{"id":38699,"date":"2022-07-06T22:47:53","date_gmt":"2022-07-06T21:47:53","guid":{"rendered":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=38699"},"modified":"2023-11-22T19:44:32","modified_gmt":"2023-11-22T18:44:32","slug":"liebesdings-keine-probleme-mit-klitorides-schauspieler-elyas-mbarek-klaert-auf-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=38699","title":{"rendered":"&#8220;Liebesdings&#8221; &#8211; Keine Probleme mit Klitorides: Schauspieler Elyas M&#8217;Barek kl\u00e4rt auf (II)"},"content":{"rendered":"<p>Wir Kinder wurden von dem idiotischen Muttertier ewig getriezt mit diversen Maskenb\u00e4llen. Dazu geh\u00f6rte das permanente wechseln unserer Klamotten, Stadtsachen die identisch mit dem Schulzeug waren, allerdings sollten wir dazu t\u00e4glich den <i>blauen Rotzlappen<\/i> umbinden, das <i>Pionierhalstuch<\/i>. F\u00fcr Aufenthalte in Haus und Garten gab es ebenso unterschiedlich Kleidung!<br \/>\nAls ich fast 8 Jahre war, schlug letztmalig die Hamburger Mischpoke bei den Gro\u00dfeltern auf. Per\u00adspektivisch hatten mein Cousin, er nur 4 Jahre \u00e4lter, sich ungemein einen Kopf gemacht. Heimlich erhielt ich von allen noch zus\u00e4tzliche kleine Geschenke, die sofort versteckt werden mussten. Eine<a href=\"https:\/\/www.christoph-links-verlag.de\/pdf\/335-Jeans_Vorwort.pdf\"> <i>Nietenhose<\/i><\/a> (Wrangler), dazu ein <a href=\"https:\/\/www.the-route66-shop.de\/route66\/old-style-westernhemd-john-wayne-schwarz.html\"><i>Texas-Hemd<\/i><\/a>, was oberhalb eine Art Latz besa\u00df, der seitlich des Halses mit zwei Kn\u00f6pfen verschlossen wurde und noch einen <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Milacolato-Western-Krawatte-Handgemachtes-Anh%C3%A4nger\/dp\/B08LDJM62G\/ref=asc_df_B08LDJM62G\/?tag=googshopde-21&amp;linkCode=df0&amp;hvadid=482470514115&amp;hvpos=&amp;hvnetw=g&amp;hvrand=11442621566147289320&amp;hvpone=&amp;hvptwo=&amp;hvqmt=&amp;hvdev=c&amp;hvdvcmdl=&amp;hvlocint=&amp;hvlocphy=9061131&amp;hvtargid=pla-1017096349366&amp;psc=1&amp;th=1&amp;psc=1\"><i>Texas-Schlips<\/i><\/a>. \u00c4rgerlich war an dem Ding, die Schnur wurde durch eine Art Knopf gezuppelt. Wohl wissend hatte Onkelchen auf ein amerikanisches Symbol verzichte, daf\u00fcr gab ein Hornteil mit Edelwei\u00df drauf&#8230;<br \/>\nHemd und Hose kamen in eine sorgf\u00e4ltig gereinigte Zementt\u00fcte, dazu ein ekelhaft stinkendes Anti\u00admottenzeug, womit Gro\u00dfmutter in der warmen Jahreszeit, immer ihren Persianer einnebelte. Trotz des ausgebufften herumkra\u00admen, des kranken Muttertieres, fand sie die Klamotten nie. Erst 2 Jahre sp\u00e4ter passte mir das Hemd, bei der Hose musste ich noch etwas l\u00e4nger warten. Das gab einen Zeck, als das Zeug schlie\u00dflich auftauchte, da ich nicht herausr\u00fcckte, wo es herkam.<\/p>\n<p>&#8211; Au\u00dferdem fand <i>Mutti <\/i>auch niemals meine recht ansehnliche Sammlung an Hieb und Stichwaffen, die nebenbei gefunden wurden, wenn ich mit einem Kumpel die Schuttpl\u00e4tze in den Umgebung nach Radios der 30er, 40er Jahre ableuchtete.<br \/>\nWar zu der Zeit gerade in die 6. Klasse gekommen, als Genossen von ihr, <i>Kripo<\/i> und <i>Stasi<\/i>, zur Haussuchung auf der Matte standen. <em>Mutti <\/em>st\u00f6berte permanent in meinem Zeug herum, fand aber nichts von meiner Sammlung, machte sogar noch Terz, dass sie wissen w\u00fcrde, wenn ich solch Zeug irgendwo gebunkert h\u00e4tte. War schlie\u00dflich total am Boden zerst\u00f6rt, als die neugierigen Jungs schnurstracks zum Versteck krochen. Alles lag auf dem ganz niedrigen Boden vom H\u00fchnerstall und dort kam man nur hin, wenn man auf meine Karnickelst\u00e4lle hochstieg. Habe niemals herausgefunden, wer mich damals verpfiffen hatte&#8230;<!--more--><\/p>\n<p><strong>Retour zur &#8220;Besorgung vom Kuchen&#8221;<\/strong>, <strong>allerdings noch eine Fu\u00dfnote dazwischen!