{"id":5098,"date":"2009-11-19T22:21:24","date_gmt":"2009-11-19T21:21:24","guid":{"rendered":"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/?p=5098"},"modified":"2020-11-29T14:21:33","modified_gmt":"2020-11-29T13:21:33","slug":"neue-photographische-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=5098","title":{"rendered":"NEUE PHOTOGRAPHISCHE GESELLSCHAFT"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/wr1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5099\" src=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/wr1-300x215.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"215\" srcset=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/wr1-300x215.jpg 300w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/wr1-1024x734.jpg 1024w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/wr1.jpg 1741w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/wr2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5100\" src=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/wr2-300x214.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/wr2-300x214.jpg 300w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/wr2-1023x730.jpg 1023w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/wr2.jpg 1755w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Schon vor Jahren haben wir unser Tagesspiegel-Abo auf das Wochenende reduziert, eigentlich sollten wir uns ganz von dieser Postille verabschieden. Schon merkw\u00fcrdig was die Jungs und M\u00e4dels darin f\u00fcr erw\u00e4hnenswert halten, ganz zu schweigen was Kultur angeht.<br \/>\nAuf dem \u201eWeg durch die Institutionen&#8221; scheint eine gewisse Klientel endlich am Ziel angelangt zu sein. Mir f\u00e4llt es fortw\u00e4hrend auf, wenn es um die selektive Wahrnehmung dieser Leute geht. Immer das ganz Gro\u00dfe als Balken vor den Augen und kein Gesp\u00fcr f\u00fcr Kleinigkeiten die das Leben eigentlich ausmachen, besonders wenn es um Kunst und Kultur geht.<!--more--><br \/>\nDa existiert im ehemaligen \u201eWrangelschl\u00f6sschen&#8221; seit fast vier Wochen eine kleine Ausstellung, die kurz den Aufstieg der \u201eNeuen Photographischen Gesellschaft AG&#8221;, Ende des 19.Jahrhunderts im Marktflecken Steglitz bei Teltow dokumentiert und alle Medien ignorieren dieses Ereignis. Jene Firma, die sich in den ausgehenden Gr\u00fcnderjahren <em>(auf Kosten der franz\u00f6sischen Reparationszahlungen, nach dem Krieg 1870\/71 und der deutschen Reichsgr\u00fcndung)<\/em> etablierte, schrieb einige Jahrzehnte Geschichte mit der Produktion von Photopostkarten, wobei sie ein sehr breites Spektrum abdeckten. Allerdings erkannte die Verantwortlichen nicht die Zeichen der Zeit, z. B. den Wert der sich entwickelnden Farbphotographie. Ihr Privileg, als einzige die deutsche Kaisermischpoke abzulichten, verpuffte mit der Flucht S.M. nach Holland.<br \/>\nLetztlich betrifft jene Ausstellung die k\u00fcnstlerische Umsetzung von j\u00fcngster Zeitgeschichte, deren Nachwehen heute noch zu sp\u00fcren sind&#8230;<br \/>\nDie teilweise schlechten Lichtverh\u00e4ltnisse k\u00f6nnte man bem\u00e4ngeln, was uns bei der F\u00fclle von sehr interessanten Informationen nebens\u00e4chlich erschien. Die Ausstellungsmacher haben es mit Improvisation trotzdem gemeistert.