Archiv der Kategorie: IN DEN EWIGEN JAGDGRÜNDEN…

Alan Parker geht seit gestern nicht mehr einkaufen

Der britische Regisseur Alan Parker ist tot. Der Filmemacher, der mit Streifen wie „Fame und „Die Commitments“ (War auch ein geiler Film.) weltberühmt wurde, starb am Freitag nach langer – Krankheit im Alter von 76 Jahren, so eine Familiensprecherin. Zu seinen bekanntesten Werken gehören auch die Komödie »Bugsy Malone“, der Pink-Floyd-Film „The Wall“ und die Verfilmung des Musicals „Evıta“ mıt Madonna in der Hauptrolle.
Jene „Kurier„-Mitteilung (Schlimmer als Springer!) ist typisch für solch Boulevardschmonzette, die hauptsächlich den ehemaligen sowjetischen Sektor beglückt.
Da werden, wie in alten Zeiten, wichtigere Filme einfach unterschlagen, meine damit: Angel Heart (1987), Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses (1988) undDie Asche meiner Mutter (1999)…

Seit heute geht Bassist Jörg „Speiche“ Schütze nicht mehr einkaufen

Wieder kennenlernte* ich ihn durch D., gleich zu Anfang, als er seinen Laden in der Raumerstrasse aufgemacht hatte. Es ging um eine korrekte Schallisolierung. Wir kamen nicht ins Geschäft, weil sie optimal sein musste, wegen einer späteren Abnahme der Behörden, allerdings auch fast nichts kosten durfte. Witzigerweise aber in Richtung von Eierkartons ausgeführt werden sollte…
Ähnlich ging es mir auch mal mit dem Scheff vom B.-Café. In beiden Kneipen waren die Schornsteinzüge das größere Problem. Da wollte Manne C. – mittlerweile auch †, mich vermitteln, wegen der gleichen Angelegenheit führte ich den Job dann nicht aus. Den erledigten andere Kollegen, wesentlich preiswerte auch in Praca nielegalna oder Praca na czarno(?) aus.
Wie endete es in dem Laden? Manne wollte irgendwann nachmittags am Piano kleine Korrekturen vornehmen und kam nicht in den Laden rein, das ging nur im Seiteneingang, wofür er aber keinen Schlüssel besaß. Drinnen war die Decke runter geknallt und wenn ich mich richtig erinnere hatte die Nacht vorher, Eb Davis mit seiner Superband dort gemuckt…
Es gab Jahre, da war sehr oft in seinem Laden und manchmal lief ich ihm auch über den Weg. Ausgerechnet zu einer seiner großen Mucken, im Kesselhaus – war irgendwie eine Geburtstagsmucke zum 60sten oder 65sten, justament an dem Tag raffte mich ein Hexenschuss darnieder.

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Der Schriftsteller und Dramatiker Rolf Hochhuth geht nicht mehr einkaufen

Er gab gestern im Alter von 89 Jahren in Berlin, überraschend sein Leben zurück. Wie wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, ist außer seines fast biblischen Alters keine weitere Vorerkrankung bekannten. Hinzu kommt, dass es ihm außerdem sehr fern lag, besser gesagt, auf seine spezielle Lebensart bezogen, der Maestro natürlich auf den momentan sehr gefragten Einsatz von Corvid-19- Flippies verzichtete.
Am Mittwochvormittag aber habe er sich sehr unwohl gefühlt – von wegen die Corona-Pandemie betrifft jeden, dem man den Stempel der Risikogruppen von COVID-19-Erkrankung aufdrücken könnte…
Ausnahmen bestätigen nicht immer die intelligenzgeminderten Regeln heutiger Zeit!
Man schaue z.B. ganz weit nach Osten, ins Land der aufgehenden Sonnen. Da raffte es gerade einen unerschütterlichen Riesen hin. Das Land ist bestürzt. Shobushi ein Kerl wie ein Bär, wohl doch mehr ein Himbeer! Dabei gerade mal ein Drittel der Lenze auf seinem Buckel, die man dem ehemals hochbetagten Dramatiker ankreiden konnte.
Tja, wer sich auf das Geschäft mit Bruder Hein einlässt und nicht auf den Gebrauch vom Coronavirus SARS-CoV-2 verzichten will, stirbt unter Umständen doch wesentlich früher, ist aber letztlich wesentlich länger tot!
Abschließend noch etwas zu R.H., ich fand viele seine Stücke sehr ansprechend, verstand ihn allerdings in den letzten drei Jahrzehnten nicht mehr so richtig. Lag vielleicht daran, dass er sich mehr mit bestimmten Immobilien beschäftigte…

