{"id":40312,"date":"2023-05-04T20:11:25","date_gmt":"2023-05-04T19:11:25","guid":{"rendered":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=40312"},"modified":"2024-09-24T18:43:14","modified_gmt":"2024-09-24T17:43:14","slug":"merkwuerdiges-aufeinandertreffen-auf-irgendwelche-duckmaeuserischen-rotzloeffel-die-wahrscheinlich-ein-stueck-dunklen-flur-als-ihre-kinderstube-bezeichnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=40312","title":{"rendered":"Merkw\u00fcrdiges Zusammentreffen mit irgendwelchen duckm\u00e4userischen &#8220;rOTZL\u00d6FFELN&#8221;, die wahrschein\u00adlich ein St\u00fcck dunklen Flur als ihre Kinderstube bezeichnen&#8230;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Meine mitt\u00e4gliche Zusammenkunft an der <em>Berliner Feinb\u00e4ckerei<\/em> \u201eThoben\u201c, fand am 2. Mai etwas sp\u00e4ter statt. Da ich mich im <em>Bauhaus, <\/em>zeitlich etwas vertan hatte.<br \/>\nGegen f\u00fcnfzehn Uhr sollte sich dann alles aufl\u00f6sen. Ein erschienener Neuling hielt mich aber mit einem spendierten Kaffee weiterhin auf. Nach fast einer Stunde wiederholte sich das gleiche Spiel, in deren Folge ich ebenso kleben blieb&#8230;<br \/>\nIrgendwann lie\u00df mir ein unstillbarer Drang keine Ruhe mehr. Begab mich deshalb in die nachbarliche Stammkneipe, <em>um meinen Hamster zu melken.<\/em>..<br \/>\nZur\u00fcck vom Lokus, stand ein Schaum reduzierter Halbliter herum, verbunden mit dem Hinweis, ihn doch aus\u00adzutrinken. Letztlich kamen so drei Liter <em>Gerstenkaltschale<\/em> zusammen, nebst mehreren Schn\u00e4psen. Nach jener Menge Fl\u00fcssigkeit wurde kapituliert&#8230;<br \/>\nEigentlich trinke ich in der Kneipe mittags immer nur einen Tee, l\u00f6se dabei den<em> schweren Sudo\u00adku<\/em> in der <em>BZ<\/em> und verschwinde anschlie\u00dfend sofort.<br \/>\nSeit Woche ging es nicht, jenes Hobby zu fr\u00f6nen, weil dies immer an irgendeinem Tisch vor der Pinte stattfand. Hatte doch die <em>Kneipersche<\/em> vergessen, jene Genehmigung f\u00fcr die Au\u00dfenbestuhlung rechtzeitig zu verl\u00e4ngern. Dabei kam das letzte Gespr\u00e4ch auf vergangene Modalit\u00e4ten, brachte das Beispiel \u201eBlue Caf\u00e9\u201c ins Gespr\u00e4ch.<br \/>\nDer damalige Budiker, stellte in den 1990ern, ewig zwei Biertischgarnituren unter die dortige Kas\u00adtanie. Wie er immer wieder betonte, ohne beh\u00f6rdliche Genehmigung! Nachts r\u00fcckten wir dann oft einen Tisch unter die Laterne und klopften manchmal noch bis 3 Uhr dort Skat&#8230;<br \/>\nDieses Areal wollte ich auf dem Heimweg noch ablichten und am n\u00e4chsten Tag der <em>Tresenmagd<\/em> zeigen.<br \/>\nMachte mich schlie\u00dflich in die Spur, musste aber feststellen, dass sich wenig Blut in meinem inne\u00adren Alkohol befand. Erschwerend kam eine andere Tatsache hinzu, mein Fr\u00fchst\u00fcck lag weit \u00fcber acht Stunden retour&#8230;<br \/>\nIn der Situation wurde sogar beschlossen, den Drahtesel nachhause zuschieben, \u00fcber einen nochmaligen Umweg zur B\u00e4ckerei. Machte dort noch einige Fotos, dann an der <em>Ecke Gasteiner\/Fechner-Stra\u00dfe<\/em>&#8230;<br \/>\n<strong>&#8211;<\/strong> Da ich seit Jahren, nicht nur hier im Kiez, den ewi\u00adgen <em>M\u00dcLLti-Kulti<\/em> ablichte.<br \/>\nVon etwas weiter oben, kurz vor dem Hofeingang von <em>Feinkost-LIDL<\/em> ert\u00f6nte infernalischer Krach, konnte aber wegen meines schlechten Sehens, auch leicht alkoholbedingt, nicht erkennen, was sich dort genau abspielte.<br \/>\n&#8211; Muss mir endlich mal eine neues Schieleisen zulegen!<br \/>\nUngef\u00e4hr 20 Meter, bevor ich die Stra\u00dfe zum<em> \u201eBLUE\u201c<\/em> \u00fcberquerte, registrierte ich mehrere Angeh\u00f6\u00adrige der <em>verbl\u00f6denden iPhone-Genration<\/em>, die sich scheinbar an einem Einkaufwagen vergingen.<br \/>\nAm meisten br\u00fcllte in dieser Gang ewig eine Tussi herum &#8211; ohne Punkt und Komma. Ihr widerliches Gekreische erinnerte mich sofort an die Stimme von <em>Frau Elster<\/em>, <em>aus dem Ostfernsehen.