28. Februar 2010

sangerhauseN – Klimatische Verhältnisse von 1878 – 1897

Abgelegt unter: sangerhauseN — ede @ 23:22

Mal wieder etwas aus der kalten Heimat – staubte ich heute Nachmittag von Sigrid ab – fast wäre es den Weg allen Irdischen gegangen, zum Leidwesen meines Weibes ist es nicht geschehen.
Es grenzt schon an ein Wunder, dass diese Heftchen (es handelte sich um drei Exemplare, die anderen weit über 130 Jahre alt) privat irgendwo überlebten. Die vielen Zeiten dazwischen, wo jeder Fetzen Papier umfunktioniert wurde, sei es für die Ummantelung von gerollten Tabakresten, oder als Scheißpapier. (weiterlesen…)

27. Februar 2010

Fußnote zu Margot Kässman

Abgelegt unter: DER TAGESSPIEGEL — ede @ 09:42

Im gestrigen „TAGESSPITZEL“ gefunden – man könnte mehr als nur kotzen



26. Februar 2010

Alles nur Illusionen

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 23:36

Wie sacht der olle Balina?
Nix zu Saufen, nix zu Ficken – deshalb aus de Fensta kieken.
Dann schau lieba hier rin und kiek Dir dit an!

24. Februar 2010

Na dann zum Wohl Frau Kräßmann, nun in aller Ruhe und mit viel Genuss!

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 22:46

Wo man heute hinhörte oder sah: „MK“ – die Journaille holt sich wieder einen runter.
Deshalb möchte ich auch etwas nach legen. Wobei mich ihre „Verfehlung“ schon gar nicht mehr interessiert, mir geht es um etwas ganz anderes.
Hier einige Schnipsel aus der Presse:
dpa/ddp/AFP, 24.02.10 – Tgs.online – „Kräßmann tritt zurück“

- „Margot Käßmann tritt von ihrem Amt als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland zurückt. Auch ihr Amt als Landesbischöfin von Hannover werde sie niederlegen, sagte sie am Mittwochnachmittag in Hannover. Pastorin will sie aber auch in Zukunft bleiben.
Sie könne “nicht mit der notwendigen Autorität im Amt bleiben”, begründete Käßmann ihren Schritt. Es gehe ihr auch um die Achtung vor sich selbst und ihre eigene Geradlinigkeit…“ -

Für die Art & Weise, wie sie sich bisher aus der Affäre zog, verdient sie meinen Respekt! Frau Kräßmann greift dabei auf die „Alte Schule“ zurück, ohne wenn und aber…
Deshalb finde ich, sie sollte auch als Pastorin mal eine Auszeit nehmen. In nur zwei Sätzen benutzte die Frau mehrere Vokabeln, die tiefgründigere Erklärungen bedürfen. Dies käme in der heutigen Zeit einer schwerwiegenden, fast nicht zu bewältigender Aufgabe gleich. (weiterlesen…)

23. Februar 2010

Westerwave & Rüttgers

Abgelegt unter: DER TAGESSPIEGEL — ede @ 22:13

Hoffentlich reicht es, dass man ihn wie ein Moorhuhn behandeln kann und Rüttgers gleich mit.

Prost Frau Käßmann!

Abgelegt unter: DER TAGESSPIEGEL — ede @ 21:41

Ein bisschen Mut zum Risiko ist schon O.K., allerdings bei Trunkenheit am Zügel finde ich es absolut nicht angebracht.
Was soll´s, das war´s halt. Schade eigentlich, endlich mal jemand als RV der EKD, der nicht nur Schleimspuren hinterließ. Wat nu Frau Käßmann? 1,54 Promille Alkohol im Blut ist doch nur raus geschmissenes Geld. Nicht mehr richtig nüchtern, aber auch nicht richtig besoffen – aber die Pappe weg!
Vielleicht hätte sie wesentlich mehr zechen sollen. Mir stand die Gerichtsbarkeit vor vielen Jahren mildernde Umstände zu – allerdings bei 3,6 Promille und ich habe nächtens keine Jagd auf Radfahrer und Frührentner veranstaltet…
Auf der anderen Seite, wat is denn die Ev. Kirche für ein armer Verein, wo sich die Bossin einer solchen Institution noch nicht mal einen nüchternen Chauffeur leisten kann. Dies gelang ja sogar einer Flachzange vom Schlage Ehlers, seines Zeichens Scheffchen der „Tresterhilfe“, frei nach der Devise: Nicht kleckern, sondern klotzen!“ Allerdings hat der Genosse seinen krankhaften Auto-Spleen auch nicht ganz ausgereizt, es handelte sich ja nur um die Billigvariante eines „Maseratis“, mehr so´n „Trabbi“ aus Modena.Zonenmaseratis (weiterlesen…)

