{"id":9057,"date":"2010-09-09T21:53:10","date_gmt":"2010-09-09T20:53:10","guid":{"rendered":"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/?p=9057"},"modified":"2018-10-12T14:03:28","modified_gmt":"2018-10-12T13:03:28","slug":"der-grose-%d0%b2%d0%bb%d0%b0%d0%b4%d0%b8%d0%bc%d0%b8%d1%80-%d0%b8%d0%bb%d1%8c%d0%b8%d1%87-karl-ernst-thomas-de-maizierein-meint-sprache-spache-sprache-sprache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=9057","title":{"rendered":"Der gro\u00dfe \u0412\u043b\u0430\u0434\u0438\u043c\u0438\u0440 \u0418\u043b\u044c\u0438\u0447 Karl Ernst Thomas de Maizi\u00e8r meinte: Sprache, Spache, Sprache, Sprache*&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt outen sich auch CDU-Fuzzies als verkappte Bolschewiken. Gestern lie\u00df in den n\u00e4chtlichen News ein politische Sp\u00f6kenkieker etwas ab, gemeint sei hier: Karl Ernst Thomas de Maizi\u00e8rein, der mehrfachen Wiederholung wegen, schien er etwas vom gro\u00dfen\u00a0 \u0412\u043b\u0430\u0434\u0438\u043c\u0438\u0440 \u0418\u043b\u044c\u0438\u0447 \u0423\u043b\u044c\u044f\u043d\u043e\u0432\u00a0 abgekupfert zuhaben.<em> (Lenin\u00a0 hatte es damals mit dem Lernen, Lernen usw.)<\/em><br \/>\nd. M. schnackte wg. \u201eIntegration\u201c und gab kund, den megagr\u00f6\u00dften Stein des Weisen gefunden zuhaben. Mit ganz wichtiger Mine verk\u00fcndete er: \u201e&#8230;Sprache, Sprache, Sprache!\u201c<br \/>\nAha, momentan wird \u00fcberall unisono der gleiche D\u00fcnnschiss verk\u00fcndet, nur entsprechend farblich verpackt.<br \/>\nDavor vernahm ich \u00e4hnliches am vergangenen Sonntag, gegen halb zwei von Frollein Roth, bei <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/hauptnavigation\/live#\/beitrag\/video\/1129924\/Was-bleibt-nach-Sarrazin\">Peter Hahne<\/a>.<br \/>\nWegen ihr wurde die Glotze sofort wieder entstromt. Bei den wenigen Schritten zum Schalter, kam mir noch der Gedanke, eine Burka w\u00fcrde ihr bestimmt auch gut zu Gesicht stehen, allerdings bio-modisch mit Chlorophyll gef\u00e4rbt&#8230;<br \/>\n&#8211; Kurz vorher erlebte jemand in der Baguetterie eine sprachliche H\u00fcrde an meinem Stehtisch. Ein alter Herr erkundigte sich sehr h\u00f6flich: \u201eEntschuldigen Sie bitte, dass ist doch nicht ihr Zeitung?\u201c<br \/>\n\u201eJa.\u201c<br \/>\nWorauf er an einem der Bistrotischen Platz nahm.<br \/>\n\u201eNun w\u00fcrde mich interessieren, warum Sie die Zeitschrift nicht genommen haben?\u201c<br \/>\n\u201eSie haben mit geantwortet, dass es sich um Ihre Zeitung handeln w\u00fcrde!\u201c<br \/>\n\u201eTut mir leid, aber dies tat ich nicht.\u201c<br \/>\n\u201eSie haben mir doch mit `JA\u00b4 geantwortet.\u201c<br \/>\n\u201eKorrekt! &#8211; J a a! Dies ist nicht meine Zeitung!\u201c<br \/>\n\u201eAlso doch!\u201c<br \/>\n\u201eNein!<br \/>\nSie fragten, ob es `n i c h t\u00b4 meine Zeitung w\u00e4re. Auf diese bl\u00f6dsinnige Fragestellung musste ich mit `JA\u00b4 antworten, da dieses Presseerzeugnis zum Caf\u00e9 geh\u00f6rt!<br \/>\n\u201eAhaaa&#8230;\u201c<br \/>\n\u201eAuf die Fragestellung: Ist das Ihre Zeitschrift? H\u00e4tte ich zwangsl\u00e4ufig mit `NEIN\u00b4geantwortet!