{"id":734,"date":"2008-10-03T23:28:48","date_gmt":"2008-10-03T22:28:48","guid":{"rendered":"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/?p=734"},"modified":"2024-08-22T17:06:50","modified_gmt":"2024-08-22T16:06:50","slug":"wir-ostler-waren-nicht-nur-untertanen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=734","title":{"rendered":"WIR OSTLER WAREN NICHT NUR UNTERTANEN"},"content":{"rendered":"<p>Auf diesen <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/wir-ostler-waren-nicht-nur-untertanen-7516843.html\">Text<\/a> gehe ich nur ein, da er scheinbar mit dem Aufh\u00e4nger eines zarten Kontras gegen <em>Ha Ul We<\/em> verzapft wurde und die Ver\u00f6ffentlichung am <em>Volktrauertag<\/em> wie gerufen kommt.<br \/>\nDessen ungeachtet, klasse miaut L\u00f6we, politisch korrekt, mit dem Versuch eines gutmenschelnden Spagates. Sollte man doch nicht mehr machen, in diesem Alter, oder? Erstens klappern in der Fressleiste die Dritten, und in den morschen Knochen melden sich Arthrose und andere Zipperlein\u2026<br \/>\nWarum sollte ausgerechnet die Zeit von 49-90 zu einem \u201espannenden Abschlusskapitel\u201c gelobhudelt werden? Es fehlt noch, etwa ausgehend von \u201eprogressiven Modellen\u201c f\u00fcr den Rest der Welt, made in GDR?<br \/>\nWas konnte die Zone als Appendix Moskaus denn ausrichten?<br \/>\nGut, Mauer und Zaun haben sie recht vern\u00fcnftig in den Griff bekommen, allerdings auch nur mit westlicher Hilfe.<!--more--><br \/>\n<em>\u2026Gleich im Vorwort wird die Ablehnung einer integralen Darstellung benannt: Die Bundesrepublik verk\u00f6rpere von Anfang an einen f\u00fcr sich allein lebens- und zukunftsf\u00e4higen Staat, so hei\u00dft es, w\u00e4hrend die kurzlebige Existenz der DDR dagegen in jeder Hinsicht in eine Sackgasse gef\u00fchrt habe\u2026<\/em><br \/>\n<em>&#8230;Der Hauptirrtum Wehlers bei dieser Analyse der DDR ist, dass er das System ohne genaue Differenzierung als links-totalit\u00e4r einstuft. Wenn ein solches System mehr als eine politische Diktatur, n\u00e4mlich als totalit\u00e4r gelten soll, dann geh\u00f6rt dazu gerade f\u00fcr eine Sozialgeschichte als Kennzeichen unabdingbar eine gelingende permanente und gewaltsam durchgesetzte Mobilisierungskampagne der Bev\u00f6lkerung, eine Umerziehungsdiktatur, durch die sie dem Ziel nach zu einer dann spontan handelnden, nach ihrere Ideologie und in den kulturellen Verhaltensmustern homogenen Masse geformt wird<strong>\u2026<\/strong><\/em><br \/>\nMoment, was sollen hier bolschewistische Erkl\u00e4rungsmuster? Mit selbiger <em>Revolutionsromantik<\/em> hat <em>N. S. Chrustschow<\/em> bereits 1956 aufger\u00e4umt!<br \/>\nWieso mag <em>\u201eDieses Kennzeichen (mag) f\u00fcr andere Diktaturen zutreffen, f\u00fcr die DDR gilt es nicht und auch nicht f\u00fcr Polen, Ungarn oder die Tschechoslowakei.<\/em>&#8221;<br \/>\nStopp, hier widerspreche ich dem Autor, allerdings nur was die Zone betraf. Da brauchten die hohen Genossen noch nicht mal einzugreifen. Wenn ich so beobachtete, wie Freunde und Bekannte im vorauseilenden Gehorsam, sich in Nischen verkrochen.<br \/>\n\u25ba <em>Um ein Haar w\u00e4re es mir auch so ergangen. Da m\u00fcsste ich der Stasi so gar dankbar sein, dass sie mich auf den Boden der Tatsachen zur\u00fcckholte. Ihr verdanke ich dadurch jene Erfahrung, was es bedeutete, wirklich frei zu sein &#8211; weit \u00fcber 120 illegale Sommertage &#8211; in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bieszczady\">Bieszczady<\/a> an der Ukrainischen Grenze, bis zu meiner Verhaftung am Draht nach Jugoslawien. Einschlie\u00dflich der vielen positiven Erfahrungen, die mir der Knast in Ungarn boten.