{"id":6874,"date":"2010-03-15T22:28:48","date_gmt":"2010-03-15T21:28:48","guid":{"rendered":"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/?p=6874"},"modified":"2010-03-16T12:14:01","modified_gmt":"2010-03-16T11:14:01","slug":"6874","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=6874","title":{"rendered":"Missbrauch(t): Ihre Glaubensfragen"},"content":{"rendered":"<p>Wer nichts zusagen hat, der soll stillschweigen!<br \/>\nOb der Heilige Daddy momentan in dieses J\u00e4ckchen gekrochen ist?<br \/>\nDann st\u00e4nden ihm aber ganz falsche Einfl\u00fcstere an der Seite.<br \/>\nBin mir sicher, f\u00fcr ihn existiert nur ein Ratgeber, der oben wohnt. Dem hat es auch die Sprache verschlagen, obwohl dem Herrn bekannt ist, dass sein Stellvertreter auf dem Planeten nicht nur der Boss von Kifis und Sadisten ist. Im Gegensatz zu den Medienent, die alles anders darstellen.<br \/>\nIst der Vatikanmieter etwa nur aus der Puste gekommen und schweigt deshalb, weil n\u00f6rdlich der Alpen auch einiges bereinigt werden musste?<br \/>\nSachen vertuschen&#8230;<br \/>\nLeichen aus Kellerr\u00e4umen entsorgen&#8230;<br \/>\nEventuelle Zeugen entlohnen&#8230;<br \/>\nCoole Anw\u00e4lte besorgen&#8230;<br \/>\nDarum sehr viel beten und ganz lange dem Scheff die Ohren abkauen&#8230;<br \/>\nIst mir eigentlich alles egal. Nur eine Frage fiel mir noch ein. Wenn seine Lakaien ihm die Hand k\u00fcssen, handelt es sich dabei eigentlich auch um einen verkappten sexuellen Akt, um eine Art verklemmten Bruderkuss?<br \/>\nZur\u00fcck zur absolut missverstandenen und zelebriert Art &amp; Weise in unschuldige Wesen nicht nur verbal einzudringen mit dem Wort Gottes&#8230;<br \/>\nErinnert mich etwas an die Kommunisten. Da gab es auch jede Menge Funktion\u00e4re, die mit Theorie und Praxis nicht klar kamen. <em>(Hier m\u00f6chte ich nicht falsch verstanden werden, ich meine jetzt nicht die fehlgedeutete orale oder anale Verk\u00fcndung einer Weltanschauung&#8230;)<\/em><br \/>\nDabei ist der schwer stillbare Drang nach maskulinem Frischfleisch in allen sozialen Schichten anzutreffen und hat nichts mit \u201eRasse, Farbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer und sonstiger \u00dcberzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft,\u00a0 Geburt oder sonstigen Umst\u00e4nden zu tun.\u201c <em>(Gott nochmal, wo stammen jene Fragmente dieser Schei\u00dfsatzes nur her?)<\/em><br \/>\nWas ist der eigentliche Grund, dass sich alle Welt auf die Katholen einschie\u00dft?<br \/>\nWahrscheinlich ist es nur eine alte Kiste aus KGB-Zeiten, die Putin damals in Dresden schon ausbaldowerte, oder handelt es sich um eine ganz sp\u00e4te Rache und der Mossad steckt dahinter?<br \/>\nNee, nee, Osama wird es sein!<br \/>\nDa mir die Katholen sowieso nicht schmecken, kommt es mir sehr gelegen, dass nun Rudel von verschlafenen Kirchg\u00e4ngern \u00fcberall aus den L\u00f6chern krauchen und am Vatikanischen Fundament nagen, wie weiland Heerscharen von <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DVKsbeayihI\">Steinl\u00e4usen<\/a>.<!