Archiv für den Monat: Februar 2020

Bereits vor Specht´s (Jewgeni oder Ecki) Beerdigung in der kalten Heimat, kam mir Bruder Hein schon öfters ins Gedächtnis…

Vorher den Link anklicken, da läuft dann ein entsprechender Hit!
Hatte in dem Zusammenhang bereits mehrere Schriebe begonnen und nicht fertiggestellt.
Zumal ich aus unerfindlichen Gründen, mir Anfang des Jahres, die Pest nochmals einzog. Des Büchlein war ein Geschenk für die Scheffin vor 34 Jahren. Witzig fand ich Nelly´s kleinen Spruch, ob man zu jenem Thema wirklich Spaß beim Lesen haben sollte?
Doch schon!
Außerdem sollte man sich den Heimgang eines Familienangehörigen, eines Kumpels, Freundes oder guten Bekannten, durch den endgültigen Schnitt des Sensenmannes nicht total vermiesen lassen! Deshalb fand nicht nur ich, diese Trauerveranstaltung ganz schön schräg, zumal der Verblichene ein lebenslustiger Kerl war und auch sonst den vielen angenehmen Seiten des Lebens, weiß Gott nicht abgeneigt war…
Zumindest kam kein Bammel auf, dass sich in der Trauerhalle die Deckenbalken so bogen und Ängste aufkamen, wegen eines zu befürchteten Einsturzes, weil Redner das Blaue vom Himmel herunter logen…
Wenn ich an Mannes Bestattung denke, sie fand vor zwei Jahren statt, da wurde die Stunde in der Halle, mit vielen Schnurren von Trauernden total aufgelockert. Wobei man sich bei mancher Story wirklich wegschmeißen konnte, so wurde der Verschieden nochmals kurz zurückgeholt und ganz nebenbei erfuhr die anwesende Gemeinde sehr lustige Kleinigkeiten, die nochmals aufgefädelt wurden, wie schöne Perlen auf einer Schnur.
Beim anschließenden Fell versaufen, schafften sich dann Vince Weber und Piano-Schulze noch an den Tasten in meiner Stammkneipe. Fast hätte ich ST und Blues-Gunther vergessen, die auch noch ihr Teil dazu beitrugen. Unterbrochen wurde alles immer wieder mit kleinen Geschichten – Manne hat es bestimmt gefallen!
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Niemand hat einen Plan gegen die Coronaflippies, aber allen geht der Arsch auf Grundeis

Bereits vor ca. 8 Jahren tauchte der SARS-(schweres akutes respiratorisches Syndrom)-Virus in den ostasiatischen Gefilden auf und seit einigen Wochen nun die etwas weiter entwickelte Variante.
Kann es sein, dass man sich in Wuhan der Sache damals annahm und die agilen Winzlinge möglicherweise in einem militärischen Forschungslabor etwas modifizierte, wobei einige sich aus dem Staub – Pardon – aus den Reagenzgläsern machten?
Wochen später vernahm ich dann, dass der Virus bereits lange richtige Fettlebe in Ratten und Schlangen tätigte.
OK, mag schon sein, schließlich verleiben sich viele Chinesen alles ein, was irgendwo herumkreucht und fleucht, deren vorherigen Sammelleidenschaft registrierten wir bei Ebbe an den matschigen Gestaden des Jangtse´s .
Da bin ich ja dem sympathischen Herrn mir der Sense so eben noch entwischt, Spätfolgen scheinen nicht aufgetreten zu sein, schließlich liegt alles bereits 35 Jahre Retour.
Weiß noch, wir waren zu einem 35Gängemenü in einer riesigen Landkommune geladen und ich war der einzige, der bis zum Schluss durchhielt und sich wirklich alle aufgetischten Häppchen einverleiben konnte. Hatte mich nämlich akkurat an den Essgewohnheiten unseres Gastgebers orientiert. Jener Schmierpiss, der Parteisekretär vonz Janze, besaß scheinbar nur deshalb so eine drahtige Figur, weil er mit seinen wirr gewachsenen 10 bis 15 cm langen Fingernägeln, nicht richtig zugreifen konnte…
Einzig, kandierte Heuschrecken wurden nicht kredenzt.
Abgesehen von den kalten Entenfüßen, deren Schwimmhäute an gummierte Schuhsohlen erinnerten und dazu salzfreien Reisklumpen zum Frühstück, war schon manchmal undefinierbares Getier dabei, sogar panierte Skorpione.
Eine Köstlichkeit, mit ganz unterschiedlichen Geschmacksrichtungen bis hin zu pikant, eröffneten sich mir am allerletzten Abend in Peking und da erfuhr ich, was es mit den panierten Kügelchen, alle in Normgröße von vielleicht einem Zentimeter Durchmesser, auf sich hatte.
Zu den öfteren vollkommen dekadente kalten Buffets standen aus tausenden dieser Murmeln hergestellte Halbkugeln (Runde 40 cm Durchmesser) zwischen den Köstlichkeiten. Jene absolut geometrischen Gebilde waren zudem noch streifenförmig in Spiralen aufgestapelt. Nach dem Zerquetschen dieser kleinen Gebilde, blieb nur Staub übrig, der aber phänomenal schmeckte…
Ohh fuck, aber wie kamen diese akkurat identischen Kügelchen zustande? Weiterlesen

