{"id":45709,"date":"2026-08-18T20:17:07","date_gmt":"2026-08-18T19:17:07","guid":{"rendered":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=45709"},"modified":"2026-08-19T01:34:23","modified_gmt":"2026-08-19T00:34:23","slug":"aus-der-schuelerzeitung-gebrauchtwaren-kaufhaus-in-berlin-eine-warenwelt-die-gefaellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=45709","title":{"rendered":"Aus der SCH\u00dcLERZEITUNG: Gebrauchtwaren-Kaufhaus in Berlin &#8211; Eine Warenwelt, die gef\u00e4llt"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Niedergang der Kaufh\u00e4user geht auch eine Einkaufskultur zu Ende.<br \/>\nIn Berlin gibt es einen Ersatz, der ankommt: die NochMall.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/taz.de\/Gebrauchtwaren-Kaufhaus-in-Berlin\/!6175244\/\">Eine Hommage&#8230;<\/a><br \/>\nWas <i>Traudelchen<\/i> da anf\u00e4nglich ablie\u00df, damit kann ich wirklich <i>n\u00fcscht<\/i> anfangen&#8230;<br \/>\nSolch merkw\u00fcrdige Eingebung hatte ich bereits als Kind nicht, was absolut nichts damit zu tun hat, dass mich <i>Meister Adebar <\/i>irrt\u00fcmlich in der Zone entsorgte, in Sangerhausen\/S\u00fcdharz, am Arsch der Welt, im s\u00fcdlichsten Zipfel von Sachsen-Anhalt.<\/p>\n<p>\u25baDazu eine kurze abgewandelte Erkl\u00e4rung, die da ausdr\u00fcckte, was mal jemand \u00fcber seine Heimat\u00adstadt ablie\u00df: <b>Wien sei halb so gro\u00df, wie der Zentralfriedhof von Chicago, aber doppelt so tot!<\/b><br \/>\nNur doppelt so tot, w\u00fcrde meiner Geburtsstadt nicht im Entferntesten gerecht werden&#8230;<br \/>\nEin anderer Kumpel brachte es anders auf den Punkt, mit einer abgewandelten Zuchthauserkennt\u00adnis: <b>Kennt ihr den Ort, wo die Sonne nie lacht? Wo man aus Menschen Idioten macht, wo man verlernt Anstand und Tugend? Dies ist Sangerhausen, das Grab meiner Jugend! <\/b><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><b>\u263a<\/b><\/span><br \/>\nVollendet ging es damit anl\u00e4sslich meiner Jugendweihe richtig los, die Mutter hatte in einen Beklei\u00addungs-KONSUM <span style=\"font-size: small;\">(Kauft Ohne Nachdenken Schnell Unsern Mist) <\/span>lange vorher eine Klamotte bestellt. Wegen der Warenstreuung wurde mir Himmelangst, dass noch andere in der Klasse, im entspre\u00adchenden Schick auftauchen w\u00fcrden. Gro\u00dfmutter beruhigte mich daraufhin, sie hatte bereits etwas angeleiert, da sie zuf\u00e4llig die gleichen Bedenken hegte! Ein Anruf in Halle, bei ihrer langj\u00e4hrigen Freundin aus jungen Jahren <i>und alles lief nicht im sozialistischen Gang<\/i><b>!<\/b><br \/>\nIndem Zusammenhang lief ich jener sehr sympathischen Dame mal wieder \u00fcber den Weg. Sie ver\u00adf\u00fcgte \u00fcber unendliche Beziehungen, obwohl ihr das Gesch\u00e4ft der Vorfahren nicht mehr geh\u00f6rte, die gr\u00f6\u00dfte Papeterie in der <i>Gro\u00dfen Ullrichstra\u00dfe <\/i>im Zentrum, aber die Bolschewiken gestatteten ihr gro\u00dfz\u00fcgig, mit der ganz alten Bezeichnung ihres Ladens, weiterhin zu kokettieren&#8230;<br \/>\nWegen dieses Einsatzes wurde ich nat\u00fcrlich stolz wie ein Spanier. Denn eigentlich war mir diese Gesch\u00e4ftsfrau nur dadurch etwas n\u00e4her bekannt, Weil Oma zum Jahresende immer mehrere kleine Abrei\u00dfkalender abstaubte. Was ihrer Tochter absolut nicht gefiel, da neben den kirchlichen Feierta\u00adgen, lediglich der <b>1.<\/b> Mai noch farbig hervorgehoben wurde!