unters Volk gebracht, er lautete: <i>Schutz vor sexuellen \u00dcbergriffen: Das raten Experten<\/i><br \/>\nWer solchen E<i>ks<\/i>perten \u00fcber den Weg traut, der braucht zus\u00e4tzlich keine Feinde zu f\u00fcrchten und Frauen k\u00f6nnen Gewaltt\u00e4ter aller Gesellschaftsschicht seelenruhig walten lassen, denn sie sind ja ohne weitere fremde Hilfe selbst daran schuld.<br \/>\n<i>Anna Sauerbrey <\/i>wird bestimmt nach Worten bezahlt und ein Essay freilich noch besser entlohnt, da kann sie \u00fcber ihren Verdienst bestimmt nicht meckern.<br \/>\nDazu ein nicht besonders gelungenes Foto.<br \/>\nEinen solchen Essay unter dem Leitspruch <i>rerum cognoscere causas <\/i>finden bestimmt auch andere Leser mehr als peinlich.<br \/>\nScheinbar ist dem vermeintlichen Empork\u00f6mmling eines Redakteurs \u00fcberhaupt nicht bekannt, was einen Essay normalerweise ausmacht. Das Geschreibsel schrammte nicht nur an der Interpretation dieser eigentlich journalistische Darstellungsformen haarscharf vorbei, es versank irgendwo hinter dem Horizont.<br \/>\nHier die brauchbare Erl\u00e4uterung jenes <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Essay\">Begriffes von WIKI<\/a>.<br \/>\nF\u00fcr mich w\u00e4re es endlich der Grund, wegen der ewigen immer seichter werdenden journalistischen Erg\u00fcsse, das verl\u00e4ngerte Wochenend-Abo dieser, mittlerweile zur Regierungspostille verkommenen Blattes, zu k\u00fcndigen. Ich k\u00f6nnte vollends darauf verzichten, denn BZ und TAGESSPIEGEL werden t\u00e4glich im Caf\u00e9 \u00fcberflogen und die <i>Schefffin,<\/i> um deren Abonnement es sich handelt,<i> <\/i>ersteht an den restlichen Wochentagen sowieso nur die BERLINER ZEITUNG, wegen ihres Gr\u00f6\u00dfenformates und des kleinen dienst\u00e4glichen Fernsehprogramms&#8230;<br \/>\nMich erinnerte Anna\u00b4s abgeliefertes Ergebnis allerdings an einen Schulaufsatz mit freier Themenwahl, um das sch\u00f6nste Wochenenderlebnis &#8211;<i> Imposante Wanderung durch ein Medienjammertal <\/i><br \/>\nBereits der erste Abschnitt l\u00e4sst sehr tief blicken, um was f\u00fcr ein schreibendes Menschenkind es sich dabei handelt und welche Programme auf ihrer Festplatte fehlen. Beide Schilderungen mit 12 und 14 Jahren lasse ich gerade noch so durchgehen, mehr aber nicht!<br \/>\nStatt sich zu wehren, was sie nat\u00fcrlich niemals vermittelt bekamen, immer die Schuld bei anderen suchen, ist folglich in solchen F\u00e4llen zwangsl\u00e4ufig und damit wird nichts ge\u00e4ndert, am wenigsten bei den Leuten selbst, weil sie jenes Steckenpferdchen seit Kindheitstagen schon reiten. Allerdings befindet sich Madame in sehr, sehr guter Gesellschaft, denn wer sich nie wehrt, der lebt verkehrt!<br \/>\nBin ich froh, die Pr\u00e4gung meiner Gro\u00dfeltern verinnerlicht zu haben. Wenn es nach den Vorstellungen ihrer Tochter gegangen w\u00e4re, aus mir h\u00e4tte diese Frau auch so einen Kr\u00fcppel gebogen. Zeit meines Lebens habe ich mich wie Eulenspiegel verhalten, wer mir vern\u00fcnftig gegen\u00fcbertrat, demjenigen gegen\u00fcber verhielt ich mich auch identisch, aber&#8230;<br \/>\nMeine Bed\u00fcrfnisse wurden immer schon im Vorfeld angek\u00fcndigt, das war die Chance f\u00fcr meine Umgebung, wenn sie es verstehen konnten.