ELIAS PETROPOULUS – REBETIKO – DIE MUSIK DER STÄDTISCHEN SUBKULTUR GRIECHENLANDS

Als Fan jener griechischen Underground-Mucken bekam ich letztens dieses Büchlein in die Hand gedrückt.
Da Elias P. schon länger nicht mehr einkaufen geht, habe ich aber im Netz nicht herausbekommen, wer seine Rebetiko-Forschung nun weiter betreibt.
Vom Text her, was natürlich auch als ein großer Verdienst dem Übersetzer angerechnet werden muss, hat mir besonders gefallen, dass der Autor dem Volke aufs Maul schaute, deshalb alles unendlich weit von genderfaschistoiden Finessen abgefasst wurde.
Ebenso fehlen die sonst üblichen politisch korrekten Winkelzüge.
Deshalb ein Dankeschön auch an den PALMYRA-Verlag, der so etwas möglich machte!
Im Schriftwerk findet man ein Haufen Links zu allen möglichen Abhandlungen, welche sich mit dieser Musikrichtung befassen, sowie verschiedenartigste Liedtexte…
Hätte fast die beiliegende CD vergessen Weiterlesen

Erstmal bemühen sich momentan dreieinhalb Hanseln um Merkels undurchsichtiges Erbe, welches AKK als geschredderte Hinterlassenschaft auf ihrem Schnäppchentisch zur Schau stellt

Da treten jene Kompetenzsimulanten getrennt und gegeneinander an, sind sich aber während ihres Zerstörungswerkes doch irgendwie einig, weil sie anlässlich dieser Schmierenkomödie vollkommen unterschiedliche Herangehensweisen ausprobieren wollen.
So konzeptionslos, wie alles nun beginnt – stimmt gar nicht – denn jeder hat zur Freude sämtlicher Medienheinze*INNEN usw., so kurz nach Hanau, seinen speziellen Spickzettel aus dem Ärmel gezaubert und legt voller Inbrunst los.
Scheinbar soll versucht werden, sich ebenso schnell zu zerlegen, wie es die SPD vormachte. Darüber täuscht auch der hellrote Pyrrhussieg in Hamburger nicht hinweg!
Vielleicht sollte in dem Zusammenhang vielleicht Genosse Martin Schulz als Coach bemüht werden!? Seine damalige 100 %ige Bruchlandung ist doch auch im Nachhinein immer noch als phänomenal anzusehen, oder?
Da hatte er sich ja sehr ins Zeug gelegt, weil seit Demokratiegedenken so etwas noch nie passierte. Kann ihm dazu immer nur meine grenzenlose Bewunderung zukommen lassen!
Was ich heute und hier wieder tue!
Kompliment für das gewagte und sehr gelungene Kunststück!
In irgendeiner Form gleichen sich die CDU-Kontrahenten irgendwie hinsichtlich der Schulzmentalität, reißen alle ihre Klappen soweit auf, dass jeder annehmen muss, sie könnten ein Brot quer fressen.
Hallo die Waldfee, dabei aber immer hübsch daran denken, der Fuchs hat bekanntlich seine Eier hinten!
Beginne mit dem Duo Spahn/Laschet!
Halt, dies käme einer folgenschwere Missachtung der Rangfolge gleich, es muss selbstverständlich Laschet/Spahn heißen, nicht nur, weil Alter vor Schönheit geht!
Logisch, die beiden werden sich den angepeilten Kanzlerposten nicht teilen wollen, halbiert könnte ja keiner von ihnen stehen!
Also mach sie einen auf Pat & Patachon, quatsch, die waren wenigstens lustige Knaben! Wird man von den beiden Christdemokratischen Komikern nicht verlangen können.
Den Umständen entsprechend, kommt der Vergleich mit dem sinnreiche Junker Don Quijote [ˈdoŋ kiˈxɔte] de la NRW und dem nur scheinbar naiven Knappen Sancho Pansa Spahn, der ewig versucht seinen Herrn vor schlimmerem Unheil zu bewahren, wesentlich näher.
Allerdings geht der wenig ruhmreich „Ritter von der traurigen Gestalt“ nicht gerade gentlemanlike mit seiner Dulcinea von Völklingen (von dulce „süß“) um, auf deren Räuberleiter er den Schild der dortigen Macht erklimmen konnten.
Schätze mal, die Paarung Spahn/Laschet wird irgendwann ein identisches Ende finden, wie anno knips: Merkel/Kohl!
Dass es sich bei ihm um einen Fuchs handelt, war seinem genialen Coup zu entnehmen. Vollkommen chancenlos an die Häuptlingsfunktion zu gelangen, kroch er völlig unauffällig unter den Frack seines Schefffchen´s in spe und kam hervor als künftiger Schleppenträger der Schwalbenschwänze seines Jäckchens.
…und im richtigen Augenblick wird er ihm sachte und voller Heimtücke in die Parade fahren! Weiterlesen

