{"id":31841,"date":"2018-09-19T21:00:55","date_gmt":"2018-09-19T20:00:55","guid":{"rendered":"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=31841"},"modified":"2018-09-21T21:16:09","modified_gmt":"2018-09-21T20:16:09","slug":"antje-sirleschtov-woher-kommt-bloss-diese-wut-%d0%bd%d0%be%d0%bc%d0%b5%d1%80-%d1%82%d1%80%d0%b8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=31841","title":{"rendered":"Antje Sirleschtov &#8211; Woher kommt blo\u00df diese Wut? &#8211; \u041d\u043e\u043c\u0435\u0440 \u0442\u0440\u0438"},"content":{"rendered":"<p><span lang=\"de-DE\">Eigentlich geh\u00f6rt das folgende Geschreibsel noch zum Textauszug vom vorangegangenen Artikel, es betrifft n\u00e4mlich das <\/span><i>aufre\u0131\u00dfen wie ein Westpaket, <\/i>deren verschiedenen Handhabungen ich ab und an beobachten konnte, und zwar in den in den unterschiedlichsten Schichten, der klassenlosen Gesellschaft <i>unsrer deutschn demokratschen Replik. <\/i>Da flogen teilweise wirklich die Fetzen, wenn sich dann alle gleichzeitig, mit viel Geschrei, \u00fcber das Westpr\u00e4sent hermachten.<br \/>\nSelbiges Ritual k\u00f6nnen zwangsl\u00e4ufig nur Eingeborene des <i>sozialistischen Schlaraffenlandes<\/i> nachvollziehen.<br \/>\nHinzu kam, in der Regel kokettierten die meisten Leute, bis Anfang der 1960er, noch mit ihren Westkontakten.<br \/>\nWobei genau beobachtet wurde, wer Markenartikel erhielt.<br \/>\nWas sich als immer schwieriger herausstellte, da laufend die <i>Zollbestimmungen<\/i> ge\u00e4ndert wurden und die Stichprobenschn\u00fcffler \u00f6fters mit sehr <i>witzigen Einlagen <\/i>aufwarteten, z. B. S\u00fcdfr\u00fcchte deformierten, anschlie\u00dfend die Pakete dann irgendwo erst noch l\u00e4nger lagerten&#8230;<br \/>\nHinzu kam, jegliche Postsendungen, bei denen die Absendender den gut sichtbaren Hinweis verga\u00dfen: <i>Geschenksendung! Keine Handelsware!<\/i> &#8211; gingen sofort wieder retour. Was irgendwann auch mit P\u00e4ckchen geschah, in denen auf Zetteln die Inhalte schriftlich fixiert waren.<br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Jedenfalls hatten wir es der Sturheit unserer Gro\u00dfeltern zu verdanken, dass die Westkontakte nicht abrissen. <\/span>Die <i>Mutter meiner Schwester<\/i>, irrte in jenen Tagen bereits als stalinistisches Rotk\u00e4ppchen durch die Gegend, deshalb h\u00e4tte sie liebend gern auch jene Verbindung abgebrochen, weil ihre Genossen deshalb ewig nervten.<br \/>\nWenn mal wieder der Kontaktabbruch zur Westmischpoke auf Trapez kam, mutierte Gro\u00dfmutter augenblicklich zur Furie, schlie\u00dflich hielt bis zu ihrem Lebensende den Br\u00fcckenschlag aufrecht!<br \/>\nM\u00f6glicherweise wurde Oma in Ruhe gelassen, wegen ihres VdN-Rentnerdaseins.<br \/>\nGl\u00fccklicherweise lagen die Geburtstage aufs Jahr verteilt, nebst Ostern und Weihnachten gab es deshalb fast alle zwei Monate eckige Post aus der Gegend des verrottenden Kapitalismus\u00b4.<br \/>\nBei uns lief das Ritual der Westpaket\u00f6ffnung wie folgt ab.<br \/>\nEs wurde immer gewartet, bis alle Familienangeh\u00f6rigen anwesend waren. In den warmen Monaten geschah das Auspacken in der Veranda, wobei alle in Erwartung um den Tisch hockten.<br \/>\nVon s\u00e4mtlichen Paketen durfte ich immer die Verschn\u00fcrung entwirren, was dann sehr einfach war, wenn alles bereits durchschn\u00fcffelt ankam.<br \/>\nDas Geburtstagskind erhielt eine etwas gr\u00f6\u00dfere auserw\u00e4hlte Gabe, die Kleinigkeiten f\u00fcr alle anderen blieben immer gleich. Opa erhielt seine <i>JUNO<\/i>, Oma ihren <i>Kaffee Hag, <\/i>ihre Tochter irgendwelche Pralinen, mich versuchte man immer noch zus\u00e4tzlich ruhigzustellen, mit winzigen Modellautos, so als Ersatz f\u00fcr meine unerf\u00fcllbare Gier nach Kaugummi.<br \/>\nWas tat ich sp\u00e4ter mit diesen rollenden Teilen, wof\u00fcr mir keine l\u00e4ngere Verwendung einfiel? Tauschte sie gegen siffige<i> Micky Maus-<\/i> und <i>Westernheftchen<\/i> ein und die schlie\u00dflich irgendwann, nach deren Entdeckung, drakonische Strafen nach sich zogen, zwar keine Pr\u00fcgel, aber zeitweise mehre Wochen Stubenarrest&#8230;<br \/>\nAu\u00dfer mir bettelte keiner die Hamburger Mischpoke an, wollte zu meinen Geburtstagen immer nur eine Nietenhose haben und daf\u00fcr auf alle anderen Zutaten des laufenden Jahres verzichten.