<br \/>\nDeshalb kam es recht selten dazu, dass etwas anbrannte, versuchte Erniedrigungen wurden prompt gekontert. Deshalb pr\u00fcgelte ich mich mit Lehrern, sogar mit dem Direktor der theoretischen Ausbildung w\u00e4hrend der Lehrzeit, gleicherma\u00dfen erhielten Vorgesetzte bei der Truppe physische Grenzen von mir gesetzt. Nach meiner Armeezeit wuchs aber die Erkenntnis, bei Auseinandersetzungen besonders mit dem roten Pack, kommt es viel besser, wenn man die Verachtung verbal ausdr\u00fcckt. Mir waren in s\u00e4mtlichen F\u00e4llen anschlie\u00dfende Konsequenzen meistens egal, weil die innere Befreiung mehr z\u00e4hlte.<br \/>\nWill nicht retour zu den gedruckten Sprechblasen, \u00fcber die ich auch nicht mehr lachen will.<br \/>\nHabe seit meinem 15ten Lebensjahr, am Ende der 9. Klasse, nach dem 18monatigen Auffenthalt in einem Heim, die Erfahrung gemacht, da ging ich im Eingang unserer Platte dem Parteisekret\u00e4r im ersten Stock an die Binde, weil er ewig Hasenjagden mit Frau und Kindern veranstaltete und es mir total auf den Sack ging, wegen des Versorgungsschachtes im Haus. Denn es kam mir oft vor, als ob die Familie ihre Pr\u00fcgel in unserer Wohnung bezog. Fast alle Mitbewohner im Eingang, 7 Mietparteien, waren damals gegen mich, sie begr\u00fcndeten es mit dem Hausfrieden, den ich st\u00f6ren w\u00fcrde&#8230;<br \/>\nKann frisch, frei und fr\u00f6hlich beteuern, jeglicher kontr\u00e4rer Einsatz meinerseits, wenn Gewalt in irgendeiner Form gegen Frauen stattfand, war es <i>grunds\u00e4tzlich<\/i> die betroffene holde Weiblichkeiten, die immer wieder besch\u00f6nigend dagegen angingen und dann versuchten an mir Ma\u00df zunehmen, <em>weil es sich ja um ihre pers\u00f6nlichen Angelegenheiten handeln w\u00fcrde.<\/em> Mein <em>Lesterschwein<\/em> war dreimal den Bund einer Verlobung eingegangen und von <em>jedem Liebling<\/em> lie\u00df sie sich verpr\u00fcgeln. Nach dem zweiten Mal hielt mich ich dann total raus. Machte sp\u00e4ter aber oftmals die Erfahrung, dass solche kaputten M\u00e4dels mit ihrer Opferrolle, gegen\u00fcber solchen Flachzangen, ewig optimal kokettierten&#8230;<br \/>\nKurz nach dem Mauerfall lie\u00df ein guter Bekannter seine besondere Form von Erkenntnis mir gegen\u00fcber ab: &#8220;Das n\u00e4chste mal heirate ich auf jeden Fall eine slawische Frau, die haben gegen\u00fcber unseren Weiber eine wesentlich h\u00f6here Leidensschwelle&#8230;&#8221;<br \/>\nAbschlie\u00dfend der Spruch des Tages: <em>Ob Hure oder K\u00f6nigin, einer Frau begegnet man mit Respekt!<\/em><\/p>\n<address class=\"western\">Hier noch ein Link, wegen eines so \u00e4hnlich bescheuerten Textes, allerdings vom Ende letzten Jahres: <a href=\"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=27657\">K\u00f6ln\u00b4s OB(in) gab Pressekonferenz<\/a><\/p>\n<h1 class=\"entry-title\"><\/h1>\n<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was Weinsteins Sexualdelikte und Cheblis Emp\u00f6rung miteinander zu tun haben. 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