{"id":34437,"date":"2020-04-29T22:49:52","date_gmt":"2020-04-29T21:49:52","guid":{"rendered":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=34437"},"modified":"2020-05-01T23:44:55","modified_gmt":"2020-05-01T22:44:55","slug":"pedalen-wechsel-am-drahtesel-mal-etwas-verwendungsfaehiges-in-der-heutigen-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=34437","title":{"rendered":"Pedalen wechsel am Drahtesel &#8211; Mal etwas verwendungsf\u00e4higes in der heutigen Zeit&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Beginne mit dem Urschleim <span style=\"font-size: xx-small;\"><b>(<\/b><\/span><span style=\"font-size: xx-small;\">Ein bekannter lie\u00df mal verlauten, dass meine Schilderungen aus alten Zeiten oft wesentlich interessanter seien, als der Rest.<\/span><span style=\"font-size: xx-small;\"><b>), <\/b><\/span> da darf der Hinweis nicht fehlen, dass ich 1970, fast ein Jahr als <a href=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=29214\">MIFAner<\/a> jobbte.<br \/>\nAuf der anderen Seite, als Kind hatte der Orthop\u00e4de mir das Radfahren, wegen meines Skoliose, leider verboten. Besa\u00df trotzdem solch fahrbares Teil, schon wegen meiner legend\u00e4ren Weisungsresistenz, allerdings ohne sonstige Zusatzger\u00e4tschaften, es lagerte bei einem Kumpel. Ende der 1950ger interessierte es niemand, ob da Licht oder Klingel montiert waren. Brauchte den fahrbaren Untersatz aber, weil wir als die <i>Schuttk\u00f6nige<\/i>, im Umkreis von ca. 15 km, s\u00e4mtliche M\u00fcllkippen ableuchteten, haupts\u00e4chlich nach diversen Radioger\u00e4tschaften. Nebenher lief meine Spezialisierung noch in Richtung Militaria, Hieb- und Stichwaffen.<br \/>\nLetzteres mir irgendwann ein Haufen \u00c4rger beschied&#8230;<br \/>\nN\u00e4chst l\u00e4ngere Fahrradepisoden begannen dann erst wieder 1977, fast zuf\u00e4llig.<br \/>\nEines nachts wurde sehr viel Wert auf meine Anwesenheit gelegt, schon reichlich angesoffen wollte ich verschwinden, was zu Protesten f\u00fchrte, zumal die Schlafenszeit gegen 5:45 endeten, die anderen hingen aber an der Uni herum. Jemand lie\u00df verlauten, in seinem Bulli l\u00e4ge ein Klapprad, was er mir leihen w\u00fcrde und die ganze<i> Pfalzburger<\/i> k\u00f6nnte ich auch vollgetrunken entlang radeln. So geschah es dann auch, einige Tage sp\u00e4ter hie\u00df es, ab nun w\u00e4re es meine M\u00f6hre.<br \/>\nDas n\u00e4chste Hirschlein verkaufte mir ein Bekannter spottbillig nach einem Todesfall in der Familie, keine 50 M-chen, f\u00fcr ein fast neues 21g\u00e4ngiges Motobecane-Sportrad. Es begann die zweieinhalb Jahre meiner Neckermann-Abitur-Phase, anschlie\u00dfend ging es, als ganzj\u00e4hriger Fahrer von <i>Sch\u00f6neberg<\/i> zur <i>Rostlaube.<\/i><br \/>\nDann pausierte ich bis 1990 und der Renner wurde auf Hiddensee dem B\u00e4r geschenkt.<br \/>\nEigentlich besa\u00df ich immer exzellente Markenteile, die folgenden waren immer Geschenke.