{"id":30585,"date":"2017-12-13T21:47:52","date_gmt":"2017-12-13T20:47:52","guid":{"rendered":"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=30585"},"modified":"2017-12-14T04:54:42","modified_gmt":"2017-12-14T03:54:42","slug":"anschlag-am-breitscheidplatz-berlin-richtet-anlaufstelle-fuer-terroropfer-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=30585","title":{"rendered":"Anschlag am Breitscheidplatz &#8211; Berlin richtet Anlaufstelle f\u00fcr Terroropfer ein"},"content":{"rendered":"<p>Was war denn das heute in der <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2017\/12\/opferbeauftragter-terroranschlaege-breitscheidplatz-entschaedigu.html\">rbb-Abendschau<\/a>?<br \/>\nAllein die Begrifflichkeit jener Institution finde ich schon sehr merkw\u00fcrdig.<br \/>\nEs handelt sich dabei nicht um die <i>Auf-, Ab-, Nach-, Bei-, Neben<\/i>laufstelle, sondern um eine <i>An<\/i>laufstelle, wo nach 12 Monaten, Betroffene endlich <i>hindackeln <\/i>d\u00fcrfen und in dieser Berliner Feigenblattanstalt untert\u00e4nigst als Bittsteller aufschlagen k\u00f6nnen. Hinzukommt, wer nie gelernt hat seine Bed\u00fcrfnisse in jeder Situation <i>frisch-frei-und-fr\u00f6hlich<\/i> kundzutun <span style=\"font-size: small;\"><b>(<\/b><\/span><span style=\"font-size: small;\"><i>Was ist in dem Zusammenhang vielleicht nicht die korrekte Ausdrucksweise ist.<\/i><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>)<\/b><\/span>, meine damit all jene Leute, die sich auf s\u00e4mtlichen \u00c4mtern mit den dort anzutreffenden b\u00fcrokratischen Gegebenheiten unwahrscheinlich schwertun, die haben von vornherein sehr schlechte Karten. Noch dazu, wenn sie an solche Heinze geraten, die meinen, dass es ihre Knete ist, die sie unter ganz schweren Herzen rausr\u00fccken sollen, dabei ihre k\u00fcmmerlich Macht vollkommen unsensibel und respektlos ausspielen.<\/p>\n<p>&#8211; Habe in in den letzten Jahren, bei ganz anders gelagerte F\u00e4llen, \u00e4hnliches erlebt. Da ging es um Kohle der <i><a href=\"http:\/\/www.aufarbeitung.brandenburg.de\/sixcms\/detail.php\/bb1.c.276975.de\">Anlauf- und Beratungsstelle f\u00fcr ehemalige Heimkinder in der DDR<\/a>, <\/i>wo Bekannte nicht die Traute aufbrachten, dieses Geld zu beantragen. Deren F\u00e4lle mir bekannt waren und sie trotz meines Hilfsangebotes auf ihren <i>schweren Gang<\/i> dorthin verzichteten. Eine gro\u00dfe Sauerei ist auch die Tatsache, dass es ein Verfallsdatum f\u00fcr die Anmeldefrist gab!<br \/>\nIst auch sehr merkw\u00fcrdig was in der Beratungsstelle abl\u00e4uft.<br \/>\nHabe mich dabei auch schwer in die Nesseln gesetzt, weil ich mich im Vorfeld nicht korrekt um die zu erwartenden Modalit\u00e4ten gek\u00fcmmert hatte. Man musste n\u00e4mlich vorher genau angeben, was man mit den 10 000 Euronen letztlich anstellen m\u00f6chte. Ohne weiteres h\u00e4tte ich anschlie\u00dfend f\u00fcr das ganze Geld Unterhaltungselektronik erstehen k\u00f6nnen. Da war deshalb nix mit einem neuen Fahrrad, der anstehenden T\u00dcV-Reparatur des Hirschleins und der dann anstehenden Versicherungssumme.<br \/>\nMir war aber das Gl\u00fcck hold, dass meine Sachbearbeiterin noch etwas Cash herausr\u00fcckte. Setzte aber im gleichen Atemzug fast 600 EU in den Sand, weil zwischendurch eine kleine \u00c4nderung vorgenommen wurde, denn jede abzurechnende Quittung musste 150 Eier \u00fcbersteigen. Hinzukam, im BAUHAUS waren sie nicht in der Lage, f\u00fcr alle Kassenbons von zwei Tagen, anschlie\u00dfend eine neuerliche Gesamtrechnung herauszur\u00fccken.