--more--><br \/>\nAber einer h\u00e4lt ehern die Wacht und stemmt sich schon Jahre gegen den hei\u00dfen Sturm der moralischen Verkommenheit &#8211; Bischof <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/0,1518,678203,00.html\">Mixa<\/a>, der gro\u00dfe theoretische Durchblicker hat es lange erkannt: Die &#8220;sogenannten sexuellen Revolution&#8221; ist der teuflischen Ursprung allen \u00dcbels und nicht der Z\u00f6libat.<br \/>\nBeide Erkl\u00e4rungsversuche halte ich f\u00fcr Schmarrn, die \u201eRevolution\u201c ebenso, wie den sexuellen \u201eZ\u00f6libat\u201c<br \/>\nEgal wie \u201eExperten\u201c versuchen werden dieses Dilemma zu erkl\u00e4ren und irgendwelche diffusen Auswege anbieten, heute die und morgen die, in einer Gesellschaft, in der man mit dem Begriff \u201eRespekt\u201c \u00fcberhaupt nichts mehr anfangen kann &#8211; wird sich nichts \u00e4ndern. Da diese Tugend nicht mehr vermittelbar ist, weil sie im Elternhaus t\u00e4glich erlebt werden muss, im ausgeglichenen Miteinander .<br \/>\nEinzig, P\u00fccho-, Sozio- und andere -lochen werden als Symptombek\u00e4mpfer ein Heidengeld scheffeln und sich mit Statussymbolen zuschei\u00dfen k\u00f6nnen.<br \/>\nHerauskommen wird eins, der Z\u00f6libat wird in der n\u00e4chsten Zeit gelockert. Gewitzte Paragraphenkomiker werden den entsprechenden Dreh schon finden.<br \/>\nDamit ist aber das Problem der kleingeistigen Machtaus\u00fcbung nicht aus der Welt geschafft, schw\u00e4chere Individuen zu drangsalieren und zu qu\u00e4len, um sich zu definieren.<br \/>\nWas k\u00f6nnte den kirchlichen Funktion\u00e4ren angeboten werden?<br \/>\nWoody Allens Ansichten z. B. : \u201eOnanie ist Sex mit jemand, den ich sehr liebe\u201c.<br \/>\nDiese Art von Entspannung w\u00e4re mit vielen Vorteilen behaftet. Mit dem entsprechenden Sicherheitsabstand einer Frau gegen\u00fcber, auch absolut ungef\u00e4hrlich, was eine Befruchtung anginge. Ohne gr\u00f6\u00dferen Aufwand lassen sich Gr\u00f6\u00dfe und Frequenz sehr variabel einstellen, ohne auf jemand R\u00fccksicht nehmen zu m\u00fcssen.<br \/>\nAuch k\u00f6nnte die Tatsache, es mit jemand treiben, zu wesentlich gr\u00f6\u00dferen Lustgewinn f\u00fchren, auch wenn sich dabei kein Trieb zum Wixen einstellt. Wer in jenen Momenten seiner Umgebung aufgeschlossen gegen\u00fcber tritt, sollte dabei unbedingt die Vorz\u00fcge des gemeinsamen Handelns auskosten, denn beim Bumsen kann man sogar Menschen kennen lernen.<br \/>\nF\u00fcr die Folgen eines Unfalls m\u00fcssten nat\u00fcrlich Regelungen geschaffen werden&#8230;<\/p>\n<p>Allerdings muss ich auch dem anderen gro\u00dfen Theoretiker Oswald Kolle <em>(O.K. &#8211; dieser amerikanische Begriff wird nicht von dem nachfolgend genannten Typen abgeleitet!)<\/em> auch widersprechen.<br \/>\nZu einer Zeit als er den Wessis versuchte klar zumachen, dass man vom Wixen kein R\u00fcckenmarkschwund erleidet, wurde \u00f6stlich der Elbe schon m\u00e4chtig gerammelt. Mehrere Jahre vor den 68ern, war ich bereits 69er.