<br \/>\nZu dem Datumsanzeiger geh\u00f6rte noch eine t\u00e4gliche Zeremonie. Wechselseitig erklimmten mein Schwester und ich t\u00e4glich einen Stuhl, rissen dann das Blatt vom Vortag ab und \u00fcbergaben es dem Opa. Der warf einen Blick drauf und rezitierte dann sehr oft anspruchsvolle Spr\u00fcche von der R\u00fcck\u00adseite, so wurde aus mir ein lebenslanger Zitat<i>erich. <\/i>Wobei mir so mancher verinnerlichte Mehrzeiler \u00f6fters mal ein Satz warme Ohren einbrachte, als prompte Antwort auf bestimmte Sachverhalte, mei\u00adne damit besonders selbiges bedeutungsvolles Kontra: <b>Wessen Geist nicht blitzt, dessen Stimme donnert!<\/b><br \/>\nEin gesamtes Leben lang, erwies sich eine andere Erkenntnis immer wieder besonders hilfreich, als entsprechende Reaktion aus dem Rudel heraus &#8211; <b>Leichte Arbeit im Hafen, erspart dir schwere Arbeit auf hoher See! <\/b><br \/>\nEigentlich beinhaltete der Einkauf anschlie\u00dfenden keine nachhaltigen Begehrlichkeiten, doch ging alles einher mit einer ganz neuen Erfahrung, welche sich aber auch niemals wiederholte. Es handel\u00adte sich um ewige Begr\u00fc\u00dfungszeremonien in dem Kaufhaus am Markt, egal auf welcher Etage wir auftauchten&#8230;<br \/>\nWenige Jahre sp\u00e4ter, nutzte ich die <i>ehemalige Bekanntschaft<\/i> sehr gekonnt aus, zu der Zeit als Be\u00adreitschaftsbulle. Mit einem Freund, in \u00e4hnlicher Montur, hatten wir in einer exquisiten Fresskneipe telefonisch, aber unbedarft einen Tisch geordert. Waren an jenen sp\u00e4ten Nachmittag mit zwei recht tugendhaften K\u00e4then verabredet. Als mein Spezi endlich registrierte wo uns der georderte Platz er\u00adwartete, wurde er recht sauer, meine Beschwichtigung prallten an ihm ab. Allerdings ging er auf eine Gesch\u00e4ft mit mir ein, wenn wir problemlos reink\u00e4men, sollte er die gesamte Zeche bezahlen&#8230;<br \/>\nUns beiden war n\u00e4mlich bekannt, an der Eingangst\u00fcr hing ein Zettel, auf dem daraufhin gewiesen wurde, es sich um eine Restaurant gehobenerer Qualit\u00e4t handeln w\u00fcrde und deshalb Soldaten in Uniform unerw\u00fcnscht seien.<br \/>\nKaum im Raum, empfing uns hastig ein Servierfl\u00e4z, den unsere Tischbestellung absolut nicht inter\u00adessierte, alles verbunden mit der Aufforderung, sofort unauff\u00e4llig zu verschwinden.<br \/>\nDann erfolgte mein Auftritt, in dem ich freundlich bestimmt den Gastst\u00e4ttenleiter verlangte.<br \/>\nBekam dann auf meinen Einwand, keine Erwiderung, aber eine kurze Frage an seinen Knecht, da\u00adraufhin lediglich die Offerte ihm sofort zu folgen&#8230;<br \/>\nHatte mit erfolgreichen Unverst\u00e4ndnis dem Scheffchen mitgeteilt, dass ich sogar noch als Halbstar\u00adker, mit meiner Tante, Frau K., fr\u00fcher \u00f6fters hier zum Speisen eingekehrt bin.<br \/>\n<strong>Kurz etwas zum besagten Reinickendorfer Kaufhaus&#8230;<\/strong><\/p>\n<p><!--more-->Muss kurz vor Korona gewesen sein, w\u00e4hrend eines Ganges auf einem nahegelegenen Friedhof schnappte ich etwa von dem Laden auf und landete anschlie\u00dfend sofort in ihm. Mich interessierten lediglich die Massen an Vinylscheiben, CD\u00b4s und die sehr gelungene Imbissanlage, nicht nur von letztgenannter Einrichtung k\u00f6nnte sich wahrlich so mancher Laden, eine riesige Scheibe abschnei\u00adden<b>! <\/b><br \/>\nBin anschlie\u00dfend schon mehrfach dort gewesen, lohnt sich wirklich!<br \/>\nMir f\u00e4llt es nicht ein, wann ich letztmalig in einem dieser idiotischen Konsumtempel landete.<br \/>\nNoch vor 15 Jahren, gab es im Nachbarhaus eine Lutheranische Kirche, mit Ohrenbeichte. F\u00fcr Leu\u00adte, die in Russland als <em>Deutsche<\/em> beschimpft wurden und hier nur als <em>Russen<\/em> durchgehen.