{"id":33259,"date":"2019-11-28T21:08:11","date_gmt":"2019-11-28T20:08:11","guid":{"rendered":"http:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=33259"},"modified":"2024-10-28T07:28:56","modified_gmt":"2024-10-28T06:28:56","slug":"nr-iii-wg-giga-im-holger-friedrichs-der-nun-dem-guenter-grass-syndrom-erliegt-waehrend-um-ihn-herum-scharen-selbsternannte-und-mediengehypte-eksperten-einen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=33259","title":{"rendered":"(Nr. III) wg. \u201eGiga-IM\u201c Holger Friedrich &#8211; der nun dem G\u00fcnter Grass-Syndrom erliegt! W\u00e4hrend um ihn herum, Scharen selbsternannte und mediengehypte \u201eE\u00b4ks`perten\u201c einen fadenscheinigen Ringelpiez mit Anfassen auff\u00fchren"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Finde ich zum Quieken, wer sich pl\u00f6tzlich alles anschickt zu einer Kahnfahrt auf der Pisse von <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/holger-friedrich-wenn-die-berliner-zeitung-zur-peking-rundschau-wird-holger-friedrich-der-umstrittenste-verleger-deutschlands-wirbt-fuer-chinas-errungenschaften-ld.1770434\"><strong><em>HoFri<\/em><\/strong><\/a> und nebenher krampfhaft versucht, dabei sein kleingeistiges<em> ideologisches<\/em> Instants\u00fcppchen zu kochen.<br \/>\nMomentan rennen<a href=\"https:\/\/www.perlentaucher.de\/9punkt\/2019-11-20.html\"> Hubertus Knabe sowie G\u00f6tz Aly<\/a> vornweg und poussieren mit irgendwelchen recht absonderlichen <i>Erkenntnissen<\/i> \u00fcber die<em> j\u00fcngste Zonen-Vergangenheit<\/em>. Worin ich bei beiden <i>Aufarbeitern <\/i>nirgendwo eine gewisse Geradlinigkeit erkennen kann. Die Gr\u00fcnde sind sicherlich in ihren unterschiedlichen Sozialisationen und deren Karrieren zu finden. Beginnend mit der <em>politischen <\/em><i>Arbeit<\/i> an den <i>Unit\u00e4ten<\/i> nebst ihrer daraus resultierenden Betrachtungsweisen, zum ersten <i>sozialistischen<\/i> <em>Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern<\/em> in der SBZ. Zumal viele dieser Nasen, in der <strong>D\u00e4D\u00e4R<\/strong> das <i>bessere<\/i> <em>Deutschland<\/em> sahen. Wenn ich an die vielen Blindfische denke, die bei Ostberliner Bekannten, in den beginnenden 1970ern, meine Wege kreuzten, k\u00f6nnte ich heute noch reihern. Dabei musste ich mich, w\u00e4hrend ausufernder <i>Diskussionen<\/i> mit den Westlern ewig bremsen, da meine Leute mit diesen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundesdeutsch\"><em>Bundis<\/em><\/a> kokettierten und ich sie nicht vergraulen durfte.<br \/>\nDer Begriff: <em>Diskussionen,<\/em> ist hier eigentlich fehl am Platz, solche mehrst\u00fcndigen kurzen Auftritte endeten fast immer in <em>ellenlangen Monologen<\/em>, gef\u00fchrt in <em><em>bundesgermanischen\u00a0 Soziologenchinesich, <\/em><\/em>und ewig mit <em>respektierlich aufgebrezelten enzyklop\u00e4dischen M\/L-Touch<\/em> versehen<strong>!<\/strong><br \/>\nDa wurden u.a. auch entsprechende <i>visuelle Informationen verbalisiert<strong>.<\/strong><\/i><strong>..<\/strong><br \/>\nMan muss sich solche Abenden, wie folgt vorstellen, rede hier aber nicht von einmaligen Gegebenheit, sondern von der Regel<strong>!<\/strong><!--more--><br \/>\nDa tauchte, wenige Stunden vor Ablauf der <i>Besuchserlaubnis,<\/i> so ein <em>bayerisch parlierender<\/em> oder <em>schw\u00e4belnder<\/em> Knabe auf, im Arm eine <em>attraktive Konsumnutte<\/em>, aus s\u00fcdlichen <em>DDR-Gefilden.<\/em> Begr\u00fc\u00dfte oftmals noch nicht mal s\u00e4mtliche Anwesenden, riss aber in k\u00fcrzester Zeit jedes Gespr\u00e4ch an sich. Wobei die mitgebrachte <em>K\u00e4the<\/em>, ihre <em>Westberliner Beute<\/em> des <em>innerdeutschen Liebesdienstes<\/em> mit gro\u00dfen Kulleraugen pr\u00e4sentierte.