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/wr\/serien\/68er\/Freie-Liebe-bei-68ern-nichts-als-Trick-id1877938.html\">Interview<\/a> mit Oswald Kolle : Freie Liebe bei 68ern nichts als Trick<br \/>\nWR, 22.04.2008, Melanie Pothmann<\/strong><br \/>\n&#8230;Sie gelten als der Sexualaufkl\u00e4rer Deutschlands und verlieren beim Gedanken an die 68er kein Wort \u00fcber die freie Liebe?<br \/>\n&#8211; Moment! Was war denn die freie Liebe bei denen? Nix als Trick 17. Dutschke und Co., das waren blitzgescheite Jungs, die den flachen Satz \u201eWenn du mich wirklich liebst, dann gehst du auch mit mir ins Bett\u201d, weitergedacht haben. Die haben es fertig gebracht, die M\u00e4dchen davon zu \u00fcberzeugen, dass sie nicht mit einem von ihnen, sondern gleich mit allen ins Bett gehen m\u00fcssen, wenn sie politisch richtig liegen wollen*. <em>*(Wer zweimal mit derselben pennt, geh\u00f6rt schon zum Establishment!)<\/em> Das war keine freie Liebe, das war eine gro\u00dfe Verarschung der Frauen &#8211; aus der sich sp\u00e4ter zu Recht der Feminismus entwickelt hat.<\/p>\n<p>Mit diesen wenigen S\u00e4tzen outet sich der \u201eSA\u201c Deutschlands als bundesgermanische Sex-Flachzange. Scheinbar ist Herr Mixa in seine Schule gegangen, denn der l\u00e4sst den gleichen Bl\u00f6dsinn ab.<br \/>\nWer die Jungs, welche den Satz mit dem \u201eEstablishment\u201c kreierten, mit den lustfeindlichen linken 68ern in einen Topf schmei\u00dft, hat irgendetwas fundamentales nicht gerafft.<br \/>\nEinige dieser Klientel erlebte ich damals in Ostberlin mit ihren \u201eKonsumnutten\u201c, ebenso einige dieser M\u00e4dchen, wenn sie vom Tr\u00e4nenpalast zur\u00fcck kamen. Wir besa\u00dfen damals zwar nicht die besten Drogen,\u00a0 daf\u00fcr gab es kein HIV und fast alle M\u00e4dels waren besser drauf.<br \/>\nEs gab zwei Dinge im Osten, die ein fr\u00f6hliches Miteinander in der Horizontalen sehr vereinfachten. Erstens, wurde der schweinische Kuppelparagraph <em>(\u00a7180?- der wurde im Westen 1973 abgeschafft?)<\/em> recht wenig beachtet.<br \/>\nZweitens, galt notfalls die Abtreibung als die sicherste Form der Verh\u00fctung, zumindest in den Kreisen, in denen ich verkehrte.<br \/>\nHautnah lernte ich 68er nach meiner Ankunft Ende 1975 kennen, nach 1 \u00bd Wochen den ersten, ein linkslastiger Herbergsvater in einer WG in der \u201eDahlmannstrasse\u201c&#8230;<br \/>\nDabei m\u00f6chte ich es belassen&#8230;<br \/>\nGezwungener Ma\u00dfen liefen mir solche Genossen immer wieder \u00fcber den Weg, wenn sie beweibt in \u201eeiner Zweierbeziehung\u201c lebten &#8211; dann mit \u201eWeibchen\u201c oder leichten \u201ePsychos\u201c.<br \/>\nOswald muss ich sogar Recht geben, was die Entstehung des Feminismus\u00b4 angeht, aber anders interpretieren.