Hamburg: FDP scheitert an der Fünf-Prozent-Hürde, sie hatte verwonnen!

Weiß gar nicht, wie man es ausdrücken sollte, wenn zu guter Letzt eine ausgesprochen angenehme Meldung Verbreitung findet und es sich um keinen Hoax oder eine Tatarenmeldung handelt
Haben kurz geläuterte ehemalige FDP-Wähler ihm endlich einen optimalen Tritt in sein Gemächt verpasst?
Hoffentlich ist der Stoß so nachhaltig angekommen, dass er vom Vorsitz weghumpeln muss.
Ein kleines Trostpflaster wird er ja triumphierend mit sich herumschleppen können, einer seiner Mannen wird zeitlebends auf seinen dreitägige Ministerposten verweisen!
Dies wird wohl in den nächsten Jahrtausenden nie wieder passieren – eher schlüpfen hunderte von Kamelen gemeinsam durch Nadelöhre! Weiterlesen

„Demokratie“ ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden als wie wir es verdienen.

Zu seinen Lebzeiten hatte Bernard Shaw, der große irische Dramatiker, wirklich genügend Möglichkeiten, aller Welt jenen blinden Spiegel vorzuhalten. Da sich weltweit, in den sog. Demokratien, das hirnlose Untertanengesindel mit dem belanglosen herumkreuzen auf ihren zugedachten Waschzetteln begnügen, ist der Rest ihnen eigentlich scheißegal. Deshalb muss sich auch niemand wundern und beschweren, wenn die gewählten Figuren hinterher meineidig alles mögliche gabeln, und dann mehrheitlich in der fünften Kolonne des Kapitals ihr Seelenheil nebst unbotmäßiger Versorgungsmentalität finden, als neoliberale Wohlstandsfetischisten u.ä.
Wobei alle auf die wohlfeile Unterstürzung der gefälligkeitsjounalistischen Medienmeute zählen dürfen, benutze extra deshalb den Begriff Lügenpresse nicht, da sich häufig alles noch wesentlich schlimmer darstellt. Da werden bereits schwer nachvollziehbare Kapriolen UNSERER Volksvertretern zigfach mit scheinheiliger Eleganz von Medienseite, mit Hilfe genderfaschistoider politischer Korrektheit noch undurchsichtiger offeriert.
Vornweg natürlich Schramm´s x-beliebige Klatschbasen*INNEN usw., in irgendwelchen Fernsehstudios.
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Was hätten sämtliche Medien in den vergangenen Tagen eigentlich getan, wenn es dass Massaker in Hanau nicht gegeben hätte? – (2)

Kam hinterher zu dem Schluss, wenn man für jene Zeit Sendepause einlegte, wegen der einstündigen Volksverdummung – wäre es ein kleiner Schritt für die Moderatorin, aber ein riesiger Sprung für die Zuschauer…
Auf der anderen Seite ist das Wechselspiel zwischen Moderator und den Eksperten auch sehr witzig, habe oft das Gefühl, beide versuchen sich gegenseitig mit ausgebuffter politischen Korrektheit zu überschütten, weil man den anderen absolut nicht kränken möchte! Hinzu kommt bestimmt auch, der eine erhält anschließend bestimmt eine finanzielle Quotenvergütung, außerdem will er im Sender noch aufsteigen und der andere Beteiligte, freut sich hinterher ein zweites Loch in seine Sitzwangen, da er endlich auf Sendung war, wobei der beginnende Bekanntheitsgrad anschließend mit besseren Vergütungen, nebst sozialen Aufstieg, zusammenhängen wird!
Weiß nicht mehr, wo ich es aufschnappte, die Fragerin wollte wissen, ob die angesagte Thüringer Lösung das Ende der dortigen Krise bedeutet und der vielmalkluge Antworter legte ohne Punkt und Komma los: Natürlich ist jetzt alles ausgestanden und alle können zufrieden loslegen!
Das Fettnäpfchen, wo er mit diesem Statement hinein plumpste, ist so umfangreich, dass ich hoffe, dass ihm dort sein Lebenslicht abhanden kommt.
Selbige großartige Demokratie-Masche ist nämlich eine längerfristige Krise im Aufbruch! Dies alles werden die Angehörigen jenes zänkischen Bergvolkes, der ehemaligen SBZ, auch noch verdauen müssen! Weiterlesen