<br \/>\nEs begann mit einem ollen MIELE, da gab aber bald der Rahmen seinen Geist auf. Dies gewahrte ein sehr alter Nachbar, der mir daraufhin sein geschichtstr\u00e4chtiges Vehikel, welches er zu Beginn seiner Lehre &#8211; Mitte der 30er &#8211; vom Dad geschenkt bekam, Ein sauschweres Lastenfahrrad, mit ganz fetten Pneus. Kurz nach dem Krieg wurde es nachger\u00fcstet, mit einem riesigen Gep\u00e4cktr\u00e4ger aus 25er Winkeleisen und zus\u00e4tzlichen Versteifungen, f\u00fcr die damals anstehenden Hamsterfahrten <span style=\"font-size: xx-small;\"><b>(A<\/b><\/span><span style=\"font-size: xx-small;\">llerdings kein Schei\u00dfpapier!<\/span><span style=\"font-size: xx-small;\"><b>)<\/b><\/span> ins Umland. F\u00fcnf Zentner Kartoffeln solle die schwerste Last gewesen sein. Auf das Gewicht habe ich es nicht gebracht, allerdings mit Begleitung, auf f\u00fcnf 30er K\u00e4sten Bier&#8230;<br \/>\nEine Episode sollte ich vielleicht noch erw\u00e4hnen.<br \/>\nEines Sonntags, nach dem Fr\u00fchschoppen im Yorkschl\u00f6\u00dfchen, wollte ich es wissen und lie\u00df meine Begleiter fassungslos, mit ihren R\u00e4dern hinter mir.<br \/>\nVollends stoned, stieg ich am U-Bahneingang Yorkstrasse nicht ab und fuhr die Treppen beider Ebenen nach unten. War mir in dem Moment gar nicht bewusst, weshalb etliche Leute, kreischen nach den Seiten flitzten. Kam aber gut unten an, nun waren aber auch alle recht fr\u00f6hlich, bis auf ein Mountainbiker. Was der ablie\u00df, gab mir dann doch leicht zudenken. \u201eAlter, du hast mit dem R\u00fccktritt gebremst, wenn dir dabei pl\u00f6tzlich die Kette gerissen w\u00e4re und du h\u00e4ttest die Stempelbremse bet\u00e4tigt, dann w\u00e4rst du \u00fcber den Lenker abgestiegen und h\u00e4ttest dir garantiert auf den Stufen dein Genick gebrochen!\u201c<br \/>\nSolche Aktionen lie\u00df ich dann aber auch hinter mir&#8230;<!--more--><br \/>\nKurz darauf wurde dies sch\u00f6ne Teil verschrottet, weil ich f\u00fcr das Tretlager kein Ersatz bekam. Wollte es nochmal mit neuen Kugeln versuche. Ma\u00df sie mit dem Mikrometerschraube aus und ging zu MACHNOW, am Kleistpark. Die beiden Knechte am Tresen schauten mich entgeistert an, einer fand die Sprache wieder, \u201ewas meinen sie, wenn jeder so ank\u00e4me wie sie und Kugellager wieder auff\u00fcllen wollte, wo sollen wir denn die ganzen Ersatzteile lagern?\u201c<br \/>\nWenige Tage sp\u00e4ter besa\u00df ich ein recht gut aussehendes altes WANDERER, mit einer zweier Gest\u00e4nge-Nabenschaltung von Fichte &amp; Sachs. Ein halbes Jahr sp\u00e4ter, wurde mir im ehemaligen sowjetischen Sektor, in der Oderbergerstra\u00dfe, das <b>W<\/b> vom vorderen Schutzblech geklaut&#8230;<br \/>\nMehrere Monate besa\u00df ich dann ein recht passables Damenrad, allerdings gab es Probleme mit einem weiteren Mitfahrer auf dem Gep\u00e4cktr\u00e4ger, jenes Teil war doch sehr instabil.<br \/>\nSolcherart Gespr\u00e4ch bekam Larsi mit, \u201eAlter, wenn du mir zwei Weizen ausgibst, bringe ich dir einen vern\u00fcnftigen Rahmen mit!\u201c<br \/>\nUnd dies spielte sich noch im alten Jahrtausend ab&#8230;<br \/>\nDa mit ich das Thema nicht ganz verfehle, nun endlich der eigentliche Hinweis!<br \/>\nEs gibt immer wieder Probleme mit den unterschiedliche Gewinden der Pedalen.<br \/>\nDabei muss man dies gar nicht wissen.