27. Dezember 2013

Genie und Knochenbrecher

Abgelegt unter: ALLGEMEINES, FILM — ede @ 23:29

Beim Printmediendealer sah ich heute den Hinweis auf ein Interview vom mundartlichen Betroffenheitstroubadour aus Köln. Suchte im Netz nach diesem Artikel, aber Scheibenhonig! Waren der SZ seine Sprechblasen zu peinlich, dass sie nicht online gingen?
Auch egal, fand aber etwas anderes, einen Filmtip: “Beware of Mr. Baker
Gegen den Trommler schrumpft Herr N. auf die Größe eines Kerbtieres, empfinde ich bestimmt nicht alleine so…
Doku über Rock-Legende Ginger Baker
Nach 45 Jahren habe ich endlich die Chance, ein großes Loch aus jenen Jahren etwas auffüllen.
Hatte mich doch, 1967/68, für 18 Monate das Kommunistenpack fast vollständig von den westlichen Einflüssen der Beatmusik abgeschnitten und gerade in jener Ära existierte „Cream“.
Erst 1970 lieh mir Mischa „Wheels of Fire“, weiß noch, ich musste sie nachts aufnehmen und am nächsten Tag, vor der Arbeit, wieder bei ihm wieder abliefern.
Endlich besaß ich danach das legendäre „Toad“, selbiger Hit, „Sympathy for the Devil“ und
You Shook Me von – Led Zeppelin, alles Songs aus der Zeit – mit denen konnte ich meine Nachbarn in der Platte besonders nerven…

26. Dezember 2013

Fack ju Göthe

Abgelegt unter: FILM — ede @ 22:31

Heute in dem Streifen gewesen, nur gut, dass die Schefffin Karten im Netz bestellte, Kino 5 im „Titania-Palast“ war nämlich ausverkauft. Frühlingswetter und übermäßige Weihnachtsgülle auf allen Fernsehkanälen schien massenhaft die Leute aus ihren heimischen Buden vertrieben zuhaben.
Was soll man zu dem Film sagen?
Wenn man ihn nicht allzu ernst nimmt, schon OK. Er hat schließlich nicht den Anspruch in Richtung „ZDF-History“, frei nach Guido K. – hätte noch gefehlt, diese merkwürdige Serie auch auf den heutigen Schulalltag auszuweiten, versehen mit einweisenden Worten des großen Meisters, für dessen Darstellung sie dann allerdings Till Schweiger genommen hätten…
Eigentlich ist FJG nur ein Abklatsch jener Paukerfilme aus den 1960/70-ern, aber letztlich doch etwas amüsanter. Muss zu den alten Schmonzetten noch ablassen, dass ich beim Bärtchen, von Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah, gabeln könnte, niemals eines dieser Machwerke vollständig eingezogen zuhaben.
Zu den Darstellern fällt mir noch ein, Zeki Müller* erinnerte mich sehr an Everett in „O Brother, Where Art Thou?“.
Das Direx-Blondchen ging mir gehörig auf den Sack, da ich KR absolut nicht ausstehen kann.
Ob man Uschi G. für selbiges Röllchen aussuchte, da sie scheinbar über sehr viel persönliche Erfahrung verfügt, was den vermeintlichen Umgang mit der Vermittlung von pädagogischen Defiziten angeht…
Noch vor wenigen Jahren wäre ich nicht ohne ein Hörnchen davor, in solchen Film gesterzelt.

Fußnote:
WIKI ist manchmal recht merkwürdig, dort ist u.a. zu lesen: Mit 13 Jahren ging er auf ein katholisches Internat. Elyas M’Barek gehört der römisch-katholischen Konfession an und hat Abitur gemacht. Er lebt in München.
Weiß der Deubel, was der römisch-katholische Aberglauben mit seinem Abi zu tun hat…

18. Dezember 2013

Legendärer Posträuber Ronnie Biggs geht nicht mehr einkaufen

Abgelegt unter: FILM, In den ewigen Jagdgründen... — ede @ 11:09

Die Einnahmen von  2,6 Millionen Pfund waren damals ein Haufen Schotter…
Die Gentlemen bitten zur Kasse“, war 1966 eine ganz frühe Guido Knopp HISTORY oder sehe ich das falsch?
Ich erinnre mich noch, dass keiner meiner Kumpels in Warnemünde Westfernsehen empfangen konnte – Scheiße.
Später sah ich den Film dann doch und fand ihn gar nicht so prickelnd…

28. Dezember 2009

DAS WEISSE BAND

Abgelegt unter: ALLGEMEINES, FILM — ede @ 23:30

Gestern waren wir im „Broadway” am Tauentzien. (Dieser Westberliner „Boulevard” wurde 1972, durch „Kokain” von Hannes Wader auch in der finstersten Zone ein Begriff. Leider mutierte HW später zum DKPisten. ) Eins der wenigen kleinen Kinos mit gigantischer Beinfreiheit und sahen dort – „Das weiße Band“. Wobei so mancher den Untertitel nicht lesen konnte.
Über den Film an sich möchte ich nicht viel ablassen, außer, er ist einfach Klasse! Am meisten begeisterte mich jene Tatsache, dass mir kein einziger Akteur bekannt vor kam.
Ähnlich ging es mir nur vor einigen Jahren mit dem Streifen: „Wer früher stirbt ist länger tot“.
Musste allerdings feststellen, unserem Rudel war die, oder der eine doch bekannt. Liegt sicher daran, weil ich grundsätzlich keine Spätnachmittag und Frühabendendlosserien einziehe.
Viele Filme gehen mir auch am Arsch vorbei, wenn die Larven für mich schon durch andere Lichtspiele verbrannt sind. (weiterlesen…)