<br \/>\nWas blieb ihr auch anders \u00fcbrig, da sie ja kein Deut von seinen Ausf\u00fchrungen verstand. Wie viele in solchen Runden ebenso und auch nur wenige wirklich interessierte&#8230;<br \/>\nEs ging ja immer um das ganz gro\u00dfe weltpolitische Ged\u00f6ns, da bauten sie ewig riesige<em> sozialistische Wolkenkuckucksheime<\/em> <em><em>menschlicher Pr\u00e4gung <\/em><\/em><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><b>(<\/b><\/span><span style=\"font-size: xx-small;\">Ab und zu glitten solche theoretischen Lachnummern sogar in Richtung <\/span><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Immanuel<\/i><\/span> <span style=\"font-size: xx-small;\"><i>Cu<\/i><\/span><span style=\"font-size: xx-small;\">nt\u00b4s \u201e<\/span><span style=\"font-size: xx-small;\"><i>kategorischen Imperativ\u201c<\/i><\/span> <span style=\"font-size: xx-small;\">ab&#8230;<\/span><span style=\"font-size: xx-small;\"><b>) <\/b><\/span><\/span>und schwirrten darin herum, als die gro\u00dfe <em>klassenk\u00e4mpferischen Flugkapit\u00e4ne<\/em>. Wenn es aber um um die Kleinigkeiten ging, mit denen wir uns t\u00e4glich auseinandersetzen mussten, waren sie pl\u00f6tzlich <em>bemitleidenswerte Tieffliege<\/em>r. Ganz zu schweigen, wenn zu solchen Happening sich mal leicht erotische Eskapaden entwickelten, trat da ihre\u00a0 Verklemmtheit zutage&#8230;<br \/>\nUnd diese W\u00fcrstchen werkelten hinter der Mauer, an der Basis f\u00fcr eine <em>Weltrevolution<\/em>, war schon mehr als lustig. Zumal solche <em>linxwixenden Propheten<\/em> irgendwann auch begannen die Anwesenden zu agitieren, wie wir <i>klassenbewusst<\/i> zu leben h\u00e4tten. Da es mir immer schei\u00dfegal war, ob ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Inoffizieller_Mitarbeiter\"><i>Kundschafter<\/i><\/a> mit gro\u00dfen Lauschern anwesend war, in solchen Situationen hielt ich ewig entsprechend gegen.<br \/>\nIn jenen Tagen wohnten in Sangerhausen mehrere Zehntausend Einwohner, <em>in meinem Umfeld gab gerade mal drei Leutchen, denen die Spitzel ebenso egal<\/em> waren<strong>!<\/strong><br \/>\nNee, nee, es ist ein gro\u00dfer Trugschluss, alles nur den recht <i>wenigen<\/i> r<em>ekrutierten Stasi-Informanten<\/em> anzuh\u00e4ngen!<br \/>\nDie Zutr\u00e4ger hockten doch \u00fcberall und ewig unter uns, in ihrer Dummheit oder aus einer Intrigenmentalit\u00e4t heraus, konnte deshalb fast jeder Zoni als brauchbarer Schn\u00fcffler agieren&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Fu\u00dfnote: <\/strong>Ganz kurz nach dem Mauerfall passierte in meiner Stammpinte folgendes. Am gesamten Tresen hingen vielleicht 12 Hanseln herum, jede Menge <i>Weltverbesserer <\/i>und <i>Analytiker<\/i> des <i>allgemeinen Zonenfrohsinns<\/i>, nebst der ewigen Spitzeleien. Dabei wollte man <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/zonenklaus\/6143954116\/in\/photolist-Ea8q3-xbXFDj-CRTENH-2mENwzb-2i2i7E9-2jeVion-bNnKPV-2mEQNEz-2i2i5YD-2mENy4o-2mERPCF-9HHcFy-2geAMw9-DpSZ56-5SjFdZ-jE3fZ-DpTh8V-MJRKzC-2jeR7qE-anGLuL-2jeViq6-9TtWfa-anCjtp-CXazr8-D1Y4PZ-D1SY7h-D1YbBM-2nEzmJj-DQ7XgB-2nEyefc-VBAxKb-7EHBPU-VBAxBA-hXtcG-W1htbR-amVnvo-a6xaEy-GTa2wF-2jYFaC7-d4Ys4C-qiArDa-2oLettZ\">Pannach<\/a> und mich als Zeugen inte\u00adgrieren. Dazu versp\u00fcrten wir aber keine Lust, allerdings stellte ich dabei Gerulf lautstark eine Frage.<br \/>\nDanach war nat\u00fcrlich alles zu sp\u00e4t.<br \/>\nBegann damit, dass ich f\u00fcr meine Begriffe keine allzu gro\u00dfen Unterschiede der spie\u00dfigen Mentalit\u00e4t zwischen Ost- und Westlern erkennen kann. Deshalb w\u00fcrde es mich, in dieser Runde auch gar nicht wundern, wenn sich von den hier Anwesenden auch jemand als Informant f\u00fcr gewisse Institutionen verdingte.<br \/>\nPl\u00f6tzlich wurde mit dem Begriff der <i>Demokratie<\/i> verbal herumgehurt, wie ich es vorher nie vernom\u00admen hatte und wo man sie \u00fcberall erleben und bemerken k\u00f6nnte, da war ich dann richtiggehend platt.<br \/>\nDeshalb g\u00e4be es in der hiesigen Republik auch keine Spitzel<strong>!<\/strong><br \/>\n<strong>Ende der Fu\u00dfnote!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><a href=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?s=Friedrich+IV\">( IV )<\/a> <\/b><br \/>\n\u25bc<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Finde ich zum Quieken, wer sich pl\u00f6tzlich alles anschickt zu einer Kahnfahrt auf der Pisse von HoFri und nebenher krampfhaft versucht, dabei sein kleingeistiges ideologisches Instants\u00fcppchen zu kochen. 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