21. Februar 2010

BERLINALE – ein stanniolbäR für den kifI

Abgelegt unter: ALLGEMEINES — ede @ 20:25

Heute morgen landete ich bei einem Kirchensender mit saumäßiger AM-Qualität, auch sie thematisierten den „Silbernen Bären“, den Herr P. aus bekannten Gründen nicht persönlich einsacken konnte.
Die Umstände finde ich schon recht merkwürdig, warum und weshalb er nach so langer Zeit ausgerechnet in der Schweiz hopp genommen wurde, obwohl er auch dort Jahrzehnte permanent aus- und einreiste. Unabhängig davon, hielt er sich nach seinem Abtauchen im Amiland des öfteren in Demokraturen auf, die ihn hätten ausliefern können.
Egal wie man diese Heldentat betrachtet, wenn ein gestandener Typ von Anfang 40, eine 13-Jährige mit Champagner und Drogen gefügig machen muss, um sie zu stechen – dieser angehende Lustgreis hat es mit einem Kid getrieben. Leute! Er hat als Hetero seinerzeit das vollendet, was man in diesen Tagen Jesuitenpatern und vielen anderen katholischen Funktionären in der ganzen Welt vorwirft.
Deshalb finde ich sein witzig klingendes Statement nicht ganz passend: „Selbst wenn ich gekonnt hätte, wäre ich nicht gekommen. Denn als ich das letzte Mal zu einem Festival gekommen bin, um einen Preis entgegenzunehmen, bin ich im Gefängnis gelandet.“
Warum nun viele Kollegen, vornweg der kleine Schlöndorf, von „einem ungeheuren Kulturskandal“ reden und Petitionen für seine Freilassung verfassen, versteh ich auch nicht.
Nun entspannt Euch mal! Schließlich besitzt er doch nicht nur einen „Promibonus“…
Ihn wird man letztendlich laufen lassen, im Gegensatz zu den kleinen, konfessionellen Frischfleischgourmets – die werden hängen

