„Worin badet Herr Lanz da?“

Jene Frage betraf letztes „Wetten, dass..?
Als ich eben bei GMX die Frage las und auf das Bilchen schaute, kam es mir folgendes: Der Knabe macht einen auf Abschmecker einer Kläranlage und ging seinem Job in schöner breiiger Kacke nach.
Aber mitnichten, es handelte sich um Schokolade, was ich nun wieder Scheiße fand, da man mir mal beigebracht hatte, dass mit Fressereien nicht gespielt wird!
Dann fiel mir Johann Wolfgang von Schillers andersartige Variante des „Tauchers“ ein, die da lautet:
Der Taucher
Vor vielen Jahren, im fernen Land,
gab eine Nachricht man bekannt.
Und überall tat es erschallen,
Des König’s Uhr, die goldene,
ist in’s Scheißhaus gefallen.
Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp‘
zu tauchen in diese Scheiße hinab.
10 Taler zahl ich dem zum Preise,
der mir die Uhr holt aus der Scheiße.
Der Hausknecht, ein verwegener Hund,
schaut mit Entsetzen in des Abtritts Grund.
Dann wirft er Rock und Hose weg
und hoch im Bogen spritzt der Dreck.
Er ist weg,
er ist sicher verreckt im Dreck.
Doch da, wer erscheint da in einer Weise
und teilt mit gewaltigen Armen die Scheiße?
Der Hausknecht ist’s , und hoch in der Linken
hält er die Uhr, mit freudigem Winken.
Runter geh ich nimmer, da gibt’s Trümmer.
Einmal war es moosig weich,
einmal war es hart wie Teig,
und grad da, wo der Haufen lag so dick,
schiss mir ein Frauenzimmer ins Genick.
Mein Freund, du hast zwar die Uhr gefunden,
doch der Schlüssel liegt noch unten.
Wirst du mir auch diesen zeigen,
dann erst sind die 10 Taler dein Eigen.
Der Hausknecht aber sagt ganz barsch:
Leck mich am Arsch!!!

Hier noch der Hinweis zum Original

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