{"id":43704,"date":"2025-04-03T20:43:12","date_gmt":"2025-04-03T19:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=43704"},"modified":"2025-04-04T02:08:25","modified_gmt":"2025-04-04T01:08:25","slug":"unterstuetzen-sie-freien-journalismus-und-abonnieren-sie-die-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=43704","title":{"rendered":"Unterst\u00fctzen Sie freien Journalismus und abonnieren Sie DIE ZEIT"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-43706 alignleft\" src=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Z-E-I-T-129x150.jpg\" alt=\"\" width=\"129\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Z-E-I-T-129x150.jpg 129w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Z-E-I-T-258x300.jpg 258w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Z-E-I-T.jpg 547w\" sizes=\"auto, (max-width: 129px) 100vw, 129px\" \/>Liebe Leserin, lieber Leser,<\/em><br \/>\n<em>vielleicht hatten Sie &#8211; es ist noch nicht so lange her &#8211; auch diesen Traum: Die Demokratie vertreibt Despoten und Diktatoren. Statt sich gegenseitig zu bekriegen, k\u00e4mpft eine in Vernunft vereinte Menschheit gegen Klimawandel, Artenverlust und Ungerechtigkeit. Die Idee der Aufkl\u00e4rung &#8211; alle Menschen zu ermutigen, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen &#8211; ist schlicht nicht mehr aufzu\u00adhalten.<\/em><br \/>\nM\u00f6glicherweise irren noch solcherart Narren<sup><b>*INNERINNEN usw. u.\u00e4.\u00a0 <\/b><\/sup>irgendwo in hiesigen Gefilden herum, die sich an den ewigen Verbalhurereien, welche den Begriff \u201eDIE Demokratie\u201c betreffen, auch noch k\u00f6stlich erg\u00f6tzen. Kann mir sogar vorstellen, dass wahrscheinlich bis zum heutigen Tag, solche Tagtr\u00e4umer irgendwo existieren. F\u00fcr mich endete <em>Die Zeit-\u00c4ra<\/em> ruckartig, als mein Sangerhausener Landsmann, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christoph_Dieckmann_(Journalist)\">Christoph Dieckmann<\/a> , der Schatten von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Schorlemmer\">Fritze Schorlemmer<\/a>, die Trotz-Ossi-Seite in dem Blatt etablieren konnte&#8230;<br \/>\n<strong>(<\/strong>Gleich auf der ersten Seite wird im Text irgendwo Dylan erw\u00e4hnt, es handelte sich um ein merkw\u00fcrdi\u00adges Konzert. Irgendwer berichtete mir damals, dass der Veranstalter (<em>Schwenkow<\/em> oder <em>Rau<\/em>?!) nach dem miesen Kartenvorverkauf, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bob-Dylan-Konzert_in_Ost-Berlin\">Bob<\/a> angeblich unwissentlich nach Ostberlin gekarrt wurde und es erst vor Ort erfuhr. <a href=\"https:\/\/www.bundesarchiv.de\/themen-entdecken\/online-entdecken\/themenbeitraege\/bob-dylan-1987-in-ost-berlin\/\">Deshalb ohne gro\u00dfartigen Zugaben<\/a> gleich wieder abhaute&#8230;<strong>)<\/strong><br \/>\nAllerdings war C.D. f\u00fcr mich bereits vorher schon gestorben, als ich ihn mit Klaus D., anl\u00e4sslich einer Veranstaltung in Ostberlin kurz traf und er mir sagte, ich solle damit aufh\u00f6ren, in Sangerhausen und Umgebung Stasispitzel ausfindig zumachen. Obwohl ich die Meinung vertrat, wenn man nichts gegen jenes Pack unternimmt, sind sie bald wieder in entsprechenden Funktionen und allen ist dies schei\u00dfegal&#8230;<br \/>\nEtwas sp\u00e4ter kreuzten sich unsere Wege auf irgendeinem Provinzbahnhof, auf dem ich mit meiner Angetrauten, von Lunow aus hingekarrt wurden, um zu sp\u00e4ter Stunde nach Berlin zu d\u00fcsen, da \u00fcbersah er mich geflissentlich&#8230;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2021\/14\/christoph-dieckmann-journalist-zeit-ostdeutschland\">Fand im Netz ein Interview mit ihm<\/a>, zu Beginn fand ich folgende Bemerkungen von ihm:<em> Ich woll\u00adte mal Fu\u00dfballreporter f\u00fcrs Radio werden. Doch war mir fr\u00fch klar: Das wird nichts. Ich durfte ja kein Abitur machen, wegen meiner Nichtzugeh\u00f6rigkeit zur FDJ. Mein Vater war Pfarrer in Sanger\u00adhausen, dort gab es die <\/em>Kreisschulr\u00e4tin Richter<em>. Diese herrschende Genossin erkl\u00e4rte mir: Sie tun nichts f\u00fcr das Volk,<\/em> <em>da tut die Volksmacht auch nichts f\u00fcr Sie! Folglich blieb mir die h\u00f6here Bildung verwehrt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><!