<br \/>\nZu einigen dieser Gemeinschaft bekam ich auf ungew\u00f6hnliche Art Kontakt.<br \/>\nLernte eines Abends, in meiner Stammpinte einen j\u00fcngeren <i>Russen<\/i> kennen, der sich dann outete, sich aber auch \u00fcber wiederkehrende Russischlaute nebst Gesang, meinerseits freute.<br \/>\nW\u00e4hrend der beginnenden Rauschphase Nr.3, \u201eHang zur allgemeinen Verbr\u00fcderung\u201c, registrierte ich recht deformierten Unterkiefer, damit sei er demn\u00e4chst in Behandlung. Eigentlich war es der entscheidende Grund hier zu landen, damit hatten ihn seine Eltern gek\u00f6dert, denn er wollte nicht ins <i>Reich<\/i>!<br \/>\nAls N\u00e4chstes erfolgte die Erkl\u00e4rung, wie es dazu kam.<br \/>\nBei seinem Grundst\u00fccksnachbar handelte es sich um einen Pferdenarr, mit dessen Zossen durfte ewig alles m\u00f6gliche angestellt werden. Eines Tages wollte Sascha vor der Schule noch kurz Ausrei\u00adten, wozu der Gaul scheinbar keinen Trieb versp\u00fcrte. Der Knabe ungeduldig aufstieg, wobei der Sattel noch nicht korrekt festsa\u00df. Nach wenigen Schritten schmiss das Ross ihn ab und er knallte dabei auf einen Stein.<br \/>\nNur gut, sein Nachbar besa\u00df ein Gel\u00e4ndewagen&#8230;<br \/>\nDann lie\u00df mein neuer Zechkumpan etwas ab, worauf er anschlie\u00dfend sofort mit einer ausgiebigen Weinerei begann, nach seiner kurzen Schilderung zum Hergang und wer sein Nachbar eigentlich war, den ich sowieso nicht kennen w\u00fcrde.<br \/>\nNicht nur, dass ich ihn nicht nur kannte, sondern Sascha sogar einige Buchtitel von ihm hersagen konnte. Es handelte sich um den Kirgisischen Schriftsteller <a href=\"https:\/\/www.unionsverlag.com\/info\/person.asp?pers_id=111\"><i>Tschingis Aitmatow<\/i><\/a>!<br \/>\nWobei ich es damals nicht verstand, als in der Zone : <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Abschied_von_Gulsary\"><i><b>Abschied von G\u00fclsary<\/b><\/i><\/a><i>,<\/i> als B\u00fcckware erschei\u00adnen durfte.<br \/>\nLas noch mehr von ihm, <i><b><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_wei%C3%9Fe_Dampfer\">Der wei\u00dfe Dampfer<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Djamila\">Dshamilja<\/a><\/b><\/i><i> &#8211; <\/i>\u00bb<i>Die sch\u00f6nste Liebesgeschichte der Welt<\/i>\u00ab &#8211; Dies war nicht so mein Ding!<br \/>\nZwischendurch kamen noch andere Werke, das letzte was ich von ihm noch las: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_Richtplatz\"><i><b>Der Richtplatz<\/b><\/i><i> <\/i><\/a><span style=\"font-size: small;\"><i>gilt als erstes literarisches Signal der Perestroika, die er an f\u00fchrender Stelle mitgestaltet. 1986 ruft er das internationale \u00bbIssyk-Kul-Forum\u00ab ins Leben, eine Konferenz von Wissenschaftlern, K\u00fcnstlern und Politikern aus der ganzen Welt am gleichnamigen kirgisischen See. Von 1988 bis 1990 ist Aitmatow Vorsitzender des Schriftstellerverbands in Kirgisien. 1989 wird er Abgeordneter des Volksdeputiertenkongresses und des Obersten Sowjets, Ende 1989 Gorbatschows Berater.<\/i><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Die Kirchengemeinde veranstaltete w\u00f6chentlich einen Flohmarkt, wobei ich bereits Jahre vorher ewig s\u00e4ckeweise Kleidungsst\u00fccke ablieferte. Nach den Bekundungen von Sascha war dann alles zu sp\u00e4t. Hatte auch lange vorher ein tolles Verh\u00e4ltnis zu der alten Scheffin des Tr\u00f6delmarktes. Schon merkw\u00fcrdige, wie diese Leute, besonders auch Saschas Eltern, in ihrem Leben so hin und hergeris\u00adsen waren. Dies bekam ich immer wieder mit, besonders wenn es um Literatur ging, konnte ich doch ewig belegen, dass ich wirklich alle russischen Klassiker gelesen haben. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Bis hin, wochenlang nachts, Ende 1973\/1974, glaube von 1 bis 2 Uhr, auf Deutschlandfunk: Sol\u00adschenizyn\u00b4s <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_Archipel_Gulag\"><i><b>Der Archipel Gulag<\/b><\/i> <\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Um es kurz zumachen, \u00fcber 20 Jahre blieb der nachbarliche Tr\u00f6delmarkt, das einzige Kaufhaus f\u00fcr mich! <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Bei einer Bestrebung konnte mir dort nicht geholfen werden, wollte mir n\u00e4mlich eine farbige Jacke aus Schlipsen n\u00e4hen. Massen diese Teile lagen schlie\u00dflich bei mir zuhause herum, bekam aber nie die entsprechende Menge ganz bestimmter Gewebearten zusammen. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Weil man Seide nicht mit Viskose oder Baumwolle mit Plasteteile vern\u00e4hen kann usw&#8230; <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">H\u00e4tte fast das KdW vergessen, jenen ekelhaften Konsumtempel suchte ich j\u00e4hrlich auf, wegen neuer Nadeln f\u00fcr meinen sauteuren Plattenspieler. Besuchte dann aber auch immer die Chefin der dortigen Stoffabteilung, eine ehemalige Kost\u00fcmschneiderin, die alte Dame hat mir in den Jahren auch sehr viel beigebracht&#8230; <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">So etwas \u00e4hnliches, wie die hiesige <i><b>NochMall,<\/b><\/i> gab es viele Jahre vorher bereits in Bremen&#8230;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Lange Zeit gab es ein identischen laden bereits in Gifhorn, einem alten Lockschuppen. Die Anlage kam mir zu Gesicht, nach dem Tod von Schwiegermutter, beim Ausr\u00e4umen des riesigen Anwesens. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Manche Weiber ticken wirklich nicht richtig, bei der Menge ihrer Klamotten w\u00e4ren mehrfache Fahrten im Kombi f\u00e4llig gewesen. Bei dem witzigsten Utensil, welches mir in die H\u00e4nde fiel, war die Rechnung noch angenadelt &#8211; eine Polarfuchsstola von <i><a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/bezirke\/im-westen-berlins\/article213811255\/Pelz-Loesche-verabschiedet-sich-vom-Kudamm.html\">Pelz L\u00f6sche<\/a>,<\/i> f\u00fcr 3500 DM! <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Auf der anderen Seite, w\u00e4hrend meiner unz\u00e4hligen Wohnungsaufl\u00f6sungen, fiel auch ewig belang\u00adloses Zeug an, was in den BSR-H\u00f6fen landete. Ein Bekannter gab mir in den\u00b480ern einen wichtigen Tippp. Wenn ich dort ankam, wurde am Eingang der Wachknabe per Handschlag begr\u00fc\u00dft, wobei immer ein Heiermann geschickt die Handfl\u00e4che wechselte&#8230;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Die Jungs hatten immer vollstes Vertrauen zu mit, dass meine Ladungen auch immer ganz korrekt in den entsprechenden Containern landete, au\u00dferdem dr\u00fcckten sie abschlie\u00dfend immer alle Augen zu. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\">Was habe ich z. B. f\u00fcr Massen an div. Kinderspielzeugen und Fahrr\u00e4dern dort heraus geschleppt, noch brauchbare M\u00f6belteile. Was mir nie einleuchtete, da schmissen Leute haufenweise Lampen weg und vielen kamen vorher nie auf die Idee, die noch vorhandenen Gl\u00fchbirnen zu entfernen&#8230;<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Niedergang der Kaufh\u00e4user geht auch eine Einkaufskultur zu Ende. 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