<br \/>\nDurch ein Motto vom Gro\u00dfvater, zog sich die Zeremonie des Auspackens ewig in die L\u00e4nge. Er meinte n\u00e4mlich, jeden Gebrauchsgegenstand erschien er noch so klein und unwichtig, sollte man mindesten noch einmal benutzen, bevor er das Zeitliche segnen konnte.<br \/>\nAn solchen Tagen ging es haupts\u00e4chlich um das Geschenkpapier!<br \/>\nSehr vorsichtig mussten die winzigen Tesafilm-Steifen gel\u00f6st werden, ohne den Einwickelbogen zu deformieren.<br \/>\nEs war zum M\u00e4use melken!<br \/>\nS\u00e4mtlichen Teile wurden Oma gereicht, welche sie erst mal etwas glattstrich, sp\u00e4ter noch b\u00fcgelte, dann sorgsam aufeinander legte, schlie\u00dflich wurde seitlich um alles ein schmaler Zettel mit einer B\u00fcroklammer befestigt, auf dem standen Datum und Herkunft des Papiers.<br \/>\nErst nach Vollendung des Aktes der Wiederverwendung, ging es an die gestapelte Beute&#8230;<br \/>\nDa es bei uns nur die langwierige erwartungsfrohe Entkleidung der Geschenke gab, kam mir zuhause nie der Gedanke vom <i>aufre\u0131\u00dfen wie ein Westpaket<\/i>, obwohl ich es bei anderen erleben konnte.<i> <\/i><br \/>\nJene Metapher erhielt erst die entsprechende Wertigkeit, w\u00e4hrend meiner Zeit bei der Arbeiterkn\u00fcppelgarde. Wenn einem nach Wochen des widernat\u00fcrlichen Eingepferchtseins, eine entsprechend willige Frau \u00fcber den Weg lief, <i>diese K\u00e4the hat man dann aufgerissen wie ein Westpaket&#8230; <\/i><!--more--><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Beginne wieder mit einem entsprechenden Textteil:<br \/>\n<i>&#8230;<\/i><i><b>W i r<\/b><\/i><i> nahmen es hin.<\/i><sup><b>(1)<\/b><\/sup><br \/>\n<i>Unter uns allerdings entwickelte sich eine Kultur der Diskriminierung und der Herablassung <\/i><br \/>\n<i>gegen\u00fcber Schw\u00e4cheren, Minderheiten. \u201eFidschi\u201c, \u201eKanake\u201c, \u201eNeger\u201c. F\u00fcr all diese erniedrigenden Begriffe und ihre Wirkung gab es kaum ein Bewusstsein. Und ich h\u00f6re sie bis heute im allt\u00e4glichen Sprachgebrauch. <\/i><br \/>\n<i>Wer in die Archive steigt, findet auch reihenweise Belege f\u00fcr offen rassistische \u00dcbergriffe vor<\/i><br \/>\n<i>1990. Die T\u00e4ter waren meist enthemmte und gefrustete junge M\u00e4nner. Der Staat hat sie kurzerhand von der Stra\u00dfe geholt, ansonsten schwiegen die Genossen dar\u00fcber. <\/i><br \/>\n<b>&#8211; <\/b><sup><b>(1)<\/b><\/sup><i> <\/i>Benutzte Madame da den Pluralis Majestatis (<span style=\"font-size: small;\">lat., \u201ePlural der Hoheit\u201c) <\/span><span style=\"font-size: medium;\">ode<\/span><span style=\"font-size: medium;\">r meint sie jenes <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><b>Wir-Gef\u00fchl<\/b><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> der dr\u00f6gen Massen? Die da oben machen sowieso was sie wollen und WIR k\u00f6nnen doch nicht dagegen tun? In meinen Kreisen, den <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>aktiven Beatanh\u00e4ngern, Gammlern und Trampern <\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><b>(Stasi-Jargon)<\/b><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> war dies nicht generell \u00fcblich!<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Der Begriff <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Neger<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\">, kam mir als Heranwachsender bereits auf, der war gang und g\u00e4be in den Kinderb\u00fcchern meiner Gro\u00dfeltern, ebenso in s\u00e4mtlicher anderweitigen Literatur. Sogar in einem Buch, welches wir in der Schule als Pflichtliteratur behandelten, in <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Harriet Beecher-Stowe\u00b4s Onkel Toms H\u00fctte! <\/i><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Erinnere nur an<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i> Mark Twain<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\">, habe noch nicht mal begonnen, h\u00f6re hier aber auf! <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Bis zu dem Zeitpunkt, an dem politisch korrekte Verbalwixer anfingen