<br \/>\nDoppelte Verneinung stellt im Deutschen immer noch eine Bejahung dar.\u201c<br \/>\n\u201eUnd so etwas muss ich im hohen Alter noch lernen&#8230;\u201c<br \/>\nKurz darauf: \u201eSie haben wirklich Recht!\u201c<br \/>\n\u201eAb heute wird es Ihnen wie meinem Weibe gehen. Sie stolpert auch schon lange \u00fcber diese Eigenheit, die grunds\u00e4tzlich in Filmen, Interviews usw. falsch gehandhabt wird!<br \/>\nDies alles k\u00f6nnen Sie nun auch an Leute mit Migrationshintergrund weitergeben!\u201c<!--more--><\/p>\n<p>Etwa zur gleiche Zeit, am Freitag, erlebte ich dort folgendes mit drei jungen Leuten, Mitte\/Ende 20, denen Gutmenschen stigmatisierend sofort den Stempel \u201eMigrationshintergrund\u201c aufgedr\u00fcckt h\u00e4tten. Was in diesem Fall nicht den Tatsachen entsprechen w\u00fcrde, denn in der dritten Generation verbietet sich das eigentlich. Es wundert mich aber nicht, dass auch diese Jahrg\u00e4nge immer noch keinen Protest dagegen einlegen &#8211; im richtigen Augenblick kommt es n\u00e4mlich sehr gelegen, wenn man den leidenden Ausl\u00e4nder heraush\u00e4ngen lassen kann.<br \/>\nPartiell klang es leicht rheinl\u00e4ndisch, je nach den anstehenden Situationen &#8211; sicher IFA-Touries.<br \/>\nJeder um die 1 Meter 85, schlacksige Typen, nicht voll auf der Prollschiene, mehr mit der Tendenz etwas besseres darzustellen. Keine Markenklamotten, mehr \u201e<strong>C<\/strong>harm&amp;<strong>A<\/strong>nmut\u201c, denn <strong>P<\/strong>&amp;<strong>C<\/strong>. Nat\u00fcrlich leicht affektiertes Machogehabe, dabei in der Winddrift Ausd\u00fcnstungen von Jungtunten, nach billiger Seife und Parf\u00fcm vom Schn\u00e4ppchentisch. Dieser k\u00fcnstliche Gestank nach \u201eLeuna\u201c oder BASF geht mir m\u00e4chtig auf die Bollen. Nicht zu vergleichen mit dem Konfelgeruch ihrer Altvorderen, der mich nie ber\u00fchrte.<br \/>\nDie Unterhaltung drinnen wie drau\u00dfen, auf Deutsch oder T\u00fcrkisch, \u00fcbert\u00f6nte sogar den Stra\u00dfenl\u00e4rm, der Rest erinnerte wiedermal an Besatzer.<br \/>\nMich registrierten sie w\u00e4hrend ihres Einflugs. Da an beiden Stehtischen vor dem Caf\u00e9 G\u00e4ste standen, okkupierten sie weitr\u00e4umig den im Verkaufsraum.<br \/>\nGerade, als meine Nachbarn ihren Tisch r\u00e4umten, wollte ich drinnen meine Tasse nachf\u00fcllen, alle drei st\u00fcrzten in diesem Augenblick nach drau\u00dfen und rannten mich \u00fcber den Haufen. Das nutzte ich nat\u00fcrlich aus und rempelte gegen.<br \/>\nZur\u00fcck mit der Tasse, standen zwei gef\u00fcllte Aschenbecher und das gebrauchte Geschirr vor mir. Meine Zeitung, auf der vorher Schal und Pudelm\u00fctze lagen, zog sich einer der Jungs ein. Ohne einen weiteren Ton riss ich ihm das Presseerzeugnis vom Tisch, spekulierte nat\u00fcrlich darauf, dass diese schnieken Bubis sich auf kein Gepl\u00e4nkel einlassen wollten.<br \/>\nIhr &#8211; \u201eAber hallo! Das geht auch ein bisschen freundlicher!\u201c &#8211; wurde nicht kommentiert.