Richard Wayne Peniman geht nun auch nicht mehr einkaufen

Is ja een Ding!
– Und alles geschah weit weg von COVID19! Wie konnte dies denn so ohne weiteres geschehen?
Heute kann man sogar den Nachruf vom Tagesspiegel anbieten!
Gerade vor vier Tagen, anlässlich der Löffelabgaben von Flo Schneider, fiel mir doch prompt der Kleine Richard in der Warteliste ein…
Wer mir aus der ollen Garde der Liebste war, kann ich so gar nicht sagen, in der Spitzengruppe lösten sich sämtliche Jungs und die wenigen Mädels immer wieder ab.
Allerdings war mir von Anfang an der pigmentierte Schreihals, zu gewissen Anlässen, immer der Größte! Da das braune und rote Pack, was deren ethisch-moralischen Geisteshaltungen betreffen nähern sie sich fast übereinstimmend der gemeinsamen 100%-Marke an! Und mit keinem anderen Mann waren diese Leute schneller auf die der Palme zubringen, als zu seinem Piano-Stakkato und den dazugehörigen begnadet gellenden Schreien, ob des gekreischten, manchmal jaulend anmutenden Singsang´s von Rock´n´Roll, Boogie, Gospel, Blues und sonst was, dazu die teilweise artistischen Aktionen, wenn er Tasteninstrumente malträtierte, waren schon einmalig!
Nicht zu vergessen jene Tatsache, dass man in ihm, unbedingt einen frühzeitigen Katalysator für alle menschlichen Rassen auf UNSERER ERDENSCHEIBE sehen muss, was das verbindende jugendliche Feeling betraf, auch über sonst unbezwingbare Landesgrenzen hinaus dazu beitrug, dem weltweit anzutreffenden, ideologisch zementierten faschistoiden Frohsinn, ad absurdum zu führen…
Danke old Ben!
Ich weiß noch, in meiner letzten Schulklasse kam plötzlich sein Bama Lama Bama Loo (Ein sehr tiefgründiger Text! Hi, hi! Aber seine Darbietung !) heraus. Es setzte danach eigentlich alle seine vorherigen Stücke, etwas hinten an. Eins meiner Lieblingsstücke war allerdings Greenwood Mississippi, dies hatte folgenden Grund, denn da ging es nicht ausschließlich um den Gesang! Im Kellertanzraum der WG, gab es UV-Licht, eine Stroboskope und eine recht vernünftige sechs-kanalige Lichtorgel. Die bei Greenwood, sehr sensibel eingestellt, unwahrscheinlich witzig reagierte, wenn dazu auch noch das Stobo blitzte und wir zu den Klängen bekifft Tischtennis spielten…
Die entsprechende jeweils anderthalbstündige Mucke bestand aus den dreckigsten Rhythmen von Soul, Funk, afrikanischen Percussionsklängen, Piano&Saxophon-Rock-n-Roll, Balkan-Speed-Folk-Rock, ganz schrägen Mariachi- und Tejano-Klängen, zu Entspannungsphasen zwischendurch die übelsten indigenen Schnulzen aus Mittelamerika…
Irgend solch Tonband müsste eigentlich noch hier sein, allerdings wird von der AKAI-Maschine mittlerweile der Antriebsriemen seine Geist aufgegeben haben.
Schon witzig, King L. R. und viele andere, die bereits lange schon die Radieschen von unten betrachten, haben mich, so lange ich denken kann, mein ganzes Leben begleitet.
Je mehr Ärger ich mir durch den unwiderstehlichen Drang zu dieser westlich/dekadenten Lebensfreude einhandelte, desto verstockter wurde ich gegen das Pack, die es alle nur gut mit mir meinten.
Allerdings gab es auch fischstinkede gleichaltrige Flachzangen in meiner Umgebung, wenn ich da nur an den abgebrochenen Intrigenschmied denke, der pausenlos irrwitzige Sachen konstruierte, damit ich nicht ewig im Schallplattenklub auftauchte. Sein niedrigster Beweggrund bestand darin, weil ich keine Platten besaß, hätte ich dort auch nichts zu suchen gehabt…
Mir fällt noch etwas zu dem erlauchten Kreis ein.
Gesoffen hat ja die ganze Runde, allerdings gehörte ich aber nicht zu den großen Machern, die oftmals im Vollsuff ihre Freundinnen und später ihre Frauen, als Punchingbälle benutzten!
Allerdings konnte ich mir in den noch vorhandenen 14 fetten Jahren, bis zum Mauerfall, im Gegensatz zu diesen erbärmlichen Kleingeistern, so manchen großen Meister noch Live anhören, zu den vielen Pianogrößen gehörte halt auch, der nun verblichene!
Bin mir nicht ganz sicher, er ist wohl der Mann, in dessen Songs die meisten ganz unterschiedlichen Mädels angehimmelt werden, dabei war er aber vom andern Stern…