20. Februar 2010

The Canissucker Blues

Abgelegt unter: DER TAGESSPIEGEL — ede @ 23:34

Langsam beginnt die Canisius-Affäre zu nerven.
Bin richtig froh, dass man gestern im „Tagespitzel“ – „DIE DRITTE SEITE“ – mit dem hübschen Photo eines verkrüppelten Latterjupps etwas aufhübschte.
Dann auch noch diese Geschichte. Sie hätte aus dem Hause „Bastei“ stammen können.
Natürlich überflog ich den Artikel. Peripher wurden auch die bürgerlichen, rechtschaffenden Eltern und das wohlgeraten Brüderchen mit Doktortitel erwähnt. Was sind das für Elternhäuser, in denen es allen Angehörigen genügt, dass ihre Ableger mal zur „Elite“ gehören sollen.
Zu welcher eigentlich?
Daddy war in „leidender Funktion“ beim SFB, konnte sich folglich über Macht und Mammon definieren, trotzdem musste sich Mami noch als Verwaltungsangestellte betätigen…
Sie hätte doch eine Aufgabe gehabt, ihre Brut zu respektvollen Mitgliedern dieser Gesellschaft zu manipulieren, aber…
Wie blind muss man eigentlich in der Weltgeschichte des Eigennutzes und der Selbstverliebtheit umher sterzeln, dass man bei seinen Kindern solch einschneidende Wesensveränderungen nicht wahrnimmt und folglich nicht reagieren kann. Das lässt bei den „Erziehungsberechtigten“ tief blicken. (Ich könnte noch weiter frotzeln, was deren Elternhäuser anging. Liegt mir langsam sehr fern. Da es schon ewig gang und gebe ist, dass Ableger von vielen Emporkömmlingen zwar zu tragenden Säulen des Kapitals mutieren, ansonsten während ihrer Sozialisation zu kleinen Leuchten verkommen…)
Schon recht merkwürdig, da wurden jahrzehntelang verklemmte, sexuelle Anwandlungen mit Abhängigen gedeckelt, die erst 20, dann 30 und nun noch mehr Jahre zurückliegen. Da müsse ja eine Masse an Leuten Interesse gezeigt haben, dass es im Verborgenen blieb. Ich meine dabei nicht nur die Herren, die sich mit dem Frischfleisch vergnügt haben…
Was ist der eigentliche Grund der heutigen „brutalen Aufklärung“ – bestimmt ein ganz anderer. Es scheint doch so, dass sich unter diesem Feigenblatt der juristischen Aufarbeitung, ein Haufen Knete verbirgt. Tja, das Geld liegt auf der Straße, man muss sich nur bücken!
Da kann auch bei unseren Verhältnissen, was Schmerzensgeldforderungen angehen, schon eine dicke Marie rüber kommen, natürlich nicht für die unmittelbar Betroffenen.
Manch einer könnte soagar sein Taschengeld noch etwas aufpeppen, ist doch nichts mehr belegbar
Mir ist als Heranwachsender nichts in dieser Hinsicht widerfahren. Mir wurden solche Geschichten aus meiner Umgebung immer nur zugetragen und sie geschahen in allen sozialen Schichten, jener klassenlosen Gesellschaft der Zone.
Vielleicht schreibe ich noch mal die Geschichte einer sexuellen Belästigung aus meinen Schulzeiten auf, in die meine Großmutter involviert war und sie in deren Folge den Kreisschulrat abschoss.
Hier folgt noch der Ausschnitt einer gelungene Coverversion, für deren Schaffung Jagger/Richards verantwortlich zeichneten.
Ich habe die entsprechend zeitlosen Zeilen heraus gefischt, sie sind aktuell und die entsprechende Handlung könnten sich irgendwo auf dieser Erdenscheibe, gerade in diesem Moment zutragen. Es sei, in der Nähe des Solisten würde sich gerade irgendein Pater mit einer ganz bestimmten Neigung aufhalten, dann würde aber auch der schmachtende Gesang sofort verstummen. (weiterlesen…)

19. Februar 2010

sangerhauseN, a. A. d. W.

Abgelegt unter: sangerhauseN — ede @ 23:48

Der CDU-Fuzzi biedert sich an
Nutze deine Stimme – Bürgermeisterwahl in Sangerhausen – Du hast keine Chance, also nutze sie!

18. Februar 2010

Abgelegt unter: DER TAGESSPIEGEL — ede @ 23:45

Kennen Sie das auch? Alle Welt hurt mit dem Datenschutz herum und trotzdem wird man von allen Seiten gefickt.
So ist es bestimmt dem Wilmersdorfer Gärtner auch gegangen, dabei hat diese Plantage doch etwas – pardon, hatte was.
Frei nach der Devise, wer andern eine Grube gräbt, schafft sich sein eigenes ABM-Programm, endlich weg von Hartz 04, da bietet sich doch Omas Alterssitz an, um endlich mal etwas kreativ zu sein…
Sicher kollaborierte der hiesige Stromerzeuger mit den entsprechenden Organen, man munkelt ja, dass viele dort nicht richtig schreiben können (Da hätte es bei mir auch zur Bullerei gereicht. Aber Oma hat mich in dieser Richtung schon als Kind traumatisiert: „Zur Polizei gehen doch sowieso nur Proletarierlümmel, die keine Lust zum Arbeiten haben…“) – aber Computer können sie fast alle bedienen. Der Rest ist ja keine Kunst. Da werden Wohnungsgrößen mit Stromverbrauch abgeglichen, irgendwann fängt der Monitor an zu blinkern, es erfolgt ein Tastendruck und zum Schluss erscheint jemand, der alles auswertet und das SEK benachrichtigt.
Manche Hanfzüchter sind richtige Umweltsäuen, warum aasen sie auch ewig so mit Elektroenergie herum. (weiterlesen…)

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