<br \/>\nGanz verr\u00fcckt ist die neuerliche Vorgabe, man muss nun s\u00e4mtliche original Kassenzettel, f\u00fcr die anschlie\u00dfenden \u00dcberweisungen aus der Hand geben und erh\u00e4lt daf\u00fcr Kopien, hergestellt auf einem Steinzeitkopierer. Hinzu kommt die ewige Wartezeit, bis man an einen <i>Ehrenamtler<\/i> ger\u00e4t, der alles daf\u00fcr anleiert&#8230;<br \/>\nHabe in einer Situation nochmals viel Gl\u00fcck gehabt.<br \/>\nDenn im ersten Monat war mir in meinem nagelneuer ASUS-Laptop etwas explodiert, die Lautst\u00e4rke erinnerte an einen Pistolenschuss in unmittelbarer N\u00e4he. Jemand mit schwachen Nerven und \u00e4hnlich gestalteter Pumpe h\u00e4tte vor Schreck bestimmt einen Abflug in die ewigen Jagdgr\u00fcnde gemacht.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag wurde das Teil w\u00e4hrend des Hochfahrens unterhalb so hei\u00df, dass man es nicht mehr anfassen konnte.<br \/>\nDie Originalquittung schmorte zu der Zeit bereits in K\u00f6ln, allerdings kannten mich die Kollegen im dortigen Fachhandel, was mir weitere Probleme ersparte.<br \/>\nSelbige Modalit\u00e4ten findet nicht nur meine Wenigkeit zum Kotzen! Abgesehen vom Aufwand an Personalkosten der vielen dortigen Angestellten in der gesamten Republik, welche letztlich den Fond m\u00e4chtig schm\u00e4lern!<br \/>\nEs ist nicht merkw\u00fcrdig, dass eine Institution bundesweit die Moneten herausr\u00fcckt. Denn zum finanziellen Feigenblatt kommt eine minimale Verringerung des Bestandes von unbesch\u00e4ftigtem Lohngesindel in der Arbeitslosenstatistik hinzu, nebenher wird auch der Konsum von Ladenh\u00fctern forciert.<br \/>\nFast h\u00e4tte ich das gegenseitige Schulterklopfen in den h\u00f6heren <i>F\u00fchrungs<\/i>etagen von Bund und L\u00e4ndern vergessen&#8230;<br \/>\nDie Scheffin meinte zu Beginn der Aktion, sie f\u00e4nde es unw\u00fcrdig, dass man auf solche Art wieder mit uns umspringt! Musste ihr da Recht geben, allerdings sehe ich es positiv, denn man sollte f\u00fcr die vielen Kn\u00f6ppe schon den Finger aus seinem Arsch ziehen. Allerdings scheint die angesagte Form jener <i>sogenannten Wiedergutmachung<\/i>, vielfach irgendwelchen humanistischen Traumt\u00e4nzern und der Meute von Selbstdarstellern im sozialen Bereich mehr zuzusagen. Denn so mancher heimgesch\u00e4digte <i>Betroffene<\/i> kommt sich doch etwas verschei\u00dfert vor, auf welche Art und Weise alles gehandhabt wird, irgendwie z\u00e4hle ich mich auch etwas dazu.<br \/>\nJemand mit einem ausgepr\u00e4gtem Helfersyndrom lie\u00df mir gegen\u00fcber ab, wenn die entsprechende Institution das Geld nicht irgendwie kanalisierte, w\u00fcrden viele es einfach nur versaufen.<br \/>\nWarum eigentlich nicht?<br \/>\nJemand, der gleich zu Beginn <i>seines Lebens<\/i> bereits aus der Bahn geworfen wurde und letztlich auf dieser Schiene in Richtung Urne abglitt, h\u00e4tte dann wenigstens kurzfristig mal Highlife <i>genie\u00dfen<\/i> d\u00fcrfen, auch wenn er dabei draufgegangen w\u00e4re&#8230;<br \/>\nDabei fielen etliche meiner alten Bekannten, Heimler, Jugendwerkh\u00f6fler und Kn\u00e4stler, doch auch schon in verdammt jungen Jahren der <i>biologischen Endl\u00f6sung<\/i> anheim.<br \/>\nOftmals war es nicht nur die vorgefunden Situation in den entsprechenden <i>Erziehungs<\/i>einrichtungen, die vielen noch zus\u00e4tzlich einen an die Glocke gaben. Im Stolberger \u201eWalter Schneider Heim\u201c gab es massenhaft Kids, die wesentlich mehr unter dem Mobbing ihrer Klassenkameraden und der Lehrer litten. Dieser Kelch ging an mir vorbei, da half mir meine Kontaktfreudigkeit und die Tatsache, dass ich gegen jede Ungerechtigkeit aufbegehrt.