{"id":44660,"date":"2026-01-01T22:40:59","date_gmt":"2026-01-01T21:40:59","guid":{"rendered":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=44660"},"modified":"2026-01-02T00:21:53","modified_gmt":"2026-01-01T23:21:53","slug":"pistorius-nennt-vorfaelle-erschuetternd-zeigt-sich-betroffen-und-fordert-aufklaerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=44660","title":{"rendered":"Pistorius nennt Vorf\u00e4lle &#8220;ersch\u00fctternd&#8221;, zeigt sich \u201ebetroffen\u201c und fordert Aufkl\u00e4rung."},"content":{"rendered":"<p>Recherchen zufolge sollen in der Bundeswehr-Eliteeinheit <i>problematische Praktiken \u00fcber Jahre toleriert worden sein<\/i> &#8211; von <i>rechtsextremen Parolen<\/i> \u00fcber <i>sexuelle \u00dcbergriffe<\/i> bis hin zu <i>gef\u00e4hrlichen Ritualen<\/i>. Die F\u00e4lle von <i>Rechtsextremismus<\/i>, <i>sexuellem Fehlverhalten<\/i> und <i>Drogenkonsum<\/i> im rhein\u00adland-pf\u00e4lzischen Zweibr\u00fccken <i>seien ersch\u00fctternd<\/i>, sagte der <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/rheinlandpfalz\/swr-pistorius-vorfaelle-bei-fallschirmjaegern-in-zweibruecken-erschuetternd-100.html\">SPD-Politiker<\/a> der Deutschen Presse-Agentur. <b>Sie st\u00fcnden im krassen Widerspruch zu den elementaren Werten der Armee.<\/b><br \/>\nDie Staatsanwaltschaft ermittelt gegen <i>19 Fallschirmj\u00e4ger der Bundeswehr<\/i>. Verteidigungsminister Pistorius zeigt <i>sich betroffen<\/i> und <i>fordert Aufkl\u00e4rung<\/i>.<br \/>\nDer Verteidigungsminister zeigt <i>sich geschockt<\/i> &#8211; <i>und \u00fcbt Kritik an der Milit\u00e4rf\u00fchrung<\/i>.<br \/>\nEs handelt sich nach Angaben der Beh\u00f6rde <i>um Soldaten mit dem Dienstgrad eines Unteroffiziers<\/i>.<br \/>\nSolche Sperenzchen hatte ich bereits ab Mai 1967 erleben d\u00fcrfen, in der Zone, als Bereitschaftsbul\u00adle in Halle\/Saale.<br \/>\nNebenher, ich war der j\u00fcngste K\u00e4mpe im ganzen Rudel, gerade mal ein halbes Jahr 18 Lenze auf dem Buckel. Jene wehrpflichtige Internierung verdankte ich damals der <i>Mutter meiner Schwester<\/i>. Als hohes Parteitier gingen ihr h\u00f6here Genossen m\u00e4chtig auf den Z\u00fcnder, weil sie nicht in der Lage schien, ihrem Ableger einen Gang zum Fris\u00f6r aufzudr\u00fccken&#8230;<br \/>\nJenes Mistst\u00fcck tauchte hilflos beim Scheffchen des Wehrkreiskommandos auf, <i>zieht ihn einfach zur Truppe, er ist gerade mit einem anst\u00e4ndigen M\u00e4dchen zusammen, da wird es dann keine weite\u00adren Probleme geben<\/i>!<i> <\/i><br \/>\nGing aber mehrfach in den Annalen der Garnison ein, mit den meisten Tagen Bau, au\u00dferdem musste ich die letzten drei Tage auch bei Vater Philipp absitzen und wurde deshalb erst gegen 22 Uhr ent\u00adlassen.<br \/>\nEs sind ja bei dem uniformierten Haufen nicht nur die vielen Tage, welche man unter Ulk verbu\u00adchen muss. Wesentlich schlimmer sind dort n\u00e4mliche sog. <em>Vorgesetzte<\/em>, f\u00fcr die gewisse Untergebene teil\u00adweise als Freiwild gelten, wenn sie sich gegen solche Idioten und Sadisten nicht zur wehr setzen.<br \/>\nDamit hatte ich absolut keine Probleme, befanden sich doch in vielen <em><strong>Dienst<\/strong>vorschriften<\/em> seltsame L\u00fccken.<br \/>\nDer witzigste Umgang damit waren die Folgen einer n\u00e4chtlichen Einbuchtung zur Ausn\u00fcchterung!<br \/>\nF\u00fcr jenes Privileg gen\u00fcgte beim Ausgangseinr\u00fccken nachts, lediglich ein dummer Spruch am Wach\u00adlokal.<!--more--><\/p>\n<p>Das eigentliche Dilemma kam erst am n\u00e4chsten morgen, allerdings nicht f\u00fcr mich, schlie\u00dflich hatte die n\u00e4chtliche Einquartierung einen triftigen Grund!<br \/>\nWenn z.B. zu Dienstbeginn ein l\u00e4ngerer Marsch in voller Kriegsbemalung anstand, mit der gesam\u00adten R\u00f6delei an leeren Munitionstrommeln, als LMG-Sch\u00fctze und den dazugeh\u00f6rigen Ballast auf dem R\u00fcc\u00adken, war f\u00fcr die n\u00e4chsten Stunden nach der n\u00e4chtlichen Unterkunft alles im sehr gr\u00fcnen Bereich! Dies hing damit zusammen, dass der Wachhabende auf den Kommandeur lauern musste. Die Nase trudelte immer so gegen 7:40 Uhr ein, erst nach diesem Akt wurde man aus dem Arrest rausgeschmissen, wobei man sich nat\u00fcrlich auch viel Zeit lie\u00df.