Archiv für den Monat: Juli 2021

Die „siebente oder achte Welle“ der dusseligen Hochwasser-Katastrophen-Dampfplaudereien plätscherte so daher und es ist kein Ende abzusehen

Als Nachrichten, im althergebrachten Sinne, kann man ja solche allabendlichen Machwerke schon lange nicht mehr bezeichnen. Sie beginnen bereits mit den einführenden Worten der Sprecher, heute durfte Barbara Hahlweg sie plappern: …schön, dass wieder dabei sind…
Bei solch imaginären Freundlichkeiten, komme ich mir immer total verscheißert vor!
Was soll daran schön rüber kommen?
Bin mir fast sicher, für mich ist nun der Zenit erreicht, werde wohl demnächst auf jenen regelrecht gequirlten Informationsdünnschiss verzichten. Außerdem nerven mich die Sportverkünder, welche parallel dort ewig herumlungern. Meister Lehmann schaut dazu immer sehr gekonnt in die Runde. Richtig sportlich sieht er dabei aus, als ob er nebenher für 100 Meter dumm gucken übt…
…also, 400 Millionen sollen irgendeiner Portokasse entfleuchen und hurtig verplempert werden.
An vorderster Front werden bestimmt massenhaft Pücholochen ihre feuchten Händchen aufhalten.
Ab der zweiten Minute durfte der hellrote Olaf loslegen, dabei ließen sich auf seiner fleischfarbenen Badekappe einige Mirakel erkennen. Eins erinnerte fast an einen Heiligenschein, dem war aber nicht so! Ich erkannte aber mehrere Sternbilder, darunter schimmerte sogar der Große Wagen. Sicher als Hinweis, um später damit die unzähligen Milliarden zu transportieren.
Möglicherweise handelte es sich freilich nur um einen neuzeitlichen Wink mit dem Zaunpfahl, denn in alten Tagen und zu bestimmten Anlässen, bekam damals Pinocchio schwerwiegende Probleme mit seinem Gesichtserker…

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Armin Laschet besuchen den Kreis Euskirchen. Nicht alle Menschen dort freuen sich über ihren Besuch

Warum wohl?
Logisch, der kleine gaffende Untertan darf nirgendwo irgendwelche Schnappschüsse mit seiner Kommunikationsprothese machen, aber die Stare fliegen mit Helikoptern zu ihren Katastrophen-Events. Dabei sind sie genauso ahnungslos wie aller dort im Rund. Dürfen sich jedoch endlosen Betroffenheitsplappereien hingeben, welche begierig von den Massenmedien aufgesogen werden.
Von selbigen Verbaldünnschiß triefen dann täglich nicht nur die Printmedien…
Was mich betrifft, ich kommen in solche Situationen immer wieder ohne jene total platten Vokabel aus, denn so richtig tangieren mich jene Folgen dieser hausgemachten Malaisen eigentlich nicht. Bin deshalb weder bestürzt, entsetzt, entgeistert, konsterniert, schockiert, oder sonst etwas.
Aus der Entfernung betrachte ich nämlich solche Tatsachen positiv, weil wieder einmal solch unsäglicher Kelch an mir vorüber ging. Schließlich ist man gegen dererlei gewaltigen Unbill nicht ewig gefeit, da er einen überall erwischen kann. Hatte auch diesmal wieder Glück, zumal mir bewusst ist, ständig kann ich auch nicht auf solch unabsehbaren Zufall bauen, zumal sich, Gott sei Dank, die biologische Endlösung sowieso mit großen Schritten nähert…
Hier noch ein plagiierter Satz: Jeder Tag stellt seine Probleme, die unabweislich nach einer Lösung verlangen, um hinterher vielleicht in neuer Gestalt aufzutauchen.
In der heutigen Zeit ist es aber die Bürde sehr vieler Eksperten, dass bereits ihre kläglichen Versuche von Lösungsansätze, neuerliche und noch undurchschaubare Probleme schaffen

Korona ist Schnee von gestern! Jetzt wird allenthalben mit den abgesoffenen Landstrichen herumgehurt

