8. September 2010

His Master´s Voice

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 18:56

H.M.V.
Die besten Alben der 70er
Die vier erstgenannten LP´s, der Top 10 vom  „TAGESSPITZEL“ , stellen auch für mich zweifelsfreie Superscheiben dar, ebenso 7, 8 und die 10.
So richtig könnte ich mich gar nicht festlegen, wegen meiner Versessenheit (ab dem neunten Lebensjahr) auf alle Musik aus dem „kapitalistischen Sumpf“, die in unsere „kommunistischen Sahelzone der populären Musik“ schwappte.
…den Knall des Rock´n Roll´s im Amiland verpennte ja Europa komplett. Erst Anfang der 60er wachten die Jungs in UK auf! Nach einer kurzen Zeit des Kopierens Schwarzer Musik, legten sie richtig los und inspirierten dann wiederum massenhaft Bands von US-Weißbroten.
Jene gigantische Ära dauerte ungefähr 15 Jahre.
Anfang der 70ger nervten mich noch diese allbekannten Probleme in der Zone. 600 MDN monatlich in der Tasche, aber nur bei Übererfüllung des Planes – was am Arsch der Welt gerade mal vier brandneuen Vinylscheiben entsprach.
Zum Glück steckte beim Abklingen dieser Phase, in meinem Parka nicht mehr diese unsägliche Bahnsteigkarte für den westlichen Teil des Ostblocks.
Später im Westen, war dann alles nicht viel anders gelagert, trotz des Konsumterrors. Jede neuerworbene Scheibe wurde weiterhin mit der Bandmaschine aufgenommen (Eine Angewohnheit aus diesen traumatischen Zeiten hinter der Mauer) und sofort einsortiert.
In den ganzen Jahren mutierte ich nie zu einer Bundesgermanischen Plattenschlampe. Mehrfach mussten nur folgende Platten ersetzt werden: J. Geils – Live Full House, von den FLOYDS – Dark side of the moonWish you where here. Bachs Orgelwerke (betraf die Silbermannserie aus dem Osten) und bestimmte Werke von Beethoven zogen sich aus begründeten Anlässen ebenfalls mächtige Schrammen zu. Neu erwerben musste ich auch irgendwann „Overture 1812“, Eugene Ormandy and the Philadelphia Orchestra with the Mormon Tabernacle Choir and the Valley Forge Military Academy Band (Cannons & Church Bells)…
Nur diese Variation fanden wir beim Harzen immer Klasse…

7. September 2010

jeder bescheißt jeden – von oben nach unten und zurück

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 17:01

neue tricks bei versteckten preiserhöhungen

6. September 2010

Alice Schwarzer und der Fall Kachelmann – iM rampenlichT uM jedeN preiS

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 22:51

Unter Flachzangen kann ich mir schon etwas vorstellen, aber nichts unter einer Frauenrechtlerin und schon gar nicht bei ihr.
Ahaaa -  „Alice Schwarzer beobachtet für die BILD-Zeitung den Kachelmann-Prozess…“
Nun kommt sie mir auch noch mit einer Spannermentalität daher. Möchte sicher eine ganz bestimmte, phantasielose Klientel mit heterosexuellen Varianten aus dem kleinbürgerlichen Milieu eines Eidgenossen erfreuen!
Dafür werden sogar einige „Ex-Geliebte“ präsentiert, respektlose Flachzangen, genaugenommen „9“ an der Zahl (eine mystische, doch auch verhängnisvolle Ziffer).
Was hatten sich denn diese Lustmäuschen da ausgerechnet? Meinten sie etwa, dass der Wetterfrosch es besser richten würde als der kleine Paketbote am heimischen Herd, nur weil es mit ihm eine „Promi-Nummer“ darstellen sollte? Aber hinterher das ungute Gefühl aufkam, dass es Herr K. nur tat, weil in diesem Moment nichts besseres aufzutreiben war und er lediglich zu faul, um selbst Hand an sich zulegen…
Da wird ja Fraulein (Dieser alte Hit von Bobby Helms ist politisch nicht ganz korrekt, da Madame an der Wupper und nicht am Rhein geboren wurde. Habe extra wegen der hübschen Tittenbuketts und ansehnlichen Sitzwangen jener Frauen, die Variante von David Allan Coe gewählt!) Schwarzer einiges geboten bekommen, was sie natürlich aus purem journalistischen Interesse für die holde Leserschaft aus dem “Hause Springer“ aufarbeiten muss.
Mich sollte es nicht wundern, wenn man bei diesem „grenzenlosen Medieninteresse“ auch den arbeitslosen Herrn Mixa als Experten aufbieten würde, allerdings nicht für die „SCHÜLERZEITUNG“, oder „SPIEGEL“, sondern für „Vatikanradio.“