<br \/>\nAuf Deutsch begannen zwei zu provozieren, aber jedes mal wenn ein Rock auftauchte, ging es mit Basedowschen Glubschen auf T\u00fcrkisch weiter.<br \/>\nAlles eskalierte, als man mir den dritten Ascher mit qualmender Kippe vor die Nase stellte, der flog sofort zur\u00fcck, weggewischt von der rechten Hand. Mit dieser Reaktion schienen sie nicht gerechnet zuhaben, sprangen aber wegen des umherfliegenden Drecks vom Tisch weg, sonst keine weitere Reaktion. Anscheinend registrierte die Jungs nun auch, dass seit geraumer Zeit mehreren Zimmerleute recht wohlwollend unser Gepl\u00e4nkel beobachteten.<br \/>\nWas mir im Nachhinein wieder auffiel und scheinbar bei den Thesen von Sarrazin keine Rolle spielt, ist der Umstand, wie diese rolligen M\u00e4nnchen <em>(Migrationshintergr\u00fcndler)<\/em> damit umgehen, dass sie auf Grund ihrer Sozialisation und ihres Auftretens in der \u00d6ffentlichkeit von sehr vielen Einheimischen immer <em>(\u00f6fters) <\/em>wieder auf das reduziert werden, wovon schon ihre Gro\u00df- und V\u00e4tergenerationen ein Liedchen singen k\u00f6nnen. Ich meine jene polynesische Bezeichnung f\u00fcr Mensch und der damit verbundenen Verachtung, die man auch immer h\u00e4ufiger in den Blicken von Frauen erkennen kann, wenn sie sich an solchen Ansammlungen von notgeilen Orientalen vorbeidr\u00e4ngeln m\u00fcssen.<br \/>\n&#8230;ist mir lange bekannt <em>(seit Jahrzehnten schon)<\/em>, dass meine Betrachtungsweise nicht den Tatsachen entsprechen und rassistisch daherkommen! Logisch, denn ich lebe nicht auf einem matschigen Eierkuchen mit viel Frieden und noch mehr Freude&#8230;<\/p>\n<p><strong>*<\/strong>Ein wesentlich gr\u00f6\u00dferer und beleibterer Zeitgenosse, hatte dieses Problem schon vor vielen Jahren erkannt, denn er meinte damals: \u201e&#8230;Wir m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass Kinder von Migranten zu Hause Deutsch sprechen!&#8230;\u201c<br \/>\nRichtig!<br \/>\nVor allen Dingen mit der Oma, denn die darf sonst nichts sagen&#8230;<br \/>\nAber welcher Durchblicker hat diesen Satz in eine g\u00fcldene Worth\u00fclse gestopft?<br \/>\na)\u00a0 Klaus Wowereit, fast Dr.<br \/>\nb)\u00a0 Harald Juhnke, Dr. hc.?<br \/>\nc)\u00a0 Scheffoberpr\u00e4sident a.D. der FU, Univ.-Prof. Dr. Dieter Lenzen<br \/>\nFu\u00dfnote: Zur geneigten Erinnerung &#8211; Lange vor Sarrazin: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article2107370\/Der_Intelligenzquotient_der_Tuerken.html\">\\&#8221;Dumm-Debatte\\&#8221; titelte die \\&#8221;Bild\\&#8221;-Zeitung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt outen sich auch CDU-Fuzzies als verkappte Bolschewiken. Gestern lie\u00df in den n\u00e4chtlichen News ein politische Sp\u00f6kenkieker etwas ab, gemeint sei hier: Karl Ernst Thomas de Maizi\u00e8rein, der mehrfachen Wiederholung wegen, schien er etwas vom gro\u00dfen\u00a0 \u0412\u043b\u0430\u0434\u0438\u043c\u0438\u0440 \u0418\u043b\u044c\u0438\u0447 \u0423\u043b\u044c\u044f\u043d\u043e\u0432\u00a0 abgekupfert zuhaben. (Lenin\u00a0 hatte es damals mit dem Lernen, Lernen usw.) d. 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