31. August 2009

violin automatic machine

Abgelegt unter: NoCommentausderTube — ede @ 23:26

v.a.m.

30. August 2009

ALDI

Abgelegt unter: fast 20 Jahre MAUERFALL — ede @ 22:11

Gott nochmal, was habe ich damals mit Decker alles photographiert. Nebenbei haben wir uns immer wieder köstlich über die grenzenlose Dummheit unserer ehemaligen Landsleute amüsiert und was für ein Scheiß wurde nebenbei alles eingesackt. Fundstücke aus Häusern, Fabriken, Müllhalden, Containern und Anschlagtafeln…
Unser beider LAG´s fanden so manche Mitbringsel nicht lustig. Mein Weib verstand die Welt nicht mehr, als ihr 10jähriger Ableger auch zu einen Jäger und Sammler mutierte. Der drangsalierte seinen Vater auf einer Motorradtour, weil er auf Deubel komm raus, den mehrere Kilo schweren Abschlepphaken eines sowjetischen Panzers, aus dem Schrotthaufen einer Russenkaserne klaubte und ohne dieses Teil nicht mehr zurückfahren wollte. Kurz darauf verarbeitete ich das Teil, im Zusammenhang mit einem Beleuchtungskörpers, der Anfang der 90er, von der Grenzanlage an der „Glienicker Brücke” stammte. Die beiden Grenzer verkrümelten sich, als ich kundtat, dass ich diese nagelneue Lampe abmontieren wollte.

handmade by ZK

handmade by ZK

Detail mit Abschlepphaken („T77“?)

Detail mit Abschlepphaken („T77“?)

Die Schwester vom Filius verlor ihren Trieb nach innerdeutschen Beutestücken auf einer gemeinsamen Demontagetour, an der niedersächsischen Grenze. Als es mehrere Kilometer durch sehr hohes Brennnesselgestrüpp ging, wo ich auf der ganzen Länge die westlichen Warnschilder entfernte.

Dieses DIN A4-Teil stammte von einem Strommast, aus besagtem Marktflecken, als die Schneisen zu ALDI mittlerweile so breit waren, dass man getrost mit Bussen dorthin fahren konnte. Noch im Frühling gleichen Jahres, hing ich Samstags mal in einer Autoschlange, von Sangerhausen bis zur Autobahn – mehr als 70 Kilometer Landstraße. Jeder Wagen bis unter die Decke gefüllt mit Beutestücken, aus der neu erschlossenen Konsumwelt.

Aus jenen Tagen stammt folgender Witz:
Vier Südharzer Halbstarke irrten mit ihrem Trabbi durch Duderstadt und hielten krampfhaft Ausschau nach einer „ ALDI-Gaufhalle”. Schreit der Beifahrer plötzlich los: „Hee Alder, dord vorn läuft een Ganagger, hald da mal an!” Der Fahrer stoppt auf gleicher Höhe. Sein Spezi kurbelt das Fenster runter und brüllt den Türken an: „Eeh, Golleje, wie gommen wir bei „ALDI?”
Der Angesprochene beugt sich höflich zum Fragenden: „Zu ALDI! Zu!…”
Daraufhin kräht der vermeintlich Informierte zu seinen Mitfahrern: „Gumbels, wir gönnen Heeme fahrn, ALDI had schon jeschlossen!”

Zur Erinnerung
Das waren die Zeiten, wo der gemeine Ossi seine gewachsene Identität weg warf, wie zerlumpte Socken.
Mir ist aus dieser Zeit ein wunderschönes Bildchen haften geblieben, aus der „Heldenstadt” Leipzig. Als zu den letzten Montagsdemos, gröhlende Massen durch die Straßenschluchten irrten, vornweg mit einem riesigen Transparent (wie zu alten Zeiten): „Lieber Helmut, nimm uns an die Hand und führ uns in Dein Wirtschaftswunderland!”