Linda Tripp geht nicht mehr einkaufen – und keine Folge von Covid-19 oder bereits 20!

… die Geheimnisvolle
Auf mehreren Tonbändern – Laufzeit: 20 Stunden – hielt die Pentagon-Angestellte Tripp fest, was die ehemalige Praktikantin im Weißen Haus, Lewinsky, über ein vorgebliches Liebesverhältnis mit Bill Clinton enthüllte.
Was sollte das denn, in dem Zusammenhang von einem vorgeblichen Liebesverhältnis zu sprechen?
Die beiden hatten lediglich sehr viel Fun im Oral-Office und wenn diese neidische Gierkröte nicht dazwischen gefunkt hätte, wäre es bestimmt noch länger gegangen. Linda-Maus war ohne Frage stinksauer, weil sie liebend gern mal langwierig schnatternd in die Rolle von Monica geschlüpft wäre. Wenn ich so beide Frauen betrachte, meine Entscheidung wäre ebenso zu Gunsten von Frau Lewinsky gefallen.
Als Popensohn der Church of Christ und vollkommen unabhängiger Ermittler, tat Kenneth Winston „Ken“ Starr sehr tiefgründig wirklich alles, ähnlich eines Groß-Inquisitors auf der Jagd nach zügellos geilen Häretikern, weil er unbedingt mit der gigantischen Helligkeitsausbeute eines MAG-LIHTE-Flakscheinwerfers, Licht ins Dunkel dieser erotischen Affäre bringen wollte. Im Abschlussbericht wurde nämlich daraufhin gewiesen, dass Bill seine Zigarren (wahrscheinlich Kubanische Cohibas) kurzfristig auch als Dildos zweckentfremdete, um ihnen die entsprechende Feuchtigkeit zum Rauchen angedeihen zulassen…
Positiv betrachtet, hat Kenneth Starr in rasanter Geschwindigkeit, wesentlich mehr zur Volksaufklärung seiner prüden Landsleute*INNEN usw. getan, als Oswald Kolle in seinen ganzen Jahren!
Die HAMBURGER BILD-Zeitung für Intellektuelle druckte zum Thema sogar meinen Leserbrief ab.
„Titel“, Ausgabe Nr. 32, ´98
Da haben die Amis nach Jahren wieder mal einen lebenslustigen Präsidenten, der zwar nicht kiffen kann, aber allen Freuden des Erdendaseins zugetan ist, und nun versucht ihn ein bigotter Advokat abzuschießen. Ich will es nicht glauben. Deshalb hoffe ich immer noch, dass Mr. Starr, wenn er sich nach den Untersuchungen genug Tricks von seinem obersten Boss und Monica abgelauscht hat, morgens statt in der Bibel zu lesen, einen Griff in das Döschen mit den Viagras tätigen wird.
Außerdem ließe sich dann gelegentlich, mit Mr. President bei einem Dreiblatt mit kalifornischem Gras, trefflich unter Männern, über das Syndrom parlieren, dass nach dem 30sten US Präsidenten, Herrn Coolidge benannt wurde.
Seit meiner Halbstarkenzeit, vor über dreißig Jahren, sind mir nach einem Denkanstoß immer alle Leute suspekt geblieben, bei denen ich mir nicht vorstellen konnte, dass sie sich in irgendeiner Form sexuell betätigen.
Dies ist bestimmt für jeden nachvollziehbar, man kann ja nach diesen Kriterien seine Vorgesetzten oder noch besser, Politiker* Revue passieren lassen…