<br \/>\nNun galt Dienstbeginn Punkt Uhr!<br \/>\nVorher war der fr\u00fchsportliche Drill bereits lange vorbei.<br \/>\nNun hie\u00df es sich umzuziehen und ab in den riesigen Speiseraum zu schlampern, um dort entspre\u00adchend gem\u00e4chlich das Fr\u00fchst\u00fcck einzupicken &#8211; schlie\u00dflich galt Essenfassen als Befehl! Hinzu kam, dass man von den K\u00f6chen noch Sonderrationen bekam, wenn man die Nacht im Bunker verbracht hatte.<br \/>\nSo verging meistens mehr als eine Stunde, oftmals tauchte dann der Helfer vom UvD auf, um einen an den weiteren Tagesablauf zu erinnern&#8230;<br \/>\nSpannen war dann immer erst, was sich die Deppen haben einfallen lassen, f\u00fcr die Zeit bis zum Mittagessen. Als ein Joker galt immer die Tatsache, dass sie keinen Fahrer f\u00fcr mich auftreiben konnten, der mich mit der Gel\u00e4ndekarre irgendwohin kutschieren musste. Was hie\u00df, irgendwelchen Schnick-Schnack zu erledigen, sei es nur stundenlang den ellenlangen Flur zu bohnern.<br \/>\nObendrein gestaltete sich der Ausgang sowie meistens sehr dr\u00f6ge, da es nur vier L\u00e4den gab, wo man Schnecken angraben konnte. Der Anschiss lauerte dabei auch \u00fcberall, wenn vorher bereits die Angeh\u00f6rigen der <i>Asche <\/i>den Laden bereits okkupiert hatten.<br \/>\nWer nie solch uniformierten Haufen, mit allen seinen nicht kalkulierbaren idiotischen Ph\u00e4nomen erlebt hat, derjenigen wird auch keine Vorstellung haben k\u00f6nnen, wie bedeutsam sich ein erfolgrei\u00adcher Ausflug in einen Frauenk\u00f6rper auf die Psyche auswirkt&#8230;<br \/>\nHinzu kam etwas nach Beendigung der Grundausbildung &#8211; endlich Urlaub und sich ohne Hektik auf bekannten Pfaden, mal wieder sexuell ausschei\u00dfen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nZuerst kamen dann aber die <i>Ehekr\u00fcppel<\/i> erst dran &#8211; als unsereins in den Startl\u00f6chern stand, begann der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Abnutzungskrieg\">6-Tage-Krieg<\/a>!<br \/>\nWer \u00fcber ein bisschen Phantasie verf\u00fcgt, kann sich billig ausrechnen, auf welchem Niveau nun wo\u00adchenlange exzessive rechtslastige Verbalhurereien begannen. Dabei gab es immer schon nazistische Definitionen, wenn sie ganz bestimmte Situationen betrafen, nicht nur unter den Soldaten.<br \/>\nMir f\u00e4llt gerade etwas dazu ein, wenn es zu irgendwelchen Normenkontrollen in die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/2-Chlorbenzylidenmalons%C3%A4uredinitril\"><strong>CS<\/strong>-Gaskammer<\/a> ging, war es f\u00fcr viele einfach nur das <i>Auschwitz-Kasino<\/i> und so \u00e4hnlich!<br \/>\nVerbl\u00fcfft hat mich sp\u00e4ter, nach den Niederschriften in meiner Akte, da befanden sich im letzten Semester meiner Wehrpflicht auf meiner Bude, unter den acht Soldaten, vier IM\u00b4s, und trotzdem gab es in den 18 Monaten niemals irgendwelche dienstlichen Auseinandersetzung \u00fcber selbige Nazi-Problematik seitens der Vorgesetzten!<br \/>\nHabe weiter keine Lust noch mehr dar\u00fcber abzulassen, gebe aber noch zwei Hinweise, einen aus eigenen Erlebnissen, die andere betrifft historische Betrachtungen!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?s=Till+RAMMSTEIN\">Till RAMMSTEIN<\/a> weiter ohne Ende\u2026<br \/>\n<a href=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?s=Luigi+Colani\">Luigi Colani<\/a> geht nicht mehr einkaufen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Recherchen zufolge sollen in der Bundeswehr-Eliteeinheit problematische Praktiken \u00fcber Jahre toleriert worden sein &#8211; von rechtsextremen Parolen \u00fcber sexuelle \u00dcbergriffe bis hin zu gef\u00e4hrlichen Ritualen. 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