{"id":918,"date":"2008-10-24T22:35:06","date_gmt":"2008-10-24T21:35:06","guid":{"rendered":"http:\/\/12decode.de\/zonenklaus\/wordpress\/?p=918"},"modified":"2022-01-13T22:48:16","modified_gmt":"2022-01-13T21:48:16","slug":"nackt-scanner-luftverkehr-innere-sicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zonenklaus.de\/wordpress\/?p=918","title":{"rendered":"Nackt-Scanner-Luftverkehr-Innere-Sicherheit"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/Nackt-Scanner-Luftverkehr-Innere-Sicherheit;art122,2644351\">Neues aus Entenhausen<\/a><\/p>\n<p>Es scheint \u2019n Menge wichtigtuerische Euro-Arschgeigen zu geben, die zu viel Knete verdienen, au\u00dferdem mit recht wenig sinnvoller Arbeit, t\u00e4glich dem lieben Gott die Zeit stehlen d\u00fcrfen. L\u00e4nger schon gehen mir die An- und Verordnungen aus Br\u00fcssel m\u00e4chtig auf die N\u00fcsse. Ein Bekannter meinte mal zu mir, dies w\u00e4hre ein ganz normaler Lauf der Dinge bei Beamten, die schlie\u00dflich irgendwann mal h\u00f6her hinaus m\u00f6chten, dabei auf das Wohlwollen ihrer Vorgesetzten vertrauen k\u00f6nnen. Gepaart mit der biologischen Endl\u00f6sung, perpetuiert die ganze Angelegenheit zwangsl\u00e4ufig. Zu welchen krankhaften Ausw\u00fcchsen es f\u00fchren kann, ist seit Jahren im Bayrischen Viertel von Berlin optimal dokumentiert. Da alles so schleichend geschieht, sollten politisch korrekte Gutmenschen jetzt nicht versuchen mich anzupinkeln! Schon gut, in unmittelbarer N\u00e4he ist alles im gr\u00fcnen Bereich der Demokratie. Moment &#8211; einer \u201ewehrhaften Demokratie\u201c. <!--more-->Zur Erinnerung! Vor \u00fcber 70 Jahren sprach Adolphus Schickelgruber von seiner Machtergreifung, was nicht ganz stimmte. Richtig ist, er griff im richtigen Augenblick zu, als durch \u201edemokratische\u201c Kungelei, speziell dieser Partei, aus der <em>tausend Jahre<\/em> sp\u00e4ter das Pfl\u00e4nzchen CDU spross \u2013 ihm alles auf einem silbernen Tablett offeriert wurde. Wobei sich als Steigb\u00fcgelhalter der Mittelstand hervortat, viele ungebildeten Empork\u00f6mmlinge darunter, getrieben von der Furcht ihre Privilegien und Statussymbole zu verlieren. Grassierende Arbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Absturz galten zus\u00e4tzlich als guter D\u00fcnger, in dieser vertrackten Situation, da existieren zu heute viele\u00a0 Parallelen. Was bleibt da der europ\u00e4ischen Zentralregierung ohne Gesch\u00e4ftsbereich \u00fcbrig, als sich einer beispiellosen Don Quichotterie hinzugeben und ewig mit witzlosen Symptombek\u00e4mpfungen zu reagieren. Neuester Schrei: der Nackt-Scanner im Flugverkehr. Die Idee daf\u00fcr, gewachsen auf dem fruchtbaren Boden, einer allgegenw\u00e4rtige Hysterie, was das Sicherheitsbed\u00fcrfnis der MenschenInnen angeht, gesch\u00fcrt im weit entfernten Amiland. Da scheint es sogar verwunderlich, dass ausgerechnet dem Genossen Sch\u00e4uble, seines Zeichens Demagogen in jener Richtung, nur der R\u00fcckzieher einfiel. Letztlich ist aufgeschoben, nicht aufgehoben. Da wurde sicher nur eine schlichte Kosten\/Nutzenrechnung aufgemacht, die belegte, dass der Staat nun wirklich Pleite ist.<\/p>\n<p>Da war ein <strong><em>Ex-Zoni<\/em><\/strong> in diesem Jahr seiner Zeit m\u00e4chtig weit voraus, als er f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr FFK-Fl\u00fcge quer durch die Republik ank\u00fcndigte. Vor drei\u00dfig Jahren h\u00e4tte es mir noch gefallen, durch die Welt zu jetten mit einer Swinger-Airlines . Das w\u00e4re doch was, aber auf solche Ideen kommen verklemmte<em> B\u00fcro-Wixe<\/em>r nicht. W\u00fcrde ein Haufen Knete f\u00fcr die Anschaffung dieses Durchleuchtungsequipment sparen, \u00e4ltere Passagiere k\u00f6nnten dann wie \u00fcblich durch die Kontrollen latschen, bin mir sicher, wer keinen mehr hochkriegt, der wird auch nicht auf die Idee kommen, mit Schusswaffen oder Sprengstoff irgendwelchen Bl\u00f6dsinn anzufangen.