*PS. Den entsprechenden Text von Goetz Wiedmann, muss sich heute jeder persönlich aus der TUBE fischen!

Hessischer Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (†54) geht nicht mehr einkaufen

Weil er vermutlich sein Leben freiwillig zurückgab.
Schon merkwürdig, was Bouffiers über seinen verblichenen Kronprinzen abließ, will zumindest ich nicht alles glauben! Schon gar nicht, dass er sich Sorgen wegen seiner Untertanen machte. Da kann er ja in die Annalen als Mensch mit einer seltsamen inneren Haltung eingehen. Wäre schon recht merkwürdig, wenn der Mann sich in den letzten Jahrzehnten Sorgen über die Belange seiner Untertanen gemacht hätte…
Möglicherweise hält sich sein zurückgebliebenes Scheffffchen einfach nur an: De mortuis nil nisi bene. Sollte es doch anders sein, dann werden sich die mittlerweile ausgehungerten Medien-Heinze schon auf alles stürzen.
Mal sehen was da noch kommt!
Sehr seltsam finde ich die Tatsachen, dass für meine Begriffe, der hessische MP viel zu schnell vorgeprescht ist…

„Die Einschränkungen sind Regeln, keine Empfehlungen“

Wegen der anhaltenden Coronakrise haben sich Bund und Länder auf einen Neunpunkteplan geeinigt. Kanzlerin Merkel mahnte anschließend, die Regelungen einzuhalten – andernfalls drohen Strafen.
So ganz stimmt es nicht, weil das Merkel ihren Laden nicht 100 pro im Griff hat. Herr Söder kann immer noch nichts mit dem Begriff Föderalismus anfangen. Wenn es ihm etwas nützt, dann gebärdet er sich als übergroßer Moralist und zeitweise kann man in ihm die Reinkarnation eines Hyperdemokraten vermuten. Hinzu kommt, das Kuschen seiner Kollegen in anderen Provinzen, garantieren ihm dadurch ein freies Schussfeld.
Zumindest hat Frau Kanzler einen Mehrpunkteplan vorgestellt, glaube neune sollen es sein, aber so halbseiden, allerdings mit imaginären Strafandrohungen, mit denen niemand etwas anfangen kann. Werden demnächst Delinquenten massenhaft, im entsprechenden Abstand an den Pranger gestellt? Oder werden öffentlich ausgepeitscht und müssen anschließend ihre schnöden Vergehen hundertfach niederschreiben?
Da war vor ein paar Jahrhunderte Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge, doch etwas anders drauf. Gut, er war ein Blaublüter und es geschah während der Aufklärungsära. Alles nun vollkommen bedeutungslos, weil Schnee (Nicht mit Koks verwechseln!) von gestern! Außerdem galt der Freiherr als geradlinig und kam deshalb, Zeit seines Lebens, ohne hartnäckiges Renegatentum aus.
Anfangs lässt Frau Kanzler ab: „Bitte ziehen Sie alle mit. Zeigen Sie Vernunft und Herz“, appellierte sie weiter. Das eigene Verhalten sei nun das wirksamste Mittel – ein Impfstoff gegen das Virus sei noch nicht gefunden.
Weshalb reiten eigentlich viele Para-Eksperten ewig auf dem nicht vorhandenen Impfstoff herum? Was soll der im Nachhinein eigentlich bewirken?
Im heutigen TAGESSPITZEL erhitzt sich Martenstein über leicht schräge Meinungen zum Virus, wobei alle etwas vergessen haben, wenn es ums Ableben im hohen Alter geht und betroffene Zeitgenossen oftmals schon out of order herum vegetieren, Ihr Ableben oftmals einer Erlösung gleichkommt, auf der anderen Seite, sie die Rentenkassen merklich entlasten können. Bin mit der Ansicht kein Maßstab, hatte ich doch gar nicht mit solchem Alter gerechnet, dass ich noch in den Genuss der Rente kommen würde. Hatte deshalb fast allen Papierkram, so wie ankam, gleich entsorgt. Aus meinen Ostzeiten gab es auch keine konkreten Belege…
Meine Lebenseinstellung kann doch als etwas anderes gelten, was ansonsten die Richtschnur vom Mainstream darstellt.
Kam mir morgen wieder in den Sinn, allerdings nur, weil ich es leid bin, auf allen Radiostationen ewig den Coro-Scheiß einzuziehen. Deshalb wurde mal wieder das Johannes Bargeld Radio aktiviert, im Zusammenhang mit der Info, dass Kenny Rogers nicht mehr einkaufen geht.
Da lief der Hit: Bull Rider und eine Zeile wurde dabei ewig wiederholt – Live fast, die young…
Als das eigentlich großes Problem in heutigen Tagen kann doch die Tatsachen gelten, dass die breite Masse immer Angst vorm Leben hatte, aber nebenher das Ende mehr oder weniger erfolgreich verdrängte. Aber nun aus heiterem Himmel, vom nahen Horizont die noch größerer Angst vor der Sense von Bruder Hein, sich momentan noch sehr sachte bemerkbar macht – wie nun damit umgehen? Wird sich sehr schnell wandeln und nicht so lahmarschig. Augenblicklich ist jeder erst mal damit beschäftigt, sich an den Sumpf der Endzeit zu gewöhnen, in dem wir nun herum waten und niemand weiß, wo er jetzt schlagartig die Zeit zum Verdrängen herbekommen kann… Weiterlesen

