{"id":30321,"date":"2017-10-31T21:56:52","date_gmt":"2017-10-31T20:56:52","guid":{"rendered":"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=30321"},"modified":"2021-11-01T01:15:41","modified_gmt":"2021-11-01T00:15:41","slug":"sprueche-zum-reformationstach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=30321","title":{"rendered":"Spr\u00fcche zum \u201eReformationstach\u201c!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?attachment_id=30322\" rel=\"attachment wp-att-30322\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-30322\" src=\"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_0355\u00e4-113x150.jpg\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_0355\u00e4-113x150.jpg 113w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_0355\u00e4-225x300.jpg 225w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_0355\u00e4-768x1024.jpg 768w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_0355\u00e4-624x832.jpg 624w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_0355\u00e4.jpg 1056w\" sizes=\"auto, (max-width: 113px) 100vw, 113px\" \/><\/a>Wollten die Herrschenden vielleicht gegen den schleichenden Einfluss der Muselmanen kontern, weil sie dem <i>doitschen<\/i> Volke jene Eintagsfliege von Festtag schenkten? Zumindest h\u00e4tten die Katholen ja heute etwas f\u00fcr die Mehrung des Nationaleinkommens tun k\u00f6nnen, wegen der ausgleichenden Gerechtigkeit, schlie\u00dflich werden die Lutheraner morgen schon wieder geknechtet. Auf der anderen Seite k\u00f6nnte man es ja auch als Bestrafung ansehen. Das haben die Evangelen nun davon! Weshalb mussten die auch im vergangenen halben Jahrtausend dem windigen Himmelkomiker aus Eisleben hinterherrennen? Schlie\u00dflich ist \u00fcberhaupt nicht belegt, dass Martin so <i>ville<\/i> Thesen damals an die T\u00fcr der Schlosskirche tackerte. Warum sollte er das auch getan haben, wo doch 99,8 Prozent der Bev\u00f6lkerung nicht lesen konnten, geschweige denn z\u00e4hlen? M\u00f6glicherweise krakelte er mit Hilfe eines G\u00e4nsekiels oder einem Br\u00f6sel Holzkohle lediglich den Spruch: <em>Der<\/em><i><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Johann_Tetzel\"> Sachse Johann Tetzel <\/a>und sein Schefff, der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leo_X.\">zehnte Leo<\/a>, sind doof! <\/i><br \/>\nJedem sollte doch au\u00dferdem bekannt sein, was hinterher passiert, wenn der P\u00f6bel <i>Stille Post <\/i>spielt. Hinzu kommt, dass besoffene B\u00e4nkels\u00e4nger anl\u00e4sslich irgendwelcher Volksfeste auch ewig \u00fcbertrieben! So wurde aus einem Graffito schlie\u00dflich die Summe 95!<br \/>\nNun bin ich ganz anderer Meinung, was den Inhalt des Jahrhunderte gehypten Textes angeht. Bekanntlich schaute der selige Herr, bevor er zum Reformator avancierte, den drallen M\u00e4dels gern in ihre Dekolletees und klopfte nebenher m\u00e4chtig viel Spr\u00fcche, die allerdings belegt sind! Deshalb kann nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden, dass der Kirchen-T\u00fcr-Inhalt eigentlich ein vollkommen anderer war.<br \/>\nStelle mir gerade vor, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Philipp_Melanchthon\"><em>Melanchthon<\/em><\/a> und der M\u00f6nch verbrachten, am 30. Oktober 1517, einen lauschigen Abend im Bordell, anschlie\u00dfend den Rest der Nacht im Wirtshaus, wobei sie im Rausch ellenlange geistreiche Bemerkung zum Alltag verzapften und sie dann in Begleitung anderer Zecher, im \u00dcberschwang der Gef\u00fchle, an die T\u00fcr nagelten.<br \/>\nOb des veranstalteten Get\u00f6ses vieler ausgelassener Zecher, erwachte Bruder Abt des Schwarzen Klosters und sah sich nach dem Verschwinden s\u00e4mtlicher Ruhest\u00f6rer, den angerichtete Schlamassel an. Als angehender Freigeist entfernte dieser Schefffm\u00f6nch das ketzerische Machwerk und tauschte es mit seinen, lange vorher niedergeschriebenen Gedankeng\u00e4ngen aus. Als sehr \u00e4ngstlicher Mensch schob er Stunden sp\u00e4ter, das ausgetauschte Schriftst\u00fcck, dem n\u00e4chtlichen Plagegeist in die Schuhe, den man daraufhin sofort verhaftete.