5. September 2010

EIGENNUTZ GEHT VOR GEMEINNUTZ – Wem gehören Brandenburgs Seen?

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 23:18

Streit am Strand – Selbige Sendung kann man sicher irgendwann im Netz anschauen.
Es tut sich etwas auf ehemaligen Zonenterritorium, das momentan im Westen nicht so einfach über die Bühne ginge. Wird alles noch kommen, wenn die Sozis das Ruder wieder in ihren Händen halten, es spielt dann auch keine Rolle, wer den Mehrheitsbeschaffer mimen wird, dunkelrote Neobolschewisten oder die grünliche Variante. Beide Haufen haben schließlich ihre Berührungsängste lange verdrängt, was den Schmusekurs mit dem Kapital betrifft.
Gemeinsam verschleudern sie deshalb liebend gern Tafelsilber, oder eben mal Gewässer
So manche Volks(ver)treter wollen nicht mehr daran erinnert werden, dass sie als Heranwachsende noch Kitt aus den Fenstern fraßen…
Mittlerweile in „demokratischen Sphären“ gelandet, sind deshalb einige Personen heute in der Lage, gleichermaßen traumatisierte Emporkömmlinge entsprechend zu versorgen – da bleibt wenigstens alles in der Familie.
Und die Masse von Betroffenen lassen es einfach so geschehen, wenn Kleingeister, die sich nur über Knete definieren, ringsumher Lebensqualität meucheln…
In diesem Zusammenhang füge ich noch ein Bildchen bei, ist schon älteren Datums.
Es stammt von den „Yorkbrücken“ in Schöneberg.

ZDFinfokanal – MOJO

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 18:24

Walldorfer Weekender – hier trifft sich die Rock-’n'-Roll-Szene. Sehen und gesehen werden ist hier angesagt – Motor des Rock \’n\’ Roll

3. September 2010

IFA – Berlin, 3. – 8. September

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 18:23

Richtig spannend waren für mich nur die Leipziger Buchmessen. Wegen der Bücher die sich zu Zonenzeiten dort weg finden ließen.
Später im Westen, besuchte ich auf der „Grünen Woche“, mit Freikarten, nur den Stand eines Bekannten. Füllte mir den Ranzen mit seinem Mex-food, knallte mir die Birne mit Tequila, sowie Mezcal (dieses Wässerchen mit dem “Engerling” drin) voll und verschwand anschließend durch den Notausgang in Richtung Heimat. Der Rest dieser riesigen Fressmesse interessierte mich nie.
In den 80ern veranlassten mich Freikarten ebenfalls zum Gang auf die IFA. Damals zeigten sie noch die Teile der Cannes-Rolle, dies war der eigentliche Grund. Ging dann aber doch noch quer rüber, um Boxen zu testen. Einige überstanden unsere Versuchsreihen nicht, angefangen bei Autoradios, bis hin zu recht teuren Ausführungen von s.g. Markenfirmen.
Dabei spielte eine Audio-Kassette mit „Knock out“ von Charly Antolini eine gewisse Rolle.
Irgendwann hatten wir Security-Knechte an der Backe, die uns nicht abnahmen, dass wir nur zukünftige Verbraucher warnen wollten, vor dem Scheiß den man dort zur Schau stellte…
Hier folgen noch einige Hinweise zu gelungenen Trommlereinsätzen, wobei es sich bei „Silly Sally mehr um eine elektronisch Spielerei handelt.
Irgendwann schnitt ich mal einige Schlagzeug-Soli zusammen. Jene liefen öfters voll power im Tischtennisraum der WG, der in solchen Momenten nur mit Lichtorgel und seitlich von einem Stroboskope illuminiert wurde.
Ganz nebenbei, mit unseren „Schwarzen Afghanen“, „Roten Linbanesen“ oder „Grünen Türken“ gab es nie Migrationsprobleme… aber schon recht lustig Situationen, wenn man mit deren Hilfe versuchte, einen vollständigen Satz zu spielen…