<\/em><br \/>\nNun interessierte mich <em>Wei\u00df Gott<\/em> nicht, was <em>jene vermeintlichen Proletenableger <\/em>sehr lautstark, auf dem Gehsteig trieben. Bekam vor der Kneipe, au\u00dfer deren lautstarke\u00a0 Freizeitgestaltung gar nichts weiter mit, weil sich vor ihnen parkende Autos befanden.<br \/>\nZwischendurch schienen sie sich aber auch auf dem Gehsteig zu sielen, weil ab und an mal irgend\u00adein Kopf \u00fcber einer Motorhaube auftauchte oder \u00fcber einem Autodach&#8230;<br \/>\nVor der Kneipe empfing mich der Zapfer.<br \/>\n\u201eKlaus, der Flipper ist frei, soll ich dir ein Weizen machen?\u201c<br \/>\n\u201eNee, ich gehe nur kurz auf den Topf, mache noch ein paar Bilder vom Platz vor der Kastanie und haue wieder ab.\u201c<br \/>\n\u201eWirklich kein Weizen?\u201c<br \/>\n\u201eAch, mach mir doch eine Cola, werde dann mal gleich die Fotos machen!\u201c<br \/>\n\u201eWirklich eine C O L A ? Wie du willst, habe dir aber noch nie eine Cola eingeschenkt&#8230;\u201c<br \/>\nFotografierte aus drei Ansichten, pl\u00f6tzlich kreischt das junge Weibchen: \u201eLeute, der Alte hat uns gerade fotografiert!\u201c<br \/>\nFlipperte ein Runde und wollte dann an der Ecke vom Tresen bezahlen. Registrierte in dem Moment einen spacken Typ der hereinschlich, dabei recht seltsam dreinblickte und sich innen an der linken Seite der T\u00fcr positionierte. Fand sogar, der Knabe schaute richtig bedeppert drein.<br \/>\nIn meine Richtung lie\u00df er dann, mit nicht gerader forscher Stimme, etwas ab: \u201eSie haben mich vor\u00adhin fotografiert!\u201c &#8220;Nee!&#8221;<br \/>\nBemerkte dazu, dass etwa einen Meter vor der Eingangst\u00fcr mehrere andere G\u00f6ren lauerten, wahr\u00adscheinlich seine Gefolgschaft, die alle erwartungsfroh in den Laden glotzten.<br \/>\nIm ersten Moment realisierte ich noch nicht einmal, was der dr\u00f6ge dreinblickende Rotzl\u00f6ffel eigentlich von mir wollte.<br \/>\nDeshalb von mir die folgende Frage kam: \u201e&#8230;und weiter! Was willst du nun von mir?\u201c<br \/>\nDachte mir so, dem gibst du jetzt deine Karte.<br \/>\nDer Depp wiederholte seine Feststellung erneut, mit jenem unvollendeten Halbsatz. Dabei h\u00e4tte ich dem<em> D\u00f6del<\/em> einfach s\u00e4mtliche Bilder auf meiner Kamera gezeigt, wenn er mir mit einer vern\u00fcnftigen Frage gekommen w\u00e4re.<br \/>\nNun hat schon von den Altvorderen fast niemand mehr gelernt, Bed\u00fcrfnisse verst\u00e4ndlich und korrekt anzumel\u00adden, wie soll sich dann die Brut in solchen Situationen verhalten?<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-40313 alignleft\" src=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Visitenkarte-300x113.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"113\" srcset=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Visitenkarte-300x113.jpg 300w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Visitenkarte-1024x387.jpg 1024w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Visitenkarte-150x57.jpg 150w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Visitenkarte-768x290.jpg 768w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Visitenkarte-624x236.jpg 624w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Visitenkarte.jpg 1061w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wollte bezahlen und fummelte dazu mein entsprechende Karte heraus, lie\u00df dabei noch ab: &#8220;F\u00fcr dein bisheriges Leben hat man dir nicht viel beigebracht! Mann, bist noch so jung, aber schon so bl\u00f6d! Wenn du nichts weiter willst, dann hau endlich ab!\u201c<br \/>\nVom Verstand her, schien der Bubi gar nicht zu checken, was ich abgelassen hatte. Denn sein bisherig dr\u00f6ger Gesichtsausdruck ver\u00e4nderte sich keine Bohne.