Was hätten sämtliche Medien in den vergangenen Tagen eigentlich getan, wenn es dass Massaker in Hanau nicht gegeben hätte? – (1)

Statt einer Antwort, beginne ich wie folgt und stelle endlich mal eine Erklärung meinerseits hier rein. Sie betreffen die Sichtweisen und anschließenden Positionierungen in meiner unmittelbaren Umgebung, weil mir damit oftmals auf den Zünder gegangen wird.
Will es kurz machen!
Linxwixer stellen mich immer sofort in die rechte Ecke und umgekehrt bin ich für die rechtslastige Seite, oftmals sogar ein extremer Linker. Mich haben jene Klassifizierungen nie sonderlich interessiert, obwohl ich mit meinen Ansichten viel Zeitgenossen ewig irritiere und dies macht mir aber auch ein Heidenspaß!
Zumal viele Agitatoren reichlich ungebildet umhersterzeln, sie können zwar im entsprechenden Parteichinesisch parlieren, aber der Rest lässt doch oftmals zu wünschen übrig…
Wobei etwas augenfällig ist, was unterschiedliche Standpunkte beider Ränder betreffen, wenn sie denn aufs Trapez kommen. Bei der linken Seite ist es wesentlich ausgeprägter, dass regelmäßig den Leute überhaupt nicht bekannt ist, was man unter Streitkultur versteht und jene ganz spezielle Tugend wird sofort auf die Spitze getrieben, wenn Jenossen im Rudel über einen herfallen.
Dabei würden sich viele verbalen Offensiven sofort auf den Punkt bringen lassen, wenn sie zuhören könnten!
Also, ideologisch gesehen, stehe ich deshalb lieber zwischen allen Stühlen, denn es liegt mir weit entfernt, auf irgendeinem dargebotenen Schemel Platz zunehmen. Muss allerdings bemerken, in den 1980er/90er Jahren gab es von meiner Seite für die Chlorophyllmarxisten doch etwas mehr, als nur den bekifften Hang zu deren Aktionen, ist nun aber schon lange abgehakt. Weiterlesen

Durchbruch in Thüringen – Ministerpräsidentenwahl im März

War doch klar, dass sich unter den Thüringer CDU-Blockflöten mindesten vier Renegaten befinden, deshalb Zusammenbruch…
Im Angesicht von Ramelow´s  grinsender Fresse (© R. Pofalla) fiel mir zu der neuerlichen Steilvorlage für die AfD, parallel Herr Brecht ein: „ Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“
Was passiert eigentlich nach der Wahl vom 20. April – wie komme ich denn darauf, meine natürlich den 25. April, wenn sich dann die Mehrheitsverhältnisse total in Richtung Neobolschewisten und AfD verschieben?  Wird es darauf folgend die entsprechende Koalition geben oder Wahlen bis die Schwarte kracht, um anschließend irgendwann eine nostalgische Formation basteln zu können?

Hanau, zum wievielten Mal in diesem Theater?

Hurra!
Ein 8jähriges Jubiläum, fast auf den Tag genau!
Deshalb ein etwas älterer Schrieb!
Hoffe, dass ich das neuerlich Teil heute noch fertig raffe.
Eigentlich quatsch, denn die entsprechenden Rituale und die implodierenden Sprechblasen sind identisch, man könnte annehmen, einige wurden damals nicht benutzt oder jemand fing sie ein und ließ sie erst heute frei…
– 23.2.2012 – Angela Merkel bittet bei „Gedenkfeier“ um Verzeihung
Nur mal so, was verstehen jene Pharisäer*INNEN usw. überhaupt unter der Begrifflichkeit der Verzeihung?
Scheint sich dabei um eine sehr preiswerte bisexuelle Verbalnutte zu handeln, weil sie liebend gern von allen Geschlechtern(!) in Anspruch genommen wird. Deren breitgefächerten Serviceleistungen darüber hinaus beinhalten, als politisch korrekte Kommunikationskatalysatoren zu fungieren, um die eigentlichen Ursachen der Inanspruchnahme ihrer Liebesdienste, dann bis zur vollkommenen Entfremdung zu kaschieren.
Des Weiteren ist es nebenher erstaunlich einfach – was jetzt folgt liegt allerdings im Sinne der Betrachter – mit Hilfe zusätzlich ausgebuffter Betroffenheitskapriolen, werden aus Opfer dann Täter oder umgekehrt, die Täter augenblicklich als harmlose Opfer präsentiert…