{"id":37067,"date":"2021-09-16T20:26:05","date_gmt":"2021-09-16T19:26:05","guid":{"rendered":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=37067"},"modified":"2023-09-19T00:09:20","modified_gmt":"2023-09-18T23:09:20","slug":"zitat-ich-habe-nicht-gedacht-dass-er-das-nicht-beantworten-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=37067","title":{"rendered":"Zitat: \u201eIch habe nicht gedacht, dass er das nicht beantworten kann.&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-37068\" src=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_0001ae-103x150.jpg\" alt=\"\" width=\"103\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_0001ae-103x150.jpg 103w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_0001ae-207x300.jpg 207w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_0001ae.jpg 603w\" sizes=\"auto, (max-width: 103px) 100vw, 103px\" \/>Nun wurde im TAGESSPITZEL noch nicht mal korrekt zitiert!<br \/>\nFinde ich nicht witzig, dass wiedermal ein altkluges B\u00fcrschchen, der vielleicht sogar mit dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asperger-Syndrom\">Asperger-Syndrom<\/a> behaftet ist, so billig von den Medien missbraucht wird. Nun wahrscheinlich als entsprechendes Pendant zu <em>Gretel Thunfisch<\/em>&#8230;<br \/>\nFand es anfangs noch sehr bedenklich, was allein in der Kindersendung von Deutschlandradio, im <i><a href=\"https:\/\/www.kakadu.de\/\">Kakadu<\/a>,<\/i> oftmals in den \u00c4ther entfleucht. Bei \u201eLogo\u201c finde ich diese merkw\u00fcrdige <i>kindgerechte<\/i> Manipulation noch wesentlich abartiger. Weil sie dort zus\u00e4tzlich mit visuellen Informationen spielen, die ganz nebenbei, sehr gezielt im Unterbewusstsein, an latent vorhandene niedere Instinkte appellieren. Wobei heutzutage nur noch eine Minderheit existiert, denen solche Einfl\u00fcsse nichts an\u00adhaben k\u00f6nnen, weil ihnen im Elternhaus noch b\u00fcrgerliche Sekund\u00e4rtugenden beigebracht wurden! Da jene nie vermissten Defizite f\u00fcr Empork\u00f6mmlinge in Politik und Wirtschaft, die eigentliche Ba\u00adsis f\u00fcr ihr Fortkommen darstellten und sie in f\u00fchrenden Positionen, mehrheitlich ebendiese gravie\u00adrenden L\u00fccken auch noch weiterf\u00fchrend kultivierten, kranken daran hiesige Systeme nun bereits seit Jahrzehnten&#8230;<br \/>\nAls <i>alternative<\/i> Initialz\u00fcndung f\u00fcr weiteres <i>nachhaltiges<\/i> Entzweien des normalen zwischenmen\u00adschlichen Miteinanders, empfinde ich die irrwitzige <i>Genderhurerei von <\/i> <i>pathologisch agierenden Politkorrektoren. <\/i><br \/>\nSchon mal dar\u00fcber nachgedacht, dass es sich bei gro\u00dfen Teilen der <i>verbl\u00f6denden iPhone-Genera\u00adtion<\/i>, um die Enkelkohorten mit ausgewiesener Beeinflussung durch die <i>68-Bewegung<\/i> handelt, zumindest in bundesgermanischen Gefilden?<br \/>\nHatte doch <i>Alexander<\/i>, Berliner Nachwuchsreporter beim ZDF-<a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/kinder\/logo\">Kindernachrichtenmagzin \u201eLogo\u201c<\/a>, in der <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/alexander-chrupalla-gedicht-logo-1.5410214\">S\u00fcddeutschen Zeitung<\/a>, es wie folgt bemerkt: <i>&#8220;Ich habe <\/i>echt<i> nicht <\/i>erwartetet<i>, dass er das nicht beantworten kann.&#8221; <\/i><br \/>\nSo richtig verstehe ich den Satz nicht, weil man im Deutschen, mit einer doppelten Verneinung eigentlich eine Bejahung ausdr\u00fcckt&#8230;<br \/>\n.