<br \/>\nW\u00e4hrend der Situation rutschte ich am Tresen ab und tat dazu einen seitlichen Ausfallschritt wegen der abhanden gekommenen Balance. Jenen Umstand interpretierte das B\u00fcrschchen entsprechend! Angst hatte er nat\u00fcrlich nicht, aber schneller als der Wind verschwand er, nebst seines Rudels.<!--more--><br \/>\nTrank daraufhin noch ein weiteres<em> dunkles Sirupges\u00f6ff<\/em>, wobei mich der Zapfer fragte: \u201eSag mal, was sollte das denn eben? Was wollte der Typ eigentlich von dir?\u201c<br \/>\nWei\u00df der Deubel, dies wusste ich leider auch nicht, l\u00f6hnte und ging.<br \/>\nSchloss unter der Kastanie gerade meinen Drahtesel ab, als <em>Polente<\/em>*<sup><b>INNERIN <\/b><\/sup>auftauchten.<br \/>\nInnerhalb k\u00fcrzester Zeit kam mir das Gef\u00fchl hoch, dass beide auch nicht die Hellsten waren&#8230;<br \/>\nWas nun kommt, da hatte ich nun ganz schlechte Karten, da sie zu zweit herumstanden. Ungef\u00e4hr 50(?) Meter weiter, auf einer Gehwegseite beobachteten die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotzl%C3%B6ffel\"><em>rotzl\u00f6ffeN<\/em><\/a>*<sup><b>IN <\/b><\/sup>alles, dabei <em>Kommunikatiosprothesen<\/em> in den H\u00e4nden hielten.<br \/>\nDer <em>Freund und Helfer<\/em> begann seinen Salm, weil sie gerufen wurden, da ich Kinder beleidigt h\u00e4tte, gleichzeitig verlangte der uniformierte Herr meinen Ausweis.<br \/>\nDaraufhin wollte ich erst mal seinen Dienstausweis sehen, \u201eihnen m\u00fcsste doch meine Uniform ge\u00adn\u00fcgen!\u201c<br \/>\n\u201eNee, dann gibt es meinen Ausweis auch nicht!\u201c<br \/>\nKnurrend kam er meiner Bitte nach. Was letztlich sowieso nur ein Witz meinerseits gleichkam, der h\u00e4tte mir auch eine beliebige Scheckkarte zeigen k\u00f6nnen. Denn wegen meiner vollkommen defor\u00admierten Sicht, geh\u00f6re ich sowieso nicht mehr zu der Zielgruppe, welche etwas in jener Winzschrift auch nur ann\u00e4hernd entziffern kann. Vor seiner Amtshandlung kam noch, \u201enehmen sie die Kette aus ihrer Hand und h\u00e4ngen sie die an den Lenker!\u201c<br \/>\nSelbige Aufforderung kam ich nat\u00fcrlich flugs nach! Erinnerte mich n\u00e4mlich an den Vorfall am ba\u00adrocken <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2013-11\/berlin-neptunbrunnen-polizei-schuss-toter\">Neptunbrunnen<\/a> nahe des Alexanderplatzes. Wollte n\u00e4mlich nicht in der<em> Riege von mutma\u00dflich geistig verwirrter Personen<\/em> auftauchen, denen auch in <em>mutma\u00dflich putativer Notwehr<\/em>, ein St\u00fcck Blei mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%BCndungsgeschwindigkeit\"><em>gro\u00dfer<\/em> <em>V0<\/em><\/a>, ihr Lebenslicht ausl\u00f6schte&#8230;<br \/>\nSollte mich bei den <em>G\u00f6ren<\/em> entschuldigen, da ich sie in ihrer Ehre gekr\u00e4nkt h\u00e4tte, dann g\u00e4be es keine Anzeige.<br \/>\n<em>Ich dachte, mich v\u00f6\u00adgels!<\/em><br \/>\nDer Typ verlangte von mir, dass ich mich auf die Ebene dieser <em>heranwachsenden Halbintelligenzler<\/em> begab, die lediglich <em>all jene p\u00e4dagogischen Defizite ihrer Anr\u00fchrer,<\/em> bereits in jungen Jahren optimal verinnerlicht hatten&#8230;<br \/>\nAch so, mir f\u00e4llt noch etwas ein, w\u00e4hrend der Amtshandlung, schaute mich seine Kollegin (<em>wohl auch eine Quotenpolizistin<\/em>) nicht ein einziges mal an.<br \/>\nIn welchem <em>mehrteiligen Russefilm<\/em> war ich denn da gelandet?<br \/>\nZwischendurch wurde ich doch sehr neugierig und fragte, ob es immer noch der Realit\u00e4t entspr\u00e4che, <em>wenn Polizisten Doppelstreife liefen,<\/em> der eine lesen und der andere schreiben k\u00f6nnte.<br \/>\n&#8211; &#8220;<strong>Dies w\u00e4re heute anders!&#8221;<\/strong><br \/>\nVor 55 Jahren, gerade 18 Lenze auf dem Buckel und bei der <em>Arbeiterkn\u00fcppelgarde<\/em> gelandet, machte ich als <em>Bereitschaftsbulle<\/em> aber vollkommen gegens\u00e4tzliche Erfahrungen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine mitt\u00e4gliche Zusammenkunft an der Berliner Feinb\u00e4ckerei \u201eThoben\u201c, fand am 2. 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