--more-->Nebenher h\u00e4tte er ja auch mal einiges aus dem Elternhaus und seinem Bruder ablassen k\u00f6nnen, ist aber nun alles total vertrocknete Schei\u00dfe von gestern&#8230;<br \/>\nDies mit dem Abitur ist vollkommen schr\u00e4g abgelassen, denn mir ging es ja \u00e4hnlich, war auch nicht inder FDJ allerdings fing ich dann mit Abendschule an, was sich nicht so einfach gestaltete. Stieg dann in den ersten Monaten der 12. Klasse dort aus, was keine politischen Beweggr\u00fcnde beinhaltete&#8230;<br \/>\nEben fiel mir etwas zur <em>Genossin Kreisschulr\u00e4tin Richter<\/em> und aus welchem Grund er vielleicht an diese <em>rote Tante<\/em> geriet. Jenen Job hatte sie n\u00e4mlich meiner Gro\u00dfmutter zu verdanken, weil sie daf\u00fcr sorgte, dass ihr Vorg\u00e4nger, <em>Genosse Wetzel<\/em>, schlie\u00dflich in die W\u00fcste geschickt wurde. Stimmt nicht ganz, er wurde Staatsb\u00fcrgerkundelehrer in der Heinrich-Heine-Schule und ich hatte ihn in selbiger Position w\u00e4hrend 11. und 12. Klasse&#8230;<br \/>\nWie es dazu kam, ist keine witzige Geschichte, besonders was er anschlie\u00dfend mit meiner Schwes\u00adter anstellte&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><!--more--><strong>Fu\u00dfnote:<\/strong> F\u00fcr mich existiert schon lange nur noch eine deutschsprachige Zeitschrift, welche ich f\u00fcr voll nehme: <strong>Die NZZ!<\/strong><br \/>\nHier der Rest von jener digitalen UNTERST\u00dcRZUNGSBETTELEI, welche f\u00fcr mich bereits wieder in <em>gef\u00e4lligkeitsjournalistische Schreibselei<\/em> abglitt&#8230;<br \/>\n\u25ba <em>Die Gegenwart erscheint dagegen wie ein schwindelerregender Albtraum. Wo zuerst hinsehen? In die USA, in der die Demokratie zu erodieren droht? In die Ukraine oder auf den Gazastreifen? Auf die schmelzenden Gletscher, die schwindenden Urw\u00e4lder? In die sozialen Medien, in denen die KI immer schneller und perfekter Falschnachrichten verbreiten hilft? In die Parlamente, in denen Populismus den Austausch ernst gemeinter Argumente verdr\u00e4ngt?<\/em><br \/>\n<em>In solchen Zeiten braucht es mehr denn je einen unabh\u00e4ngigen Journalismus. Einen Journalismus, der genau hinsieht. Einen Journalismus, der statt mit vorgefasster Meinung offen und neugierig kri\u00adtische Fragen stellt. Einen Journalismus, der Respekt vor den Argumenten seines Gegen\u00fcbers hat. Einen Journalismus, der Stellung bezieht.<\/em><br \/>\n<em>Wir wollen unseren Leserinnen und Lesern Orientierung bieten \u2013 und damit die Chance, sich selbst eine Meinung zu bilden. Wir suchen<\/em> <em>aber auch die Geschichten, die gerade in diesen Zeiten Mut machen. Wir suchen die Menschen, die im besten Sinne zum Handeln anstiften. Und das auf all unseren Plattformen, in der gedruckten ZEIT, in<\/em> <em>unseren Magazinen oder im Podcast, auf unserer Homepage, unseren Social-Media-Kan\u00e4len und\u00a0auf der B\u00fchne.<\/em><br \/>\n<em><strong>Heute erhalten Sie die M\u00f6glichkeit, bis zu 8 Ausgaben der ZEIT gedruckt oder digital f\u00fcr nur 7 Euro zu lesen. Ich w\u00fcnsche Ihnen gute Erkenntnisse bei der Lekt\u00fcre.<\/strong><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Ihr Andreas Sentker<\/em><br \/>\n<em>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Redakteur,<\/em><br \/>\n<em>Herausgeber ZEIT Wissen und Podcast-Host ZEIT Verbrechen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht hatten Sie &#8211; es ist noch nicht so lange her &#8211; auch diesen Traum: Die Demokratie vertreibt Despoten und Diktatoren. 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