{"id":32792,"date":"2019-07-07T22:27:24","date_gmt":"2019-07-07T21:27:24","guid":{"rendered":"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=32792"},"modified":"2021-05-30T21:24:38","modified_gmt":"2021-05-30T20:24:38","slug":"in-der-heutigen-rbb-abendschau-drei-auf-einen-streich-legenden-um-biermann-brauner-leibfried-u-a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=32792","title":{"rendered":"In der heutigen rbb-Abendschau &#8211; Drei auf einen Streich! Legenden um Biermann, Brauner @ Leibfried u.a&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Fand im Netz den folgenden Versuch einer Erkl\u00e4rung.<br \/>\n<i>Als Legende wird eine erz\u00e4hlende Textsorte bezeichnet, die mit dem <\/i>M\u00e4rchen<i>, der <\/i>Sage<i>, dem <\/i>Mythos <i>und der <\/i>Fabel<i> verwandt ist. Die Legende meinte in ihrer urspr\u00fcnglichen Bedeutung eine Lesung aus dem Leben und Wirken eines <\/i>Heiligen.<i>..<\/i><br \/>\nSind heutzutage schon recht merkw\u00fcrdige Zeiten, da versehen selbsternannte Heilige ihre H\u00e4upter mit dem entsprechenden gl\u00e4nzenden Rundling und plappern unverfroren ihre selbstgestrickten Legenden in der Weltgeschichte herum und die ahnungslosen Leute sind entsprechend dankbar.<br \/>\nIn dem Fall betraf es Biermanns verk\u00fcndete <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/abendschau\/archiv\/20190707_1930.html\"><i>Ber\u00fchmtheit <\/i><\/a>in der rbb-Abendschau.<br \/>\nKann ich aber so nicht stehen lassen, dass man ihn nicht einbuchtete hatte wohl etwas andere Gr\u00fcnde. Schlie\u00dflich genas er das grenzenlos Privileg, niemals mit den <i>Segnungen des humanen sozialistischen Strafvollzuges<\/i> behelligt zu werden, weil er sich ewig im Schatten seines stalinistischen G\u00f6nners, Robert Havemann, sonnen durfte&#8230;<br \/>\nWill hier mal schildern wie es kam, dass ich etwas von ihm vernahm.<br \/>\nAlles begann zu dem FDJ-<em>Vermehrungstreffen<\/em>, Pfingsten 1964, damals noch im Stolberger \u201eWalter Schneider-Heim\u201c. Die Schulleitung siebte eine Delegation f\u00fcr jene Tage aus, leistungsm\u00e4\u00dfig h\u00e4tte man mich auch herauspicken k\u00f6nnen, war aber nicht in dem Verein. Da meine Freundin zu dem auserlesenen Kreis geh\u00f6rten, wollte ich ebenso nach Berlin. In der kurzen Ferienzeit einfach von zuhause ausb\u00fcchsen, wurde verworfen. Der Mutter meiner Schwester traute ich ohne weiteres zu, mich anschlie\u00dfend in ein Spezialheim oder dem Jugendwerkhof einweisen zulassen. Also musste deshalb Oma irgendwie belatschert werden, dass ihre Tochter mir daf\u00fcr das Einverst\u00e4ndnis gab.<br \/>\nWobei klar war, dies w\u00fcrde nicht so einfach gehen, wegen der Familie, bei denen ich um Unterkunft bitten wollte, denn Gro\u00dfmutter konnte den Typ nicht so richtig ab.<br \/>\nBeizeiten von den Gro\u00dfeltern darauf getrimmt worden, zu allen Gelegenheiten immer korrekt zuzuh\u00f6ren, dabei lernte ich auch, gewisse Nuancen im Gespr\u00e4ch entsprechend zu interpretieren. Die alte Dame sah in dem Familienvorstand nicht nur einen Hallodri, jemanden der gewisse moralische Auffassung vom Leben nicht so genau nahm, f\u00fcr sie war er ein gro\u00dfer Hallodri, schlicht ein <i>Hurenbock<\/i>.<br \/>\nBei seinem Job kein Wunder, als hoher Funktion\u00e4r irgendeiner Berliner FDJ-Bezirksleitung, kreuzte dem unternehmungslustigen Berufsjugendlichen ewig irgendwelches Frischfleisch seine Wege, in das er h\u00e4ufiger eindrang und dies nicht nur ideologisch&#8230;<br \/>\nWahrscheinlich sah sie in ihm auch ein Abbild des vormaligen Stecher ihrer Tochter.<br \/>\nUngef\u00e4hr zehn Jahre vorher, meine Schwester und ich befanden uns l\u00e4ngere Zeit in dem DFD-Kinderheim in Alt T\u00f6plitz, da hatte unsere Halbfamilie ihn mal zwei Tage kennengelernt.<br \/>\nKurz vorher ward, am Strausbergerplatz, das<a href=\"https:\/\/www.centralberlin.de\/blog\/das-paradies-fur-kinder-in-ost-berlin\/?lang=de\"> \u201eHaus des Kindes\u201c <\/a>er\u00f6ffnet worden und dort tummelten wir uns mehrere Stunden. Die beiden M\u00fctter, nebst meiner Schwester, welche ewig nervte, weil es sie permanent zu einem riesigen Teddyb\u00e4ren hinzog, wesentlich gr\u00f6\u00dfer als sie selbst. Wir anderen vier fuhren lieber \u00f6fters mit dem Fahrstuhl. Mich beeindruckte dabei der \u00e4ltere <i>Kapit\u00e4n<\/i> vom Lift besonders, weil er ewig irgendwelche lustigen Spr\u00fcche drauf hatte f\u00fcr alle Mitreisenden. Noch eine andere Sache blieb mir damals haften, was mein Muttertier \u00fcberhaupt nicht verstand, denn sie machte mich ewig auf irgendetwas aufmerksam, wobei mich nach kurzer Zeit absolut nichts mehr interessierte, weil ich von dem ganzen \u00dcberfluss nichts bekam. Musste anschlie\u00dfend sogar um einen aufblasbaren Frosch, eine Schwimmhilfe, von vielleicht einem Meter L\u00e4nge betteln. Den schlie\u00dflich der Gastgeber f\u00fcr alle drei Jungs erstand und wieder machte Schwesterchen Terz, da sie keinen bekam, aber bereits einen Teddy erhalten hatte. Schlie\u00dflich gab es auch f\u00fcr sie jenes gr\u00fcne Gummitierchen.<br \/>\nAlso musste noch etwas anderes f\u00fcr mich erstanden werden. <i>Mutti <\/i>suchte lediglich <i>eine praktische Sache<\/i> aus, welche ich aber nicht haben wollte &#8211; eine skandinavische Pudelm\u00fctze. Nun gab es von meiner Seite Rabatz&#8230;<\/p>\n<p>Jegliche Art von Konsumtempel verabscheue ich schon immer und reduziere deren Besuche immer auf ein Minimum.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fand im Netz den folgenden Versuch einer Erkl\u00e4rung. Als Legende wird eine erz\u00e4hlende Textsorte bezeichnet, die mit dem M\u00e4rchen, der Sage, dem Mythos und der Fabel verwandt ist. 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