<br \/>\nZu dem Zeitpunkt noch von einem fetten Kater gequ\u00e4lt, gab der relativ<em> frischen Dr<\/em>. Luther alles zu.<br \/>\nOb seiner Position, als Professor nebst der Mitt\u00e4terschaft von Melanchthon, lie\u00df ihn der Richter wenige Stunden sp\u00e4ter laufen und so entstand im gleichen Moment die Legende von den Thesen des sp\u00e4teren Reformators, an deren Zustandekommen er eigentlich vollkommen unschuldig war.<!--more--><br \/>\nWie aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, befinden sich alle damals entstandenen Gerichtsakten in den Geheimarchiven des Vatikans und eine vollst\u00e4ndige Kopie auch in Fort Knox. Man munkelt, dass Donald Trump sie demn\u00e4chst, gemeinsam mit den Kennedy-Dossiers, der Welt\u00f6ffentlichkeit pr\u00e4sentieren will&#8230;<br \/>\nHier noch der Hinweis zu einer <a href=\"https:\/\/www.aphorismen.de\/suche?f_autor=2448_Martin+Luther\">Vervollst\u00e4ndigung von Luther-Spr\u00fcchen<\/a>, habe sie aber nicht studiert, wei\u00df deshalb nicht, ob man folgende auch dort findet, z.B.: <i>\u201eIn der <\/i><em><i>Woche<\/i><\/em><i> zwier, macht im <\/i><em><i>Jahre 104 und <\/i><\/em><i>schadet weder mir noch ihr. <\/i>Jetzt k\u00f6nnte nat\u00fcrlich jemand auf die Idee kommen, dass Dr. Martin L. nicht rechnen konnte, dies stimmt nat\u00fcrlich nicht! Dabei gebrauchte er lediglich etwas k\u00fcnstlerische Freiheit, denn bei <i>106<\/i> h\u00e4tte er n\u00e4mlich anders reimen m\u00fcssen!<br \/>\nNeben seinen antisemitischen Ansichten, k\u00f6nnten ihn heutzutage merkw\u00fcrdige Leute auch eine <i>sexistische Einstellung<\/i> unterstellen. Nat\u00fcrlich geh\u00f6re ich nicht dazu! Meine damit diesen Satz: <i>Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang.<\/i> Allerdings schlie\u00dft er damit kategorisch Menschen<sup><b>*Innen<\/b><\/sup> mit anderen sexuellen Orientierungen aus!<br \/>\nIst schon ein Kreuz mit den pathologischen Anwandlungen der politischen Korrektheit!<br \/>\nDa ich, 21,6 Kilometer vom Geburts- und Sterbeort<i> Luthers <\/i>aufwuchs, in der Gegend auch noch fr\u00fchkindlich traumatisiert wurde, blieben mir ein Haufen andere Spr\u00fcche vom Herrn <i>Reformator <\/i>in den Lauschern h\u00e4ngen. Wobei alteingesessene Zeitgenossen immer behaupteten, dass diese <i>verunglimpfenden S\u00e4tze <\/i>lediglich von <i>katholischen Heimatvertriebenen<\/i> stammten, den <i>&#8230;itzkys, <\/i>den<i> deitschen Wasserpolacken, Staketendeutschen <\/i>und<i> Sudetengaunern!<\/i> <span style=\"font-size: xx-small;\"><b>(<\/b><\/span><span style=\"font-size: xx-small;\">Teilweise bis <\/span><span style=\"font-size: xx-small;\"> Ende der 1960er firmierten jene Leute noch unter den genannten Bezeichnungen!<\/span><span style=\"font-size: xx-small;\"><b>)<\/b><\/span><br \/>\nDiese unterstellten dem seligen Reformator ebenso, er habe bei der Bibel\u00fcbersetzung das 11te Gebot zensiert, welches da hei\u00dft: <i>Stecke deinen elften Finger nicht in fremde L\u00f6cher!<\/i><br \/>\nBekannt sind ja auch folgende Worte: <i>Warum r\u00fclpset und furzet ihr nicht, hat es euch nicht geschmecket?<\/i><br \/>\nDie damalige Abwandlung lautet: <i>Warum wichset ihr unter den Tisch, gefallen euch meine T\u00f6chter nisch? <\/i><\/p>\n<p>Fast vergessen, der Spruch zum anderen Anlass.<br \/>\nDa enterten gegen 17 Uhr zwei sehr junge Ableger, aber gut gestylt, das Wirtshaus.<br \/>\nSch\u00fcchtern kam: <i>S\u00fc\u00df oder sauer! Wenn wir etwas kriegen sagen wir auch einen Spruch auf!<\/i><br \/>\n\u201e<i>Wir sind zwei Geister und trinken gerne Kleister!<\/i><br \/>\n<i>Wenn ihr uns nichts tut geben, dann bleiben wir hier kleben!\u201c<\/i><br \/>\nDie Beute ward gesichert&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wollten die Herrschenden vielleicht gegen den schleichenden Einfluss der Muselmanen kontern, weil sie dem doitschen Volke jene Eintagsfliege von Festtag schenkten? Zumindest h\u00e4tten die Katholen ja heute etwas f\u00fcr die Mehrung des Nationaleinkommens tun k\u00f6nnen, wegen der ausgleichenden Gerechtigkeit, schlie\u00dflich werden die Lutheraner morgen schon wieder geknechtet. 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