29. August 2009

Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 28.08.2009)

Abgelegt unter: DER TAGESSPIEGEL — ede @ 22:19

Es gibt Gegenden im Hundeverschissenen Bundeshauptdorf, da möchte ich keine 5 Minuten tot an einer Laterne baumeln – ab heute gehört „Lichtenberg” auch dazu. Gesten Nacht ging es in besagtem Stadtteil von der U5 in die S-Bahn. Gegen 22 Uhr ist Totentanz angesagt…
Anders sind mir dort die Jahre 1965/66 in Erinnerung geblieben, zu jener Zeit begann meine Lehre auf der „Warnow-Werft” in Warnemünde.
Wenn es bei Heimfahrten über Berlin ging, musste bei stinkigen Kontrollen immer eine „Umwegkarte” nachgelöst werden, die fast so teuer kam, wie die gesamte Fahrstrecke über Schwerin/Magdeburg nach Sangerhausen. Aber dieser Fuchsbau von Bahnhof gab damals was her. Wer in der Zone mit einem “ungepflegten” Kanten umher rannte, landete irgendwann mal dort. In dieser Anfangsphase der langen Haare, war auf ähnliche Kunden immer verlass. (Wie anno dazumal im Westen auch) Es fand sich nachts dauernd jemand mit einer Sturm freien Bude, guter Mucke, Volksdrogen (später kam Zonen-LSD dazu) und auch Knuddelhexen zum Stechen. Der „Eulenspiegel” (Siehe:Jugendkultur) ließ sich seinerzeit über jene Enklave aus. Schon merkwürdig, wir stiegen nie dahinter, warum es geschah, scheinbar von der Stasi lanciert. Jedenfalls trudelten anschließend noch mehr „Gammler” dort ein. (Im Hallenser „Beatlesmuseum” existiert ein Räumchen, der diese Subkultur auch etwas ausleuchtet – muss noch klar stellen: ich war, bin und bleibe „Stones-Fan”) (weiterlesen…)

28. August 2009

“Kilroy was here”

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 22:01

Kilroy

26. August 2009

- Café LYRIK – Jazz, Chanson, Klassik und mehr

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 23:49

Heute schwirrte ein Elektrobrief vom Prenzelgebirge in die Ebene des verschlafenen Dorfes der Wilmer. Wenn ich mir das Angebot im „CL” betrachtet, lebt man hier unten in einer kulturellen Sahelzone. Man könnte meinen, jenes Fleckchen im Bundeshauptdorf ist die heimliche No-Go-Area für Musen. (weiterlesen…)

25. August 2009

Kretanistan

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 22:33

Heute erhielt ich von Frau C. aus B., Impressionen von einem herrlichen Fleckchen auf diesem Planeten – Kreta.
Beim Anschauen auf der „Tube”, registrierte ich einen Haufen Scheiß aus der Zeit, als marodierende Wehrmachtstouristen diese Insel heimsuchten. Jener Angriffskrieg schien allen mächtig Spaß zu bereiten, obwohl die Griechen den Landsern mächtig einheizten, was natürlich in den „Wochenschauen” nicht rüber kam… (weiterlesen…)