Cream-toad

GUEM et ZAKA - AFRIQUE TANGO - L\’Abeille

Eigentlich wurde von mir „Free Form Funkafide Filth“ von Santan&Buddy Miles gesucht und ich fand dieses Stück: Super Boogie

1. September 2010

Jimis letzter großer Gig – Feature 04.09.2010 · 18:05 Uhr – bei El Fielitz entdeckt

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 16:25

Das Festival auf der Isle of Wight (Ursendung) Von Volker Skierka

Da Hendrix so früh den Abflug machte, ist er für uns immer jung geblieben, wie all die anderen. Drei Wochen später gesellte sich auch Janis Joplin dazu, ein Jahr später Jim Morrison
Die Kommunisten haben es aber nicht gerafft, uns in dem seichten Schleim von Lutz der Erdbeere, Bärbel Wachholz oder eines Frank „Brrrrrr“ Schöbel und seiner dümmlichen Alten zu ertränken…

Löw schwächelt und stärkt Ballack – Neuer im Tor

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 15:50

Löw stärkt und schwächt Ballack – Neuer im Tor

Ich habe eins sehr viel – ganz wenig Ahnung! Deshalb melde ich mich als Fußballexperte mal
zu Wort. Großen Dank an Herrn Löw, den Präsidentenoberschefftrainer, dass er sich nach sehr viel wenn und aber und aBERs und wENNs, ganz spontan dazu entschloss, Ballack als Caudillo UNSERER Nazionalmannschaft, wieder auf den Schild heben zulassen und Herr Lahm musste dabei helfen, in diesem Moment konnte der wenigstens nichts sagen.
Jogis „einstiger Führungsspieler“ darf sich wieder mit der „Kapitänswürde“ schmücken, allerdings nicht mit so einem großen Mützchen und riesiger Kokarde. Ein bunter Lappen am Ärmel des Trikots macht ihn quasi zum Kanzler UNSERER Naziolnaldreiundzwanzig, man könnte ihn deshalb als männliches Pendant der Frau Bundeskanzler bezeichnen, aber nur auf einer Planstelle.
Herr Lahm gefällt mir in der Rolle als Vizekanzler auch wesentlich besser. Wie sagt Guida Schwesterwelle immer: „Leistung muss sich wieder lohnen!“
Wenn Lahmy diese großen Worte beherzigt, dann könnte er sehr schnell wieder Duce werden. Seine grenzenlose Eitelkeit sollte Jogi aber in Betracht ziehen und sich zu einem Deal entschließen.
Nie wieder Interviews, dafür an beiden Armen sehr breite „Käpt´n-Binden“, von den Schultern bis zu den Handgelenken…

31. August 2010

Digitaler Müll aus Thüringen – Teil (II) – ohne große Worte

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 22:01

Zu Statler und Waldorf muss ich noch etwas ablassen. Jeder hat sie tausendmal gesehen und niemand kennt ihre Namen, deshalb hier die Auflösung.