<br \/>\nIst so \u00e4hnlich, wie bei den Dummschw\u00e4tzern in diesen Tagen! Sie haben in der Regel eins sehr viel, n\u00e4mlich ganz wenig Ahnung und je mehr sie davon haben, um so dussliger kommen sie daher!<br \/>\n<b>Jogi!<\/b> H\u00f6r auf, dar\u00fcber nachzudenken, auf welcher Seite, sich welches Gewinde befindet<b>! <\/b><br \/>\nHabe mir noch mal alles durch die Birne gehen lassen, nach dem ich gestern beim besten Reparateur des Kiezes war und mir einen Pedalenschl\u00fcssel auslieh, wegen der korrekten Hebelwirkung.<br \/>\nHatte nat\u00fcrlich prompt vergessen, einen Tag vorher entsprechendes Kriech\u00f6l aufs Gewinde zu tr\u00e4ufeln. Da mir jemand half, ging es auch so, allerdings gab es auf beiden Seiten einen f\u00fcrchterlichen Knall als sich das Gewinde l\u00f6ste.<br \/>\nOhne jetzt dar\u00fcber nachzudenken, in welche Richtung ein <b>15er Maulschl\u00fcssel <\/b>bewegt werden muss, nun die entscheidende <b>Eselsbr\u00fccke!<\/b><br \/>\nRad parken, Pedalen so ausrichten, dass es anschlie\u00dfend zu einer effektiven Kraft\u00fcbertragung kommen kann!<br \/>\nDen Schl\u00fcssel <u>entsprechend oben ansetzen<\/u> und <u>in Richtung des Hinterrades dr\u00fccken!<\/u><br \/>\nDies geschieht logischerweise auf beiden Seiten!<br \/>\nUnter Mithilfe ist dies alles kein Problem! Irgendwelche Schl\u00fcsselverl\u00e4ngerungen lassen sich aus diversen Rohren herstellen. In der entsprechenden Stellung k\u00f6nnen Ringschl\u00fcssel, als Verl\u00e4ngerungen, ebenso hilfreich sein!<br \/>\n<b>8ung! <\/b>Allerdings niemals in der Form gegenhalten, dass die Spannung \u00fcber die Kette geleitet wird, sie k\u00f6nnte dann n\u00e4mlich rei\u00dfen!<br \/>\nDeshalb der anschlie\u00dfende noch witziger Tipppppppppp, um s\u00e4mtliche m\u00f6glichen Dusseligkeiten von vornherein auszuschlie\u00dfen!<br \/>\nWenn der Helfer auch nur \u00fcber Puddingmuskeln verf\u00fcgt, gibt es nur eins!<br \/>\nMit der Karre zu einem Regenwassergully auf der Stra\u00dfe zufahren!<br \/>\nDazu nat\u00fcrlich das Radel um 90 Grad umlegen und die eine Pedale in den Schlitz des Deckels <i>einf\u00fchren<\/i><b>!<\/b><br \/>\nWas letztlich <b>die <\/b>optimale Reparatur zul\u00e4sst.<br \/>\nBei der Gullydeckel-Variante gen\u00fcgt es ja, beide<i> Corpora Delicti<\/i> dort nur zu l\u00f6sen<b>!<\/b><br \/>\nLogischerweise geht die anschlie\u00dfende Montage in umgekehrter Richtung von statten.<br \/>\nWer es immer noch nicht geschnallt hat, nun wird der oben daraufgesetzte Schl\u00fcssel, mit oder ohne Verl\u00e4ngerung, unbedingt beidseitig gen Vorderrad gedreht<b>! <\/b><br \/>\n<b>PS. <\/b>K\u00f6nnte zur weiteren Verwirrung, bei den entsprechenden Drehrichtungen, von De- und Montage, noch die <b>mit- <\/b>und <b>entgegengesetzte Uhrzeigerrichtung<\/b> ins Spiel bringen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beginne mit dem Urschleim (Ein bekannter lie\u00df mal verlauten, dass meine Schilderungen aus alten Zeiten oft wesentlich interessanter seien, als der Rest.), da darf der Hinweis nicht fehlen, dass ich 1970, fast ein Jahr als MIFAner jobbte. 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