<\/em> <em>Kompetentes freundliches Personal, gutes Essen, jeden Tag ein Dessert, da liebte ich besonders die Milchnudeln mit geraspelten Waln\u00fcssen. T\u00e4glich 15 Deputat-Zigaretten und dazu bis zu drei<\/em> <em>B\u00fccher, meistens Westliteratur&#8230;<\/em><br \/>\n<em>Allerdings sa\u00df ich in diesen Tagen der gr\u00f6\u00dften, jemals get\u00e4tigten Fehlspekulation meines bisherigen Lebens auf.<\/em><br \/>\n<em>Deshalb verlie\u00df ich Polen, in der N\u00e4he vom <\/em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meerauge\">Meerauge<\/a><em>, erst am 27.<\/em> September. <em>Ging n\u00e4mlich davon aus, dass man zum <\/em>25. Gr\u00fcndungsjahr des Schlaraffenlandes<em>, am 7. Oktober, wieder eine General\u00adamnestie einl\u00e4uten w\u00fcrde. In deren Folge man mich, nach einer Verhaftung auf Ungarischen Gebiet, dann sofort nach dem<\/em> Westen <em>abschob.<\/em><br \/>\n<em>Ohh, war ich sauer<\/em>!<br \/>\n<em>Als der <\/em>pfiffigen Stasimann <em>beim ersten Verh\u00f6r im Staatsgef\u00e4ngnis, mir genau diese Spekulation, mit kreischendem Lachen unterstellte&#8230; <\/em>\u25c4<br \/>\nDa war es schon die \u00dcberlegung wert, entweder ewig irgendwie kniend zu leben oder mit viel Pech irgendwo liegend zu sterben, deshalb 1974 der zweite Fluchtversuch.<br \/>\n<strong>\u2026<\/strong><em>Das Regime hat zu keiner Zeit die Menschen aus der teils st\u00f6rrisch widerstrebenden, teils offenen Verweigerungshaltung, aus der hartn\u00e4ckig verteidigten Eigenwelt heraustreiben k\u00f6nnen<strong>\u2026<\/strong><\/em><br \/>\nWas soll das schon wieder? Mann das betraf Minderheiten! <em>(Was ich seit den End60ern bis zu meinem Weggang registrierte.)<\/em> F\u00fcr mich war im Sommer 68 alles abgegessen, dass ich dann noch \u00fcber sechs Jahre, bis zum endg\u00fcltigen Schnitt verstreichen lie\u00df, verstand ich sp\u00e4ter nicht. Mit kam zugute, den Prager <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-35749\" src=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/003-9.9.70-aeae-207x300.jpg\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/003-9.9.70-aeae-207x300.jpg 207w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/003-9.9.70-aeae-103x150.jpg 103w, https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/003-9.9.70-aeae.jpg 568w\" sizes=\"auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px\" \/>Fr\u00fchling und dessen Ende, im \u201e<em>Ehrenkleid der Arbeiterkn\u00fcppelgarde<\/em> \u201c in Halle zu erleben. Nichts habe ich aus dieser Zeit vergessen, auch nicht diese schwachsinnigen Anweisungen und Befehle von oben, auf deren bedingungslose Umsetzung kranke Vorgesetzte pochten.<br \/>\n<strong>(<\/strong><em>Es gab auch lustige Sachen aus jener Zeit. Ein Schulfreund steckte mir so eine Episode aus Prag, im Fr\u00fchsommer 1968. <\/em><br \/>\n<em>Da kam bei der Truppe Freude auf, als ich dies zum Besten gab. Scheinbar litten viele Ostberliner Kommunistenmumien im ZK der SED unter panische Angst vor Titten und Schambehaarung. Deshalb begannen in einem Variet\u00e9 die Stripteaseshows hinter Milchglasscheiben. Bevor es dann richtig zur Sache ging, erfolgt eine Durchsage nebst Passkontrollen, in deren Folge man alle Ostdeutschen kantete. Dies galt aber nicht f\u00fcr die Ehreng\u00e4ste der Handballmannschaft aus Sangerhausen.