30. August 2010

Auf einem Thing der Nostalgie – Teil (I) – 28. August

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 19:04

Mit etwas Mühe habe ich meinen Finger aus der Perforierung meiner Gesäßfalte gezogen und heute morgen den Bootleg vom letzten Samstag leicht bearbeitet. Einen Oskar erhalte ich dafür nicht, höchstens den „Relaxenden Suffgnom“. Da sich einige erkundigten, was mit den Aufnahmen geschehen würde und sie auch Interesse bekundeten, kippe ich diesen digitalen MP3-Müll ins Netz. Verbunden mit einigen Sätzen zum Wochenende.
Gemeinsam mit Manu und Herrn M. (dem ehemaligen „Knuff-Trommler) gings am späten Vormittag über die Piste in Richtung Mittelgebirge, durch momentan noch bewaldete Steppen von Südbrandenburg, an meiner kalten Heimat vorbei. Dieses Stückchen Mitteldeutschland nennen sie heute: „Das Land der Frühaufsteher“. Keine Ahnung wer auf diese bescheuerte Idee kam und sie auch noch als witzig verkaufen konnte. Mit was für einen Scheiß mag dieser Werbeknechte sein Näschen gepudert haben, bis diese kolossale Eingebung durch seine Hirnwindungen schossen?
Weiter ging es in das „Land der Ausgeschlafenen“! Hinter Jena runter vom Beton, auf der „Bier und Burgenstrasse“, durch auf die Höhen des östlichen Ilmtales.
Vom Anwesen des Gastgebers ein gigantischer Blick von Ost nach West, dort am Horizont, hinter vielen Erhebungen der „Gickelhahn“.
(Jemand ließ mal ab, dass auch folgende Zeilen dort entstanden:
Matte Fliegen, wie sie rasen,
Wie sie summsend überkeck,
Träufeln ihren Fliegendreck
auf Tyrannennasen.)
- Suchte bei „Google“ den korrekten Text, fand dabei nur mit Fragezeichen versehen: „Matte Fliegen, wie sie rasen. Wie sie summsend über eck.“
Klasse, was da ein ungebildeter Fachidiot von Programmierer verzapft hat, damit letztendlich so etwas herauskommt.
- Kindheitserinnerungen wurden bei dieser Weite wach.
Was dort der Entfernung zum „Gickelhahn“ entsprach, waren damals ungefähr 12 Kilometer zum „K(i)ffhäuserdenkmal“. Stundenlang konnte ich oben, von meinem Zimmerfenster aus, alte 2000 Ω Kopfhörer  auf den Lauschern (natürlich mit den Klängen von AFN-Frankfurt), im südwestlichen, fast endlosen Tal den Sonnenuntergang zwischen Kyffhäusergebirge und den südlichen Ausläufern des Harzes beobachten. Ebenso interessant, wenn nicht sogar spannender, waren aufkommende Unwetter…
- Schon seit Jahrzehnten muss ich direkt bis zum Fester latschen, nur um ein Fetzen Himmel zu erblicken. Kann mich allerdings auch nicht über eine der vielen Wohnungen beklagen, die ich in den letzten 35 Jahren bewohnte, jede Butze hatte ihre ganz besonderen Vorzüge.
Etwas Wehmut kam trotzdem auf…
…denn Häuserschluchten sind doch nicht das Gelbe vom Ei, bei allem Konsum der ringsherum gedeiht, der mich: „GsD!“ – nicht besonders tangiert…
Irgendwann nachmittags musste ich mich etwas verkrümeln.
Ständig wurden mit Neuankömmlingen diverse Krankheitsbilder durchgehechelt.
Brrrrrrrrr. Mit Krankheiten verhält es sich wie mit Geld. Entweder man besitzt welches, oder hat keins – aber geredet wird darüber nicht! (weiterlesen…)

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