<br \/>\n<em>&#8211; (Erleben wir doch immer wieder Exhibitionen, wo die Verantwortlichen Millionen verpulvern d\u00fcrfen, dabei aber Licht und erkl\u00e4rende Schrift vollkommen au\u00dfer Acht lassen. Da wurde ich manchmal durch Manipulation mit riesigen Werbeetats in \u201eheiligen Kunsthallen&#8221; gelockt, blechte einen h\u00f6llischen Eintrittspreis, lie\u00df mich nebenbei von der Kunstschickeria auch noch nerven und fl\u00fcchtete innerhalb kurzer Zeit.)<\/em><br \/>\nIch m\u00f6chte mich an dieser Stelle bei Frau Wilma G\u00fctgemann-Holtz und Herrn Wolfgang Holtz f\u00fcr ihre gelungene Darstellung bedanken!<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend einige S\u00e4tze ob einer Filmwerbung im \u201eTagesspitzel&#8221;.<br \/>\nUnter erw\u00e4hnenswertes Geistesleben findet man u.a. &#8211; \u201eKultur : Kino &#8211; &#8221;Die Anw\u00e4lte&#8221;<br \/>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/kino\/Die-Anwaelte-Christian-Stroebele-Horst-Mahler-Otto-Schily;art137,2951753\">Lechts und rinks<\/a><\/strong> <em>(Ist das witzig)<\/em> &#8211; Schily, Str\u00f6bele, Mahler: eine deutsche Geschichte. Der Film &#8220;Die Anw\u00e4lte&#8221; erz\u00e4hlt sie neu &#8211; (<em>mit neuen \u201eErkenntnissen&#8221; von \u201eExperten&#8221; geklittert?)<\/em><br \/>\nWelche Leute sind das, die f\u00fcr selbigen linkslastigen Heimatfilm <em>(angepriesen als Dokumentarfilm)<\/em> auch noch Knete investieren. Wenn man eine elektronische Spielerei kreiert h\u00e4tte, k\u00f6nnte ich es ja noch verstehen: Theo Lingen als Schily, olle Neuss als Darsteller des Berufsgutmenschen Str\u00f6bele und Horst Tappert als Hotte Mahler&#8230;<br \/>\nWas soll man \u00fcber diese drei Figuren ablassen? W\u00e4re es unseri\u00f6s sie als selbstverliebte Paragraphenkomiker zu bezeichnen?<br \/>\n&#8230;bei Otti f\u00e4llt mir nur ein: Ausnahmen best\u00e4tigen die Regel! Auch ein gro\u00dfb\u00fcrgerlicher Stall muss kein Garant sein f\u00fcr den sp\u00e4teren Lebenswandel, wie er einem Adolph Freiherr Knigge vorschwebte. Scheinbar f\u00e4rbte seine anf\u00e4nglich \u201eVerbundenheit&#8221; zur besitzlosen Klasse ganz sch\u00f6n ab<br \/>\n&#8230;und diese politisch korrekte, gr\u00fcne Schlaftablette aus +Berg<br \/>\n&#8230;was den nicht ganz freiwilligen \u201eWahlbrandenburger&#8221; Horst M. betrifft, kam es doch sehr gelegen, dass <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/Horst-Koehler-Stephan-Krawczyk;art122,2951641\">Hofs\u00e4nger<\/a> und Ex-Genosse Krawczik einen Werbegag f\u00fcr ihn kreierte, als er \u201eganz versehentlich&#8221; die erste Strophe des Deutschlandliedes intonierte. Anschlie\u00dfend hatten beide auch noch den Bundespr\u00e4sidenten auf ihrer Seite, der diesen \u201eVorfall als nicht so schlimm bewertete&#8221;&#8230;<br \/>\nDa ich nicht anwesend war, ist mir auch nicht bekannt, ob er den Text auch zu den Kl\u00e4ngen von Hydn zwitscherte. Vielleicht ist ja Herrn K\u00f6hler diese Melodie nicht so gel\u00e4ufig und Stephan untermalte die &#8220;weitgehend tabuisierte&#8221; Strophe mit der Notenfolge eines Giuseppe Blanc&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon vor Jahren haben wir unser Tagesspiegel-Abo auf das Wochenende reduziert, eigentlich sollten wir uns ganz von dieser Postille verabschieden. Schon merkw\u00fcrdig was die Jungs und M\u00e4dels darin f\u00fcr erw\u00e4hnenswert halten, ganz zu schweigen was Kultur angeht. Auf dem \u201eWeg durch die Institutionen&#8221; scheint eine gewisse Klientel endlich am Ziel angelangt zu sein. 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