<br \/>\nWas O.K. nur auf die sexuellen Bed\u00fcrfnisse der Typen reduziert, kommt sehr billig r\u00fcber. Wenn ich immer so mitbekam, \u00fcber was in einer \u201epolitisch definierten Zweierbeziehung\u201c <em>(Genossen rekrutierten ihre Bettgenossinnen oft im gleichen kommunistischen Kleing\u00e4rnerverband)<\/em> alles diskutiert wurde, ich hielt es nicht aus. Hinzu kam diese ewige Kluft zwischen Theorie und\u00a0 Praxis, aber in jeder Lebenslage. Die witzigsten Typen waren \u201eFrauenversteher\u201c, es existierte aber noch eine Steigerung &#8211; als \u201eFremdfrauenversteher\u201c, der pr\u00fcgelte sein eigenes M\u00e4uschen und behandelte andere Frau recht \u201eemanzipiert\u201c. Diese Respektlosigkeit, Unberechenbarkeit, gekoppelt mit Unbest\u00e4ndigkeit, lie\u00dfen jedes Miteinander zur schlecht gespielten Tortour verkommen. Aber gutmenschelnd und politisch korrekt wurde alles \u00fcbergangen&#8230;<br \/>\nZum Schluss m\u00f6chte ich noch mal zur &#8220;<strong>sogenannten sexuellen Revolution<\/strong>&#8221; und den 68ern kommen.<br \/>\nHier fallen mir noch Situationen ein, bei denen wieder einige aufjaulen werden. Es betrifft Situationen, wie manche Linxwixer sich Br\u00e4ute f\u00fcr die Kiste besorgten.<br \/>\nEs boten sich daf\u00fcr die Gr\u00fcndung irgendwelcher Kollektive an, jede Neueinstellung wurde dabei auf Herz, Nieren und \u00e4u\u00dfere k\u00f6rperliche Eignungen getestet. Wiss.mit-Jobs und Tutorenstellen waren teilweise sehr gefragte Bet\u00e4tigungsfelder. Lehrer am ZBW, Kapitalkurse und Reich-Seminare lagen auf dem gleichen Niveau.<br \/>\nEinen ganz witzigen Lebenswandel boten besetzte H\u00e4user. Man vermietete seine eigene, m\u00f6blierte Butze f\u00fcr horrenden Mietzins und zog als Pseudohedonist um.<br \/>\nHigh sein, frei sein, Chaos muss dabei sein!<\/p>\n<p>Wo ich allerdings 68er nie vermisst habe, sie allerdings auch nie antraf, das war zu ganz bestimmten Gegebenheiten. In Situationen wo es mal darauf ankam, sich fallen zu lassen, etwas auf andere zugehen, mal nur f\u00fcr zwei Minuten die Schnauze halten, nicht permanent versuchen mit witzlosen Selbstdarstellungen allen auf den Geist zugehen. Gef\u00fchle zeigen und die geforderte Sensibilit\u00e4t geben ohne gleich wieder etwas einheimsen zu wollen. Toleranz zeigen, geben und ausleben &#8211; das\u00a0 sind alles unbekannte Kriterien f\u00fcr einen &#8220;Saisonrevoluzzer&#8221;, der nur die \u201eganz wichtigen und ganz gro\u00dfen\u201c Dinge vor Augen hatte. Morgens bei \u201eOsram\u201c die Prolls mit der \u201eRoten Fahne\u201c nerven, anschlie\u00dfend bis 16:30 bei \u201eCoca Cola\u201c einen Laster fahren, dann zwei Seminare einziehen und abschlie\u00dfend im Rudel Klassenkampf t\u00e4tigen.<br \/>\nWer solch ein Leben fristete, der fand abends keine Zeit f\u00fcr entspannende Kleinigkeiten im Rudel von Mitstreitern und -innen&#8230;<\/p>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;\"><!-- \t\t@page { margin: 2cm } \t\tP { margin-bottom: 0.21cm } --><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Im Gegensatz zu den Medien<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer nichts zusagen hat, der soll stillschweigen! Ob der Heilige Daddy momentan in dieses J\u00e4ckchen gekrochen ist? Dann st\u00e4nden ihm aber ganz falsche Einfl\u00fcstere an der Seite. Bin mir sicher, f\u00fcr ihn existiert nur ein Ratgeber, der oben wohnt. 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