{"id":31911,"date":"2018-10-03T22:15:30","date_gmt":"2018-10-03T21:15:30","guid":{"rendered":"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=31911"},"modified":"2018-10-04T23:46:54","modified_gmt":"2018-10-04T22:46:54","slug":"was-war-heute-eigentlich-ein-tag-mittwoch-und-lotto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=31911","title":{"rendered":"Was war heute eigentlich f\u00fcr ein Tag? &#8211; Mittwoch und Lotto!"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\">Das entsprechende Wetter ging in Richtung Volkstrauertag, oder? Dem war aber nicht so, denn im hundeverschissenen Bundeshauptdorf wurde Gesamtgermaniens gr\u00f6\u00dftem Feier- und Gedenktag gehuldigt: dem <em>Tag der Deutschen Einheit<\/em><b>!<\/b><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">WIKI sieht es allerdings wesentlich realistischer und meint dazu lediglich: <i>3. Oktober ist der 276. Tag des gregorianischen Kalenders (der 277. in Schaltjahren). Somit bleiben 89 Tage bis zum Jahresende <\/i>und seit 264 Stunden werden die Tage wieder l\u00e4nger!<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Schon mal dar\u00fcber nachgedacht, dass mit jenem Datum im Oktober, die gelernten Ossis auch wieder eine m\u00e4chtige Klatsche erhielten, weil sie ihnen den traditionsbehafteten 17. Juni klauten. Mit dessen Geschehen die <i>freiheitlich\/demokratischen <\/i>Politstare im Westen nie etwas am Hut hatten, au\u00dfer ihrem d\u00e4mlichen Gelaber. F\u00fcr das sich die armen Br\u00fcder und Schwestern unter dem <i>Pankoff<\/i>regime der <i>Zoffjet<\/i>zone <span style=\"font-size: xx-small;\"><b>(<\/b><\/span><span style=\"font-size: xx-small;\">Der Alte aus Rh\u00f6ndorf sprach beide Begriffe so aus!<\/span><span style=\"font-size: xx-small;\"><b>)<\/b><\/span> nie etwas kaufen konnten. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Stimmt nicht ganz, es existierten damals ebenso entsprechende Kranzabwurfstelle, schon wegen der beachtenswerten Selbstdarstellungen in den Medien. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Au\u00dferdem wurde immer an die Westberliner appelliert, nachts die brennenden Kerzen in ihren Fenstern nicht zu vergessen!<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Auch davon hatten die Ostberliner nichts, denn die geringe Illumination von der anderen Seite, animierte nicht zum Stromsparen! <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Unsereins beging ab der Halbstarkenzeit, den 17. Juni, zumindest mit einer Schnapsrunde&#8230;<\/span><\/p>\n<p><!--more--><span style=\"font-size: medium;\">Kulturbeflissenen Westberlinern ging jener Tag auch kalt an ihren \u00c4rschen vorbei &#8211; lag das Datum auf einem Wochentag &#8211; besuchten sie dann nostalgische St\u00e4tten in Potsdam oder im Umland, zumindest in den letzten Mauerjahren, da Jungs und M\u00e4dels im ersten Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern, bekanntlich schubbern mussten. F\u00fcr den Antrieb ihres proletarischen Frohsinns besa\u00dfen sie sogar die entsprechenden Insignien, angefangen bei riesigen Flaggen bis hin zu kleine Winkelementen. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Das <a href=\"https:\/\/www.google.de\/search?q=ddr+emblem&amp;hl=de&amp;source=lnms&amp;tbm=isch&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwijvNKy0OvdAhXPC-wKHdJvBOgQ_AUICygC&amp;biw=1408&amp;bih=623#imgrc=Hjqg880D45-RVM:\">Emblem der <\/a><i>Deutschn Demokratschen Replik, <\/i>galt als eindringliche Warnung: <i>Beim \u00c4hrenlesen musst du m\u00e4chtig zirkeln, sonst bekommst du den Hammer ins Kreuz!