<\/strong><br \/>\n<b>(<\/b><i>Muss zu jenem <\/i>Drama <i>noch etwas ablassen. Mein Interesse hinsichtlich gewisser theoretischer Vorbereitungen f\u00fcr das kommende Leben, liefen schon recht fr\u00fch an&#8230;<\/i><br \/>\n<i>Allerdings begann ich zu der Zeit, in der Schule auszuticken. <\/i><br \/>\n<i>Wegen einer Skoliose hie\u00df es pl\u00f6tzlich zweimal die Woche zum orthop\u00e4dischen Turnen. Deshalb zwar vom Schulsport befreit, musste ich die zwei Unterrichtstunden, in der 5. und 6., immer war\u00adtend ausharren. Was mir b\u00e4renm\u00e4\u00dfig stank, deshalb \u00f6fters abhaute und ins Kino ging, daf\u00fcr permanent heftige Bestrafun\u00adgen einfing, in der Schule und zuhause. Deren <\/i>phantasievolle Vielfalt idiotischer Disziplinierungsversuche <i>von allen Seiten, schlie\u00dflich immer weniger fruchteten. Meine Gro\u00dfeltern fanden jene Vorgehensweise vom Sportlehrer auch nicht korrekt. Ihre Tochter schwafelte nat\u00fcrlich etwas von Diziplin, auch wenn ich die Anweisung vom Sportlehrer nicht verstehen<\/i> w\u00fcrde: In solchen Situationen musst du immer daren denken: <em>Was<\/em> dich nicht t\u00f6tet, macht dich hart f\u00fcr dein weiteres Leben! <em>Erinnere mich noch an viele Situationen, wo diese Frau mich mit dem Spruch<\/em> <em>tiefgr\u00fcndig langweilte&#8230; <\/em><br \/>\n<i>Hinzu kam, dass meine <\/i>Erziehungsberechtigte <i>weiterhin darauf bestand, mich irgendwann in die Naumburger Kadettenanstalt abzuschieben&#8230;<\/i><br \/>\n<i>Ihre ewig ge\u00e4u\u00dferte Begehr brachte mir noch viele zus\u00e4tzlich Minuspunkte unter den Mitsch\u00fclern ein, gegen die ich mich auch noch wehren musste. So begann schlie\u00dflich eine ausgeglichene Kame\u00adradschaft mit den <\/i>asozialen Heranwachsender von der Stra\u00dfe<i>, weil dort andere Auffassungen vom Leben herrschten. Dort fand ich eine seltsame innere Zufriedenheit, die ich vorher nicht kannte, welche mir schlie\u00dflich im weiteren Leben sehr geholfen hat, in sehr vieler Hinsicht&#8230; <\/i><br \/>\n<i>Allerdings ward die sich parallel dazu entwickelnde <\/i>Leck-mich-am-Arsch-Stimmung<i>, von Anbe\u00adginn mit sehr wohlwollenden Konsum von Alkohol verbunden&#8230;<\/i><b>)<\/b><\/p>\n<p><strong> &#8211; <\/strong>Rannte zu der kleinen B\u00e4ckerei an der Gonna, gegen\u00fcber ging es den T\u00f6pfersberg hinauf. \u00d6ffnete dort vorsichtig die Eingangst\u00fcr wegen des Glockenger\u00e4usches und sah an der rechten Seite vom kleinen Verkaufstresen, ein halbes Blech mit Mohnkuchen. Alles stand auf der Ablage, die man ansonsten zum Durchgehen hochklappen konnte.<br \/>\nSchaffte mich gerade an der Beute, als ich feststellen musste, die Backware hatte man noch nicht vollst\u00e4ndig geschnitten portioniert. Beim Rest zu meiner Richtung hin, waren die St\u00fccken nur angeritzt mit einem Messer markiert. Dies Malheur bemerkte ich aber erst in dem Augenblick, beim Anheben des etwas gr\u00f6\u00dferen, noch ungeschnittenen Teils. Im gleichen Augenblick schlurfte jemand aus der Backstube heraus. Vor Schreck wurde mit einer Hand der Latz meines Texas-Hem\u00addes aufgerissen und alles, was mit der anderen bereits hochgehoben ward, stopfte ich von oben in mein Turnunter\u00adhemd und raste aus dem Laden. Beim Wegrennen br\u00f6selte dann ein Haufen Zeug aus meiner Lederhose, watschelte kurz vor dem Tatort in die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gonna_(Sangerhausen)\"><i>Gonna<\/i><\/a> und s\u00e4uberte mich provisorisch. Traf kurz darauf die Jungs herumsitzen, mit dr\u00f6gen Gesichtern rauchten alle und dazwischen hockte auch das verheult aussehende M\u00e4del.<br \/>\nWar an jenem Tag nichts mit Ausfl\u00fcgen in ihren K\u00f6rper und f\u00fcr mich gab es auch nichts zum Gucken, weil das<i> Fr\u00e4uleinchen<\/i> eine Kleinigkeit verga\u00df anzusagen, dass sie gerade in ihrer <i>Erdbeer\u00adwoche<\/i> schwelgte&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir Kinder wurden von dem idiotischen Muttertier ewig getriezt mit diversen Maskenb\u00e4llen. Dazu geh\u00f6rte das permanente wechseln unserer Klamotten, Stadtsachen die identisch mit dem Schulzeug waren, allerdings sollten wir dazu t\u00e4glich den blauen Rotzlappen umbinden, das Pionierhalstuch. F\u00fcr Aufenthalte in Haus und Garten gab es ebenso unterschiedlich Kleidung! 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