“Looksmaxxing”
Saß nachmittags vor meiner Stammpinte und verging mich dort am Sudoku der BZ, dazu gab es ein sehr leichtes Lüftchen aus westlicher Richtung zu mir…
Was mich, als kalkgesichtige Kartoffel, da ewig für seltsam übelriechende Substanzen luftig einnebelten, wenn Massen junger Schwarzköppe an mir vorbei flanierten, und sich fast alle Knaben sogar aus der Entfernung ankündigten, da sie auch noch lautstark in ihre Kommunikationsprothesen verbal masturbierten…
► Tätige mal kurz einen vollkommenen sinnlosen Trip in die Vergangenheit!
Rund 700 Jahre retour und betrifft HAFIS (eigentlich: Khwajeh Shams al-Din Muhammad Hafez-e Shirazi, ca. 1320 – 1389) den berühmten persischen Lyriker aus Schiras!
Deshalb vollkommen sinnlos, weil heutzutage in bundesgermanischen Gefilden sowieso keine Sau jenen persischen Literaten kennt.
Der bei heutig angesagter synthetischer Tuntendieselei niemals auf die Idee gekommen wäre, dass besonders in der Dichtung von Hafis, Düfte eine wichtige Rolle spielten, oft als Metapher für spirituelle Erfahrungen oder die Anwesenheit des Geliebten. In seinen Gedichten tauchen Düfte wie Moschus, Rosenwasser und Amber häufig auf, um eine Atmosphäre der Wonne oder die „Rose von Schiras“ zu beschreiben.
Parfüm-Bezug in heutigen Tagen, hat nichts mehr mit jener längst vergangenen Stimmung zu tun! Denn es ist lange zu einem Wandel der ehemals vorgeblichen Bedeutung gekommen. Eigentlich benutzen in diesen Tagen Jung-Machos jene extrem stinkenden Dunstglocken ähnlich wie Teppichratten, die ihre Reviere pinkelnd entsprechend markieren.
Nebenbei bemerkt, deshalb hätte der olle Jeheimrat auch niemals die anerkennenswerte Inspiration für seinen „West-östlichen Divan“ finden können!
Fand im Netz vielfache Lobhudeleien zu exotische Auswahl an Parfums aus dem Nahen und Fernen Osten, mit ihren wunderschönen und einzigartigen Duftnoten. Orientalische Herrendüfte waren damals, charismatisch und voller Tiefe, am häufigsten enthalten sie holzige Töne, ergänzt durch Gewürze, Weihrauch und sonst was. Ehemals bestanden diese natürliche Essenzen aus Oud, Amber, Moschus, Vanille und edlen Harzen.
Allerdings verleihen heutige Rohstoffe aus BASF-Gefilden jene Müffelei mit dem ekelhaften Charakter, bei dem ich ewig kotzen könnte…
Persönlich benutze ich lediglich ÉGOÏSTE von CHANEL, aber sachte aufgetragen…
Möchte allerdings etwas anderes noch bemerken.
Es betrifft den Umgang mit dem Duft eines total heruntergekommenen Penners, in hiesigem Thoben-Etablissement. Uns wurde bereits öfters, von den Mägden und Knechten, aus Richtung des Verkaufstresens erklärt, dass eine Anweisung aus dem Hause jener Spandauer Feinbäckerei existiert, dass jeder bedient werden muss, wenn er in der Lage ist, sein Zeug zu bezahlen und es dann auch im Laden verzehren darf!!!
Besagte Gast, benutzt ein Bio-Parfüm eigener Kreation, die meilenweit gegen orkanartige Windstärken müffelt. Da kann einem der Verdacht aufkommen, dass man seine pestartigen Ausdünstungen nach Pisse und Schweiß dafür verantwortlich machen kann, wenn einem die Fressleisten dabei stumpf werden…
Hier etwas positives!
Sah heute endlich den ersten Mauersegler*INNERIN usw. u.ä. , wollte ihn noch ablichten, aber er hatte sich verkrümelt und in der kommenden halben Stunde, tauchte er nicht wieder auf…
Etwas später wurde registriert, dass ich eigentlich auch wieder kotzen konnte, als des Fratzenradio aktiviert wurde, wegen der Mucke im eingesteckten USB-Stick. Vernahm kurzzeitig etwas über diese sinnlose Masturbationsperformance in Eriwan (Ausgerechnet in diesem Nest, soll wohl einhergehen mit einer neuerlichen Aufwertung! Denn im Westen war es ja vollkommen fremd, allerdings kannte es der gesamte Ostblock, wegen der ewigen Fragen an den dortigen Sender.), dazu kam die unsäglichen Verbalhurereien untereinander. Bin nämlich immer noch nicht dahinter gestiegen, was es mit jener ausufernder Verprollung auf sich hat – jene ewigen DUZEREIEN innerhalb der gesamten Mischpoke vom Sender…