<i>..Sein Lieblingsdichter sei Heinrich Heine, schiebt der AfD-Mann noch hinterher.<\/i><br \/>\nWarum soll man <i>AfD-Chef Tino Chrupalla<\/i> nicht abnehmen, dass er zwar<i> Heine <\/i>mag und trotzdem auch kein anderes Gedicht von irgendeinem<i> toitschen <\/i>Lyriker vortragen konnte. <i>Wat soll der Schei\u00df<\/i>? Sehe darin lediglich eine idiotische Quotenmeinungsmache, daf\u00fcr h\u00e4tte jeder Volks<i>ver<\/i>treter herhalten k\u00f6nnen. Hatte daraufhin zuf\u00e4llige Bekannte angesprochen, niemand war in der Lage, ein Gedicht vollst\u00e4ndig aufzusagen&#8230;<br \/>\nIn dem Zusammenhang betrachtete ich in den folgenden Stunden die vielen baumelnden Polit-Lar\u00adven an den Laternen der Stadt. Da kam mir wirklich bei keinem der Gedanke, <i>er, sie, es oder diver\u00adses,<\/i> w\u00e4ren in der Lage, mehrere x-beliebige Gedichtchen vorzutragen. Darunter bestimmt auch Gestalten, denen ich noch nicht mal zutrauen w\u00fcrde, den altehrw\u00fcrdigen <i>Heine <\/i>\u00fcberhaupt zu ken\u00adnen, der tolle Sachen verzapft hat. Mir bei seiner Namensnennung aber immer gleich die beiden ersten Zeilen seiner <a href=\"https:\/\/derweg.org\/personen\/werke\/heineged\/\"><i>Nachtgedanken<\/i><\/a> einfallen! Welche martialisch daherkommen, ich aber schon mit den zwei weiteren der ersten Strophe, absolut nichts mehr anfangen kann!<br \/>\nHinzu kommt ja auch, dass es sich letztlich keinesfalls um eine folgende politische Abrechnung mit <i>seinem Deutschland<\/i> der damaligen Zeit handelt!<br \/>\nEs folgt lediglich das weinerliche Geseier, von einem heimwehgeplagten Mutters\u00f6hnchens, \u00e4hnlich eines <a href=\"https:\/\/www.preussenchronik.de\/person_jsp\/key=person_juliusz_slowacki.html\"><em>Juliusz S\u0142owacki\u00b4s<\/em> <b>(<\/b><em><i>Briefe an die Mutter<\/i><\/em><b>)<\/b><\/a><em>, <\/em>der zur identischen Zeit, ebenso aus Paris, an Mutti schrieb.<br \/>\nMit ihm wurden polnische <em>teens<\/em> und <em>twens<\/em> gequ\u00e4lt, je nachdem, ob es sich bei den le<i>e<\/i>renden P\u00e4dago<i>ch<\/i>en, um <i>Sadisten<\/i>,<i> Idioten<\/i> oder lediglich um <i>Dummk\u00f6pfe <\/i>handelte.<br \/>\nHatte es die ganze Schulzeit sehr bedauert, dass ich lediglich in der 10. Klasse, einem ernstzuneh\u00admenden Deutschpauker \u00fcber den Weg lief&#8230;<!--more--><br \/>\nHatte daf\u00fcr das Gl\u00fcck, einen Gro\u00dfvater gehabt zuhaben, dessen riesige Bibliothek mir immer zug\u00e4nglich war, besonders in den vielen Monaten, wo mich seine Tochter ewig mit Stubenarrest maltr\u00e4tierte&#8230;<br \/>\nHier meine beiden Lieblingsgedichte aus damaligen Zeiten, die ich sogar rezitieren kann!<br \/>\nHabe allerdings auch noch sehr lange Balladen im Kopf, die alle aus dem Underground der Nebenwelten stammen und von den Moralw\u00e4chtern der <a href=\"https:\/\/biigz.de\/mehr\/fsk-jugendschutz\"><strong>FSK<\/strong><\/a>, bestimmt erst ab 21 Jahren eine Freigabe erhalten w\u00fcrden.<\/p>\n<p><b>&#8211; <\/b><strong>S\u00e1ndor Pet\u0151fi, 1847<\/strong><br \/>\nSelbige Verse kamen mir 127 Jahre sp\u00e4ter vor meine Augen, im Budapester Staatsgef\u00e4ngnis, einem <em>5 Sterne-Knas<\/em>t<strong>!