<br \/>\nZum Beispiel ward mir unter den erb\u00e4rmlichsten Schl\u00e4gerkreaturen des Heimes, die immer wieder von zwei <i>Erziehern<\/i> zu ihren <i>Wurzelstolper-Aktionen<\/i> herangezogen wurden, viel Hochachtung entgegengebracht. Dies lag nur an der Tatsache, dass ich auch beim Heimleiter kompromisslos gegen hielt und mich mit diesem Mistst\u00fcck dann sogar mal pr\u00fcgelte.<!--more--><\/p>\n<p><strong> &#8211; <\/strong>Gott noch mal, wieder so\u00b4n Abdriften von\u00b4z janze!<br \/>\nKomme mal wieder retour zu Ostmutter B\u00f6hme und ihrer <i>netten<\/i> allabendlichen Plapper-Phase<br \/>\nUnd wie begann der <i>wichtigste<\/i> Beitrag?<br \/>\nNat\u00fcrlich mit Selbstdarstellungen zweier ganz <i>bedeutsamer<\/i> Mannsbilder!<br \/>\nAnschlie\u00dfend montierte der Sender <i>Petr Cizmar<\/i> rein, scheinbar ganz nebenbei, sonst h\u00e4tte man vielleicht seinen Namen auch respektvoll in korrekter Schreibweise eingeblendet, der lautet n\u00e4mlich: \u010ci\u017em\u00e1r<br \/>\nIhm und seinem Sohn gilt mein Mitgef\u00fchl!<br \/>\nAber&#8230;<br \/>\nOb ihm eigentlich klar war, dass er nur als n\u00fctzlicher Alibi-Idiot dort einen Auftritt hatte, wie ich es empfand. <b>(<\/b><span style=\"font-size: small;\"><i>Ob ihm wenigstens der Sender ein ordentliches Taschengeld f\u00fcr die knapp vier Sendeminuten \u00fcberlie\u00df?Wenn ich mich richtig erinnere, hatte Anfang 1980 \u201eDer Weltspiegel\u201c 600 DM pro Minute zur Verf\u00fcgung, samst\u00e4gliche \u201eFamilienvergn\u00fcgungsshows\u201c, allerdings Dreieinhalbtausend!<\/i><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>) <\/b><\/span><br \/>\nErst tat sich monatelang nichts, was zumindest in irgendwelchen tauglichen Formulierungen in etwa diesem Anschlag gerecht wurde. Auch heute reichte es gerade f\u00fcr ein winziges Betroffenheitsfeuerwerk implodierender Sprechblasen, wobei der OPFERBEAUFTRAGTE lobend erw\u00e4hnt werden muss.<br \/>\nAls er loslegte, kam mir kurz, was ist denn mit dem Mann los? Betreffs seiner merkw\u00fcrdigen Sprechweise, hatte ihn n\u00e4mlich ganz anders in Erinnerung. H\u00e4ngt wohl noch mit seinem Schlaganfall zusammen, daf\u00fcr kann er aber nichts&#8230;<br \/>\nOb Kutte ausgerechnet der richtige Mann f\u00fcr jenen imagin\u00e4ren Job ist, als Herr OPFERBEAUFTRAGTER?<br \/>\nIch werde wohl nie erfahren, in welcher germanistischen Wortschmiede, gutmenschelnden <i>P\u00fccho- und Soziolochen<\/i> dieser widerliche Begriff zusammen kloppen durften.<br \/>\nIrgendwelche E<i>ks<\/i>perten-Heinze werden es garantiert zum Unwort des Jahres 2017 k\u00fcren!<br \/>\nWetten?<br \/>\nNehme an, nach einem Jahr werden viele, viele <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/meinung\/kommentar-zu-terroropfern-zentrale-anlaufstellen-einzurichten--ist-der-lage-angemessen-29291348\">OPFERspezialisten<\/a> nun endlich hinter schalldichten T\u00fcren, unter dem Vorsitz des obersten OPFERBEAUFTRAGTEN, m\u00e4chtig \u00fcber <i>Abfindungen<\/i> oder <i>Wiedergutmachungen<\/i> oder <i>Betroffenheitspr\u00e4mien<\/i> schachern.<br \/>\nMal sehen, was das Kind f\u00fcr einen Namen erh\u00e4lt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was war denn das heute in der rbb-Abendschau? Allein die Begrifflichkeit jener Institution finde ich schon sehr merkw\u00fcrdig. Es handelt sich dabei nicht um die Auf-, Ab-, Nach-, Bei-, Nebenlaufstelle, sondern um eine Anlaufstelle, wo nach 12 Monaten, Betroffene endlich hindackeln d\u00fcrfen und in dieser Berliner Feigenblattanstalt untert\u00e4nigst als Bittsteller aufschlagen k\u00f6nnen. 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