Man schaue sich mal die Tagesschau von vergangenen Tag an! Die Hälfte der Sendung ging mit Geplapper drauf, von oben nach unten, dazu gehörten auch Kommentare von irgendwelchen Hanseln die sich einmal in ihrem Leben vor Mikrofonen produzieren durften…
Frau Kanzler toppte alles noch! Denn sie sprach von einer surreal-gespenstischen Situation (Ausgesprochen gut miaut Löwin!), meinte aber gleich darauf, dass es in der deutschen Sprache fast keine Worte für diese angerichtete Verwüstung gibt und diese Frau hat sich gerade mal wieder einen Togdorhud ausstülpen lassen!
Vielleicht wollte sie lediglich beweisen, dass es sich um eine unsägliche Tugend bei Politikern handelt, dass jene Stare in solchen Momenten, wo eigentlich Nägel mit Köpfen angesagt sind, sie dann massenhaft in eine lethargisch Sprachlosigkeit verfallen.
Profis aus jener Sippschaft, legen allerdings nach einer sehr kurzen Atempausen gekonnt los und schmeißen sofort mit inhaltsleeren Worthülsen um sich, die prompt vom medialen Lohngesindel entsprechend verwurstet werden.
Denke dabei nur an den hellroten Genossen Platzeck, der genau zur richtigen Zeit, zufällig die entsprechenden Verbal-Pirouette, an den durchfeuchten Oderdeichen aufführte. Welche letztendlich noch nicht mal annähernd das Niveau während eines Luftkampfes am Kneipentresen erreichten, von Zechern, dies sich bereits der Rauschphase drei hingaben – Hang zur allgemeinen Verbrüderung…
Weltweit drechselten immer noch Medienheinze an seinem weichgespülten Rum, als Deichgraf, an dem er sich auf ewig laben darf! Hier folgt der Hinweis zu einem der üblichen Frontberichte von ihm.
Nach seinem nichtssagenden Auftritten, fielen anschließend sämtliche Hochwasser-Eksperten wieder in ein viertel Jahrhundert dauernden Dornröschenschlaf.
Plötzlich soll nun die Zukunft anders aussehen, als wir sie in den letzten Jahrzehnte immer wieder orakelt bekamen? Kompetenzsimulanten aller Bundesländer, vereinigt euch! Natürlich in trauter Gemeinsamkeit mit entsprechenden Quotentanten!
Dabei aber auch immer an sämtliche Vorgaben denken, was die beständig folgenden Masturbations­performances betreffen, Abstände einhalten und mit taufrischen FFP2-Gesichtskondomen antreten!
Leute, die fünften Corona-Wellen dräuen bereits am Horizont und in deren Gischtkämmen surfen schon längst Myriaden von Ėpsilon-Viren!
Ach so, natürlich gendern bis zum Abwinken, dabei selbstverständlich politisch korrekte Sprechblasen implodieren lassen!

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Kleinkunst in einer sehr überschaubaren Runde, aber vom Allerfeinsten, im verwunschenen Garten des “Deutsches Nationaltheater Fritzenhagen”

Fiel das Konzert im vergangenen Monat noch schlicht ins Wasser. Dabei ließ sich alles unter dem fast schwarzen Himmel ganz toll an – aber nach dem 10 minütigen Auftritt der Sängerin entlud sich dann ein Wolkenbruch. Schade, war nämlich, als Fan von Obertongesang, sehr gespannt, wie dies bei italienischen Liebesliedern klingen sollte. (Außer Peking-Opern mag ich ja weltweite Musik, auch die der Tuva. Witzigerweise hat ja Paul Pena, ein schwarzer Blueser, jenen Gesang sogar in sein Repertoire aufgenommen. Darüber existiert ein Dokfilm: „Genghis Blues“. Regie: Roko und Adrian Belic. USA 1998.)
Jedenfalls musste Veronika Otto kapitulieren…
Dafür sah es gestern etwas anders aus!
Den Programmhinweis findet man auf der Heimatseite von Karsten Troyke.
Alles begann mit einem Theaterstück: „Der Ziegenkauf“ – eine jüdische Puppenfarce, mit Vera Pachale, welche sehr gut rüberkam.
Anschließend legten Troyke & Co. los…

. los…