\u00a0<\/strong>Sympathisches Personal, sehr gutes Essen, t\u00e4glich 15 Deputat-Zigaretten und ich konnte mir t\u00e4glich mindestens drei B\u00fccher ausleihen. Fast nur Westliteratur &#8211; viel \u201eRowohlt\u201c und \u201eFischer\u201c darunter&#8230;<br \/>\nAlles Sachen, die unsereins noch nicht Mal auf der Leipziger Buchmesse klauen konnte.<br \/>\nBrauchte ich Nachschub, wurde vor die Zellent\u00fcr gelatscht und nach einer Stunde kam der B\u00fccherknecht mit seinem Bibliothekswagen.<br \/>\nDer 16st\u00fcndige Tagesablauf bestand aus sportlichen Ert\u00fcchtigungen, Joga, liegend lesen, Gedichte lernen, zwischendurch auch Augenpflege. An den meisten Tage verzichtete ich sogar auf die Freistunde, was viele Schlie\u00dfer \u00fcberhaupt nicht verstehen konnten. Warum sollte mir, auf vielleicht 50 Qudatmetern, der Blick in den vergitterten Himmel irgendwelche orgiastischen Freuden bereiten?<br \/>\nMein t\u00e4gliches Knastwohlsein wurde allerdings\u00a0 etwas beeintr\u00e4chtig, durch das ewige Maschieren von ungarischen Gefangenen und die dazugeh\u00f6rigen Kommandos f\u00fcr mehrere Kolonnen:<em> E<span class=\"Y2IQFc\" lang=\"hu\"><em>g<\/em>y, kett\u0151, h\u00e1rom, n\u00e9gy! E<\/span><\/em><span class=\"Y2IQFc\" lang=\"hu\"><em>gy, kett\u0151, h\u00e1rom, n\u00e9gy&#8230;<\/em><strong>:<\/strong> von 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr<strong>!<\/strong><\/span><br \/>\nDer Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier, deshalb konnte ich auch jene stupide Ger\u00e4uschkulisse, innerhalb kurzer Zeit verdr\u00e4ngen&#8230;<\/p>\n<p><strong>Q<\/strong>uelle meines tiefen Ekels,<br \/>\nmeines Abscheus,<br \/>\nMensch wirst du genannt.<br \/>\nKehricht der Natur<br \/>\nund Abschaum bist du<br \/>\nund nicht Herrscher<br \/>\n\u00fcber Meer und Land.<br \/>\nErst am letzten aller Sch\u00f6pfungstage,<br \/>\nschuf die Gottheit dich,<br \/>\nin ihrem Drang,<br \/>\nm\u00fcde schon von all der Arbeit<br \/>\nund so kam \u00b4s,<br \/>\ndass schlecht sein Werk gelang\u2026<\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><u>Hier noch etwas von<strong> Bert Brech<\/strong>t (1938) &#8211; Mit irrwitziger politischer Korrektheit, nennen heutzutage Gutmenschen seine Gedicht bestimmt:<strong><em> Die <\/em><\/strong><\/u><\/span><strong><em><span style=\"font-size: medium;\"><u>Gehhilfen<\/u><\/span><\/em><span style=\"font-size: medium;\"><u>!<\/u><\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>S<\/strong>ieben Jahre wollt kein Schritt mir gl\u00fccken.<br \/>\nAls ich zu dem gro\u00dfen Arzte kam,<br \/>\nFragte er: Wozu die Kr\u00fccken?<br \/>\nUnd ich sagte: Ich bin lahm.<\/p>\n<p>Sagte er: das ist kein Wunder.<br \/>\nSei so freundlich, zu probieren!<br \/>\nWas Dich l\u00e4hmt, ist dieser Plunder.<br \/>\nGeh, fall, kriech auf allen Vieren!<\/p>\n<p>Lachend wie ein Ungeheuer<br \/>\nNahm er meine sch\u00f6nen Kr\u00fccken,<br \/>\nBrach sie durch auf meinem R\u00fccken,<br \/>\nWarf sie lachend in das Feuer.<\/p>\n<p>Nun, ich bin kuriert: ich gehe!<br \/>\nMich kurierte ein Gel\u00e4chter.<br \/>\nNur zuweilen, wenn ich H\u00f6lzer sehe,<br \/>\nGehe ich f\u00fcr Stunden etwas schlechter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun wurde im TAGESSPITZEL noch nicht mal korrekt zitiert! Finde ich nicht witzig, dass wiedermal ein altkluges B\u00fcrschchen, der vielleicht sogar mit dem Asperger-Syndrom behaftet ist, so billig von den Medien missbraucht wird. 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