<\/em><strong>)<\/strong><br \/>\nWas ich sp\u00e4ter im Westen nie verstand, dass hier bestimmte Flachk\u00f6pfe in den Medien auch noch die M\u00f6glichkeit bekamen, ihren Schwachsinn abzulassen. Dabei denke ich an den gro\u00dfen Liedermacher, Herrn <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stephan_Krawczyk\">Krawczik<\/a> nebst <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Freya_Klier\">Gattin<\/a>, beide traten Anfang 70er der SED bei, <em>um sie von innen heraus zu ver\u00e4ndern.<\/em>..?<br \/>\n<em>\u2026Den paradoxen H\u00f6hepunkt erreicht die windschiefe Darstellung der DDR, wenn die gr\u00f6\u00dften Ereignisse ihrer gesamten Geschichte, der Aufstand der Bev\u00f6lkerung, die Aufl\u00f6sung des SED-Staates und die deutsche Vereinigung, als dreizehnter Unterabschnitt im Kapitel \u201eEntwicklungsprozesse politischer Herrschaft in der Bundesrepublik\u201c abgehandelt werden\u2026<\/em><br \/>\nStimmt, denn die eigentlichen, bundesgermanische Plebse hatten damit schlie\u00dflich nichts am Hut, sie konnte au\u00dferdem auch nicht verhehlen, dass ihnen, in den letzten Jahrzehnten die R\u00fcckseite des Mondes wesentlich n\u00e4her war, als das St\u00fcck Restreich \u00f6stlich der Elbe. Die Probleme dort interessierten sie genauso wenig, wie der maximale Benzinverbrauch w\u00e4hrend des R\u00fcckenfluges eines Maik\u00e4fers.<br \/>\nAlles entwickelte sich schlie\u00dflich zu einem abartigen Selbstlauf des Kapitals.<br \/>\n<em>(Muss allerdings gestehen, dass es bei mir nicht auf\u00a0 besonderes Interesse stie\u00df.)<\/em><\/p>\n<p>Langsam f\u00e4ngt Jens an, mich zu nerven.<br \/>\nBestimmte Ossis haben, was Verkl\u00e4rungen angehen, viel gemeinsam mit gewissen Legenden strickenden <em>Linxwixern <\/em>in<em> 68er-<\/em>Kreisen.<br \/>\nWo gab es bitte sch\u00f6n, gab es in unsrer <em>Deutschn Demokratschen Replik<\/em> einen <em>Aufstand der Bev\u00f6lkerung<\/em>?<br \/>\nDen n\u00e4chsten Satz werde ich fett, wie in den Stab\u00fc-B\u00fcchern schreiben!<br \/>\n<strong>Politik ist der Spielraum, den das Kapital l\u00e4sst!<\/strong><br \/>\nLeute, die Zone war schon lange pleite, trotz der eingef\u00e4delten Kredite der <em>Bayrischen Vereinsbank<\/em>! Man k\u00f6nnte fast vermuten, <em><strong>FJS<\/strong> <\/em>lie\u00df den Genossen Bl\u00fcten zukommen.<br \/>\nNicht auszudenken, jemand w\u00e4re im Osten auf die Idee gekommen in Peking nach Y\u00fcan- Renminbi anzuklingeln. Die Rot-Chinesen konnten es sich leisten, vielen Jungs und M\u00e4dels auf dem Platz vor der Verbotenen Stadt, den <em>Himmlischen Frieden<\/em> zu bescheren. Da wurde nicht gekleckert mit dem chinesischen Nachbau des legend\u00e4ren \u0410\u0432\u0442\u043e\u043c\u0430\u0442 \u041a\u0430\u043b\u0430\u0448\u043d\u0438\u043a\u043e\u0432\u0430 \u043e\u0431\u0440\u0430\u0437\u0446\u0430 47, Kaliber 7,62 &#8211; sondern geklotzt mit russischen Panzern, vom Typ T-72\u2026<br \/>\n<strong>(<\/strong><em>Wo bleiben heute die Warnungen vor der Gelben Gefahr? Ganz im Gegenteil, bis hin zum IOC geb\u00e4rden sich die Leute als <\/em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PEFhuvg1SEA\">Cocksucker<\/a><em> der Kapitalkommunisten.