Bereits vor Specht´s (Jewgeni oder Ecki) Beerdigung in der kalten Heimat, kam mir Bruder Hein schon öfters ins Gedächtnis…

Vorher den Link anklicken, da läuft dann ein entsprechender Hit!
Hatte in dem Zusammenhang bereits mehrere Schriebe begonnen und nicht fertiggestellt.
Zumal ich aus unerfindlichen Gründen, mir Anfang des Jahres, die Pest nochmals einzog. Des Büchlein war ein Geschenk für die Scheffin vor 34 Jahren. Witzig fand ich Nelly´s kleinen Spruch, ob man zu jenem Thema wirklich Spaß beim Lesen haben sollte?
Doch schon!
Außerdem sollte man sich den Heimgang eines Familienangehörigen, eines Kumpels, Freundes oder guten Bekannten, durch den endgültigen Schnitt des Sensenmannes nicht total vermiesen lassen! Deshalb fand nicht nur ich, diese Trauerveranstaltung ganz schön schräg, zumal der Verblichene ein lebenslustiger Kerl war und auch sonst den vielen angenehmen Seiten des Lebens, weiß Gott nicht abgeneigt war…
Zumindest kam kein Bammel auf, dass sich in der Trauerhalle die Deckenbalken so bogen und Ängste aufkamen, wegen eines zu befürchteten Einsturzes, weil Redner das Blaue vom Himmel herunter logen…
Wenn ich an Mannes Bestattung denke, sie fand vor zwei Jahren statt, da wurde die Stunde in der Halle, mit vielen Schnurren von Trauernden total aufgelockert. Wobei man sich bei mancher Story wirklich wegschmeißen konnte, so wurde der Verschieden nochmals kurz zurückgeholt und ganz nebenbei erfuhr die anwesende Gemeinde sehr lustige Kleinigkeiten, die nochmals aufgefädelt wurden, wie schöne Perlen auf einer Schnur.
Beim anschließenden Fell versaufen, schafften sich dann Vince Weber und Piano-Schulze noch an den Tasten in meiner Stammkneipe. Fast hätte ich ST und Blues-Gunther vergessen, die auch noch ihr Teil dazu beitrugen. Unterbrochen wurde alles immer wieder mit kleinen Geschichten – Manne hat es bestimmt gefallen!
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