sich pathologisch zu produzieren, war z. B. der Begriff<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i> Neger<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> nichts abwertendes, weil er lediglich von <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>negroid <\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\">abgeleitet wurde. Mir ist niemand bekannt, der damals in dem Begriff eine rassistische Interpretation sah, sehe ich als <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Wei\u00dfbrot<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> oder <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Kalkgesicht<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\">, heute nicht anders! <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Was den recht unverst\u00e4ndlichen Begriff <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Fidschi, <\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\">f\u00fcr Vietnamesen,<\/span><i> <\/i><span style=\"font-size: medium;\">betrifft, sollten sich die ewigen <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Gutmenschen<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> und <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>R\u00e4cher aller Betroffenen von schleierhaften Wortkonstruktionen<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> mal etwas mit der Verballhornung vieler Begriffe befassen, die sich letztlich vollkommen unbedarft entwickeln und erst durch solche Flachzangen eine ganz andere Wertung erhalten. Von denen die <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>eigentlich Betroffenen<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\"> noch nicht mal etwas erahnen. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Gewisse Begebenheiten im Leben, hat nicht jeder als Zeitzeuge registrieren m\u00fcssen, wei\u00df wiedermal nicht ob es als opportun gelten kann, wenn jemand mitbekommt, wenn in seiner unmittelbaren N\u00e4he jemand perforiert wird. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Mir wurde jenes <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>Privileg<\/i><\/span><span style=\"font-size: medium;\">, von 1964 bis 1980, viermal zuteil. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Erstmals erlebte ich eine Messerstecherei als 10kl\u00e4ssler, in der heimatlichen Bergmannsklause. Hatte gegen 23 Uhr gerade die Kneipe betreten, als alles blitzschnell losging. Wie es letztlich ausging, konnte und wollte ich in der Nacht nicht verfolgen, musste n\u00e4mlich sofort wegen meines Alters stiften gehen. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Anderthalb Jahre sp\u00e4ter, im Warnem\u00fcnder Kurhaus, sonntags zum nachmitt\u00e4glichen Tanztee <\/span><span style=\"font-size: xx-small;\">(15 bis 21 Uhr<\/span><span style=\"font-size: xx-small;\"><b>)<\/b><\/span><span style=\"font-size: medium;\">, k\u00f6nnte ich jetzt mit einem<\/span><i> Belege f\u00fcr <\/i>einen <i>offen<\/i>en<i> rassistische<\/i>n<i> \u00dcbergriffe<\/i> kommen. Als keine f\u00fcnf Meter von unserem Tisch, aus unserer Runde jemand, von einem stark pigmentierten Kubaner abgestochen wurde&#8230;<br \/>\n<span style=\"font-size: xx-small;\"><b>(<\/b>Beide Jungs haben es \u00fcberlebt, aber nicht der vom 30. April 1979 in Lissabon, er verblutete sehr schnell neben uns, ebenso der fette Italiener an der Mommsenstra\u00dfe 1980.<b>)<\/b> <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Mache ich aber nicht, denn letztlich eskalierte bereits an unserem Tisch die Situation, durch Miss- und Unverst\u00e4ndnisse, fehlende Empathie auf beiden Seiten, ihr fehlgeleitetes Eifers\u00fcchtig machen und kurzfristig \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Alkoholgenuss seinerseits. Alles aber kein Grund, jene verzwickte Situation mit einem gez\u00fccktem Messer zu kl\u00e4ren&#8230; <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Das sp\u00e4tere Opfer war zu seinem ersten Urlaub von der Truppe gekommen. Hatte sich zwei tagelang bei seiner Freundin endlich mal wieder sexuell ausschei\u00dfen k\u00f6nnen und wollte an dem Sonntag eigentlich mit seinen alten Freunden nur saufen, die Braut aber nebenher auch tanzen&#8230;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Warum lie\u00df sie ihren Typen an dem Tag nicht solo ziehen, wenn er sich lieber die Kante geben wollte? <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Innerhalb kurzer Zeit wurde recht heftig gestritten und die Schere ihre Bed\u00fcrfnisse ging dabei recht weit auseinander. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Sie lie\u00df sich schlie\u00dflich von einen Kubaner zum Tanz auffordern.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Ihr Freund bestellte daraufhin eine fette Lage Bier und Schnaps. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Madame registrierte alles mit wachsender Gereiztheit, der Urlauber bestellte eine weitere Runde. Sie begann daraufhin sehr lasziv zu tanzen und ihr momentaner Partner stieg dazu noch wesentlich sch\u00e4rfer auf deren Ansinnen ein. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Bald konnte man ihre Tanz als visuellen Geschlechtsakt interpretieren&#8230;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">In dem Augenblick n\u00e4herte sich antanzend noch ein P\u00e4rchen, alle vier, zwei Kubaner<\/span><b> <\/b><span style=\"font-size: xx-small;\"><b>(<\/b><\/span><span style=\"font-size: xx-small;\">Mein Kumpel M. und ich kannten beide, hatten sie vor Beginn dieses spie\u00dfigen FDJ-Bums sogar begr\u00fc\u00dft.<\/span><span style=\"font-size: xx-small;\"><b>)<\/b><\/span> <span style=\"font-size: medium;\">und die beiden Blondinen, drehten nun noch mehr auf. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Warum auch nicht, schlie\u00dflich kann mit Tanzen auch sehr viel latent unterdr\u00fcckte Erotik pl\u00f6tzlich frei werden, so auch in dem Fall&#8230;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Am Tisch begann sie zu l\u00e4stern, der Molli wurde zunehmend saurer, wollte eigentlich abhauen. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Von einem seiner Freunde kam dann etwas, es klang so \u00e4hnlich: \u201eWenn du jetzt abhaust, kann es sein, dass der schwarze Genosse deiner Braut irgendwann einen Braten in die R\u00f6hre schiebt. Mann, mach dich zu deiner Alten!\u201c<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Schwankend ging er die paar Meter, zu seiner Braut <\/span><span style=\"font-size: medium;\"><i>und klatschte sie ab. <\/i><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Madame lie\u00df in dem Moment sofort von ihrem kubanischen T\u00e4nzer ab, drehte sich leicht um, schlang dabei lachend ihre Armen um seinen Hals und beide wollten sich drehend in Richtung Mitte verkr\u00fcmeln. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Der vorherige Tanzpartner stand Bruchteile von Sekunden, bedeppert wie Falschgeld herum, in dem Moment fragte ihn sein Kollege etwas, worauf von dem ein Kopfsch\u00fctteln erfolgte.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Darauf l\u00f6ste der sich flugs von seiner Partnerin, tat einen Schritt in Richtung des weg tanzenden Paares und stach zu&#8230;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Daraus entwickelte sich anschlie\u00dfend die l\u00e4ngste und brutalste Saalschlacht, die ich bis dato erlebt hatte&#8230; <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><b>Fu\u00dfnote: <\/b>Man gebe rechts in die Suchleiste, uter dem Kalender, <i>Konsumnutte<\/i> ein, dann treten mehrere Texte zutage, die sich mit \u00e4hnlichen Themen befassen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Hier nun der vollst\u00e4ndige Artikel von Antje Sirleschtov: <i>Rechte auf den Stra\u00dfen &#8211; <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/rechte-auf-den-strassen-die-versprechungen-der-nationalisten\/23072306-2.html\">Woher kommt die Wut in Ostdeutschland?<\/a><\/i><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich geh\u00f6rt das folgende Geschreibsel noch zum Textauszug vom vorangegangenen Artikel, es betrifft n\u00e4mlich das aufre\u0131\u00dfen wie ein Westpaket, deren verschiedenen Handhabungen ich ab und an beobachten konnte, und zwar in den in den unterschiedlichsten Schichten, der klassenlosen Gesellschaft unsrer deutschn demokratschen Replik. 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