<\/em><strong>)<\/strong><br \/>\nWas h\u00e4tte man mit Chinesischer Knete alles ausrichten k\u00f6nnen? z. B. \u201eBuchenwald\u201c und \u201eSachsenhausen\u201c wiederbeleben, in den riesigen Braunkohlenl\u00f6chern von \u201eSchwarze Pumpe\u201c und \u201eRa\u00dfnitz\u201c, so als Stadionersatz riesige Lager erschaffen\u2026<br \/>\n<em><strong>\u2026<\/strong>Abschlie\u00dfend \u00fcbernimmt Wehler zustimmend den halb resignierten, halb erbitterten Ausspruch von Stefan Heym, dass die DDR eine \u201eFu\u00dfnote der Weltgeschichte\u201c gewesen sei. Dass die Eintragung einer solchen Fu\u00dfnote ins Buch der Weltgeschichte dann eigentlich nicht der deutsche Beitrag zu der ebenfalls behaupteten epochalen Umw\u00e4lzung von 1990 und damit der H\u00f6hepunkt und Abschluss der \u201eDeutschen Gesellschaftsgeschichte\u201c gewesen sein k\u00f6nne, diese logische Schlussfolgerung kommt ihm wohl nicht in den Sinn<strong>\u2026<\/strong><\/em><br \/>\nWarum eigentlich?<br \/>\n<em><strong><span style=\"color: #888888;\">\u2026<\/span><\/strong>Wehler legt eine Gesellschaftsgeschichte vor, in deren einem Teil der Gegenstand <\/em><strong>(<\/strong><em>\u201edas Volk \u2013 ein Volk\u201c<\/em><strong>)<\/strong><em> nie handelndes Subjekt, sondern nur erduldendes Objekt, eine stets \u201edurchherrschte <\/em>(<em>durchrasste<\/em>)<em>\u201c Schafherde ist. <\/em><br \/>\n<em>Er blendet das Handeln dieser Gesellschaft und die Wechselwirkung mit der zu ihr antagonistisch konstruierten westlichen fast v\u00f6llig aus und betrachtet diese sozusagen mit dem R\u00fccken zur Mauer stehend nur in Richtung Westen blickend<strong>\u2026<\/strong> <\/em>was hei\u00dft hier ausblenden, sie ist Bedeutungslos, deshalb bleibt sie einfach unerw\u00e4hnt. Alle ehemals auf diesem Staatsgebiet hungernden Br\u00fcder und Schwestern, waren nur interessant als KonsumentenInnen, VerbraucherInnen und\u2026 was viele auch bewiesen haben.<br \/>\n<em><strong>\u2026<\/strong>In einer solchen Erz\u00e4hlung kann ich meine Position als Deutscher, der die Schrecken des Krieges erlebt hat und sein bewusstes Leben in der DDR verbringen musste, nicht wiederfinden. Andere m\u00f6gen sich wiedererkennen \u2013 ich bin hier ein Fremder, stehe allerdings nicht allein da&#8230;<\/em><br \/>\nKlingen ja sehr edel diese letzten S\u00e4tze, sie werden auch jeden nostalgischen Trotzossi immer noch das Herzchen erw\u00e4rmen, eia popeia\u2026 <strong>(<\/strong><em>Mal sehen, ob <a href=\"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=3417\">Christoph Dieckmann<\/a> darauf einsteigen wird, ist doch sein Metier.<\/em><strong>)<\/strong><br \/>\nSchon als Kind <strong>(<\/strong><em>Ableger eines stalinistischen Rotk\u00e4ppchens, die mich seit meinem 15ten Lebensjahr bei der Stasi verzinkte.<\/em><strong>)<\/strong> war mir klar, dass ich irgendwann verschwinden w\u00fcrde.<br \/>\nOb einem, so kurz vor dem 70sten Geburtstag nicht noch anderes Geistesgut \u00fcbrig bleibt?<br \/>\nMir kommen in diesem Moment andere Gedanken, was diese Jahrg\u00e4nge betrifft. Schon zu meinen Ostzeiten habe ich viele kennen gelernt, sp\u00e4ter auch im Knast und im Westen, die sich in den ersten Jahren nach dem Krieg, nicht unbedingt mit der Situation im russischen Teil anfreundeten. \u00c4hnlich, wie es unverhofft 1989 zu diesem Ereignis kam, war es 1961 umgekehrt. Keiner rechnete mit dem Bau der Mauer, erst mal fertig studieren und dann ab in den Westen\u2026<br \/>\nIrgendwann wurden Kompromisse gesammelt und wie auf einer Perlenkette aufgef\u00e4delt\u2026<br \/>\nWas bleibt manchmal \u00fcbrig, so kurz vor der Urne?<br \/>\nEine andere Fu\u00dfnote zum Schluss.<br \/>\nBetrifft Geschehnisse, von westlicher Seite beobachtet.