24. August 2009

bahn.bonus

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 23:04

Früher war alles viel besser. Angefangen beim Urschleim, irgendwann tauchte der Kaiser auf, dann Adolf der Gütige, Adenauer und Ulbricht…
Ich beziehe mich hier auf ein recht konservatives Fortbewegungsmittel – die Bahn. Zu Zeiten der vorgenannten „Führers”, ging man einfach an einen entsprechenden Schalter, sagt wo man hin wollte, der Beamte (außer bei Ulbricht, da waren es Arbeiter oder Bauern in Uniform) ging an ein Gerät, schob bei exotischen Fahrzielen eine Matrize in das Teil, betätigte ein Knöpfchen, es summte und rasselte – oh Wunder, heraus kam die Fahrkarte. Auf der lediglich Start- und Zielbahnhof, die Klasse, Entfernung und der Preis vermerkt waren. Alles auf dünner Pappe, etwas größer als ein mitteleuropäisches Passphoto…
Bis Mitte der 90er Jahren bin ich gern mit der Bahn gereist und hatte nebenbei oft lustige Erlebnisse. Zu jener Zeit, auch die ersten Stunden immer ein Abteil für mich gehabt.
Ein gewisser Herr Bär partizipierte anfangs noch sehr knurrig, auf einer gemeinsamen Zugfahrt nach Stuttgart, an der etwas anderen Art zu reisen. Wir hockten in einem dieser alten Reichsbahnwaggons, wo sich beide Sitzbänke ausziehen ließen und zwei komfortable Liegeplätze entstanden. Bär kam sogar damit, obwohl uns beide ein dicker Kater drangsalierte, dass es doch recht unsozial sei, als er meine Vorbereitungen mitbekam, als ich die Gardinen zuzog und pennen wollt. Vorher noch eine mächtige Wolke Knoblauchspay verspritzte, was vor jedem neuerlichem Halt abermalig geschah. Bis sich in Fulda (Stunden später) ein junger Typ nicht von dem Gestank beirren ließ…
Heute sieht alles etwas anders aus, seit Jahren benutze ich besagtes Spray nicht mehr. Meine Fahrstunde nach WOB-City wird im Bordrestaurant bei einer Tasse grünem Tee abgehakt. Muss mich dabei allerding von diesen ganz wichtigen Arschgeigen drangsalieren lassen, die verbal in ihre Kommunikationsprothesen wixen.
Nun glaube ich am Punkt angekommen zu sein. Nein doch nicht. Gut, die folgende Schilderung betrifft drei Wochenendfahrten meines Weibes.
Ich versuche es im Telegrammstil abzuhandeln. (Wer von den jungen Leuten weiß überhaupt noch, was ein Telegramm ist)
Rückfahrt am 2. August: Der Bummelzug von Gifhorn nach Wolfsburg fiel aus (bei Hannover ein Trafo defekt). Alle Stunde hoppelt so ein Fahrzeug durch die dortige Pampa, aber das nächst Gefährt kam auch nicht. Madame registrierte das Gespräch von zwei Frauen und klinkte sich ein, wurde deshalb zu einer kurzfristigen Autofahrt eingeladen…
Am 7. August kam am Hauptbahnhof (vom Bundeshauptdorf) die Durchsage, der Zug, welcher am Ostbahnhof startete, fällt wegen eines „Triebwerkschadens” aus (später es gab 12 Oi retour). Das hieß, in Gifhorn eine zusätzliche Stunde Wartezeit.
Der 16. August spielte sich etwas anders ab. Die Ferkelbahn aus Uelzen verspätete sich um 10 Minuten. In Gifhorn, der Zug Richtung Wolfsburg natürlich weg,  eine Stunde gammeln…

In der letzten Zeit versuche ich, wenn möglich auf Bahnreisen zu verzichten, mache allerdings mit den Angestellten der DB immer meine Spielchen. Mir ist bekannt, fast jeder Arsch, der dort am Tresen hockt, bangt um seinen Arbeitsplatz. Deshalb sind die Leute dort, so anbiedernd nett. Was sie aber nicht wissen können, dass ich „nette Leute” hasse. Dann kommt mein Auftritt. „Ich wette, sie sind nicht in der Lage mir eine Fahrkarte zu verkaufen, ohne Sprachtherapie, ohne Auszug aus einem Kursbuch und irgendwelche eingetütete Werbescheiß…”
„Wusste ich doch!”
Alles was über meinen frommen Wunsch drüber hinausgeht, fliegt als eckige Konfettis retour. Anschließend muss ich mir dann die Frage gefallen lassen, warum ich so aggressiv sei, schließlich wollen die „ Verbraucherinnen und Verbraucher” doch sämtliche Informationen.
Neuerdings muss man sich ja wie ein dummer Nabbel eine Nummer ziehen, um an den entsprechenden Schalter sein Bedürfnis anzumelden.
Ist es zu viel verlangt, wenn man nur eine Fahrkarte will, einfach so, wie früher. Pünktlich abfahren und ankommen. Nein die Knechte und Mägde verscheißern einen noch bei diesen ewigen Malessen: „Wir bitten um ihr Verständnis!”, wurde nun ja umgewandelt in: “Wir bitten um Entschuldigung!” Gott nochmal, darauf ist doch was geschissen!
Letzte Woche erhielt ich einen Schrieb, alles wurde noch getoppt. (weiterlesen…)

23. August 2009

august 2009

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 18:48

im ehemaligen britischen sektor

Am Heidelberger-Platzauf, auf! sprach der fuchs zum hasen, kannst du mir nicht einen blasen?

22. August 2009

Avventure Di Pinocchio: Storia Di Un Burattino

Abgelegt unter: 27.September - Verwählen — ede @ 22:10

Zur Erinnerung!  Das VIII. Gebot lautet: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Ein Liedlein

21. August 2009

iNGO sCHMITT

Abgelegt unter: 27.September - Verwählen — ede @ 22:47

bINGO! iNGO!!!

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