{"id":39310,"date":"2022-11-09T23:43:12","date_gmt":"2022-11-09T22:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=39310"},"modified":"2022-11-11T22:22:40","modified_gmt":"2022-11-11T21:22:40","slug":"muss-zu-meinem-vergangenen-buecherschrieb-noch-einiges-ergaenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=39310","title":{"rendered":"(Lit.II.) Muss zu meinem vergangenen &#8220;B\u00fccherschrieb&#8221; noch einiges erg\u00e4nzen&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Hinterher fielen mir noch einige Begebenheiten ein, mit denen ich mich auseinandersetzen musste, die auch f\u00fcr viele Au\u00dfenstehende nicht nachvollziehbar sein werden.<br \/>\nIn einer der letzten <i>Berliner Zeitung<\/i>, fand ich mehrere Schilderungen aus <em>Zonen<\/em>zeiten, wobei auch mir wieder ein Haufen Schei\u00df hochkam&#8230;<br \/>\nSie betrafen haupts\u00e4chlich dauerhafte Auseinandersetzungen mit dem <em>widerlichen Weib<\/em>, die ich mal jahrelang<i> Mutti<\/i> nannte. Wobei unsere Auseinandersetzungen, bereits mit 9 Jahren begannen, am Ende der dritten Klasse.<br \/>\nAlles kulminierte dann ab meinem 15 Lebensjahr, als das <i>Muttertier<\/i> ewig die Stasi-Genossen in ihre erfolglosen<i> Erziehungsversuche<\/i> detailliert einbezog. Wie oft h\u00f6rte ich in jener Zeit den Spruch von ihr: <i>Wer ein H\u00e4kchen werden will, der muss sich beizeiten Kr\u00fcmmen<\/i>!<br \/>\nNur begriffen sie und ihre helfende Mischpoke niemals, dass ich mein Leben nicht als verbogenes St\u00fcckchen menschlichen Drahtes fristen wollte!<br \/>\nMerkte erst sp\u00e4ter, jene Weisungsresistenz keimte bei mir recht fr\u00fch auf. Es begann immer damit, egal mit was ich mich irgendwie in meiner Freizeit besch\u00e4ftigte, und immer mit unermesslicher Kreativit\u00e4t einherging, passte ihr nichts davon.<br \/>\nAlles ging bereits von Anbeginn meiner Schulzeit los, denn mit dem Ableger einer <i>dummgeilen Roten Zecke <\/i>wollte sich niemand abgeben, da andere G\u00f6ren von ihren Eltern ewig vor mir gewarnt wurden!<br \/>\nMit den ganz wenigen Mitsch\u00fclern, mit denen ich mich manchmal heimlich traf, lief es \u00e4hnlich ab, allerdings von der anderen Seite. Deren Umgang verbot mir jene ideologisch kranke Frau nat\u00fcrlich sofort, weil diese entweder aus <i>Nazifamilien<\/i> stammten oder waren <i>asozial. <\/i>Was mich beileibe nicht interessierte, registrierte es aber die Alte, hagelte es zuhause Strafen.<br \/>\nMeine Nerverei, dann wenigsten Klavierspielen zu lernen, wurde abschl\u00e4gig beschieden, dies w\u00e4re ein <i>kleinb\u00fcrgerliches Relikt<\/i> und f\u00fcr meinen weiteren Lebensweg nicht brauchbar! Hing damals auch noch dieses uns\u00e4gliche Damoklesschwert \u00fcber mir, irgendwann in der <a href=\"https:\/\/www.stadt-naumburg.de\/Sehen\/NKadette.html\"><i>Naumburger Kadettenanstalt<\/i><\/a> zu landen&#8230;<br \/>\nJenen frommen Wunsch von ihr, tratschte sie aber auch zu wirklich jeder Gelegenheit herum, was dann ewig zur Folge hatte, neue Spielkameraden seilten sich dann auch prompt von mir wieder ab&#8230;<!--more--><br \/>\nDer erste Eklat, welcher vorgeschriebene B\u00fccher betraf, geschah zu Beginn der 4. Klasse. Ich hatte mich als einziger Sch\u00fcler geweigert, solch einem Pionier-Buchklub beizutreten. Was da alles f\u00fcr eine<em> rote Kinderei<\/em> angeboten wurde! Frau Pets. rief nat\u00fcrlich sofort bei uns an und plapperte irgendwelche Bl\u00f6dsinn. Abends nahm daraufhin meiner <i>Erziehungsberechtigte<\/i> an mir Ma\u00df!<br \/>\nWenn ich den Antrag nicht ausf\u00fcllen sollte, w\u00fcrde sie unser Wohnzimmer ewig abschlie\u00dfen, damit w\u00e4ren ihre B\u00fccher f\u00fcr mich tabu. Standen dort im Regal auch einige erotische Romane, ummantelt mit anderen Buchumschl\u00e4gen&#8230;<br \/>\nTat ihr den Gefallen, damit war es aber nicht erledigt. Denn ich sollte nach jedem neuen <i>Pionier-Schm\u00f6ker <\/i>eine kurze Nacherz\u00e4hlung vortragen! Diese neuerliche Macke ging allerdings einher mit dem Erlernen vom Querlesen.<br \/>\nIm Zusammenhang meiner beginnenden Vielleserei kam dieses <em>Weib<\/em> jahrelang noch mit anderen Marotten.<br \/>\nWas ihre p\u00e4dago<i>ch<\/i>ischen H\u00e4ndeleien betrafen, stand sie f\u00fcr mich immer in selbiger Reihe von <i>Idioten, Sadisten<\/i> und <i>Dummk\u00f6pfen<\/i> der Grundschule. Die Genossin befand sie sich da in sehr guter Gesellschaft, schlie\u00dflich hatte man ihr auf einer <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arbeiter-und-Bauern-Fakult%C3%A4t\"><em>Kn\u00fcppelakademie<\/em><\/a>, auch Schulmeisterei eingebl\u00e4ut.<br \/>\nDazu die folgende olle Weisheit: <i>Lehrers Kinder, Pastors Vieh, gedeihen selten, meistens nie<\/i>!<br \/>\nImmer wieder verlangte <i>Mutti<\/i>, solle endlich damit beginnen, ein Buch <i>anst\u00e4ndig<\/i> zu lesen, am Tisch sitzend, weil ich grunds\u00e4tzlich dabei lag. Ebenso, wie alle <i>vern\u00fcnftigen<\/i> Menschen, immer ein Buch nachdem anderen lesen, las n\u00e4mlich meistens mehrere gleichzeitig!<br \/>\nEs waren nicht nur die ideologischen Scheuklappen, dass dieses <i>rote Flintenweib<\/i> niemals versuchte, ihre beiden Ableger entsprechend zu beobachten, und wenn die Brut eine gewisse innere Zufrieden\u00adheit ausstrahlte, sie dann auch mal gew\u00e4hren zulassen! Stattdessen immer gleich los krakeelte und damit die eigenen Unzul\u00e4nglichkeiten kaschierte. Schlie\u00dflich hatte sie in solchen Momenten die Produkte<strong>*<\/strong> jener zweifelhaft\/defizit\u00e4ren <i>Erziehungsversuche<\/i> vor sich, eine Spiegelung ihrer selbst&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"hu-HU\"><strong>*<\/strong>Sp\u00e4ter kam ich mir h\u00e4ufig so vor, wie das Produkt einer sinnlos verbrachten Tanzpause!<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinterher fielen mir noch einige Begebenheiten ein, mit denen ich mich auseinandersetzen musste, die auch f\u00fcr viele Au\u00dfenstehende nicht nachvollziehbar sein werden. 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