<\/p>\n<p><strong>&#8211; Politisch inkorrekt, wie ich nun mal bin, folgt noch ein Gedicht:<\/strong><br \/>\n<strong>I<\/strong>n meinen jungen Jahren da ging ich oft zum Wald<br \/>\nDie Schnepfe dort zu jagen &#8211; wie hab&#8217; ich da geknallt!<br \/>\n<strong>W<\/strong>ie stie\u00df ich gern und m\u00e4chtig den Ladstock in den Lauf!<br \/>\nWie stand der Hund so pr\u00e4chtig wenn\u00b4s auf die Sau ging drauf<br \/>\n<strong>J<\/strong>etzt h\u00e4ngt die J\u00e4gertasche die Schnalle bleibt nun zu<br \/>\nLeer bleibt die Pulverflasche der Hahn hat gute Ruh<br \/>\n<strong>D<\/strong>ie Jagd, sie ist geschlossen, verrostet ist\u00b4s Gewehr &#8211;<br \/>\ndas Pulver ist verschossen, der Hund, der steht nicht mehr<\/p>\n<p><strong>Anfang des Jahres &#8211; w\u00e4hrend des Eincheckens in <a href=\"http:\/\/64.233.183.104\/search?q=cache:wk9va-zvYs8J:de.wikipedia.org\/wiki\/Memminger_Prozess+memmingen+abtreibung&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;cd=1&amp;gl=de\">Memmingen<\/a><\/strong><br \/>\nJa, dabei handelt es sich um dieses Nest, wo in den 80ern ein Pflaumendoc wegen einer Abtreibung m\u00e4chtig trouble bekam.<br \/>\nDort haben sie sogar einen richtigen geschichtstr\u00e4chtigen gr\u00f6\u00dferen Feldflughafen, erst Deutsche Luftwaffe, <span class=\"st\"> United States Air Force<\/span>, kurzzeitig Bundesluftwaffe, nun AirBerlin.<br \/>\nDer Parker und meine gutgef\u00fcllte Weste liefen ohne Beanstandung durch das R\u00f6ntgenger\u00e4t, mit erhobenen H\u00e4nden gings durch die Schleuse. Musste mehrfach retour, denn immer wieder fanden sich neuerlich metallische Teile in den Jeans.<br \/>\nAn der gleich nebenan befindlichen Metalldetektor-Schleuse beobachtete w\u00e4hrenddessen eine recht angeheiterte Kegelgruppe \u00e4lterer M\u00e4dels, mit gro\u00dfen Augen und Ohren meine sehr z\u00f6gerlich\/komplizierte, aber auch sehr ausgedehnte Abfertigung.<br \/>\nDie ganze Zeit fand ein Gespr\u00e4ch mit meinen Leuten vor dem Checkpoint statt. Ob meines Desinteresses rief der Sicherheitsknilch Verst\u00e4rkung, eine Frau nahm den ganzen Kleinkram an sich, Schl\u00fcsselbund, Geldkatze, einzelne M\u00fcnzen, Feuerzeug. Schlie\u00dflich hie\u00df es den Koppel \u00f6ffnen, warum war mir nicht so klar. Tat es aber anstandslos, ob den strafenden Blick meines Weibes, da sich wegen mir bereits wieder ein kleiner Stau am Eingang bildete. Die Kontrolle, zwei Tage vorher in Berlin, dauerte schlie\u00dflich fast eine halbe Stunde.<br \/>\nEgal, wenn der Typ mit seinem Detektor vorn am Hosenlatz zwischen die Schenkel ging, ver\u00e4nderte sich der Pfeifton merkw\u00fcrdigerweise. Da drehte ich mich in seine Richtung. \u201eTschuldigung Scheff, det hawe icke janz vajessen, an de Vorhaut is een Piercing. Seid ihr neujierig und wollt et sehn?\u201c und riss den Rei\u00dfverschluss auf. Erschrocken aus zwei M\u00fcndern: \u201eNein, bitte nicht hier!\u201c Die K\u00f6pfe s\u00e4mlicher anwesender Leuten flogen ruckartig in meine\u00a0 Richtung, infernalisches Gel\u00e4chter erklang &#8211; \u201eIch glaube es ihnen auch so, sie d\u00fcrfen gehen!\u201c<br \/>\nEin Piercing h\u00e4tte ich nat\u00fcrlich nicht vorweisen k\u00f6nnen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neues aus Entenhausen Es scheint \u2019n Menge wichtigtuerische Euro-Arschgeigen zu geben, die zu viel Knete verdienen, au\u00dferdem mit recht wenig sinnvoller Arbeit, t\u00e4glich dem lieben Gott die Zeit stehlen d\u00fcrfen. L\u00e4nger schon gehen mir die An- und Verordnungen aus Br\u00fcssel m\u00e4chtig auf die N\u00fcsse. 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