<\/i><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Das, von den Sowjets importierte Zeichen der Werkzeuge f\u00fcr das sozialistischen Lohngesindels, wurde so interpretiert: <i>Genossen! Ihr sollt nicht nur bumsen und picheln, sondern h\u00e4mmern und sicheln! <\/i><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\"><i>Antisozialistische Elemente<\/i> sahen es allerdings ganz anders:<i> Lieber bumsen und picheln, als h\u00e4mmern und sicheln! <\/i>Solche Leute sahen selbst die Landesfarben mit ganz anderen Augen: <i>Wir sehen schwarz, wenn die Roten die goldenen Zeiten regieren&#8230; <\/i><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Sehr kurzfristiges Interesse \u00fcbermannte mich irgendwann, deshalb wurde die Glotze angeschaltet, f\u00fcnf Minuten Berliner Oberdorfschulze reichten da vollkommen aus. Bekam in der kurzen Zeit Bammel, dass seine implodierenden Sprechblasen den Monitor <i>nachhaltig <\/i>deformieren k\u00f6nnten. Etwas sp\u00e4ter empfand ich es \u00e4hnlich, allerdings hockte dann Sch\u00e4uble vor der Kamera, die wichtig lauschenden Larven glichen sich total, sonst: <i>Im Westen Nichts Neues! <\/i><\/span><br \/>\nW\u00e4hrend solcher Runden mit ausgiebiger Betroffenheits-Dampfplauderei, entnehme ich ihren implodieren Sprechblasen immer wieder, dass sie entweder ihre Umgebung ewig durch eine schweinchenrosarote Brille betrachten oder auf einem ganz anderen Planeten leben&#8230;<br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Was mir absolut nicht in die R\u00fcbe will, weshalb schmei\u00dft man f\u00fcr solche <i>Betroffenheitsevents<\/i> Millionen raus? <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Die lie\u00dfen sich auf dem BER doch wesentlich sinnvoller versenken!<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Im digitalen Zeitalter w\u00e4re es doch auch wesentlich sinnvoller, eine Betroffenheits-App zu kreieren, dies k\u00e4me den Steuerzahlen wesentlich billiger. Au\u00dferdem lie\u00dfen sich die vielen Redner einsparen, da es niemals auffallen w\u00fcrde, wenn eine etwas \u00e4ltere Rede durch den \u00c4ther zischen w\u00fcrde. Au\u00dferdem lie\u00dfen sich die Redereien beliebig austauschen, mit entsprechenden Sprachprogrammen, k\u00f6nnten zus\u00e4tzlich s\u00e4mtliche Verbalattacken total vertauscht werden, ebenso Stimmen aus dem off installiert werden. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Ob man erw\u00e4hnen sollte, dass Fraktionsvorsitzender Burkard Dregger &#8211; er entstammt einer traditionellen Demokratiefamilie &#8211; bereits sein Daddy schaffte sich bereits in der Christenunion, besa\u00df wie viele bundesdeutschen Demokraten der ersten Stunde, vormals sogar ein NSDAP-Parteibuch&#8230; <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Gut<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/tag-der-deutschen-einheit-cdu-will-grossen-stern-in-helmut-kohl-platz-umbenennen\/23143554.html\">, seinen Willen soll er haben<\/a>, dann bin ich aber daf\u00fcr, die Siegess\u00e4ule mit der Goldelse obendrauf, vielleicht in <a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/kultur-live\/tv-und-medien\/article208968983\/Das-Lieben-und-Leiden-der-Domenica-Niehoff.html\">Domenica-Anita-Niehoff-Stele<\/a> umzubenennen.\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das entsprechende Wetter ging in Richtung Volkstrauertag, oder? Dem war aber nicht so, denn im hundeverschissenen Bundeshauptdorf wurde Gesamtgermaniens gr\u00f6\u00dftem Feier- und Gedenktag gehuldigt: dem Tag der Deutschen Einheit! WIKI sieht es allerdings wesentlich realistischer und meint dazu lediglich: 3. Oktober ist der 276. Tag des gregorianischen Kalenders (der 277. in Schaltjahren). 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