<br \/>\nWenn ich daran denke, was sich teilweise f\u00fcr Flachzangen <strong>(<\/strong><em>auch aus meinem Bekanntenkreis<\/em><strong>)<\/strong> heute im Osten, an den Fleischt\u00f6pfen sielen, die unter normalen Umst\u00e4nden, im Westen keinen Fu\u00df auf den Boden bekommen h\u00e4tten\u2026<br \/>\nLeute drunter, die nach dem Studium unter Depressionen litten, viele fr\u00fchkindliche Kittfresser dabei, weil sie endlich loslegen wollten. Anstelle von Statussymbolen auf Pump, seien es nur Klamotten mit dem kotzenden Krokodil drauf, nur bei der gr\u00f6\u00dften Firma der Republik aus und eingingen. Eines Tages stundenlange Anfahrten Richtung Ostpampa in Kauf nahmen, verbunden mit der Hoffnung, auf etwas anderes &#8211; aber im Westen &#8211; Anschiss. Ganz schleichend erfolgte beil\u00e4ufig die ostgetr\u00e4nkte Sozialisation, verbunden mit einer deutsch\/deutschen Janusk\u00f6pfigkeit. Da: \u201eIch brauche euch ja nicht zu erz\u00e4hlen, wie es im Osten abgeht, wei\u00df doch jeder!\u201c<br \/>\nDort: \u201eIch bin in die neuen Bundesl\u00e4nder gegangen, um aktiv am Aufbau teilzuhaben\u2026\u201c<br \/>\nWas wird wohl so jemand, kurz vor seinem 70sten Wiegenfest ablassen?<\/p>\n<p>Eins h\u00e4tte ich fast vergessen (Stefan Heym), dass die DDR nur eine \u201eFu\u00dfnote der Weltgeschichte\u201c gewesen sei, er hatte sicher Unrecht. Falls es Reste des Homo Sonstwas raffen sollten, in Zukunft noch l\u00e4nger auf diesem Planeten zu \u00fcberleben, wird die Episode \u201eZone\u201c f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen noch weniger darstellen als eine l\u00fctte Fu\u00dfnote d. W., allerdings der mit Westen eingeschlossen.<\/p>\n<p>Der Autor war schon zu Zonenzeiten ein Pickel am Arsch der dortigen Gesellschaft, ist heute politischer Beobachter und Staureporter<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/imm019_4aa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-735\" title=\"Okt. o7 im frz.Jura, der Autor mit russ. Mafioso\" src=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/imm019_4aa-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zur Erinnerung<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/lenin-bananen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-736\" title=\"lenin-bananen collage eDe\" src=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/lenin-bananen-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/lenin-brot.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-737\" title=\"lenin-brot collage eDe\" src=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/lenin-brot-252x300.jpg\" alt=\"\" width=\"252\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/lenin-muschiks.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-738\" title=\"lenin-muschiks collage eDe\" src=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/lenin-muschiks-229x300.jpg\" alt=\"\" width=\"229\" height=\"300\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/lenin-zarenwitz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-739\" title=\"lenin-zarenwitz collage eDe \" src=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/lenin-zarenwitz-231x300.jpg\" alt=\"\" width=\"231\" height=\"300\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/soz-traum.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-740\" title=\"soz-traum collage eDe\" src=\"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/soz-traum.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"276\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf diesen Text gehe ich nur ein, da er scheinbar mit dem Aufh\u00e4nger eines zarten Kontras gegen Ha Ul We verzapft wurde und die Ver\u00f6ffentlichung am Volktrauertag wie gerufen kommt. 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